Geheimnis

Zimmer Nr. 10 (Audiobook)

Bild von tedesca
Verfasst von yellow bookreader tedesca am Fr, 11/12/2009 - 09:55
Inhaltsangabe

Nach über zwanzig Jahren im Polizeidienst hat Erik Winter eine Krise. Wohin führt sein Leben? Hat die Beziehung mit Angela eine Zukunft? Er ist entschlossen, eine Auszeit zu nehmen und alles zu überdenken. Doch dann geschieht ein Mord. In einem Göteborger Hotel wird eine junge Frau erhängt. Ihr Tod sieht wie ein Selbstmord aus, aber der Abschiedsbrief von Paula Ney enthält keinerlei Hinweise auf die Hintergründe der Tat. Wenig später findet man auch Paulas Mutter tot auf, und für Winter rückt ein Indiz in den Mittelpunkt der Ermittlungen: Beide Leichen haben eine weiß bemalte Hand.Winter erinnert sich an einen ungelösten Fall, der zwanzig Jahre zurückliegt. Die erfolglose Suche nach der vermißten Ellen Börge endete in genau jenem Hotelzimmer Nr. 10, in dem Paula Ney gefunden wurde. Als Erik Winter diesen alten Fall aufgreift, gerät er plötzlich selbst in das Visier des Mörders…

Meine Gedanken zum Buch:

Seit langem wieder einmal ein Krimi, der bis zum Schluss spannend ist, der einen immer wieder auf falsche Fährten führt, nur um eine flotte Wendung in die entgegengesetzte Richtung zu nehmen. Besonders gut gefällt mir Erik Winter mit seinen Ermittlungsmethoden. Umso enttäuschender fand ich dann den Schluss, in dem wieder einmal jedes Klischee bedient wird. Der Ermittler macht einen fatalen Fehler, und über den Mörder möchte ich mich an dieser Stelle nicht äußern.
Ein absoluter Bonus ist die Stimme von Boris Aljinovic, der den Figuren mit seiner charismatischen Stimme viel Profil und vielen Dialogen eine zusätzliche Spannung verleiht.
Alles in allem ein spannender Krimi, den ich Fans der düsteren skandinavischen Stimmung auf jeden Fall empfehlen kann.

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Meine Cousine Rachel

Bild von tedesca
Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mo, 12/10/2009 - 15:36
Inhaltsangabe

Philip Ashley lebt bei seinem älteren Cousin Ambrose, der für ihn Vater und Bruder gleichzeitig bedeutet. Als Philip 24 ist, reist Ambrose aus Gesundheitsgründen nach Florenz. Dort trifft er eine Cousine namens Rachel, in die er sich verliebt und die er überraschend heiratet. Bald stirbt Ambrose, für Philip bricht eine Welt zusammen, und Rachel erscheint im Haus der Ashleys. Philip misstraut Rachel massiv, doch bald verliebt auch er sich in sie. Die große Frage dieses Romans ist: Hat Rachel Ambrose vergiftet?

Vor seinem Tod schreibt Ambrose einige Briefe an seinen Cousin Philip. Doch wenn sie erst mit Heiterkeit und Liebe zu Rachel gefüllt sind, wird ihr Ton bald etwas seltsam, bis Philip die ominöse Botschaft "Endlich bin ich fertig mit ihr, Rachel, meinem Quälgeist" erhält. Er reist alarmiert nach Florenz, doch dort findet er ein leeres Haus vor und Rachel ist verschwunden. Wenig später steht sie zuhause vor seiner Tür...
Als er Rachel später den eigenartigen Brief zeigt, sagt sie, dass das Geschwür Ambrose massive Kopfschmerzen bereitet hat und er immer mehr zur Paranoia neigt.

Doch Philip selbst glaubt, je mehr Seiten er von seiner schönen Cousine sieht, immer weniger an eine Vergiftung. Langsam drängt sich seine Liebe zu Rachel immer mehr vor seine Loyalität zu Ambrose. Er und Rachel beginnen bald eine zarte Romanze. Doch dann beginnt auch Philip, über Kopfschmerzen zu klagen... In einem hitzigen Gefecht sieht Rachel ihn ratlos an und fragt: "Muss ich denn alles zweimal durchmachen? Erst mit Ambrose, und nun mit dir?"

Meine Gedanken zum Buch:

Fasziniert hat mich an diesem Buch weniger das Mysteriöse, sondern die Entwicklung einer Beziehung, die aufgrund der Ich-Form natürlich nur einseitig beschrieben wird. Immer wieder fragt man sich, was wohl in Rachel vorgeht, immer wieder ist man schockiert über ihr unberechenbares Verhalten. Und gleichzeitig möchte man Philip, den naiven Jüngling, an den Schultern packen und seine blinde Verliebtheit abschütteln, ihm mit Gewalt die Augen öffnen für die vielen Hinweise, die er einen nach dem anderen ignoriert und vernichtet.
Meine Ausgabe gibt es leider nur mehr am Flohmarkt, daher kann ich über die Übersetzung dieser Neuauflage nichts sagen. Mein Exemplar stammt aus den Fünfzigerjahren, was sich sprachlich sehr vorteilhaft äußert. Die Geschichte fasziniert durch detaillierte Beschreibungen von Land und Menschen, ohne jemals abzuschweifen oder Langeweile aufkommen zu lassen. Etwas mehr Spannung hatte ich mir aufgrund von Empfehlungen zwar erwartet, aber trotzdem würde ich das Buch Fans feinsinniger Literatur ohne Vorbehalt weiterempfehlen.

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Naokos Lächeln

Bild von gabi stockmann
Verfasst von white bookreader gabi stockmann am Sa, 20/12/2008 - 12:58
Inhaltsangabe

Der junge Toru steht zwischen zwei Frauen: Der geheimnisvollen und zurückgezogen lebenden Naoko, und der lebenslustigen Midori.

Meine Gedanken zum Buch:

Murakamis sprache zog mich vollständig in das leben des jungen toru hinein. die spannung bleibt stets erhalten, durch kleine geheimnisvolle zwischenbemerkungen. so zum beispiel gleich auf den ersten seiten: toru erinnert sich an seine jugendliebe. und muss doch erkennen "naoko hat mich nie geliebt". Und das war für mich spannend genug, um die weiteren 400 seiten zu "verschlingen".

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Hilfe! Ich bin unsichtbar!

Bild von Sabine Stachl
Verfasst von bookreaders team member Sabine Stachl am Fr, 22/08/2008 - 23:12
Inhaltsangabe

Ein Kind findet am Dachboden einen Umhang, der die Person die ihn trägt unsichtbar macht. Das Besondere: Der Leser ist die Hauptfigur und kann selbst bestimmen, wie die Geschichte weitergehen bzw. enden soll.

Meine Gedanken zum Buch:

Ich hab solche Bücher früher verschlungen! Hab mindestens 4 solche Bücher, wo der Leser selbst entscheiden kann wie die Story weitergehen soll. Das macht das Buch einfach noch spannender.

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Die Liebesnacht des Dichters Tiret

Bild von dschun
Verfasst von white bookreader dschun am Di, 08/07/2008 - 16:27
Inhaltsangabe

Band I: August bis Dezember 1788.

Als der Gelehrte Aleksander Mickiewicz sich in die schöne Madeleine, Tochter eines polnischen Aristokraten, verliebt, ahnt er noch nichts von den mysteriösen Umständen seiner Herkunft und von den Ereignissen, die ihn bald unversehens in die politischen Umbrüche hineinziehen werden. In Begleitung des geheimnisvollen, zuweilen verschrobenen Marquis d‘Angélique begibt er sich auf eine gefährliche Reise nach Frankreich und begegnet dem genialen Vordenker der Revolution Graf Mirabeau und weiteren historischen Personen. Die Welt beginnt, aus den Fugen zu geraten ...

Leseprobe: http://www.tiret.1668.cc

Meine Gedanken zum Buch:

Ein neuer Superheld mit Röntgenblick? Oder eher doch der noch immaterielle Held in Richard K. Breuers neuem Buch über die französische Revolution? Denn außer in der Ouvertüre, wo er nur als Amulett vorkommt, fragt man sich das ganze Buch über, wann dieser geheimnisvolle Tiret endlich auf der Bildfläche erscheint. Wer RKB kennt: natürlich erst im letzten Kapitel – das es in sich hat: eine überraschende Offenbarung und ein klassischer Cliffhanger. Ich bin nicht der erste, der sagt, Richard K. Breuers großes Talent sind die Dialoge, was sich auch in Tiret bestätigt: beste Screwball-Tradition zu Zeiten der französischen Revolution. Aber der Autor hat immer 2 Gesichter: die locker, freche, auch etwas erotische Seite und die penible, wissenschaftliche. Jede Menge Fußnoten verweisen auf fast 20 Seiten Anmerkungen und Sekundärliteratur. Jede Ähnlichkeit mit dem Wissenschafter Mickiewicz ist natürlich rein zufällig und unbeabsichtigt. Ob mir die wortwörtlich wiedergegebenen Briefpassagen Mirabeaus, die nahtlos (wenn auch kursiv) als direkte Rede eingeflochten sind, ge- oder missfallen, darüber muss ich noch schlafen, ein Fremdkörper (wenn auch ein gewollter) sind sie für mich allemal. Über jeden Zweifel erhaben ist das Layout – kein Wunder, dass der Autor im Selbstverlag veröffentlichen muss, kein Verlag hätte die Zeit für die penible und aufwändige Typographie.

von Peter Bosch
mit freundlicher Genehmigung
http://pebowski.wordpress.com/about/

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Das fünfte Evangelium

Bild von querulantia
Verfasst von green bookreader querulantia am Mo, 24/03/2008 - 08:45
Inhaltsangabe

Die junge couragierte Anne von Seydlitz ist der Verzweiflung nahe, als ihr Mann, ein Münchner Kunsthändler, bei einem mysteriösen Autounfall ums Leben kommt. Das einzige, was ihr bleibt, ist ein Film, dessen Aufnahmen alle dasselbe Motiv zeigen: ein Pergament mit einer alten koptischen Inschrift. Bald wird Anne klar, dass dieses Schriftstück ein Geheimnis birgt, denn für das Original wird ein phantastischer Preis geboten...

Meine Gedanken zum Buch:

Eine wirklich spannende Kriminalgeschichte, bei der wirkliche erst am Ende Licht in die Angelegenheit kommt.

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Glennkill. Ein Schafskrimi

Bild von tedesca
Verfasst von yellow bookreader tedesca am Fr, 07/03/2008 - 13:27
Inhaltsangabe

“Gestern war er noch gesund”, sagt Maud. Aber heute, da liegt er schon im saftigen irischen Gras, neben dem Heuschuppen unweit des Feldwegs, ihr Schäfer: niedergemäht von einem spitzen Spaten in der Brust. Eine einzelne Krähe hat sich auf seinem wollenen Norwegerpullover niedergelassen „und äugte mit professionellem Interesse in sein Innenleben“.
Die vorwitzige Krähe und die witzige Sprache sind bei weitem nicht das Originellste an dem Debütroman der 30-jährigen Münchner Autorin und Irland-Freundin Leonie Swann. Das Originellste sind mit Abstand Maud und ihre Truppe. Denn Maud, die auch den ersten Satz des Buches sagen darf, ist ein Schaf, das besonders gut riechen kann und sehr stolz darauf ist. Gemeinsam mit dem Leitwidder Sir Ritchfiled versucht sie, dem Mörder auf die Schliche zu kommen, wobei sich vor allem Miss Maple, die Klügste der Herde, mit Brillanz hervortut. Die Frage, wie man einen Mörder findet, ist dabei Teil der Aufgabe. Denn natürlich ist Miss Maple ob ihres Tierseins (und ganz anders als ihre menschliche Namensgeberin von Agatha Christie) nicht gerade geübt im detektivischen Ermitteln. Aber nachdem sie den Fall mit ihren Kollegen in endlosen nächtlichen Stall-Diskussionen mehrmals wiedergekäut hat, lichtet sich das Dunkel...

Meine Gedanken zum Buch:

Ein absolut süßes und unterhaltsames Buch, die ideale Urlaubs- und Strandlektüre. Ein paar Seiten weniger hätten's auch getan, aber im Großen und Ganzen ist die Story immer unterhaltsam und vor allem die Charakterisierung der einzelnen Schafe ist so gut gelungen. Mein Liebling ist Mopple The Whale, das Gedächtnisschaf der Herde.

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Pssst! Unser Geheimnis - Schokoeis mit Ketchup

Bild von Sabine Stachl
Verfasst von bookreaders team member Sabine Stachl am So, 24/02/2008 - 12:21
Inhaltsangabe

Völlig verkorkste Ferien wird sie haben, da ist sich Vanessa sicher. Warum muss ihre Mutter sie auch in so ein Streberzeltlager für Wunderkinder schicken? Die anderen Teilnehmer und drei bösartige Trolle treiben Vanessa fast in den Wahnsinn. Zum Glück hat sie gute Freundinnen.

Meine Gedanken zum Buch:

Eines der witzigsten "Pssst!"-Bücher!

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Pssst! Unser Geheimnis - Gute Fee gesucht!

Bild von Sabine Stachl
Verfasst von bookreaders team member Sabine Stachl am So, 13/01/2008 - 12:08
Inhaltsangabe

So eine Gemeinheit! Vanessa hat schon wieder Küchendienst, während ihre Schwestern faul herumpelzen. Und überhaupt werden die beiden zu Hause wie zwei kleine Prinzessinen behandelt, Vanessa hingegen fühlt sich wie das letzte Aschenputtel. Da kann nur noch eine gute Fee helfen, denkt Vanessa - doch ob das so eine gute Idee war?

Meine Gedanken zum Buch:

Es wäre doch wirklich toll, wenn es Feen geben würde, die nur darauf warten Wünsche zu erfüllen.

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Pssst! Unser Geheimnis - Was Spaß macht, ist verboten!

Bild von Sabine Stachl
Verfasst von bookreaders team member Sabine Stachl am So, 13/01/2008 - 12:01
Inhaltsangabe

Karas Party ist das Ereignis des Jahres! Für Bix, Krissi und Vanessa wird es zur Ehrensache, dabei zu sein. Zugegeben, ihr Versuch, Vanessas Schwester die Einladung abzuluchsen, ist nicht nett. Aber muss man dafür gleich Hausarrest bekommen? Da kann wirklich nur noch eine gute Fee helfen. Doch wo trifft man die?

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