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Emanzipation

Dorothy Parker. What Fresh Hell Is This? A Biography

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mi, 21/03/2012 - 09:59
Inhaltsangabe

She was know for her outrageous one-liners, her ruthless theater criticism, her clever verses and bittersweet stories, but there was another side to Dorothy Parker - a private life set on a course of destruction. She suffered through two divorces, a string of painful affairs, a lifelong problem with alcohol, and several suicide attempts.

In this livey, absorbing biography, Marion Mease iluminates both the dard side of Pakrer and her days of wicked wittiness at the Algonquin Round Table with the likes of Robert Benchley, George Kaufman, and Harold Rossm, and in Hollywood with S.J.Perelman, William Faulkner, and Lilian Hellman. Aht the dazzling center of it all, Meade gives us the flamboyant, self-destructive, and brilliant Dorothy Parker.

Meine Gedanken zum Buch:

Ich habe diese Dorothy-Parker-Biografie jetzt abgebrochen, ich komm da einfach nicht weiter. 150 Seiten in 10 Tagen, das sagt eh schon alles. Man erfährt ja im Grunde nichts über die Person Parker, also ihre Gedanken und Emotionen, das nicht aus ihren Werken hervorginge. Man erfährt auch nichts über New York und die 20er-Jahre ausserhalb der Zeitungsszene, und da kommen so viele Leute vor, die ich nicht kenne, dass ich permanent im Glossar nachschlagen muss, und das nervt. Das Leben der Mrs Parker finde ich auch extrem uninteressant - Parties, saufen, Männer, schreiben - und über ihre Bekannten, die von Interesse wären, wie Hemingway oder Fitzgerald, erfährt man eh nicht viel. Auch vom Stil her fehlt dem Buch der Pepp, der einen dort weiterlesen lässt, wo die Geschichte es nicht tut, und die paar eingestreuten Bonmots der Mrs. Parker reichen als Zugpferd leider nicht aus. Etliche davon kann man hier nachlesen: http://www.quotationspage.com/quotes/Dorothy_Parker

Bis Ende Dezember 2011 wusste ich garnicht, dass es eine Dorothy Parker gibt, und ich habe wunderbar damit gelebt. So gesehen werde ich weiterhin wunderbar leben, wenn ich mir den Rest ihrer Biografie erspare und stattdessen den zweiten Teil der erst kürzlich neu aufgelegten Kurzgeschichten lese.

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Vergiss Ägypten. Ein Reiseroman

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Do, 09/02/2012 - 09:10
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Zwischen Orient und Okzident Je öfter Valerie Ägypten besucht und je mehr sie über Zeiten und mystische Traditionen erfährt, umso verwirrender scheint es. "Vergiss Ägypten, wenn du etwas über Ägypten schreiben willst", rät man ihr. So lässt sie sich vor allem von der Vielfalt orientalischer Lebensentwürfe faszinieren. Ein poetischer Reiseroman über eine Frau, die im Orient sich selbst entdeckt.

Meine Gedanken zum Buch:

Barbara Frischmuth, meine österreichische Lieblingsautorin, beschreibt in ihrem Roman liebevoll und sachlich das moderne Ägypten, die Rolle der Frau und speziell die der Österreicherin, die mit einem Ägypter verheiratet ist.
Es ist schon interessant, dass in den 80ern die Frauen noch Miniröcke trugen, zur Zeit der Entstehung des Buches, also 2006 fand die große Wandlung statt, und jetzt sieht man in Kairo kaum mehr eine Frau ohne Kopftuch, wenn nicht gar in der kompletten Verhüllung.
Ich liebe dieses Land, allerdings kenne ich den antiken Teil weitaus besser als den modernen, der ist für Europäer nicht so leicht zugänglich. Dieses Buch hilft mir, eines meiner Lieblingsreiseländer besser zu verstehen.
Abgesehen davon ist es wirklich gut geschrieben, sehr persönlich, sehr weiblich, ohne ein "Frauenbuch" zu sein (was immer das auch sein mag). Ein Tipp für alle, die gern gut geschriebene Bücher über fremde Länder und Kulturen lesen.

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Die Farben der Insel

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mo, 11/01/2010 - 13:51
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Die Malerin Karitas lebt allein und zurückgezogen in einem kleinen Dorf an der Küste. Ihre Kinder sieht sie nur selten, Sigmar, ihren Mann, fast gar nicht. Auch ihre künstlerische Karriere will nicht voranschreiten, zu unverständlich und düster wirken ihre Bilder auf die Dorfbevölkerung. Doch Anfang der fünfziger Jahre ändert sich die Lage. Karitas reist nach Paris, um dort neue Inspirationen für ihre Kunst zu erhalten. Zurück in Island findet sie endlich die Anerkennung, die sie verdient. Kann sie Sigmar jetzt auch an ihrem Leben teilhaben lassen?

Meine Gedanken zum Buch:

Interessant an dieser Fortsetzung von "Die Eismalerin" ist der Perspektivenwechsel in der Erzählweise. Wie im ersten Buch beginnt jeder Abschnitt mit der Beschreibung eines Werks von Karitas, doch hier geht die Geschichte in Ich-Form weiter, was tiefere Einblicke in die Welt der Künstlerin erlaubt, in die Welt einer Frau, die diesmal nicht am Muttersein und ihrer Verantwortung scheitert, sondern sich der Herausforderung mutig stellt, auch wenn ihre Umgebung immer wieder Entscheidungen trifft, die ihr Kummer und Leid zufügen.
Letztendlich erreicht sie ihr Ziel, setzt sich durch als unabhängige Künstlerin, erlangt Bekanntheit und somit auch die Möglichkeit, ihr Leben so zu gestalten, wie sie es sich vorstellt.
Das im oben zitierten Klappentext "Kann sie Sigmar jetzt auch an ihrem Leben teilhaben lassen?" finde ich ziemlich unpassend, denn im Grunde macht Karitas sich keine Gedanken um ihren Mann, geschweigedenn ein Zusammenleben mit ihm. Doch letztendlich findet sie ein spätes Glück, in dem sie sich mit ihrer Rolle als Ehefrau und Künstlerin arrangiert, und zu guterletzt trifft sie die endgültige Entscheidung über ihr Schicksal, wie sie es sich immer gewünscht hat.
Auch dieses zweite Buch hat mich tief beeindruckt, wobei es sich weniger mit der Situation unterschiedlicher Personen beschäftigt, sondern ausschließlich Karitas im Mittelpunkt steht. Natürlich nicht ohne auf das Schicksal ihrer Familie und Freunde einzugehen, das sie selbst tief beeindruckt und immer wieder beeinflusst.
Sicher kein "Frauenroman" im klassischen Sinne, aber doch ein Buch, das Frauen auf besondere Weise anspricht, weil man sich immer wieder selbst finden kann in dieser Auseinandersetzung mit dem Frausein in all seinen Facetten.

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Tochter des Vulkans

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mo, 10/03/2008 - 13:45
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Sofia fühlt sich in ihrer Ehe mit dem patriarchalischen René buchstäblich eingesperrt. Er schneidet sie von jeglichem Kontakt mit der Außenwelt ab. Aber seine rebellische Frau weiß sich zu wehren. Ihr Wunschkind wird sie eines Tages bekommen, aber bestimmt nicht von diesem Mann!

Meine Gedanken zum Buch:

Eine schöne Geschichte über eine Frau, die allen Widrigkeiten zum Trotz ihren eigenen Weg geht, und das in einem Land, in dem das Patrichat immer noch vorherrscht.
Nicht so beeindruckend wie "Bewohnte Frau", aber trotzdem lesenswerte (Frauen-)literatur.

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