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Hyäne

Schiffbruch mit Tiger

Bild von Reinhard E. Karner
Verfasst von bookreaders team member Reinhard E. Karner am Fr, 08/02/2008 - 20:42
Inhaltsangabe

Pi Patel, der Sohn eines indischen Zoobesitzers und praktizierender Hindu, Christ und Muslim erleidet mit einer Hyäne, einem Orang-Utan, einem verletzten Zebra und einem 450 Pfund schweren bengalischen Tiger namens Richard Parker Schiffbruch. Bald stehen sich nur noch die zwei gegenüber - der Tiger und Pi. Alleine treiben sie in einem Rettungsboot auf dem Ozean. Eine wundersame, abenteuerliche Odyssee beginnt.

Meine Gedanken zum Buch:

Eine Geschichte, zwei Geschichten. Welche glaubt der Leser, welche glaubt man Pi?
Stellenweise glänzend erzählt und Bilder im Kopf.
Dann auch wieder längere Durststrecken.
Gegen Ende etwas surreal - und ganz zum Schluss der Hammer.
Ich möchte hier eine Überlegung über Kannibalismus starten:
Gesetzt den Fall - wie in diesem Buch - man ist schiffbrüchig und mit einer Gruppe auf einem Rettungsboot. Man hat keine (oder nur eine geringe) Chance auf Gerettetwerden (okay, das ist ein wenig hypothetisch). Da gibt es dann physisch starke und psychisch starke Persönlichkeiten. Nicht immer deckt sich dies. Die, die länger durchhalten, werden also von denen die es ohne Nahrung nicht so lange aushalten gemetzelt? Sind also die, die so eine Grenzerfahrung überleben die psychisch schwächeren?
Ich bitte um Deine Meinung, lieber bookreader/ liebe bookreaderin!
Empfehlung, wegen der tollen Tiergeschichten und der zwei Storys.

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