Jugendbuch

Laura

Inhaltsangabe

pausewang_wolke_cover.jpgWas niemand wahrhaben wollte, passiert: Deutschland erlebt einen Supergau. Die 14-jährige Janna-Berta verliert ihre Familie und landet selbst im Lazarett.

Gedanken zum Buch

Mit „Die Wolke“, welches 1988 mit dem deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde, habe ich ein Buch gefunden, was mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Schonungslos berichtet Gudrun Pausewang über das aktuelle Thema eines Supergaus in einem Atomkraftwerk. Dabei spezi... | ... weiterlesen

Zitate

Ein paar Männer schoben einen Wagen von der Straße in den Graben, während der Besitzer des Wagens sich von der anderen Seite dagegenstemmte. „Nur ein Liter!“, schrie er verzweifelt. „Mit einem Liter komm ich bis z... | ... weiterlesen

Den meisten anderen Kindern im Saal ging es ähnlich wie Ayse und Janna-Berta: Nach Tagen scheinbarer Gesundheit ging es ihnen elender als zuvor. Gequält von hohem Fieber und Durchfall wimmerten sie vor sich hin oder dösten teilnahms... | ... weiterlesen

„Gleich am ersten Vormittag, nur ein oder zwei Stunden nach dem Unfall, haben sie einen Gürtel um die Sperrzone EINS gezogen. Polizei und Militär in Schutzanzügen. Sie haben die Leute in der Zone aufgefordert, in die Keller z... | ... weiterlesen

Laura

Inhaltsangabe

14141673n.jpgIn Wolfgangs Klasse grassiert seit Wochen das Klon-Fieber. Ein kubanischer Wissenschaftler hat zugegeben, vor 16 Jahren zusammen mit einem deutschen Mediziner einen Menschen geklont zu haben. Nun sucht alle Welt nach dem Klon, der ungefähr in Wolfgangs Alter sein müsste. Und Wolfgangs Vater, Chefarzt der örtlichen Kurklinik, hat den Kubaner zu fraglichen Zeit gekannt. Als schließlich e... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

„Perfect Copy – Die zweite Schöpfung“ erzählt von dem 15-jährigen Wolfgang, deren Eltern ihm eine große Musikkarriere voraussagen und ihn stundenlang Cello üben lassen. Doch als man in den Medien nichts mehr anderes findet als den Verdacht, er sei der K... | ... weiterlesen

Zitate

Er schob einen Zettel, auf dem ein paar gekritzelte Zeilen standen, über den Tisch. „Der Junge heißt Wolfgang Wedeberg“, sagte er. „Das ist die Adresse, die Schule, in die er geht, und so weiter.“
Der ander... | ... weiterlesen

Das Licht im Esszimmer schien sich plötzlich verändert zu haben. Die Schatten, die die Tannenzweige vor dem Fenster warfen, sahen auf einmal aus wie die Schatten monströser Krallenarme. Mit den Wänden schien auch etwas nicht zu... | ... weiterlesen

War er ein Klon? Morgens vor dem Badezimmerspiegel betrachtete er sein Spiegelbild und fragte sich, was es bedeuten würde. Ein Klon zu sein, das kam ihm vor, als habe er sich versehentlich in den Finger geschnitten und entdeckt, dass unter se... | ... weiterlesen

Laura

Inhaltsangabe

32592478n.jpgSeit jeher hat Oliver Darm seinen Namen als Prophezeiung für sein Leben verstanden. Kein Wunder, dass es nun, nach allem, was passiert war, verpfuscht und verrutscht ist. Aber allmählich bringt Jana das Eis zum Schmelzen.

Gedanken zum Buch

Da mich Gabi Kreslehner voll und ganz mit „Charlottes Traum“ überzeugt hat, fand sich nun bald darauf ihr zweites Jugendbuch „Und der Himmel rot“ bei mir. Doch leider wurde ich diesmal sehr enttäuscht und meine Erwartungen nicht erfüllt: Die Geschichte, die... | ... weiterlesen

Zitate

Darm dachte an Irina, wie an einen Schatten, wie an eine zweite Haut.

„Es ist doch nie darum gegangen, glücklich zu sein“, sagte er. „Glück ist doch eine Erfindung des Zwanzigsten Jahrhunderts.“

Die Feuchtigkeit im Haus roch nach Lange-Fortgewesensein, nach Nicht-mehr-Zurückkommen.

Laura

Inhaltsangabe

25545874n.jpgÜberall waren immer Probleme und irgendwann waren es so viele, dass Juli sich nicht mehr zu helfen wusste - und zuschlug. Seitdem dreht sich die Gewaltspirale immer schneller und schneller. Juli schafft es nicht, sich daraus zu befreien und landet schließlich hinter Gittern. Dort ist es so erdrückend und einsam, dass Juli sich immer wieder fragt, ob es Menschen gibt, die trotz allem au... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Auch bei diesem Buch von Jana Frey habe ich nichts auszusetzen: Diesmal dreht sich alles um Patrick, auch Juli genannt, der von der Unterstützung seiner Familie nur träumen kann und durch falsche Freunde zur Kriminalität gedrängt wird. Als sich seine ärmliche Situation je... | ... weiterlesen

Zitate

Überall waren immer Probleme. Meine Mutter war schrecklich dick, und sie schien immer schlechte Laune zu haben. Alles war ihr zu anstrengend und zu kompliziert. Meine halbe Kindheit über lag sie auf dem Sofa, aß Pralinen oder Schok... | ... weiterlesen

Draußen hatte es angefangen zu regnen, dünne Regentropfen prasselten gegen die Fensterschreibe und liefen in nassen, wackeligen Streifen daran hinunter. Fast sahen sie aus wie Tränen. Wie hypnotisiert starrte ich darauf, so lange,... | ... weiterlesen

Wenn ich mich sehe,
erblicke ich eiskalten, unbarmherzigen Hass,
der sich wie ein Säurestrahl siedend heiß
durch meine dünne Hülle aus
Lebenswillen frisst.
 
Wenn ich nach außen s... | ... weiterlesen

Laura

Inhaltsangabe

13243512N.jpgJeden Tag kämpft Nora aufs Neue. Eigentlich sehnt sie sich nach Spaß und Verliebtsein und Pläneschmieden. Doch Nora hat Angst. Die Angst hat sich in ihr Leben geschlichen und lässt sie nicht mehr los. Immer häufiger werden ihre Panikattacken, bis Nora den Kampf aufgibt. Erst als es fast zu spät ist, findet sie einen Weg aus ihrer Verzweiflung. Und einen Schutz vor der Welt draußen. Nora... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Und wieder hat es ein Buch von Jana Frey zu mir geschafft, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Geschichten von Jugendlichen nachzuerzählen, die oftmals schon sehr schreckliche Dinge in ihrem Leben mitmachen mussten. Eine davon ist Nora, die ihre Angst und Panik vor Krankheiten und dem Tod n... | ... weiterlesen

Zitate

„Ich hasse den Tod. Ich hasse den Tod wirklich. Oft wünschte ich mir, ich wäre nie geboren worden, denn dann müsste ich nicht eines Tages sterben.
Rolli ist gestorben. Er war mein Meerschweinchen. Ticktack ist gestorben.... | ... weiterlesen

Ich rang nach Luft. Heute war Samstag – vielleicht würde ich an einem Samstag sterben. Oder im März. Ich warf einen fahrigen Blick auf das heutige Datum, das in großen Lettern auf der zerknitterten Zeitung neben mir stand.... | ... weiterlesen

Ein Neger mit Gazelle zagt im Regen nie.

(Ergibt von vorne und hinten gelesen genau den gleichen Satz.)

Laura

Inhaltsangabe

Cover.gifWie schrecklich weh die Liebe tun kann, erfährt die 15-jährige Charlotte, als sich ihre Eltern trennen. Der Vater hat eine Neue, Babsi, die auch noch nett ist. Die Mutter tröstet sich mit dem Nachbarn, während sich Charlotte um die kleinen Brüder kümmern darf. Neue Wohnung, neue Schule, neue Ersatzväter – Charlotte ist kurz vor dem Ausrasten. Doch dann laufen ihr plötzlich gleich zwei Jungs üb... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Nachdem Gabi Kreslehner, die Autorin von „Charlottes Traum“, bei uns in der Schule war und einige Stellen aus ihrem Debütroman vorgelesen hat, kam ich endlich selbst dazu, dieses Buch zu lesen und kann allen Rezensionen nur zustimmen, die ein sehr gutes Buch voraussagten: „... | ... weiterlesen

Zitate

„So einen“, sagte sie und verschlang Carlo mit den Augen, „so einen kann man nicht geheim halten. Gegen diese Festtagstorte ist der Orlando Bloom ein Schmalzbrot.“

Da lachte er ein böses, helles Lachen. Ein fremdes. Das alles niederstampfte, alles zerklirrte, aber doch selbst mitten im Weinen war.

„Vielleicht“, sagte der Sulzer, „vielleicht liebt Gott die, die er so früh trennt, besonders, denn dann bleibt ihre Liebe immer jung.“

Claudia Maralik

Inhaltsangabe

Max und seine Familie ziehen in ein verschlafenes Fischerdörfchen. Doch schon bald trübt sich das friedliche Bild, denn ein kleiner Junge ist unter rätselhaften Umständen ertrunken. Eine geheimnisvolle Macht bedroht nun auch Max und seine Familie. Als er mit seinem neuen Freund Roland zu einem versunkenen Schiff taucht, spürt Max. wie etwas Schreckliches in der Tief lauert. Gibt es eine Verbindung zum finsteren "Fürst des Nebels", von dem der Leuchtturmwärter erzählt? Bald ist das Leben eines... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Ich kann nur sagen: Zafon ist ein Meister!!!!!! Es muss nicht immer die üblicher Masche sein, wie man sie von Thrillern und Krimis jeglicher Art so kennt....... Zafon schafft pure Spannung wie kein anderer. Wieder einmal ein Band aus seiner "Jugendbuchreihe", den man garantiert (egal mit welchem... | ... weiterlesen

Zitate

Wenn es so stark regnete, hatte Max das Gefühl, dass die Zeit stehenblieb. Es war wie eine Atempause, in der man alles liegenlassen konnte, womit man in diesem Moment beschäftigt war, um einfach nur stundenlang am Fenster zu stehen und diesen schi... | ... weiterlesen

sollhaben

Inhaltsangabe

Den Tod muss man nicht fürchten. Er ist nämlich, wie er als Ich-Erzähler von sich selbst in einer Vorbemerkung sagt, „bemüht, dieser ganzen Angelegenheit eine fröhliche Seite zu verleihen“. Nur hätten die meisten Menschen „einen tief sitzenden Widerwillen, der es ihnen unmöglich macht, mir zu glauben, so sehr ich auch versuche, sie davon zu überzeugen“. Mit einem weiteren Vorurteil räumt der Tod gleich zu Beginn auf, dass ihm nämlich die Menschen gleichgültig seien. Im Gegenteil. Ab und zu, s... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Die Bücherdiebin wurde zu meinem Lieblingsbuch.
Eine Geschichte, die zum Nachdenken aber auch zum Lachen anregt. Liesl Memminger steht im Mittelpunkt der Geschichte. Sie wächst in einer Pflegefamilie zu Beginn des II. Weltkriegs auf. Ihr Pflegevater vergöttert Liesl und auch... | ... weiterlesen

Zitate

Laura

Inhaltsangabe

30685303n.jpgAm Anfang ist es nur ein Spiel – das Spiel einer Klasse mit Lauren, der Neuen aus Australien. Doch was mit harmlosen Hänseleien beginnt, steigert sich schnell zu schlimmen Schikanen. Alex kann nicht glauben, was da in ihrer Klasse passiert. Denn zwei Jahre zuvor war schon einmal ein Junge das Ziel solcher Angriffe – damals hatte das Ganze ein schreckliches Ende genommen…

Gedanken zum Buch

Schon am Anfang dieses Buches konnte ich die Spannung spüren, welche einem bei Alex and Laurens täglicher Angst vor weiteren gewalttätigen Angriffen der so genannten Bridge Boys, die vor nichts und niemandem halt machen und den schrecklichen Schikanierungen bis hin zu genau durchpl... | ... weiterlesen

Zitate

Ihr war, als wäre die Stimme in ihr und käme zugleich von außerhalb. Nicht ihre eigene Stimme und auch nicht so, als bildete sie sich das nur ein.

Seine Augen hatten eine seltsam graubraune Farbe und sahen aus wie blank polierte Steine: genauso hart, ausdruckslos und leer, so als wäre niemand daheim.

Die Scheiben waren so beschlagen, dass er nicht hinaussehen konnte. Kondenswasser lief daran herunter, als hätte sich der Hass um ihn herum dort niedergeschlagen und tropfte in destillierter Form zu Boden.

Laura

Inhaltsangabe

Als Robert Smith, 17 Jahre alt, nach einer Magenspiegelung aus der Narkose erwacht, ist das Leben, das er kannte, auf einen Schlag vorbei. Fassungslos starren die Ärzte auf das Videobild seiner inneren Organe: ein Gewirr von Plastik und Metall. Neben dem medizinischen Personal steht ein Mann im schwarzen Anzug - der Geheimdienstler Ryan, der wild entschlossen ist, das Rätsel um Roberts offenbar außermenschliche Identität zu lösen. Es gelingt Robert jedoch, sich zu befreien und zu fliehen. Nac... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Als ich den Klappentext von „Being“ durchlas, hatte ich sehr große Erwartungen an dieses Buch. Es schien genau meinen Geschmack zu treffen, außerdem hörte es sich sehr spannend an und die außergewöhnliche Idee zur Geschichte dieses Buch versprach einiges. Gegen die Meinungen von Amazon, wo die Re... | ... weiterlesen

Zitate

Bist du ein Mensch, weil du aus Fleisch und Blut bist? Oder weil du denken, lieben, Schmerz empfinden kannst?

Ich musste den Schmerz spüren, um mich am Nachdenken zu hindern. Ich wollte nicht nachdenken. Was geschieht mit mir? Was spielt sich da ab? Was bin ich? Nein, ich durfte mir nicht erlauben, so etwas zu denken, nicht zu diesem Zeitpunkt. Es h... | ... weiterlesen

Drüben am Eingang zum Krankenhaus sah ich einen Mann in dunklem Anzug, der in ein Handy sprach, den Blick auf mich gerichtet. Er konnte ein Arzt sein oder ein Krankenhausmanager oder etwas in der Art … aber ich wusste es besser. Ä... | ... weiterlesen

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