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Behinderung

Mein Leben - Auf dem Laufsteg bin ich schwerelos

Bild von Laura
Verfasst von  Laura am So, 05/09/2010 - 15:49
Inhaltsangabe

Aufgeben kommt für Josy nicht infrage. Auch wenn sie nie laufen konnte wie andere Kinder, träumt sie davon, als erstes Model bei der Berliner Fashion Week oder einer Haute Couture-Show in Paris über den Laufsteg zu rollen. Lebensfroh und zuversichtlich berichtet sie vom Leben mit einer Behinderung damit die Menschen endlich aufhören, einen Rollstuhl nur mit Krankheit in Verbindung zu bringen.

Meine Gedanken zum Buch:

Das Buch "Mein Leben - Auf dem Laufsteg bin ich schwerelos" hat mich sehr beeindruckt, da Josephine Opitz ein Selbstbewusstsein hat, von dem die Meisten nur träumen können, sich nicht die Frage stellt, warum genau sie dieses Schicksal auf sich nehmen muss und Träume hat, an die sie ganz fest glaubt und weiß, dass sie sie mit viel Geduld verwirklichen kann, dass sie der Menschheit zeigen will, dass ein Rollstuhl nicht immer mit Krankheit zusammenhängt und dass Menschen mit Behinderung genauso Models sein können, die man wegen ihrer Professionalität bewundert. Sie lässt sich nicht unterkriegen, egal, ob lauter Absagen aus der Modewelt kommen. Sie kämpft weiter für ihren großen Traum, das erste offizielle Model im Rollstuhl zu werden.
Ihre Geschichte ist einzigartig und auf jeden Fall lesenswert, da die Handlung total interessant ist und es nie langweilig wird! Sie zeigt, dass man an seine Träume glauben und sich mit seinem Leben abfinden soll.
Der Schreibstil ist auch toll, da er sich flüssig lesen lässt.
 

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Blumen für Algernon

Bild von SANDRA
Verfasst von yellow bookreader SANDRA am So, 25/04/2010 - 17:13
Inhaltsangabe

Charlie Gordon, ursprünglich kaum des Lesens mächtig, ist zu Forschungszwecken operiert worden und entwickelt eine überragende Intelligenz; schließlich überflügelt er intellektuell und fachlich sogar die Professoren, die das Experiment leiten. Zu seinen Freunden zählt die Maus Algernon - das erste Lebewesen, das mit derselben Methode erfolgreich behandelt wurde.§§Mit den überwältigenden Fähigkeiten stellen sich für das Genie Charlie jedoch auch die ersten Probleme ein - in der Bäckerei, in der er früher arbeitete, mit seiner Familie, von der er jetzt entdeckt, daß sie ihn nie akzeptiert hat, und im Umgang mit dem weiblichen Geschlecht, vor dem er unerklärliche Angst hat.§§Als Charlie auf einem Fachkongreß als Attraktion vorgeführt werden soll, flieht er zusammen mit Algernon. Kurze Zeit später zeigen sich im Verhalten der Maus erste Verfallserscheinungen - Charlies Aufzeichnungen für das Forscherteam geben dem Leser einen atemberaubenden Einblick in seine geistige Entwicklung und das Drama seiner Existenz.

Meine Gedanken zum Buch:

Ein großartiges und sehr berührendes Buch über die Rolle der Intelligenz im Leben eines Menschen. Charlie Gordon, ein Mann mit einem extrem niedrigen Intelligenzquotienten, entwickelt durch eine Operation im Zuge eines wissenschaftlichen Experiments sogar überdurchschnittliche Intelligenz, wird innerhalb kürzester Zeit zu einem Genie in allen Bereichen. Was er aber dabei verliert, nämlich Herzenswärme, Liebenswürdigkeit, Freundlichkeit, Offenheit, Arglosigkeit und seine ganz besondere Ausstrahlung lässt den Preis für seine Klugheit als zu hoch erscheinen. Charlie wird misstrauisch, zynisch, menschenfeindlich, hat keine Freunde mehr und ist im Grunde seines Herzens mit dem neuen Leben nicht glücklich. Durch seine herausragende Intelligenz ist er wiederum ein Außenseiter in der Gesellschaft. Anhand der Labormaus „Algernon“ entdeckt Charlie schließlich einen gravierenden Fehler bei der Durchführung des Experiments und er bemerkt, dass die positive Wirkung der Operation bald rückläufig werden wird …
Ein meines Erachtens ausgezeichneter Roman von Daniel Keyes, der viele verschiedene Facetten aufzeigt .

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Als die Steine noch Vögel waren

Bild von Sabine Stachl
Verfasst von bookreaders team member Sabine Stachl am Mi, 14/10/2009 - 19:24
Inhaltsangabe

Wenn Leena ganz ehrlich ist, dann ist Pekka ihr eigentlich der Liebste von all ihren Brüdern, denn Pekka ist einfach ein ungewöhnlicher kleiner Junge. Er glaubt, dass die Steine einmal Vögel waren, und verkündet die seltsamsten Dinge und jedem, den er mag, schmettert er gleich ein "Ich liebe dich" entgegen. Kein Wunder, dass der ein oder andere den Kleinen ein bisschen merkwürdig findet. Doch Pekkas Familie kann sich ein Leben ohne ihn nicht vorstellen, auch wenn alles nicht immer so einfach ist...

Meine Gedanken zum Buch:

Ich musste dieses Buch für die Schule lesen.
Es ist ein sehr trauriges Buch, das aber mehr oder weniger ein "Happy End" hat.
Ein sehr dünnes Buch mit sehr wenig Handlung.

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Milchblume

Bild von Claudia Maralik
Verfasst von yellow bookreader Claudia Maralik am Fr, 31/07/2009 - 09:51
Inhaltsangabe

Im kleinen Dorf Legg verläuft in den späten fünfziger Jahren das Leben noch recht beschaulich. Das Wort des Pfarrers und des Bürgermeisters ist Gesetz, und so ist es nur verständlich, dass eine Person wie Jakob für einiges Ausehen und Unmut im Alltag der Legger sorgt. Der gehasste Ziehsohn des Seifritz-Bauern ist in vielerlei Hinsicht besonders: Jede Art von Ungerechtigkeit bereitet dem vermeintlichen Idioten körperliche Schmerzen, am besten versteht er sich mit den Tieren, deren Gedanken er zu lesen glaubt und bei seine Fragen an die Liebe und das Leben ist oft nicht zu sagen, ob ein kindlicher Narr oder eine weise Seele in ihm steckt. Als sich erschreckende Geschehnisse um zu Tode gequälte Kühe häufen, wird offenkundig, dass sich hinter der heilen Fassade der Dorfgemeinschaft dunkle Geheimnisse verbergen.

Meine Gedanken zum Buch:

Jetzt hab ich doch glatt vergessen, dieses Buch vorzustellen - wird hiemit sofort nachgeholt!!!
"Milchblume" ist ein Roman mit viel Gefühl und Aussagekraft.
Jakob ist ein Junge, anders wie alle anderen. Manche sehen in ihm einen Narren, einen dummen Dorftrottel, aber Jakob ist viel mehr. Nämlich ein junger Mann mit einem ganz großen Herzen und trotz all der Härte und Ablehnung, die ihm immer wieder in seinem Leben widerfährt gelingt es ihm, sich seine innere Wärme zu bewahren.
 
Ein Lesetip für alle, denen "Super gute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone" (Mark Haddon) gefallen hat.

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