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Gefühle

Das L in Laura

Bild von Claudia Maralik
Verfasst von yellow bookreader Claudia Maralik am Di, 15/11/2011 - 11:59
Inhaltsangabe

Ein Uhr acht, ein Uhr neun, ein Uhr zwölf. Drei ungelesene Nachrichten. Alle drei von ihm. Ohne seine Mails zu lesen, jagt sie ihre Antwort durchs Netz. »It?s rather late. I couldn?t sleep. I love you.« Leise kehrt sie dann zurück ins Schlafzimmer, wo ihr Mann schläft. Ich liebe dich, denkt sie, ich habe dich noch nie so sehr geliebt.

Drei Wochen zuvor hat Laura David in Lissabon kennengelernt. Beide waren dort Gäste eines internationalen Poesiefestivals: sie, die glücklich verheiratete, in Wien lebende Österreicherin, er, der geschiedene, in London wohnende Engländer, der ihr vom ersten Augenblick an ein Gefühl der Nähe vermittelt. Zwischen ihnen bahnt sich eine Beziehung an, vor der beide zurückscheuen, wohl wissend, daß sie ihr nicht entkommen werden.

Meine Gedanken zum Buch:

Laura ist eine verheiratete Frau, die ihren Mann über alles liebt... deren Leben zufriedenstellend verläuft... doch dann lernt sie David kennen... Gefühle entwickeln sich beiderseits..... es ist eine eigenwillige Dreierbeziehung, die so ihren Lauf nimmt... oder eigentlich ja eine Viererbeziehung.... denn David schläft manchmal mit Männern...
 
Hört sich irgendwie nach einer billigen Liebesgeschichte an, aber NEIN.... das ist es beim besten Willen nicht!!!
Evelyn Schlag konfrontiert uns hier mit viel, viel mehr....
 
Was ist Liebe???
 
Kann/darf man einen Menschen von ganzem Herzen lieben und sich trotzdem gleichzeitig nach einem anderen sehnen???
 
Wo beginnt der Verrat?? Bei körperlicher Untreue???... Oder beginnt er schon mit Wünschen und Gedanken, die sich im Kopf formen???
 
Ein sehr raffinierter, gut durchdachter Roman in einer wunderbar feinen und dezenten Sprache.

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Madalyn

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Verfasst von yellow bookreader Claudia Maralik am Fr, 10/12/2010 - 11:54
Inhaltsangabe

Sebastian Lukasser, Schriftsteller, kennt Madalyn seit ihrem fünften Lebensjahr. Sie kann ihm Dinge anvertrauen, die ihre Eltern nicht verstehen würden. Jetzt ist sie vierzehn und erlebt ihre erste, ausweglos komplizierte Liebesgeschichte. Kompliziert, weil Moritz alles andere als ein leichter Fall ist - er wurde bei einem Einbruch erwischt und ist ein notorischer Lügner. Oder spricht er vielleicht doch die Wahrheit? Michael Köhlmeiers Roman über Madalyn und Moritz ist eine herzzerreißende Erzählung über die erste Liebe und große Gefühle.

Meine Gedanken zum Buch:

Kann man schöner über das erste Verliebtsein schreiben???        Definitiv, NEIN
 
In seinem neuen Roman schreibt Köhlmeier über die aufkeimende Jugendliebe zwischen Madalyn und Moritz und er macht das mit so viel Feingefühl und Ehrlichkeit, das man meinen könnte, die Zeilen stammen nicht aus seiner Feder sondern kämen von diesem jungen Mädchen selbst.
Ich muss zugeben, zu Beginn hat mich sein Schreibstil ein bisschen enttäuscht. Alles war mich zu schlicht und zu einfach. Dieses Empfinden hat sich aber ab der Hälfte relativ schnell gelegt.
Er führt  uns zurück in vergangene Zeiten und weckt damit Erinnerungen an die eigene erste große Liebe.... alles was Madalyn denkt und empfindet kommt einen bekannt vor.... man hat es alles schon mal selbst erlebt.... das Bangen und Fieber, die Naivität, die Luftschlösser - die man zu bauen beginnt.... Pläne die man schmiedet.... Ausreden, die für die Eltern erfunden werden müssen....
 
Alles in allem wieder ein großartiger Roman. Köhlmeier hat wieder mal gezeigt was er kann, nicht umsonst ist er auch einer meiner österreichischen Lieblingsautoren.

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Erinnerung an meine traurigen Huren

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Verfasst von yellow bookreader Claudia Maralik am Mo, 16/08/2010 - 12:26
Inhaltsangabe

Zu seinem neunzigsten Geburtag schenkt sich ein alter Mann, der sein Leben lang nur käufliche Liebe gekannt hat, in einem Bordell eine Nacht mit einer Jungfrau. In dieser Nacht, der noch viele folgen sollten, betrachtet er verzaubert die schlafende Schöne und empfindet zum ersten Mal in seinem Leben Liebe.

Meine Gedanken zum Buch:

Ein Mann, 90 Jahre, der an seinem Lebensabend die Liebe findet.... auf keinen Fall verwerflich. wäre es nicht die Liebe zu einem blutjungen unberührten Mädchen....
 
Skandalös, entsetzlich, geschmacklos.... aber nicht bei Marquez.
 
Er schreibt so feinfühlig zart über dieses Aufkeimen und Entdecken doch so fremder Gefühle und es gibt keinen einzigen Moment in diesem Buch, indem der Leser diesen alten Mann verurteilen würde.
Viel mehr ist es wunderbar zu erleben, wie dieser Mensch sich in ihm ganz unbekannte Gefühlswelt vortastet, wie er zu leben beginnt und bald ist klar, dass er mit über 90 nicht am Ende seines Lebens steht sondern vielmehr am Anfang....
 
Sehr empfehlenswert, wunderschön geschrieben, ein kleines Buch mit sehr großem Inhalt.
 

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Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte

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Verfasst von yellow bookreader Claudia Maralik am Mo, 15/03/2010 - 14:51
Inhaltsangabe

Sie waren Jugendfreunde, ehe sie sich aus den Augen verloren. In Madrid treffen sie sich wieder: sie, eine angehende Richterin, die das Leben gelehrt hat, stark und vernünftig zu sein; er, Weltenbummler und sehr undogmatischer Seminarist, der vor seiner Ordination Pilar noch einmal wiedersehen will. Beide verbindet ihr Drang, aus ihrem sicheren Leben auszubrechen und ihre Träume zu wagen

Meine Gedanken zum Buch:

Vor 8-10 Jahren hab ich dieses Buch schon mal gelesen und es letztes Wochenende wieder spontan aus dem Regal gefischt.
Interessant  war für mich zu sehen, wie sich mein Leseverhalten in den letzeen Jahre geändert hat. Damals habe ich dieses Buch mir voller Begeisterung gelesen und es war auch der Beginn meiner "Coelho-Leidenschaft".
 
"Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte" ist die Geschichte zweier Menschen, die ihre Liebe zueinander neu entdecken und auch den Kampf dafür auf`s Neue aufnehmen. Mit sehr viel Gefühl beschreib der Autor ihre Ängste und Bemühungen.... Was bei Coelho natürlich nicht fehlen darf, ist der Einfluss des Glaubens in so einen Geschichte.
Das hat für mich diesen Roman allerdings zeitweise auch recht  mühsam gemacht. Die permanente Präsenz von Glaube, Hingabe, der Jungfrau Maria, der Mutter Erde.... war mir oft schon zu schwülstig, zu dick aufgetragen...aber das ist nun mal Coelho..... da kann man nix machen ;-)

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Schön dass es euch Frauen gibt.

Bild von daydreamer
Verfasst von white bookreader daydreamer am Fr, 05/02/2010 - 13:39
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Er möchte schreiben – und er tut es….

Er erzählt die Geschichte eines Mannes und Liebhabers schöner Frauen.

Einem Frauenversteher auf der Suche – der Suche nach sich selbst.

Wird er sich finden???

Was er findet ist die Erkenntnis, dass er viel zu oft dem falschen Weg folgte.
Er erzählt seine Geschichte und er erzählt vieles über Frauen. Er weiß vieles über Frauen – er kennt die Frauen – ganz genau …...manchmal.
Manche seiner Erzählungen, seiner Gedanken, seiner Phantasien – seiner Philosophien sind einfach wunderschön.

Wunderschön......berührend…..……einfach zum nachdenken, zum überdenken.

Lies sie… spüre sie… fühle sie
…die Worte die er schrieb.

Dieses Buch ist die Erzählung eines Mannes, der seine große Liebe verlor, etwas absackte uns sich dann etwas in seinem Tun verlor. Er wollte sich etwas beweisen und ging dann, wie er selbst auch zugibt, den falschen Weg. Eine Frau nach der anderen kam in den Genuss seines Körpers, seiner Leidenschaft....seiner Sucht nach spüren, fühlen, schmecken dieser süßen Frucht die eine Frau zwischen ihren Schenkeln trägt. ( Anmerkung: Nein, dieses Buch ist kein erotisches oder pornographisches Buch, die Eeotik wird nur erwähnt, am Rande überflogen ) Bis er über die Frauen und sein un nachzudenken beginnt und dann in wirklich wunderschönen Worten die frau beschreibt. Nicht nur die Frau, auch deren Gefühlsregeungen wie Lachen, Schmerz, Kummer, Freude, Hoffnung. Mir persönlich gefällt sein Schreibstil, teilweise seine Poetik und vor allem ein Absatz wie er einen Kuss, den Kuss beschreibt. Er schreibt so erfrischend natürlich und auch teilweise bewusst Naiv. Ich liebe seine Art zu schreiben und sein Buch.

Er verlegt es selbst.Leseprobrn findet ihr im Facebook unter Seifrei Fliegadler oder unter fliegadler.npage.de.

Viel Spass beim Lesen.

Meine Gedanken zum Buch:

Es ist ein Lernen des Schreibens wie er selbst sagt. Meiner Meinung nach muss er nicht mehr viel lernen. Es ist die Erzählung eines Mannes auf der Suche nach sich selbst. Wenn sich dieser  Mann gefunden hat wie er im Buch seine Gefühle, Gedanken, Phantasien, Träume beschreibt dann wünscht man sich ihm zu begegnen. Gebe zu dass sicher einiges besser geschrieben sein könnte, aber wenn man es zu Ende gelesen hat fällt dies nicht mehr auf. Es animiert zum lesen, zum weiterlesen, macht neugierig und ertappt sich dabei über sich selbst nachzudenken, weil es so viel von sich selbst wiedergibt. Immerb wieder schlägt man Seiten auf, möchte nochmals lesen was er schrieb. Dieses Buch hat wirklich eine tolle Aussage, jeder Mensch ob Mann oder Frau wird vieles für sich dabei entdecken, wiederfinden, bei manchen Schmunzeln oder feuchte Augen bekommen. Ich bin ein Fan von ihm....
 

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Suche impotenten Mann fürs Leben

Bild von Claudia Maralik
Verfasst von yellow bookreader Claudia Maralik am Mi, 27/05/2009 - 10:00
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Wanted: Klarer Männerkopf
Attraktive, erfolgreiche 35erin sucht Mann für schöne Stunden, Unternehmungen, Kameradschaft.
Bedinung: Intelligenz und Impotenz
Bildzuschrift: RZ 3417

Per Anzeige sucht Carmen einen "impotenten Mann fürs Leben" und landet damit einen Knüller. Doch keiner, mit dem sie sich trifft, erfüllt ihre Erwartungen. Bis sie David kennenlernt. Und bei ihm wünscht sie sich, dass das mit der Impotenz wie mit Schnupfen wäre, der von alleine vergeht....

Meine Gedanken zum Buch:

Ob sich Carmen wirklich eine impotenten Mann fürs Leben wünscht??? Wer`s glaubt wird sehlig!!!
Mit diesem Buch hat Gaby Hauptmann einen Bestseller in Sachen Frauenromane geschrieben, immerhin ist mein Exemplar aus der 43. Auflagen.
Der Titel klingt vielversprechend, die Idee grandios - ihre Ausführung hat mir persönlich aber nicht so gefallen. Ich durfte zwar mehrmals schmunzeln, der erhoffe Dauerlachkrampf blieb bei mir aber leider aus, ich hätte mir viel mehr Witz und Verrücktheit von Carmen Legg gewünscht (dieses Thema hätte ja wirklich Potential ohne Ende).
Nichts desto Trotz eine leicht amüsante Lektüre für die bevorstehende Urlaubszeit!!!!

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Unendlich Klara

Bild von Astrid
Verfasst von white bookreader Astrid am Sa, 20/12/2008 - 19:53
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„Unendlich Klara“
von Astrid Spengler

„Klara, eine kleine Seele,
die das Leben von Astrid und Olav völlig veränderte.
Klara lebt nicht mehr und sie lebt doch!
Stationen eines Weges finden in Tonfiguren und Fotografien ihren Ausdruck. Bilder, die mehr sagen als viele Worte.
Dieses Buch will berühren. Will Eltern, Großeltern und anderen Betroffenen Kraft und Mut geben, diesen schmerzvollen Weg zu gehen.“
(Klappentext)

Softcover 54 Seiten * 19 cm x 26 cm * mit 25 Farbseiten

Detaillierte Informationen mit Leseprobe, Rezensionen und Bestellmöglichkeit finden Sie unter:
www.unendlich-klara.confox.net

Meine Gedanken zum Buch:

Meine Tochter Klara wurde im Oktober 2006 in der 31. SSW per Notfallkaiserschnitt geboren. Nach nur 12 Tagen entschied sie, dass ihre Aufgabe in dieser Welt beendet ist.

Um irgendein Ventil für meine unendlichen Gefühle zu haben, begann ich zu schreiben und mit Ton zu arbeiten.
Freunde machten mir Mut mit den Fotos und den Texten, die auf dem Weg mit und durch die Trauer entstanden sind an die Öffentlichkeit zu gehen.
 
Ich möchte dieses Buch gern professionellen Helfern, wie Ärzten, Therapeuten, Hebammen und Krankenschwestern, aber auch betroffenen Familien vorstellen.
 
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es bei dem Thema Tod, aber besonders im Umgang mit „Sternenkindern“ immer Berührungsängste gibt. Für Gefühle werden oft keine Worte gefunden, oder es bestehen große Unsicherheiten auf allen Seiten diese offen auszusprechen.
 
Aber es stillschweigen und „vergessen“ geht nicht und hilft auch nicht wirklich weiter! Ich habe für mich eigentlich zu jeder Zeit Worte gefunden und es damit meinem Gegenüber etwas leichter gemacht. Aber ich weiß, wie schwer es für trauernde Eltern sein kann, ihre unendlich komplexen Gefühle auch der Umwelt zu erklären, und dass das eigentlich, das ganze Erleben um den Tod eines Kindes noch mühsamer macht.

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Große Kinder - Die aufregenden Jahre zwischen 7 und 13

Bild von Gabi Stachl
Verfasst von yellow bookreader Gabi Stachl am So, 14/09/2008 - 15:20
Inhaltsangabe

Die mittlere Kindheit ähnelt der Besiedelung eines unbekannten Landes: Mit vorsichtigen Schritten entdecken und erobern die Kinder zunächst diesen Lebensraum, werden dann zu seinen sicheren und souveränen "Bewohnern", bis ihnen diese Entwicklungsphase zu eng wird und sie in die neue Welt des Jugendalters aufbrechen.

Meine Gedanken zum Buch:

Ich hab das Buch vor einigen Jahren das erste Mal gelesen und war froh, dass es auch für Laien gut lesbar ist. Es behandelt die Entwicklung der Kinder in diesem Alter und legt vor allem auf die sozialen Gefüge, in denen die Kinder leben, wert. Die Eltern werden in dem, was sie tun bestärkt und ermutigt, die Entwicklung ihrer Kinder gelassen abzuwarten (Alles hat seine Zeit). Ein Plädoyer für gegnseitiges Verständnis. Für eine Studienarbeit habe ich es jetzt wieder hergenommen und festgestellt, dass die Themen noch immer sehr aktuell sind. Das Buch ist leider vergriffen.

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