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Cholera

Der Tod in Venedig

Bild von Claudia Maralik
Verfasst von yellow bookreader Claudia Maralik am Mi, 31/08/2011 - 13:11
Inhaltsangabe

Der 50-jährige, in München lebende Schriftsteller Gustav von Aschenbach, der pflichtbewusst und diszipliniert arbeitend, sich auf der Höhe seines öffentlichen Ruhms befindet, reist, von plötzlichem Fernweh und Reiselust erfasst, nach Venedig. In der schwül-fiebrigen Atmosphäre der Lagunenstadt verbringt er eine Reihe von Tagen in einem Zustand zunehmend aufgelöster innerer Ordnung und Disziplin, in sinnlicher Zuneigung entflammt zu dem im gleichen Hotel logierenden polnischen Jüngling Tadzio, bis er sich, nach einer Verlängerung seines Aufenthaltes, in dem beginnenden Ausbruch einer Cholera-Epidemie an frischem Obst infiziert und in der Schlussszene am Meeresstrand sitzend stirbt.

Meine Gedanken zum Buch:

Meine erste Berührung mit Thomas Mann und ich bin davon überzeugt, ich hätte mit dieser Novelle keinen besseren Einstieg in seine Werke machen können.
 
Einfach ein purer Lesegenuss... ich bin restlos begeistert..... gut, über den Inhalt lässt sich streiten.... ABER nicht über die Qualität und das Können seiner Sprache. Ein Wahnsinn, was man mit Worten alles sagen kann!!!!
Es ist einfach  grandios, mit welcher Wortgewalt er Stimmungen und Augenblicke einfängt....wie wunderbar er seine Worte wählt und sie einsetzt.....Zitat Seite 80: Er war früh auf, wie sonst wohl bei pochendem Arbeitsdrange, und vor den Meisten am Strand, wenn die Sonne noch milde war und das Meer weiß blendend in Morgenträumen lag.... 
oder Zitat Sie 91: Aber ums erste Morgengrauen weckte ihn ein zart durchdringendes Erschrecken, sein Herz erinnerte sich seines Abenteuers, es litt ihn nicht mehr in den Kissen, er erhob sich, und leicht eingehüllt gegen den Schauer der Früh setzte er sich ans offene Fenster, den Aufgang der Sonne zu erwarten. Das wundervolle Ereignis erfüllte seine vom Schlaf geweihte Seele mit Andacht.....
 
Thomas Mann ist ein Meister!!!!!! Ich kann diese Novelle nur jedem weiterempfehlen.... man muss und wird sie einfach lieben.

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Die Waffen nieder

Bild von Reinhard E. Karner
Verfasst von bookreaders team member Reinhard E. Karner am So, 18/11/2007 - 19:48
Inhaltsangabe

Das Leben einer Pazifistin, die ihre beiden geliebten Ehegatten im Krieg verliert und zur unermüdliche Fürsprecherin für den Frieden wird, trotz eines Umfeldes von militärisch gesinnten und dominaten Personen.

Meine Gedanken zum Buch:

Schwerste Schicksalsschläge hauen dies Frau nicht um. Sie schwankt, aber sie fällt nicht. Die Idee, dass nicht der Krieg sondern der Frieden natürlich sei, hält sie am Leben.

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