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Dorf

Die Brandungswelle

Bild von Claudia Maralik
Verfasst von yellow bookreader Claudia Maralik am Mi, 08/09/2010 - 08:31
Inhaltsangabe

La Hague im Nordwesten der Normandie: Nur wenige leben hier, am Ende der Welt, am Meer, dort, wo die Menschen ebenso schroff sind wie die Natur. Sie hat ihren Mann verloren und sich in diese raue Gegend geflüchtet. Sie beobachtet Vögel, eine monotone Arbeit, die ihr gut tut und sich mit ihrem Seelenleben deckt. Sie lebt in einem Haus, der Griffue, das fast im Meer steht; niemand versteht, wie man es dort aushalten kann. Das Leben ist ruhig, von der Außenwelt so gut wie abgeschnitten, es wird vom Wetter, vom Wind, den Gezeiten bestimmt, bis eines Tages Lambert auftaucht. Fremde, die länger bleiben, gibt es selten; sie werden von den Einheimischen argwöhnisch beäugt, aber Lambert ist nicht wirklich fremd: irgendwie gehört er dazu. Vor vierzig Jahren starben hier seine Eltern und sein jüngerer Bruder bei einem Bootsunglück. Nun ist er zurückgekommen, um das dramatische Unglück von damals aufzuklären. Und allmählich bröckelt die Wand des Schweigens, hinter der jeder Dorfbewohner ein Geheimnis zu verbergen scheint. Was das Meer genommen hat, das spuckt es irgendwann wieder aus ...

Meine Gedanken zum Buch:

ABSOLUTE Leseempfehlung - das ist mal das Erste, was ich hierzu sagen muss.
 
Die Autorin schreibt ruhig, aber doch sehr krafvoll, Ihr Stil ist schwermütig... melancholisch....
Böse Zungen behaupten, dieses Buch wäre langatmig... von wegen, es gibt kein einziges Wort, das unnötig..... das überflüssig wäre.
Den Titel dieses Romans finde ich sehr passend gewählt (nicht  nur den Inhalt betreffend). Unvorhergesehen und erbarmungslos wie die Brandungswelle packt einen dieses Buch. Nimmt den Leser von der ersten Zeile an mit auf eine Reise in einen kleinen Ort in der Normandie wo viele Geschichten und Geheimnisse aufeinander treffen.....
 
Und noch mal zum Abschluss: SEHR EMPFEHLENSWERT !!!!
Mitreissend und spannend ohne Ende, es war ein richtiges Vergnügen, diesen Roman von Claudie Gallay zu lesen. Hoffentlich versorgt sie uns bald mit neunem Lesestoff!!!

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Milchblume

Bild von Claudia Maralik
Verfasst von yellow bookreader Claudia Maralik am Fr, 31/07/2009 - 09:51
Inhaltsangabe

Im kleinen Dorf Legg verläuft in den späten fünfziger Jahren das Leben noch recht beschaulich. Das Wort des Pfarrers und des Bürgermeisters ist Gesetz, und so ist es nur verständlich, dass eine Person wie Jakob für einiges Ausehen und Unmut im Alltag der Legger sorgt. Der gehasste Ziehsohn des Seifritz-Bauern ist in vielerlei Hinsicht besonders: Jede Art von Ungerechtigkeit bereitet dem vermeintlichen Idioten körperliche Schmerzen, am besten versteht er sich mit den Tieren, deren Gedanken er zu lesen glaubt und bei seine Fragen an die Liebe und das Leben ist oft nicht zu sagen, ob ein kindlicher Narr oder eine weise Seele in ihm steckt. Als sich erschreckende Geschehnisse um zu Tode gequälte Kühe häufen, wird offenkundig, dass sich hinter der heilen Fassade der Dorfgemeinschaft dunkle Geheimnisse verbergen.

Meine Gedanken zum Buch:

Jetzt hab ich doch glatt vergessen, dieses Buch vorzustellen - wird hiemit sofort nachgeholt!!!
"Milchblume" ist ein Roman mit viel Gefühl und Aussagekraft.
Jakob ist ein Junge, anders wie alle anderen. Manche sehen in ihm einen Narren, einen dummen Dorftrottel, aber Jakob ist viel mehr. Nämlich ein junger Mann mit einem ganz großen Herzen und trotz all der Härte und Ablehnung, die ihm immer wieder in seinem Leben widerfährt gelingt es ihm, sich seine innere Wärme zu bewahren.
 
Ein Lesetip für alle, denen "Super gute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone" (Mark Haddon) gefallen hat.

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Der tote im Dorfteich

Bild von Regina Höfler
Verfasst von grey bookreader Regina Höfler am Fr, 13/02/2009 - 18:43
Inhaltsangabe

Jannek soll die ganzen Herbstferien bei seiner Oma in einem kleinen Dorf namens Ribberow verbringen.
-Sehr begeistert ist er nicht...-
Doch es kam ganz anders. Denn schon am ersten Tag, beim Angeln, fischte er eine Menschenhand aus dem Dorfteich.
Jetzt gilt es zu erfahren, wer ist der Mensch,
dem diese Hand gehört?

Meine Gedanken zum Buch:

Ich fand dieses Buch sehr gut, da, wie ich finde, es sehr gut geschrieben ist.
Ich kann es jedem empfehlen!!

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Das kleine Gespenst

Bild von Sabine Stachl
Verfasst von bookreaders team member Sabine Stachl am Mi, 30/01/2008 - 22:01
Inhaltsangabe

Durch eine Kirchturmreparatur bleibt die Uhr 12 Stunden stehen und schlägt am Mittag Mitternacht - Zeit für das kleine Gespenst. Doch durch das Sonnenlicht wird aus dem weißen Nachtgespenst ein schwarzes Tagesgespenst. Man kann sich vorstellen, dass es in seiner Umgebung einige Verwirrung stiftet.

Meine Gedanken zum Buch:

Das Buch hab ich als Kleinkind bekommen, aber ich lese es jetzt auch noch immer gerne durch...

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