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Aberglaube

Totenbraut

Bild von Laura
Verfasst von  Laura am Mi, 28/07/2010 - 10:29
Inhaltsangabe

Serbien im 18. Jahrhundert: Die vierzehnjährige Jasna wird von ihrem Vater an den reisenden Pferdezüchter Jovan Vucovic verkauft, der einen Gutshof an der Grenze zum Osmanischen Reich besitzt. Dort soll sie seinen Sohn Danilo heiraten und ihm einen Erben schenken. Doch nach der hastig abgehaltenen Hochzeit merkt Jasna schnell, dass mit ihrem Ehemann und dessen Familie etwas nicht stimmt. Zum einen verweigert Danilo sich ihr und spricht nicht mit ihr, schon gar nicht über den geheimnisvollen Tod seiner Mutter. Zum anderen ist die Familie aus dem Dorf verbannt: Sie darf nicht am Gottesdienst teilhaben und es gibt viele widersprüchliche und schaurige Gerüchte; sogar von einem Fluch und Vampir ist die Rede. In ihrer großen Angst und Verzweiflung gibt Jasna nur der junge Holzfäller Duschan Halt und sie verliebt sich in ihn. Während sich die mysteriösen Vorkommnisse häufen - seltsame Todesfälle, gerissene Schafe und blutige Male an Pferdehälsen - und die Dorfbewohner immer hysterischer werden, kommt Jasna langsam den dunklen Geheimnissen ihrer neuen Familie auf die Spur.

Meine Gedanken zum Buch:

Da ich Bücher, die in einer früheren Zeit spielen nicht bevorzuge, konnte das meinen Geschmack nicht treffen, jedoch beschreibt die Autorin sehr gut, wie es einem vierzehnjährige Mädchen geht, das von ihrem eigenen Vater verkauft und nun mit einem fremden Mann verheiratet wird.
Es war es sehr nervig, über so viele verschiedene Arten des Aberglaubens lesen zu müssen. Ich war oft verwirrt und kannte mich bei manchen Stellen überhaupt nicht aus.

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Der Vampir von Ropraz

Bild von tedesca
Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mi, 17/09/2008 - 09:52
Inhaltsangabe

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts treibt im kleinen Dorf Ropraz im Jura der Schweiz ein bestialischer Leichenschänder sein Unwesen. Die Bevölkerung des ganzen Landstrichs ist in Aufruhr; Angst und Wut brauchen einen Schuldigen.

Meine Gedanken zum Buch:

Chessex zeichnet ein düsteres Bild des Lebens in einem kleinen Bergdorf, in dem Aberglaube und unterdrücke Sexualität keine Spielräume lassen. Ein unglaubliches Verbrechen, ein Tatverdächtiger, der selbst immer nur Opfer war. Ein Ende, das einen bitteren Geschmack zurücklässt.
Kein Schauermärchen, sondern ein sorgsam recherchierter Kriminalfall, der die Menschen sogar in Übersee beschäftigte.

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Die Päpstin

Bild von querulantia
Verfasst von green bookreader querulantia am Sa, 23/02/2008 - 13:30
Inhaltsangabe

Johanna, ein junges Mädchen mit überragenden Geistesgaben, wächst in Frankreich des 9. Jahrhunderts heran. Als Tochter eines strenggläubigen Vaters und einer heidnischen Mutter gelingt ihr, was allen Mädchen im Mittelalter verwehrt blieb: Sie erhält eine fundierte heilkundliche und philosophische Ausbildung. Doch Johanna weiß, dass ihr als Frau die letzten Tore der Weisheit verschlossen bleiben, ja dass sie kaum überleben wird. Als Mönch verkleidet tritt sie zunächst ind Kloster Fulda ein und macht sich später auf den Weg nach Rom.
(Auszug aus dem Klappentext)

Meine Gedanken zum Buch:

Es war wirklich sehr spannend zu lesen und allein die Vorstellung, dass so etwas vorgekommen sein könnte, macht den besonderen Reiz dieses Buches aus. Einige Indizien dafür gibt es ja  ...

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