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Biographie

Meine spirituelle Autobiographie

Bild von Claudia Maralik
Verfasst von yellow bookreader Claudia Maralik am Mo, 30/08/2010 - 13:17
Inhaltsangabe

Der Dalai Lama, geistliches und weltliches Oberhaupt der Tibeter und Vorbild für Millionen von Menschen aller Konfessionen, schaut zurück auf sein Leben: auf seine Kindheit, seine Auffindung, seine Lehrzeit, seine Begegnungen. Dabei gewährt er neben dem Einblick ins Persönliche auch einen Ausblick auf die Fragen der Zukunft.

Meine Gedanken zum Buch:

Sofia Stril-Rever (Indologin und Dolmetscherin des Dalai Lama) und Tenzin Gyatso, 14. Dalai Lama, führen in diesem Buch  gemeinsam durch dessen Leben uns Wirken.
 
Diese Autobiographie teilt sich in 3 große Abschnitte:
I   Meine Aufgabe als Mensch
II  Meine Aufgabe als buddhistischer Mönch
III Meine Aufage als Dalai Lama
 
Teils sehr interessant geschreiben, sehr sympathisch, sehr ehrlich .... Manche Abschnitte sind für Nicht-Buddhisten und solche, die sich mit diesem Thema eher weniger auskennen (so wie ich) ein bisschen schwer zu verstehen bzw. schwer nach zu vollziehen. Dafür gibt es aber einige Abschnitte die ich ein zweites Mal gelesen haben.
Vorallem der erste Teil (Meine Aufgabe als Mensch) hat mich sehr beeindruckt und berührt. Der Dalai Lama erzählt über sich als "einfacher" Mensch, über seine Kindheit, seine "Entdeckung".... Seine Ausdrucksweise, seine Erzählungen sind so warmherzig, natürlich, ehrlich, teils auch sehr humorvoll... man könnte meinen, man ist Teil einer Unterhaltung mit einem alten Bekannten der über sich und seine Vergangenheit erzählt.
 
Im Klappentext steht folgendes: "Seine Worte beeindrucken durch ihre Klugheit und Weitsicht. Und sein vielleicht bestes Argument, das verschmitzte Lächeln, blitzt auch zwischen den Zeilen dieses Buches immer wieder auf."
Dem ist nichts mehr zu zufügen.

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Ich und Kaminski

Bild von Reinhard E. Karner
Verfasst von bookreaders team member Reinhard E. Karner am So, 15/03/2009 - 15:59
Inhaltsangabe

Ein Kunst-Student will die Biographie eines alten, blinden Malers schreiben. Aus dem Gerangel zwischen dem jungen Autor und seinem widerstrebenden Opfer machte Daniel Kehlmann eine bitterböse Satire über die Sucht nach Ruhm und die Roheit der Medien

Meine Gedanken zum Buch:

Dieser arrogante Nichtsnutz will aus reiner Gier mit teilweise verbotenen Mitteln den versteckt lebenden alten Künstler Kaminski jeden Tropfen Lebensblut nehmen. Es wäre ihm recht, würde der alte Mann bald sterben. Seine Biogrphie wäre ja dann ein umso größerer Erfolg. Er schaftt es aber nicht und enträtselt den Künstler. Er befreit ihn direkt. Den ganzen Text über (es sind ja nur 174 Seiten) wirkt dieser junge "Held" überdreht, übermotiviert direkt fahrig. Kaminski wird hingegen jünger und jünger. Am Ende fühlte ich so, als ob sie sich altersmäßig entgegengegangen wären.
Stilistisch äußerst intensiv und in absoluter Jetztzeit. Kehlmann erzählt nicht, er läßt die Handlung geschehen. Wo andere Schriftsteller sinnlose Seiten füllen, reduziert Kehlmann auf das Notwendigste - und das ist halt manchmal auch banal. Warum auch nicht? Ein großer Künstler.
Übrigens wird das Buch noch 2009 verfilmt.
 

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Die ersten Schritte

Bild von tedesca
Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mi, 04/06/2008 - 12:01
Inhaltsangabe

Diese Autobiografie beschreibt die ersten 19 Lebensjahre der Wiener Tänzerin Grete Wiesenthal. Sehr lebendig und anschaulich beschreibt sie ihre Kindheit, ihre ersten Tanzschritte und ihre Erlebnisse als junge Tänzerin an der Hofoper, bevor sie sich im Alter von 18 dazu entschied, gemeinsam mit ihrer Schwester selbständig neue Wege jenseits des klassischen Ballets zu gehen.

Meine Gedanken zum Buch:

Dieses Büchlein ist ein lebendiges Zeugnis einer Zeit, in der es gerade in Wien einen großen künstlerischen Umschwung gab. Gustav Mahler als Operndirektor, Gartenfeste bei Gustav Klimt, Auftritte mit Leo Sleszak kennzeichnen diese ersten Jahre des freien Schaffens einer jungen Künstlerin.
Das Buch ist leider vergriffen, aber antiquarisch bei eurobuch.com noch immer gut erhältlich.
Dieses Buch erschien 1947. Im Jahr 1919 wurde es unter dem Titel "Der Aufstieg" schon einmal veröffentlicht, allerings mit teilweise anderen Fotos.

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Hypatia

Bild von Paula Gölles
Verfasst von yellow bookreader Paula Gölles am So, 24/02/2008 - 17:45
Inhaltsangabe

Heute ist dein letzter Tag, liest Thonis auf dem Papyruszettel, und er weiss, die Drohung ist ernst gemeint. Das Leben in Alexandria hat er sich anders vorgestellt: mit neuen Freunden, mit mehr Zeit für sich und seine Gedichte. Aber seit er in Hypatias Dienste getreten ist, überschlagen sich die Ereignisse, denn die selbstbewwusste, hoch gebildete und politisch engagierte Frau fordert Bewunderung, aber auch Feindschaft heraus.

Meine Gedanken zum Buch:

Dies Biographie ist in eine Geschichte gepackt, aus der Sicht des jungen Thonis. Arnulf Zitelmann lässt das antike Griechenland lebendig werden, und man lernt eine beeindruckende Persönlichkeit kennen. Hypatia, eine Philosophin und Mathematikerin, die ihren eigenen Weg ging, ohne sich unterdrücken zu lassen.

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Che.

Bild von tedesca
Verfasst von yellow bookreader tedesca am Do, 17/01/2008 - 17:00
Inhaltsangabe

Wichtige Augenzeugen sowie Ches engste Freunde und Mitkämpfer kommen hier zum Teil erstmals zu Wort. Egal ob Guerilleros in Bolivien, KGB-Angehörige in Moskau, CIA-Agenten in Miami, kubanische Geheimdienstoffiziere, Indios und selbst die Militärs, die Che exekutierten und heimlich seine Leiche verscharrten - mit wem auch immer Anderson sprach: Dem Charisma des faszinierenden Banditen konnte sich keiner entziehen.

Meine Gedanken zum Buch:

Ich wollte immer schon mehr über Che Guevara und die Revolution in Kuba erfahren - dieses Buch erzählt beides sehr ausführlich, zum Teil durch die vielen Namen etwas verwirrend und langatmig, aber detailgetreu und interessant. Ich glaube, dass Anderson dieses Buch als Dissertation geschrieben hat, daher ist es auch hervorragend recherchiert. Eine der besten Biographien, die ich kenne, wenn man sich nicht nur mit ein paar Fakten zufriedengeben will. Anschaulich auch das Bildmaterial!
Sollte jemand noch mehr Bilder sehen wollen, dann ist "Che. Der Traum des Rebellen" empfehlenswert.

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