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Fantasy

The Girl with Glass Feet (Kindle Edition)

Bild von TinaMarie
Verfasst von yellow bookreader TinaMarie am Fr, 27/04/2012 - 18:25
Inhaltsangabe

Seltsame Dinge gehen auf St. Hauda's Land vor:

Eigentümliche geflügelte Kreaturen schwirren umher, in schneebedeckten Wäldern versteckt sich ein Tier, das mit seinem Blick alles in Weiß verwandelt, im Meer sind wundersame Feuerwerke zu beobachten und Ida Maclaird verwandelt sich langsam, von den Füßen aufwärts, zu Glas.

Nun kehrt sie an den Ort zurück, wo alles begann, in der Hoffnung, hier Hilfe zu finden. Doch stattdessen findet sie die große Liebe: Mit ihrer traurigen und trotzigen Art schafft Ida es, die Knoten in Midas Herzen zu lösen. Gemeinsam versuchen sie nun, das Glas aufzuhalten.

Meine Gedanken zum Buch:

Nach und nach wird klar, wie die Schicksale der einzelnen Personen zusammenhängen. Durch die verschiedenen Sichtweisen sowie diverse Rückblenden entsteht ein Gesamtbild.
 
Anfangs fiel es mir etwas schwer, mich zurechtzufinden, aber mit Fortschreiten der Handlung und dem damit verbundenen Besserkennenlernen der Protagonisten, wurde es dann besser.
 
Wunderbar werden die geheimnisvollen Geschöpfe und die verzauberte Landschaft beschreiben. Langsam und zart entspinnt sich die Liebesgeschichte.
 
Was ich allerdings zu bemängeln habe, ist das offene Ende; es ist kein Happyend, was mich weniger stört, aber es wird nicht erklärt, woher die seltsame Verwandlung Idas ihren Ursprung hat.

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Grau

Bild von tedesca
Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mo, 23/04/2012 - 15:49
Inhaltsangabe

Grau ist das neue Meisterwerk des britischen Erfolgsautors Jasper Fforde. Ein spektakuläres Ideenfeuerwerk und phantastisches Abenteuer um Liebe, Verrat und die unüberschätzbare Macht der Neugier. Es läuft gut für Eddie Russett: Seine Rotsicht ist exzellent, er wird mit etwas Glück auf der Farbskala nach oben heiraten, und sein Leben plätschert angenehm ereignislos dahin - bis zu dem Tag, an dem er sich unrettbar und wider jede Vernunft verliebt. Denn Jane ist nicht nur geheimnisvoll und wunderbar stupsnasig, sie ist auch komplett farbenblind und gehört damit der gesellschaftlichen Unterschicht an: eine Graue! Jane hebt Eddies geordnete Welt aus den Angeln: Plötzlich hat er einflussreiche Feinde, wird mit unbequemen Wahrheiten konfrontiert, und zu allem Überfluss versucht seine Angebetete auch noch immer wieder, ihn umzubringen. Denn Jane hütet ein hochexplosives Geheimnis, und Eddie weiß bereits zu viel ...

Meine Gedanken zum Buch:

"Grau" ist der erste Teil einer geplanten Trilogie, und ich nehme mein Fazit gleich einmal vorweg: ich freu mich auf Teil 2 und 3!
Eddie Russett ist ein ganz normaler Typ, der über eine gute Rotsicht verfügt, sich meistens an die Regeln hält, einen gesellschaftlichen Aufstieg in Aussicht hat und sich sonst keine großen Sorgen macht. Bis er mit seinem Vater in die Grenzzone geschickt wird, wo die Regeln großzügiger ausgelegt werden und Eddie sich immer mehr in alle möglichen Dinge verstrickt, die sein ganzes ruhiges und vorhersehbares Leben ordentlich durcheinander bringen. Schuld daran ist nicht zuletzt Jane, die ihn immer mehr wachrüttelt und letztendlich die Schuld daran trägt, dass er sich im Magen einer fleischfressenden Pflanze wiederfindet. Nicht gerade ein rühmliches Ende für einen Serienhelden... ;-)
Fforde verfügt über einen unglaublich beissenden und treffenden Humor, den er hier wieder in Höchstform auslebt. Menschen, die nur sehen, was ihnen das System erlaubt, die garnicht auf die Idee kommen, dieses zu hinterfragen, die stumm Regeln akzeptieren, die ganz sicher nicht in ihrem Interesse sind, auch wenn sie es zu sein scheinen. Kennen wir das nicht von irgendwoher? Gelebtes Facebook - oberflächlich, schnell, bunt (oder eben auch nicht) und lustig... alles im Sinne des Kollektivs. Es lebe die Stagnation! Und ja nicht über den Tellerrand blicken.
Ich kann allen nur empfehlen, das Buch im Original zu lesen. Ich konnte aus der Übersetzung viele Wortspiele erahnen, um deren Genuss man sich natürlich bringt, wenn man auf Deutsch liest. Auf jeden Fall ist "Grau" ein intelligentes Buch mit Witz, das einem kurzweilige Lesestunden mit Denkanspruch beschert. Was will man mehr?

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Shadowheart

Bild von TinaMarie
Verfasst von yellow bookreader TinaMarie am So, 15/04/2012 - 22:27
Inhaltsangabe

Die Fäden des Schicksals laufen alle auf der Südmarksburg zusammen. Hier, wo einst die Götter Krieg gegen einander führten, treffen die großen Mächte der Welt zusammen.

In der Südmarksburg hat der verräterische Thronräuber Hendon Tolly, mittlerweile dem Wahnsinn näher als der Wirklichkeit, überrascht den Abzug des Qar-Heeres registriert und die Ankunft der riesigen Streitmacht des xixischen Autarchen. Während Sulepis seine Männer in Stellung bringt, um in die Tiefen unter der Südmarksburg einzudringen, kommt es dort derweilen zu ungewöhnlichen Allianzen.

Barrick Eddon, nun Träger der Feuerblume und damit der halben Erinnerungen des Qar-Volkes, und die Qar-Königin Saqri sind in aller Heimlichkeit zum Qar-Heer gestoßen und verhandeln nun mit den Funderlingen und dem tapferen Ferras Vansen um gemeinsam den größenwahnsinnigen Sulepis Einhalt zu gebieten.

Auch die verschlungenen Wege von Barricks Zwillingsschwester Briony führen heim nach Südmarksburg. An der Seite von Prinz Eneas von Syan will sie den Thron zurückerobern.

Hier, unter den Mauern ihrer Burg, wird sich nicht nur das Schicksal der Familie Eddon sondern auch das Schicksal der Welt entscheiden, denn der Herrscher von Xis will das Tor zu den Göttern aufstoßen und sich deren Macht zu eigen machen.

Meine Gedanken zum Buch:

Es ist vollbracht!  All die vielen losen Enden sind verknüpft; alle Handlungsstränge sind zusammengefügt - das ist etwas, das ich an Tad Williams so bewundere.
 
Es waren zwar einige Ereignisse vorhersehbar, doch wiediese eintreten, ist doch überraschend.
 
Es gibt kein kitschiges Happy-End; nicht alle bekommen das, was sie sich wünschen, aber es gibt Hoffnung, dass die Überlebenden durch ihre eigene Kraft ihr Leben gestalten und zumindestens eine reale Chance auf ein bisschen Glück haben.
 
Ich war traurig, als die Geschichte zu Ende war.

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Shadowrise

Bild von TinaMarie
Verfasst von yellow bookreader TinaMarie am So, 15/04/2012 - 18:25
Inhaltsangabe

Die Waage des Schicksals beginnt sich zu neigen und nur die Götter wissen, wie es für Südmark und die Familie der Eddons und ihrer Getreuen enden mag.

Während König Olin als Gefangener des xisischen Autarchen gen Heimat segelt, kämpft seine Tochter Briony am syranischen Hof um Verbündete. Die hat Südmark bitter nötig, haben doch die Qar unter Führung der Fürstin Yasammez zum letzten Sturm auf die Burg angesetzt.

Ihr Bruder Barrick kämpft sich derweil durch die Gefahren des Zwielichtlandes hinter der Schattengrenze. Begleitet nur durch den Raben Skurn und von den Träumen an das Mädchen Quinnitan.

Die Braut des Autachen sieht Barrick auch in ihren Träumen, doch ihre Hoffnung schwindet, ist sie doch mittlerweile gefangen und auf dem Weg, ihre grausame Rolle als Spielzeug des Gottkönigs von Xis zu erfüllen.

Während die Eddons und Quinnitan über der Erde um ihr Überleben kämpfen, ist Ferras Vansen auf verschlungenen Pfaden zu den Funderlingen gelangt, die unter der Südmarksburg leben und versucht hier zusammen mit dem tapferen Chert, den Qar unter der Erde Einhalt zu gebieten. Unter der Südmarksburg, in den Mysterien der Funderlinge, wird sich das Schicksal der Welt und der schlafenden Götter entscheiden…

Meine Gedanken zum Buch:

Am Anfang findet sich eine Inhaltsangabe zu den vorigen beiden Bänden, was sehr hilfreich ist.
 
Die Handlung vedichtet sich immer mehr; immer mehr Zuasammenhänge werden deutich; die düsteren und feindseligen Qar, die anfangs noch übertrieben grausam und bitter erschienen, haben sich zwar nicht grundlegend verändert; ihre Beweggründe werden verständlicher und man kann auch Sympathie für ihre Lage aufbringen. Vor allem die Kriegsführerin Yassamaz fand ich, wenn nicht liebenswert, so doch sehr charismatisch und tragisch.
 
Stellenweise schreibt Tad Williams sehr langatmig und ergeht sich in Details; das muss man mögen - Ich mag es.
 

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Shadowplay

Bild von TinaMarie
Verfasst von yellow bookreader TinaMarie am So, 15/04/2012 - 17:56
Inhaltsangabe

Das Unheil zieht sich weiter über der Familie der Eddons und Südmark zusammen.

Während Barrick zusammen mit Hauptmann Ferras Vansen in einer Zweckgemeinschaft mit dem Qar Gyir hinter die Schattengrenze reist, muss seine Schwester Briony den Thron aufgeben und vor den hinterlistigen Tollys aus der Burg flüchten.

Während dessen hat sich die riesige Armee der Zwielichter in Südmarksstadt eingenistet und hüllt sich in eine bedrohliche Stille. Auf der Burg rätselt man über den seltsamen Waffenstillstand, doch es gibt auch noch andere Sorgen: Herzogin Merolonna, die Tante von Briony und Barrick glaubt ihren verschwundenen Sohn gesehen zu haben und macht sich auf die Suche nach einer Erklärung.

Im fernen Süden rüstet sich derweil der wahnsinnige Autarch Sulepis für einen Angriff auf die Hafenstadt Hierosol, wo König Olin von Südmark noch immer als Gefangener sitzt. Doch Hierosol ist nur die erste Etappe. Sulepis giert nach der absoluten Macht.

Meine Gedanken zum Buch:

Der zweite Band der Tetralogie ist wieder ausgesprochen spannend - und wieder gibt es überraschende Wendungen und Erkenntnisse; Handlungsstränge aus dem ersten Band werden aufgenommen und weiterentwicklelt; genauso wie die Charaktere.
 
 
 

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Shadowmarch

Bild von TinaMarie
Verfasst von yellow bookreader TinaMarie am So, 15/04/2012 - 11:15
Inhaltsangabe

Seit Urzeiten teilen die Menschen des Kontinents Eion ihr Land mit den geheimnisvollen Qar, die auch das Zwielichtvolk genannt werden.

Als eine schreckliche Krankheit ausbricht, macht man die Qar dafür verantwortlich und vertreibt sie in den nördlichen Landesteil. Um sich vor dem Eindringen der Menschen zu schützen, beschwören die Qar einen Nebelwall herauf, der jedem, der ihn passieren will, den Verstand raubt. Seither wird dieser unüberwindliche magische Wall von den Menschen die Schattengrenze genannt.

Nach langen Jahren des Friedens scheint Eion nun von neuen Konflikten bedroht. Der machtgierige Autarch des Nachbarreiches Xand streckt seine Finger nach den südlichen Regionen des Kontinents aus, und König Olin, Herrscher über die an die Zwielichtlande angrenzende Südmark, wird von Banditen gefangen genommen.

Seine Kinder, die erst fünfzehnjährigen Zwillinge Barrick und Briony, zeigen sich der Bürde der Verantwortung kaum gewachsen, die die Regierung des Landes mit sich bringt.

Am Hof mehren sich die Intrigen. Zudem werden seltsame Wesen an der Schattengrenze gesichtet. Rüsten sich die Qar zum Kampf, um ihr altes Reich zurückzuerobern?

Meine Gedanken zum Buch:

Wie immer lässt sich Tad Williams mit dem Aufbau seiner Welten, deren Völkern und einer bereits in der Vergangenheit - also quasi bevor die im  Buch beschriebenen Ereignisse beginnen - sttatgefundenen Geschichte, wobei er mit detaillierten Schilderungen punktet.
 
Und er hat so viele Ideen: da gibt es die Menschen, Qar (Elfen), die gar nicht mit Tolkiens Elfen zu tun und ungleich dunkler und  feindlicher dargestellt werden; dann sind da noch die Funderlinge, die mit den Menschen koexistieren, ähnlich Zwergen; auf den Dächern leben - den meisten Menschen unbekannt - die winzigen Dachlinge.
  
Und man braucht wie immer bei T.W. sehr viel Geduld, bis die Geschichte wirklich losgeht - mir macht dass nichts; im Gegenteil ich liebe es.
 
Und auch die Charaktere sind glaubwürdig und entwickeln sich weiter; mit der Zeit wachsen sie in ihre Rollen hinein. Anfangs entsprechen sie zwar den konventionellen Stereotypen des Genres: die starke rebellische Prinzessin, die sich nicht in eine unerwünschte Heirat zwingen lassen will; ihr körperlich und geistig verkrüppelter Zwillingsbruder, der in weiterer Folge eine wichtige Rolle spielen wird; der loyale, zu Unrecht des Mordes und Verrats beschuldigte Diener aus einem fremden Land; der Waisenbub mit einem dunklen Geheimnis und viele mehr.
 
Die Geschichte wird abwechselnd aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, welche anfangs nichts miteinander zu tun haben. Oft werden die selben Ereignisse aus der Perspektive eines anderen Protagonisten erzählt - die Spannung entsteht dadurch, dass es der Autor meisterhaft versteht; ein Kapitel genau im richtigen Moment zu beenden.
 
Und das beste daran - es gibt drei weitere Bände und am Ende gibt es keine losen Enden mehr ...
 
 

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Die Insel der besonderen Kinder

Bild von tedesca
Verfasst von yellow bookreader tedesca am Fr, 13/04/2012 - 13:57
Inhaltsangabe

Als Kind lauscht Jakob gebannt den Märchen seines Opas über eine Insel, auf der sich außergewöhnliche Kinder vor bösen Monstern verstecken. Jahre später stirbt sein Großvater unter mysteriösen Umständen und Jakob erhält einen seltsamen Hinweis. Was wenn die Gutenachtgeschichten wahr sind? Er macht sich auf die Suche
Atmosphärisch gelesen von Simon Jäger und ausgestattet mit einem umfangreichen Booklet, dessen unheimliche Fotografien den Betrachter auf die Insel der besonderen Kinder entführen.

Meine Gedanken zum Buch:

Wieder einmal ein Buch, das stark beginnt und große Erwartungen weckt, die es nicht erfüllen kann. Der Anfang ist SEHR vielversprechend, allerdings verliert sich die Geschichte relativ schnell in Teenagerbetrachtungen, wobei die Hauptfigur nicht unsympathisch ist. Trotzdem hab ich mich nach zwei Dritteln immer noch gefragt "Und, wann geht's endlich los???".
Wie es dann endlich "losging" war es dermaßen übertriebener Monsterhorror, der mir nur das große Gähnen verursachte. Wo sind denn plötzlich die feingliedrigen Beschreibungen geblieben? Warum mussten sie einem plumpen Gemetzel weichen? Warum geht da der Stil verloren, wenn es endlich zur Sache geht? Schade!
Am Schluss wird's dann noch einmal spannend, aber das große subtile Gruseln, das angekündigt wurde, ist nicht eine Sekunde lang aufgekommen.
Die Story baut sich viel zu langsam auf und verebbt dann ganz schnell in einem zähen Ende mit offenem Schluss, der eine Fortsetzung erwarten lässt.
Ich hatte mir da viel erwartet, auch aufgrund der durchaus positiven Rezensionen. Das Buch hat bei Amazon von 160 Bewertungen keine einzige 1-Stern, DAS ist wirklich bemerkenswert.
Simon Jäger liest das Hörbuch sehr souverän, daran gibt es nichts auszusetzen. Leidr fehlen natürlich die Fotos der besonderen Kinder, die in der Printausgabe zu finden sind, aber die kann man sich bei Amazon auf einem Video zumindestens teilweise anschauen.

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The Amulet of Samarkand: The Bartimaeus Trilogy, Book 1 ("Das Amulett von Sarmakand") (Audiobook)

Bild von tedesca
Verfasst von yellow bookreader tedesca am Fr, 13/04/2012 - 12:47
Inhaltsangabe

Der Dschinn Bartimäus bekommt eines Tages in London den Auftrag, dem hochnäsigen Zauberschüler Nathanael zur Seite zu stehen: ein Auftrag, der Bartimäus zunächst alles andere als glücklich macht. Doch schon bald stecken die beiden in einem Abenteuer, das sie wie Pech und Schwefel zusammenschweißt. Nathanael versucht sich am mächtigen Zauberer Simon Lovelace zu rächen und ihm das berühmte Amulett von Samarkand zu stehlen. Und mit Bartimäus’ Hilfe könnte ihm das auch gelingen ...

Meine Gedanken zum Buch:

Für Freunde von Jugend-Fantasy ist diese Serie ein Muss! Mit viel Humor und einem Augenzwinkern erzählt Jonathan Stroud die Geschichte des jungen Nathaniel, der sich beim Heraufbeschwören des frechen Dschinns Bartimäus noch nicht bewusst ist, worauf er sich da eigentlich einlässt. Klar, der Dämon muss ihm zudiensten sein, das ist magisches Gesetz, aber auch dieses lässt sich biegen und interpretieren, und so geraten die beiden immer tiefer in einen Sumpf aus Magie, Betrug und Verschwörung, dem sie nur mit knapper Not entkommen.
 
Ich hab mehr als einmal schmzunzeln müssen über die (im Buch als Fußnoten geführten) Anmerkungen von Bartimäus zu den unterschiedlichsten Fachbegriffen aus der Welt der Magie. Der Dschinn erzählt in Ich-Form und schildert vieles, das wir schon aus Nathaniels Geschichte kennen, aus einer Persepektive, die einem Normalsterblichen wohl mehr als fremd erscheinen muss.
 
Alles in allem ein ausgesprochen vergnügliches Lesevergnügen für Kinder ab 12, würde ich sagen, und für Erwachsene, die sich, so wie ich, bei Jungend-Fantasy blendend unterhalten können. Das englische Hörbuch wird von Simon Jones ganz hervorragend gelesen, aber ich habe gehört, dass Rufus Beck bei der deutschen Version seine Sache ebenso gut macht.

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Der letzte Werwolf (Kindle Edition)

Bild von TinaMarie
Verfasst von yellow bookreader TinaMarie am Di, 10/04/2012 - 11:59
Inhaltsangabe

Er ist der letzte seiner Art; seit Jahrhunderten wurden Werwölfe von einer internationalen Organisation gejagt und getötet.

Jake Marlowe ist müde und gelangweilt von einem Leben, welches bestimmt wird von seinem Instinkt, einmal im Monat bei Vollmond Menschen zu töten und zu essen. Nach 167 Jahren hat er sich entschieden, sich den Jägern zu stellen und so seinem Leben ein Ende zu machen.

Aber es gibt Fraktionen, die ihn lebend wollen ...

Meine Gedanken zum Buch:

Dies hier sind seine Memoiren, in denen er detailliert beschreibt, wie er seine Opfer auswählt, wie er sie zur Strecke bringt (nichts für schwache Nerven), was er dabei empfindet und wie sehr er das alles genießt.
 
Er ist keine netter Typ - ganz im Gegenteil - und trotzdem habe ich irgendwann in der Mitte des Buches angefangen, für ihn zu hoffen und ihn sogar zu mögen.
 
Das Buch ist spannend geschrieben, mit unerwarteten Wendungen bis hin zum überraschenden Showdown.

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Die geheime Bibliothek des Thaddäus Tillmann Trutz

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Verfasst von  Dido am Mi, 14/03/2012 - 15:08
Inhaltsangabe

Klappentext
"Was befindet sich hinter diesem Regal?"
"Das hängt immer von dem ab, der drum herum geht."

Karl Konrad Koreander ist alles andere als ein Held, der Abenteuer sucht: Sein größter Wunsch ist es, in einer ruhigen Bibliothek zu arbeiten, umgeben von den Geschichten und Legenden, die ihn glücklich machen. Als er das Antiquariat von Thaddäus Tillmann Trutz betritt, scheint er seinem Ziel einen Schritt näher zu kommen - noch kann er nicht ahnen, welche Geheimnisse sich hinter Büchern wirklich verbergen können...

Eine magische Geschichte, die beweist, wie wichtig Bücher für unser Leben und unsere Seele sind.

Meine Gedanken zum Buch:

"War der Buchhändler in ,Die unendliche Geschichte' nicht ein alter Mann?", wird sich so mancher fragen, der dieses Buch beginnt und erfährt, dass Karl Konrad Koreander (KKK) gerade mal in den Zwanzigern ist. Ja, dieses Buch ist die Vorgeschichte "Der unendlichen Geschichte". Wir erfahren, wie Karl zu dem Buchladen und der geheimen Bibliothek kommt und vor allem, wie er an das Buch mit dem kupferfarbenen Einband kommt, in das viel später Sebastian hineintaucht.

Karl bewirbt sich auf die Anzeige des Thaddäus Tillmann Trutz (TTT).
Nach einer kurzen Überprüfung von seiten Trutz' bekommt Karl die geheime Bibliothek überschrieben, erhält eine Dokumentenmappe mit Papieren und Trutz verschwindet einfach.
Und Karl steht nun da. Mit einem Buchladen und einer geheimen Bibliothek. Im Jahre 1938, als die Braunhemden durch die Straßen marschieren und in Buchläden nach Büchern auf der schwarzen Liste suchen, um sie zu verbrennen.
Wir erfahren, was es mit der geheimen Bibliothek auf sich hat. Dort werden eben diese Bücher aufbewahrt und vor den Flammen gerettet.
Etwas stimmt aber noch nicht ganz, etwas ganz wichtiges fehlt noch auf den Dokumenten. Ort und Unterschrift auf der Legitimation. Innerhalb von sieben Tagen muss Karl diese Unterschrift von Trutz besorgen, um nicht nur vorübergehender Geschäftsführer des Buchladens zu bleiben.
So macht er sich auf die Suche nach Thaddäus Tillmann Trutz und gerät dabei in ein Abenteuer, das er nicht für möglich gehalten hat.

Ich liebe diese Geschichte. Ich habe lange kein Buch gelesen, das mich so in seinen Bann gezogen hat, das mich so mitfiebern ließ. Die Hauptfiguren bis zu den kleinsten Nebenfiguren sind so liebevoll beschrieben, dass sie einem sogleich ans Herz wachsen.
Ralf Isau hat mich auf eine wundervolle Reise mitgenommen, wofür ich ihm sehr dankbar bin.

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