Familie

adabei

Inhaltsangabe

Die beiden Freunde, Julian und Paul, sind fast am gleichen Tag geboren, gehen in dieselbe Klasse und wachsen zusammen in der Jablonskistraße 53 in Berlin auf. Die glückliche Kindheit von Julian und Paul endet jäh, als sich die nationalsozialistische Gesinnung in den Köpfen auszubreiten beginnt. Julian muss, da dem neuen Klassenlehrer der Familienname Sternberg verdächtig erscheint, weil er Jude sein soll, obwohl er evangelisch getauft worden ist, die Schule verlassen. In Berlin wird für die... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Das Buch "Julians Bruder" ist die Geschichte einer großen Freundschaft. Dem Autor Klaus Kordan ist es gelungen, ein dunkles und auch wenig bekanntes Kapitel der deutsches Kriegs- und Nachkriegsgeschichte zu beleuchten.  Kordan versteht es, für jugendliche und erwachsene... | ... weiterlesen

Zitate

Gestern Nacht habe ich zum ersten Mal seit langer Zeit wieder von Julian geträumt. Wir waren etwa fünfzehn Jahre alt, er stand vor der Haustür zur Jablonskistraße 53, lächelte mir zu und fragte: "Wo warst du so lange... | ... weiterlesen

"Gleich", sagte sie nur, "gleich!" Und damit zog sie ihn zum Ausgang und immer noch ein paar Schritte weiter. So standen wir bald im strömenden Regen. "Julian!", flüsterte sie. "Du musst jetzt tapfer se... | ... weiterlesen

"Solange Leben ist, ist Hoffnung", hatte Liebe Sternberg, Julians Mutter, immer gesagt.

Gabi Stachl

Inhaltsangabe

Die_stille_Zeit.jpgLektüre zu Weihnachten und für die stille Zeit zwischen den Jahren, zusammengestellt von Erika Pluhar. Texte, die den Traum von Weihnachten berühren als eine Zeit der Ruhe und Nachdenklichkeit, in der Raum ist für das, was wir am nötigsten brauchen: die Liebe zueinander.
Geschichten und Gedichte u.a. von Hesse, Rilke und Brecht, aber auch von Erika Pluhar selbst.

Gedanken zum Buch

Zu Weihnachte 2007 habe ich dieses Buch geschenkt bekommen und heuer zum zweiten Mal gelesen. Die Texte stimmen teilweise nachdenklich und beleuchten Weihnachten aus verschiedenen Blickwinkeln, in der Vergangenheit (z.B. Nachkriegszeit) genauso, wie in der Gegenwart. Eine Lektüre zum Entspan... | ... weiterlesen

Zitate

Da war die heilige Nacht sehr dunkel und sehr kalt, der Joseph war ein hilfloser Alter und die schwangere Maria war sehr verzagt. Der Stern funkelte höchst unheimlich und der erste Schrei, den das Jesuskind tat, war ein Schrei der Angst.Die H... | ... weiterlesen

Daniliesing

Inhaltsangabe

Dies ist die Geschichte dreier sehr unterschiedlicher Schwestern. Als Kinder sind sie zusammen auf dem Hof ihrer Eltern aufgewachsen, wo es viel Arbeit mit den Tieren (speziell Kühen) gab. Frühes Aufstehen und körperliche Anstrengung gehörten zur Tagesordnung.
Mittlerweile sind die 3 erwachsen und haben sich sehr verschieden entwickelt. Marie ist Barkeeperin in einer Rock-Bar, hat sich die Brüste vergrößern lassen und kümmert sich auch sonst eher um ihr äußeres Erscheinungsbild. Von ihr... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Als ich den Titel dieses Buches las, dachte ich sofort "Oh nein, nicht ein Buch im Stil von Bauer sucht Frau". Auch der Klappentext konnte mich beim besten Willen nicht überzeugen. Wider erwarten hat das Buch aber mit seinem Cover und Klappentext eigentlich wenig bis gar nichts gem... | ... weiterlesen

Zitate

tedesca

Inhaltsangabe

Saturday.jpgIn der Tradition von Mrs. Dalloway und Ulysses spielt sich die Handlung von Ian McEwans Roman Saturday an einem einzigen Tag ab. Der erfolgreiche Neurochirurg Henry Perowne erwacht am Samstag, den 15. Februar 2003, ungewöhnlich früh. Sein Leben ist nahezu perfekt. Er ist Ende vierzig, schon lange verheiratet und noch immer in seine Frau verliebt, hat einen angesehenen Beruf und zwei wohlg... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Als eingefleischter McEwan Fan war dieses Buch schon der Vollständigkeit halber Pflichtlektüre. Leider muss ich sagen, es ist nicht sein bestes, kann in meinen Augen weder mit seinem Frühwerk wie "The Comfort of Strangers" (Der Trost von Fremden) oder auch seinem letzten... | ... weiterlesen

Zitate

"Und welch ein Luxus ist es doch, daheim in der Küche über geopolitische Schachzüge und militärische Strategien zu philosophieren, ohne dafür von Wählern, der Presse, Fremden oder gar der Geschichte verantwortlic... | ... weiterlesen

„Doch für die Professoren an der Uni, wie allgemein für die Geisteswissenschaftler, eignet sich das Elend besser zur Analyse: Das Glück ist eine Nuss, die schwer zu knacken ist.“

Gabi Stachl

Inhaltsangabe

Diese Erzählung handelt von Anna, einer starken Frau. Geboren 1886, verbrachte sie ihr Leben als unbestrittenes Oberhaupt einer einflussreichen Familie in der Südsteiermark. Ihr Dasein besaß eine Konstante: den Weinbau, alles andere veränderte sich oder verging. Trotzdem waren weder ihr Temperament noch ihr Lebenswille jemals zu bremsen. Zeitlebens bestand sie darauf mit Handkuss begrüßt zu werden, nie duldete sie Widerspruch. Warum Anna als starke Frau galt, weshalb sie ihren Glauben an Gott... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Bereits nach ein paar Seiten ist man von der Geschichte gefesselt. Die Autorin schreibt in einer schönen Sprache, durch die man sich in die damalige Zeit und in das Leben der Menschen gut hineinversetzen kann.

Zitate

Eine Gemeinsamkeit zwischen den Winzern und ihren Dienstgebern war es, dass Alkoholismus nicht existierte, weil es der betreffenden Bezeichnung ermangelte. Das war ein steirisches Phänomen und ist es auch heute noch, die Ärzte in Feldbac... | ... weiterlesen

Sie regierte, wo es ging, weiterhin im Hintergrund, doch auf gewisse Weise wurde sie lockerer. Vielleicht war sie zu lange eingeweicht gewesen in einem langen Leben voller Schmerz. Verständnis für die Jugend sprach man ihr plötzlich... | ... weiterlesen

Jana Neubert

Inhaltsangabe

»Schon immer begannen die Bewegungen des Schicksals - auch die unserer Familie - mit einem Sturz. Und mit einem Apfel.« Als Bertha stirbt, erbt Inga das Haus. Nach vielen Jahren steht Iris wieder im alten Haus der Großmutter, wo sie als Kind in den Sommerferien mit ihrer Kusine Verkleiden spielte. Sie streift durch die Zimmer und den Garten. Sie schwimmt in einem schwarzen See, bekommt Besuch, streicht eine Wand an und küsst den Bruder einer früheren Freundin. Iris ahnt, dass es verschiedene... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Anfangs hatte ich ein wenig Berührungsängste mit der Sprache, die mir irgendwie erzwungen bildhaft schien. Doch nach und nach zog sie mich dann doch in ihren Bann und ich roch, schmeckte und hörte sämtliche beschriebene Eindrücke in einer Intensität, dass ich selbst den Baulärm um mich herum... | ... weiterlesen

Zitate

..., aber durch den Hall, der in der hohen Küche die Stimmen verzerrte, konnte man nie hören, worüber geredet wurde. Aber welche Gefühle durch die Küche schwirrten, das war ganz genau zu hören. Waren die Stimmen gedämpft und tief, die Worte einsil... | ... weiterlesen

Ich verstand nicht, warum sich in den Hallenbädern die Mädchen immer in einem Gemeinschaftsraum umziehen mussten, während die Damen Einzelkabinen hatten. Umgekehrt wäre es sinnvoller gewesen: Das Unfertige bedurfte der Verh... | ... weiterlesen

Ich liebte es, zu lesen und dabei zu essen. Ein Brot nach dem anderen, einen Keks nach dem anderen, süß und salzig im stetigen Wechsel. Es war wunderschön: Liebesgeschichten mit Gouda-Käse, Aben-teuerromane mit Nuss-Schokolade... | ... weiterlesen

Marina

Inhaltsangabe

Ein sehr berührendes Buch in dem Kate Morrison, eine Zoologin, auf ihre Kindheit im ländlichen nördlichen Ontario zurückblickt.

In diesem Ort gibt es noch Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft, die Kate und ihre Geschwiser Matt, Luke und Bo besonders nach dem tragischen Unfalltod der Eltern erfahren. Um nicht auseinandergerissen zu werden, werden Matt und Luke zum Elternersatz für die jüngeren Geschwister und versorgen die Familie. Dabei geben sie eigene Träume auf um die Geschwister bei... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Ein sehr berührendes Buch, bei dem man das Gefühl hat mit den einzelnen Charakteren mitzuleben, -zulachen und -zuweinen.
Sehr empfehlenswert!

Zitate

Angelika Zehetner

Inhaltsangabe

Alusia ist 5 Jahre alt, als sie mit ihren Eltern ein Schiff besteigt. Krieg, Verfolgung und das Wunder, überlebt zu haben, liegen hinter der Familie, die nun das Gelobte Land ansteuert. Für das Mädchen ist die Welt der Erwachsenen ein Buch mit sieben Siegeln. Anuschka, die melancholische Mutter, fürchtet die unbequemen Lebensumstände und sehnt sich nach Europa, wo sie den geliebten Toten näher ist. Olek, der tatkräftige Vater, träumt von einem Neuanfang im jungen Staat Israel. Im Gepäck führt... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Die Autorin schreibt von Sehnsucht nach der Heimat, von der Liebe eines Mädchens zum Meer und vom Traum eines besseren Lebens.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, doch kann ich mir nicht vorstellen, dass es aus der Sicht einer 5-jährigen gesehen wird!

Zitate

Das Wort "Prothese" hört sich an wie der Name einer Blume, aber es ist nicht die Zeit, zu fragen, wie man Blumen repariert.

Sie überlässt ihm die Stille. Soll er sie füllen, womit er will.

Reinhard E. Karner

Inhaltsangabe

Humorvoll und sehr realistisch beschreibt Gottfried Hofmann-Wellenhof den turbulenten Alltag mit seinen acht Kindern

Gedanken zum Buch

Ja, diese Geschichten sind allen Lesern der Tageszeitung mit dem kleinen Format bekannt. Hut ab an den Vater, wahrscheinlich auch an die Mutter, die diese Nerven aufbringen, den ganzen Rudel Kinder immer wieder mit Erfolg und Freude zu bändigen. Sie schauen auf dem Foto ja ganz frisch aus.... | ... weiterlesen

Zitate

Welche Art von Missgeschick es gewesen ist, kann ich nicht mehr sagen. Schließlich ist es lange her. Aber die Folgen wirken heute noch nach. Möglicherweise habe ich in meiner frühen Kinkheit einmal (unabsichtlich) einen Teller fallen lassen oder i... | ... weiterlesen

Es lebte sich gut mir ihnen. In der Volksschule knüpfte mir meine Nachbarin die Schuhbänder. Im Gymnasium packte ein Freund meinen Ranzen, un beim Militär half ein Kamerad die zahllosen Teile des Sturmgewehrs in der richtigen Reihenfolge zusammenz... | ... weiterlesen

Gebackene Schnitzel schmecken allen - am liebsten mit Petersilerdäpfeln ("mit möglichst wenig Grünem")

Angelika Zehetner

Inhaltsangabe

Noch bis eben schien Andrea Schnidts Leben - mit kleinen Abstrichen - perfekt zu sein. Doch ihr Mann verbringt angeblich ganze Tage und Nächte in seiner Kanzlei. Sie glaubt, dass mehr dahinter steckt und tritt die Flucht nach vorne an.

Gedanken zum Buch

Humorvoll und witzig geht es um das alltägliche Ehe- und Beziehungschaos.

Zitate

Jetzt langt es. Ich werde mich scheiden lassen. Oder etwas in der Richtung. Aber viel mehr Drohungsspielraum bleibt einem als Ehefrau ja nicht.

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