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Thriller

Die letzte Partitur

Bild von Claudia Maralik
Verfasst von yellow bookreader Claudia Maralik am Do, 26/08/2010 - 11:00
Inhaltsangabe

Venedig, 1741. Der berühmte Komponist Antonio Vivaldi legt seine letzte Beichte ab. Und sie ist von großem Interesse für die Mächtigen in Staat und Kirche. Fast drei Jahrhunderte später verfolgt der junge Violinist Lucio Torres die Spuren der geheimnisumwobenen letzten Partitur des großen Komponisten. Doch die rätselhaften Dokumente, die er in alten Archiven findet, bergen gefährliche Geheimnisse, für die sich bald auch die skrupellose Bruderschaft der "Fraternitas Charitatis" interessiert.

Meine Gedanken zum Buch:

Ich habe dieses Buch in einer Buchhandlung in Lignano entdeckt, Klappentext gelesen und sofort zugeschlagen.
Kein Wunder, hört sich der Inhalt: Vivaldi, Bruderschaft, Geheimbund, Venedig, ... doch soooo vielversprechend an (ich gebe ja ehrlich zu, für solche Bücher bin ich recht empfänglich...)
Eigentlich ein Inhalt mit viel Potential, vorallem was Spannung angeht... der Autor hat seine Möglichkeiten aber leider nicht richtig nutzen können. Die Idee war gut, die Ausführung aber nicht so berauschend. Teils schon ein bisschen spannend, im großen und ganzen aber dann doch recht lauwarm erzählt.... Vorallem allein schon der Handlungsort - Venedig - hätte dem Buch seinen eigenen Charm verleihen können.... das in Kombination mit Vivaldi und einer geheimnisvollen Partitur hätte ein echter Knüller werden können..... Schade....
Mein Fazit: Man kann es lesen, aber ich würde es auf keinen Fall weiter empfehlen...  ;-) vielleicht hab ich ja Glück und Dan Brown liest meinen Kommentar, der wüsste schon was da zu machen wäre ;-)

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Voyeur

Bild von Claudia Maralik
Verfasst von yellow bookreader Claudia Maralik am Di, 17/08/2010 - 13:10
Inhaltsangabe

Für den Londoner Galeristen Donald Ramsey ist Leidenschaft ein Fremdwort. Die Schönheit von Frauen bewundert er nur in Kunstwerken. Sein plötzliches Interesse an Anna, der neuen Assistentin, ist daher ungewohnt für ihn. So ungewohnt, dass Donald jemanden anheuert, um die junge Frau verführen zu lassen: Zeppo ist für diesen Job wie geschaffen – attraktiv, charmant und vollkommen skrupellos.

Eine perfekte Intrige nimmt ihren Lauf. Doch Menschen sind keine Gemälde. Und ihr Preis hat nichts mit Geld zu tun ...

Wenn Besessenheit zum Mord führt: Die Geschichte einer sexuellen Obsession.

Meine Gedanken zum Buch:

"Voyeur" ist Simon Beckett`s erster veröffentlichter Roman und geht in eine ganz andere Richtung, als man es von der späteren David-Hunter-Reihe gewohnt ist. Zu Unrecht hat er hiefür leider sehr schlechte Kritiken bekommen... warum, kann ich im Grunde nicht nachvollziehen....
Für einen Erotikthriller hätte der Roman zwar (für meinen Geschmack) ein bisschen mehr Erotik beinhalten können, nichts desto trotz eröffnet uns Beckett mit seinem Ich-Erzähler eine sehr interessante Perspektive.
Man wird Zeuge seiner Gedanken, Gefühle, Begierde..... mit beinaher kaltblütiger, teils emotionsloser Zielstrebigkeit verfolgt er sein Ziel, für dieses zu erreichen er zu allem bereit ist.
Vorallem den Schluss fand ich sehr intressant und auch raffiniert gewählt.  Nicht nur als Leser erhält man einen tiefen Einblick in sein Inneres, sondern auch der Erzähler selbst muss sich seinem eigenen ICH stellen. In diesem Fall wird klar, die Vorstellung und die Begierde danach ist eine Sache...... der erlebte Moment an sich aber oft etwas ganz Anderes.
Mein Fazit: Gut geschrieben, mit einem Schluss, der den Leser gedanklich noch länger festhält als erwartet.
 
 

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Headhunter

Bild von tedesca
Verfasst von yellow bookreader tedesca am Di, 10/08/2010 - 12:13
Inhaltsangabe

Roger Brown genießt als Headhunter in Wirtschaftskreisen einen exzellenten Ruf. Was niemand weiß: Er raubt seine Klienten aus, bringt sie um ihre Kunstwerke.Auf einer Vernissage lernt Brown den Holländer Clas Greve kennen. Greve scheint ihm die perfekte Besetzung als Geschäftsführer eines GPSUnternehmens. Die Männer kommen ins Geschäft, und so erfährt Brown, dass Greve einen lange verloren geglaubten Rubens besitzt. Am nächsten Tag stiehlt Brown das wertvolle Gemälde. Doch Greve erweist sich als hartnäckiger Gegner. Eine gnadenlose Verfolgungsjagd beginnt.

Meine Gedanken zum Buch:

Roger Brown ist ein Typ, den ich im wirklichen Leben einfach nur unsympathisch finden würde. Aalglatt, schickimicki und mit allen Wassern gewaschen. So stellt er sich als Ich-Erzähler auch dar, jedoch erhält der Leser natürlich im Laufe der Zeit Einblick in die Gedanken und Gefühle eines Mannes, der von Ängsten geplagt um sein Leben und seine große Liebe kämpft, und das mit allen Mitteln.
Nesboe hat einen spannenden Thriller geschrieben, der langsam anläuft, um dann mit jeder Seite an Spannung zuzulegen. Rasante Wendungen führen einen immer wieder in die Irre, und auch an ausgesprochen grausigen Szenen fehlt es nicht, auch wenn diese nicht unbedingt durch Brutalität schockieren.
Ein Katz- und Mausspiel, das einen den Atem anhalten lässt. In gewohnt guter sprachlicher Qualität geschrieben, eine Freude für Fans rasanter Thriller.
 
Anmerkung zum Schluss: der Reinerlös des Buches geht an eine Organisation zur Bekämpfung von Analphabetismus von Kindern - ein schöner Zug von einem Menschen, der wohl mit seinem Harry Hole schon sehr viel Geld verdient haben muss und der auch Kinderbücher schreibt.

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Der Augensammler (Audiobook)

Bild von tedesca
Verfasst von yellow bookreader tedesca am Di, 03/08/2010 - 14:31
Inhaltsangabe

Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer. Doch das Grauen endet nicht: Den aufgefundenen Kinderleichen fehlt jeweils das linke Auge.Bislang hat der Augensammler keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine blinde Physiotherapeutin, die angeblich in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen kann. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt

Meine Gedanken zum Buch:

Für meinen Geschmack war die Geschichte viel zu umständlich konstruiert, und obwohl sie bis zum Schluss für mich grundsätzlich spannend war, hatte sie vor allem in der zweiten Hälfte etliche Längen, die das Zuhören fast schon mühsam machten. Die Figuren sind relativ platt, ganz gut beschrieben war anfangs die Situation des Eingesperrtseins, aber hier bleibt die Glaubwürdigkeit bald auf der Strecke. Die unzähligen Cliffhanger schaffen  künstlich Spannung, nützen sich aber relativ schnell ab und verlieren somit ihren Effekt. Was mir wirkilch fehlte, war das gruselige Gefühl, das ich mir von so einem hochgelobten Psycho-Thriller erwarte, das Herzklopfen, die Gänsehaut. Diese blieb vollständig aus, eher schlich sich noch ein Gähnen zwischendurch ein.
Mein Fazit: ein durchschnittlicher Thriller, nicht unspannend, aber auch kein Muss, es gibt bessere!
 
Ein großes Lob an Simon Jäger, der wirklich grandios liest!

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Simon Goldsteins Geburtstagsparty

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Verfasst von white bookreader Willcarlos am Mo, 02/08/2010 - 21:25
Inhaltsangabe

Alles beginnt mit einem Knalleffekt: Separatistische Terroristen haben eine Bombe gezündet. In einem fast zum Polizeistaat verkommenen Europa keine Seltenheit. Der geschockte Tourist aber, dem mitleidige Menschen helfen, ist in Wirklichkeit der Bombenleger. Ein Auftragskiller, ein von Wehwehchen geplagter Anti-Held, der für mächtige Hintermänner die Taten von Attentätern in die Wirklichkeit umsetzt, welche es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Die angeblichen Terroristen spielen im Netzwerk sensationsgeiler Medien eine ganz andere Rolle.
So wie fast jede Figur in diesem Roman doppeldeutige, doppelbödige Aufgaben und Ziele hat. Nichts ist so wie auf den ersten Blick vermutet. Verpflanzte Organe spielen ebenso eine wichtige Rolle wie der große, gefährliche Vulkan, der irgendann unter dem Yellowstone-Nationalpark ausbrechen wird. Der Präsident des zum Schrumpfkernland gewordenen Europas ist längst tot und durch ein Double vertauscht worden - ein Schauspieler herrscht über Europa.
Die Handkung nimmt manch überraschende Wendung, ehe am Schluß etewas sehr Seltenes steht: Ein Ausblick in eine bessere Welt.

Meine Gedanken zum Buch:

Der Roman geht anfangs ab wie ein Thriller. Dann mischen sich nachdenkliche Töne unter. Die aktionsreiche Handlung bekommt ernste Untertöne, immer wieder ironisch gebrochen. Plötzlich haben die vulkanischen Aktivitäten Nordamerikas etwas mit Zeitreisen und getürkten Nachrichten zu tun. Dabei gerät die spannende Handlung nie aus dem Blick. In einer Welt, die für eine gute Schlagzeile töten kann, läßt man halt die Schlagzeilen für sich arbeiten. Raffiniertes Konzept. Wer das Buch gelesen hat, wird fernseh-"News" mit ganz anderen Augen sehen.
 

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Teufelsengel

Bild von Laura
Verfasst von  Laura am Mo, 26/07/2010 - 09:44
Inhaltsangabe

Romy Berger arbeitet als Volontärin bei einer Kölner Zeitung, dem „KölnJournal“. Als eine Wasserleiche im nahe gelegenen Badesee auftaucht und kurz darauf ein abgemagertes totes Mädchen aufgefunden wird, stürzt sie sich in die Recherche, denn sie vermutet viel mehr hinter diesen Morden, als ihr Vorgesetzter und zunächst auch Kommissar Bert Melzig glauben möchten. Dennoch hat Romy ihrem Vorgesetzten die Erlaubnis abgeluchst, an dieser Story zu arbeiten und dafür alles Nötige herauszufinden. Doch je mehr Romy in der Gegenwart und auch in der Vergangenheit rumstochert, je näher sie der Wahrheit kommt, umso mehr gerät sie ins Visier der „Bruderschaft der Getreuen“ und damit in tödliche Gefahr.

Meine Gedanken zum Buch:

"Teufelsengel" wird nicht nur immer von der gleichen Person erzählt, sondern sogar der Mörder kommt öfters zu Wort. Doch trotzdem ist die Spannung groß, auch, wenn man schon längst weiß, wer die ungeklärten, zunächst noch ohne Zusammenhang gefundenen Morde begangen hat.
Dieses Buch zeigt, wie es beinahe ausgehen kann, wenn man sich als Journalist in eine unfassbar, große Story steigert und unbedingt herausfinden will, wer wirklich hinter allem steckt, wobei auch die Polizei es noch nicht weiß.

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Evil (Audiobook)

Bild von tedesca
Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mi, 30/06/2010 - 14:52
Inhaltsangabe

In die nur äußerlich heile Welt einer US-Kleinstadt bricht 1958 das Grauen ein, als eine psychotische Frau systematisch ihre Nichte zu misshandeln beginnt und damit einen Strudel in Gang setzt, der nach und nach sie selbst, ihr Opfer, ihre Kinder und deren Freunde in einen Abgrund niederträchtiger Gräuel zieht …Unerhört düsterer, geradezu quälender Roman, dessen Verfasser der Versuch gelingt das schwer erklärbare Phänomen menschlicher Grausamkeit als verhängnisvolle Kette sich unmerklich und unkontrollierbar aufbauender Gewalt zu beschreiben.

Meine Gedanken zum Buch:

Dieses Buch hat mich nicht nur schockiert, sondern in erster Linie auch überrascht. Ich hatte mir eine Massenmörderschlächterei erwartet, irgendwas besonders Skurriles und Grausiges. Stattdessen wurde ich mit einer Geschichte konfrontiert, die ganz harmlos und fast elegisch beginnt.
 
Eine Kindheit in den 50ern. Schwimmen, Krebse fangen, Kinderspiele, alles was so dazugehört. Fast schon ein Bisserl langweilig, sodass man sich fragt, wann es endlich zur Sache geht. Und dann wendet sich die Geschichte ganz langsam. Immer mehr zieht sich einem der Magen zusammen, immer unheimlicher werden einem diese harmlosen Knirpse, die Idylle verdunkelt sich stetig, und irgendwann wünscht man sich wieder zurück an den lauschigen Bach mit den Krebsen. Wünscht man sich sogar, dieses Buch garnicht erst begonnen zu haben, denn weglegen kann man es natürlich auch nicht mehr. Im Bann der unglaublich subtilen Emotionen des Erzählers David verfängt man sich immer mehr im Strudel des Unfassbaren und wird selbst zum stillen Beobachter dieser unglaublichen Qualen eines unschuldigen jungen Mädchens, das hilflos dem kranken Geist von Ruth und ihren Kindern ausgeliefert ist.
 
Ketchum beschreibt ganz hervorragend, wie es David ergeht, wie er sein Zögern, sein Nichtstun vor sich rechtfertigt, wie er emotional hin- und hergerissen ist zwischen seiner Verliebtheit in Maggie und einer fast schon triebhaften Neugier, die ihn lähmt und daran hindert, einzuschreiten um die letztendliche Eskalation dieses Martyriums zu verhindern.
 
Ich möchte alle vor diesem Buch warnen, und das meine ich ernst. Es handelt sich hier nicht um eine an den Haaren herbeigezogene Horrorgeschichte, sondern um einen realen Fall (Silvia Likens, USA 1965) von psychopathischer Grausamkeit, getrieben von einem kranken Geist, kindlicher Neugier und krankhaftem Sadismus. Ein sehr gut geschriebenes Buch, aber definitiv nichts für schwache Nerven.

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Numbers

Bild von mausezahn
Verfasst von grey bookreader mausezahn am Di, 29/06/2010 - 13:18
Inhaltsangabe

Augen, so heißt es, sind das Fenster zur Seele. Doch wenn Jem in fremde Augen blickt, sieht sie eine Zahl. Und die ist unauslöschlich. Denn die Zahl ist ein Datum. Der Tag, an dem ihr Gegenüber sterben wird.

Diese Gewissheit hat Jem seit dem Tod ihrer Mutter. Deshalb meidet sie Menschen. Ist am liebsten allein. Bis sie Spinne kennenlernt - und mit ihm das Leben. Jem ist glücklich, zum ersten Mal. Doch als die beiden zum Riesenrad, dem London Eye fahren, passiert es - um sie herum haben alle dieselbe Zahl. Jem weiß: Etwas Furchtbares wird passieren. Heute. Hier. Fluchtartig verlassen Spinne und sie das Gelände. Und lösen damit eine Kettenreaktion aus. Spinne und Jem werden zu Gejagten. Von der Polizei, den Medien, den Menschen. Und Spinnes Todestag rückt näher und näher ...

Meine Gedanken zum Buch:

Ein wirklich außergewöhnlicher Jugendthriller ist mir hier in die Hände gefallen. Jem ist eine problematische Fünfzehnjährige, die nach dem Drogentod ihrer Mutter bei Pflegefamilien aufgewachsen ist und immer weitergereicht wurde. Doch der wahre Grund für ihre Probleme ist die Tatsache, dass sie Zahlen in den Augen der Menschen sieht. Nicht irgendwelche Zahlen. Jem sieht die Todesdaten ihres Gegenübers. Als sie schließlich in dem ungewöhnlichen Spinne einen echten Freund findet, bleibt ihr nur sehr wenig Zeit, denn seine Zahl ist schon furchtbar bald erreicht. In einem verrückten Roadtrip flüchten die beiden Jugendlichen vor der Polizei, Spinnes Drogengeschäften und der zivilisierten Welt, die sie einfangen will.
Besonders das Ende dieses Romans hat mich überrascht und wirklich berührt. Der Weg, auf dem sich Jem und Spinne von London bis nach Bath durchschlagen, lässt einen das Buch atemlos verschlingen. Nicht nur gelingt es der Autorin, starke, glaubwürdige und zutiefst bewegende Protagonisten zu erschaffen, sie lässt den Leser mit ihnen kämpfen, lieben und leiden und das Leben und den Tod selbst hinterfragen. Kein alltägliches Thema für einen Jugendroman, und eine heftige Sache, ein fünfzehnjähriges Mädchen mit diesen Fragen zu belasten, aber Rachel Ward schafft es, einen tief in Jems Gedankenwelt hinein zu versetzen und die wichtigen Punkte am Ende völlig klar zu vermitteln. Eine große Leseempfehlung, keineswegs nur für Jugendliche!

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Castello Christo

Bild von Claudia Maralik
Verfasst von yellow bookreader Claudia Maralik am Mi, 19/05/2010 - 12:29
Inhaltsangabe

Kreuzwegmorde in der Ewigen Stadt
Eine grausige Mordserie schockiert Rom. Die Opfer: junge Männer, mit deren Leichen der Kreuzweg Christi nachgestellt wird. Eine Station an jedem neuen Tag.
Commissario Daniele Varotto wird vom Justizministerium ein wahrer Experte für religiös inspirierte Logen und Bruderschaften zur Seite gestellt: Der Deutsche, der sich Matthias nennt und in einem sizilianischen Kloster lebt, hat wenige Jahre zuvor die katholische Kirche vor dem sicheren Untergang bewahrt.
Gemeinsam mit der Journalistin Alicia stoßen die beiden auf eine Reihe ungeklärter Kindesentführungen, die über 20 Jahre zurückliegen. Und nicht nur das: Alle getöteten Männer scheinen am selben Tag geboren zu sein. An einem Tag, an dem dieselbe Sternenkonjunktion am Himmel stand, wie sie vermutlich während Jesu Geburt zu sehen war ...

Meine Gedanken zum Buch:

Ein Thriller aus dem Herzen Rom`s - was will man mehr....
Wenn der Vatikan in einen Mordserie verstrickt wird, dann lässt die Spannung auch nicht mehr lange auf sich warten und so ist es auch in diesem Roman von Arno Strobel.
Verstrickungen, Verschwörungen, Spekulationen, mystriöse Morde die selbst die Geistlichen hinter den heiligen Mauern in Angst und Schrecken versetzen.
Hohes Lesetempo, Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, ein mitreissender Thriller der auch die eine oder andere überraschende Wendung für den Leser parat hält.

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Thunderhead

Bild von SANDRA
Verfasst von yellow bookreader SANDRA am So, 25/04/2010 - 16:44
Inhaltsangabe

Vor tausenden von Jahren hat im Südwesten Amerikas ein rätselhafter Stamm Straßen gebaut und Städte errichtet, bis seine Kultur auf mysteriöse Weise zusammenbrach. Ihr Hauptort, die goldene Stadt Quivira, verschwand für immer.§Expedition auf Expedition rüsteten die Spanier im 16. Jahrhundert aus, um die Quivira zu suchen. Gefunden wurde es nie. Erst 500 Jahre später entdeckt der Archäologe Kelly die sagenumwobene heilige Stadt. Aber er nimmt sein Wissen mit ins Grab. Nach vielen Jahren erreicht sein letzter Brief auf verschlungenen Wegen seine Tochter Nora. Von jetzt an kennt die ehrgeizige Wissenschaftlerin nur noch ein Ziel: Quivira zu finden, ihr Geheimnis aufzudecken und den Tod ihres Vaters aufzuklären. Doch der Weg dorthin führt in eine schreckliche Welt uralter Rituale und Tabus.

Meine Gedanken zum Buch:

Das Autorendou Doulas Preston und Lincoln Child ist für mich mittlerweile zu einem Garant für höchste Spannung und ausgezeichnete Romane mit archäologischem Hintergrund geworden. Im Buch „Thunderhead“, wo es um die Entdeckung einer verborgenen alten Goldstadt namens Quivira geht, kommen zu dieser Mischung noch Grusel- und Horrorelemente in form von so genannten Skinwalkern dazu – eine perfekte Kombination, um das Lesen dieses Buches zu einem atemberaubenden Abenteuer zu machen, wo die Seiten fieberhaft geblättert werden und man es einfach nicht schafft, sich von dem Buch zu lösen. Großartige Lektüre – wieder einmal. Preston & Child – für mich gleichbedeutend mit Spannung pur.

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