Biographien

Alex Gölles

Inhaltsangabe

Als die zweijährige Ursula Burkowski und ihre Geschwister im Winter 1953 von ihrem Großvater gefunden werden, ist ihre Mutter schon eine Woche verschwunden. Sie hat sich aus Ostberlin in den Westen abgesetzt. Die Kinder sind halb verhungert, die Haare der Jüngsten an den Gitterstäben des Kinderbettchens festgefroren.

Ursula wird in das Kinderheim Königsheide eingewiesen, eine Vorzeigeanstalt der DDR. Hier erfährt sie die Einsamkeit der Gruppenerziehung: Stubenappelle und Stubenarrest,... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Unglaublich und schwer nachzuvollziehen, was Ursula Burkowski alles erlebt hat. Ich war oft sehr den Tränen nahe.

Zitate

Im Alter von zwei Jahren machte ich meine ersten Lebenserfahrungen mit der Kinderschwester. Sie band mich mit Gurten an das Kinderbett, so konnte ich nicht hinausklettern. Ich weinte oft, denn die Gurte taten weh.

Der Tag, an dem ich erfuhr, dass jeder Mensch einen Geburtstag hat, war viel aufregender als mein Geburtstag selbst. (...)Nun wollten wir alle wissen, was ein Geburtstag ist. Ich musste darüber lachen, dass es einen Tag gab, an dem sich andere fre... | ... weiterlesen

Die ersten Pflegeeltern für das Wochenende bekam ich, als ich noch nicht zur Schule ging. (...)Ohne die vielen Kinder fühlte ich mich einsam. Mein Verhalten entsprach nicht den Vorstellungen der Eltern, und sie ließen mich wieder im Heim.

nitti

Inhaltsangabe

Aufgewachsen in einer Bauernfamilie in Tirol, erlebt die Autorin ihre Kindheit wenig geliebt und geprägt von einem oft betrunkenen und grausamen Vater, einer wehrlosen Mutter sowie von harter Arbeit.

Als sie im zarten Alter von 18 Jahren den feschen Bernie, der immerhin zehn Jahre älter als sie ist, kennen lernt, scheint sie endlich ihr Glück gefunden zu haben. Doch nur alsbald soll sich dessen wahrer Charakter offenbaren: Alkohol- und sexsüchtig, hinterlistig und gemein, demütigt und... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Dieses Buch hat mich noch lange nachdem ich es gelesen habe, bewegt. Was sich diese Frau alles in ihrem Leben gefallen lassen musste und doch hat sie niemals den Glauben an sich selbst verloren. Zum Schluss muss ich noch festhalten, dass man sich sehr in die Autorin hineinversetzen kann, da sie i... | ... weiterlesen

Zitate

Claudia Maralik

Inhaltsangabe

Kleine_Erinnerungen.gifDer Literaturnobelpreisträger José Saramago stammt aus ärmlichen Verhältnissen in der portugiesischen Provinz Ribatejo und wuchs dort und in Lissabon auf. Die «kleinen Erinnerungen» schildern seine Kindheit und Jugend, ein bewegtes, farbiges Leben zwischen städtischer und ländlicher Kultur, und sie beschreiben – durchzogen von poetischen Reflexionen, historischen Bet... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

"Kleine Erinnerungen" ist ein Geschenk des bookreaders-Team`s für den zweiten Platz bei der Sommeraktion 2009.
Ich habe diese Biographie völlige unbefangen und ohne Vorkenntnisse zu lesen begonnen, da mir der Autor Josè Saramago bis dahin kein Begriff war. So lern... | ... weiterlesen

Zitate

Da erhob sich eine Bö. Sie ließ die zarten Grashalme, das scharfe grüne Schilf erzittern und kräuselte das schlammige Wasser einer Pfütze. Wie in einer Wellenbewegung richtete sich das breit gefächerte Geäst des... | ... weiterlesen

Über die Geburts- und Lebensumstände seiner Schwester, der verhassten Großtante Beatriz, weiß ich noch weniger. Sie zu erwähnen hieß, im Hause des Henkers vom Strick zu reden.

Lothar Gross

Inhaltsangabe

<< ‹Gastronomie, mein Sohn, das ist genau das Richtige für dich›, sprach der Papa, und ich senkte willig das Haupt, denn gegen meinen Vater hatte ich mich nie durchsetzen können, und obendrein war er der Stärkere. Andererseits liebte ich geradezu besessen den Bossa nova. Und so reifte in meinem Kopf ein infamer Plan, wie ich Papas Willen genügen und gleichzeitig meine eigenen Träume erfüllen könnte. Denn auch das hatte Papa gesagt: ‹Koch ist der elendste Beruf, wenn du mittelmäßig bist,... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Das Buch hat es in sich. Es gibt als erstes eine Darstellung des Weges vom „Nichtsnutz“ zum „Köchlein Klink“. Die Großeltern, die Eltern, deren Sozialisation in der Hitlerzeit, - und er lässt keinerlei Zweifel aufkommen, was er davon hält, aber auch ni... | ... weiterlesen

Zitate

Als Vorwort ist dieses Gedicht von Wiglaf Droste abgedruckt:

Sitting Küchenbull

I'm gonna sing: hey Zwiebelring,
auch du, my little chicken wing,
swing her zu mir, zu Mutter.
I wanna shout out Sauerkraut,
... | ... weiterlesen

Deshalb kann ich immer noch genau nacherzählen, was ich des Tierarztes Siedfleisch-Vorlesung nennen möchte.
«Wenn es um gekochtes Fleisch geht, muss man sich zweierlei merken: Will man gute Brühe oder gutes Fleisch? Koch... | ... weiterlesen

Alpar

Inhaltsangabe

Es gibt Literatur, die, die Zeitgeschichte im Werdegang eines Kindes seiner Zeit zu einer echten Herrausforderung für den Leser selbst wird,ein lebendiges Dokument, in kraftvoller Wahtnehmung im Rückblick in seine Kinderzeit. Ein lebndes Kind als Aktenstück herunterpervertiert wurden. Es fesselt, uden dieser "Bastard" oder dieser Zögling ist wiederspenstig und verletzbar, agiert als Kind mit seinemn Möglichkeiten auf seine Zeit, der Nachkriegszeit Österreichs!
Bemerkenswert und mutig,... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Meine Hiochachtung für die mutigen  Finger, die sich in die Wunden der Nachkriegszeit Österreichs legen,  in der politisch, auf die  Verlogeneit, eines heuchlerischen, feigen Spießertums gesetzt wurde. Voller Mitgefühl nehme ich es zur Kenntnis, weil es ein Kor... | ... weiterlesen

Zitate

Claudia Maralik

Inhaltsangabe

Der_verpasste_Mann.gifWas wäre gewesen, wenn ....?
Eine klassische Frage, die meistens unbeantwortet bleibt. Aber nicht für Marie. Denn eines Tages ist ihre Jugendliebe Paul in der Stadt. Und sie erhält wie durch ein Wunder die Chance, ihre Entscheidung von einst zu korrigieren. Statt ein Leben mit dem launischen Hans ein Leben mit dem aufregenden Paul. Ein verführerisches Angebot .... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Und wiedermal so ein Buch das mir mit Lachgarantie empfohlen wurde, na dass musste doch natürlich prompt in meine Urlaubslektüre mit aufgenommen werden!!!
"Der verpasste Mann" ist das Richtige für ein paar geruhsame Stunden am Strand, die großen Lacher blieben... | ... weiterlesen

Zitate

DoKi

Inhaltsangabe

Cover_Briefe_kl.jpg Die Briefe, die Karin Afshar an den Heiligen Vater schreibt, stellen Momentaufnahmen aus ihrem Leben in Zeitlupe aufgenommen, spontan zu Papier gebracht oder mit dem Abstand vergangener Jahre nach-durchlebt dar.
Dem Leser begegnen darin Vertrautes und völlig Fremdes, Empfindungen und Gedanken, die hier seine Zustimmung, dort seinen Widerspruch wecken. Die, die diese... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Im Lesen der Lebensweg-Geschichten eines anderen Menschen gleichermaßen zu den Ruinen und Denkmälern eigener Vergangenheit geführt zu werden und dann unvermittelt wieder vor dem Unbekannten zu stehen und Kennen-Lernen zu dürfen, das hat eine besondere Faszination und ein... | ... weiterlesen

Zitate

 Unsere Vereinzelung haben wir auf die Spitze getrieben,
und jetzt kehrt die Macht des Kollektivs mit seinen stren-
gen Moralvorstellungen zurück, denn es scheint nicht ohne
sie zu gehen..
Mir wird Angst und Bange... | ... weiterlesen

 In welcher Sprache wir miteinander
gesprochen haben, ist dem Vergessen anheim gefallen.
Es war die Zeit von Elvis Presley und die Anfänge von
Radio Luxemburg. Und von sonntagsnachmittäglichem Kaffeetrinken,
... | ... weiterlesen

 Wenn Dinge grundlegend gewandelt werden müssen,
ergreift man dr-akonische Maßnahmen. drakon beherrscht
die lichtnahen Elemente der Luft und des Feuers.
Diese Art von Drache... | ... weiterlesen

Reinhard E. Karner

Inhaltsangabe

bowie.jpgMein wildes Leben mit David Bowie.

Gedanken zum Buch

Ich war und bin David Bowie Fan. Jetzt ist es raus.
 

Zitate

Sex. Das war es, was wir wollten.

Indem er Ziggy erschuf, der für ihn aus- und voranging, mußte sich David in der Öffentlichkeit nie wie er selbst verhalten, wenn er das nicht wollte.

Seine Extravaganz war wirklich beeindruckend; genauso beeindruckend wie die Großzügigkeit.

Gabi Konrad

Inhaltsangabe

michelangelo.jpgIm Florenz des 16. Jahrhunderts kämpfte eines der universalen Genies der Menscheitsgeschichte gegen Kardinäle, Fürsten und Päpste. Rivalitäten mit berühmten Zeitgenossen wie Leonardo da Vinci und Raffael machten ihm das Leben ebenso schwer wie seine eigene Natur. In den Wirren einer zwischen üppigem Prunk und und ständigen Kriegen zerrissenen Zeit schuf Michelangelo sein unsterblich... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

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Zitate

Die Geschicklichkeit, mit der Menschen den Stein verwenden, zeigt, wie zivilisiert sie sind.

"Was für ein Unsinn das ist", sagte er sich dann. "Was kümmert's ihn, den Toten? Nicht sein Körper wird ins Himmelreich eingehen, sondern seine Seele. Ich habe aber nicht die Absicht, diese arme Bruderseele zu seziere... | ... weiterlesen

Dann lachte sie plötzlich laut auf über die drastische toskanische Bekräftigungsphrase. Er fiel ein, und ihr Gelächter vereinigte sich. Auch dies war eine Art Besitzergreifung, dachte er, ein seltenes und gesegnetes Sichfinden.... | ... weiterlesen

erna steinhuber

Inhaltsangabe

Von der Kaiserzeit bis zu den Ereignissen am Platz des Himmlischen Friedens 1989 erzählt Jung Chang die spannungsgeladene Geschichte dreier Frauengenerationen aus dem China des 20. Jh., Im Mittelpunkt stehen die Großmutter und die Mutter der Autorin sowie Jung Chang selbst. Ihre Porträts vermitteln einen Eindruck der kommunistischen Revolution von Mao Zedong, die China in die Moderne führte. Inhalt: Yu-fang, die Großmutter der Autorin, wird 1924 im Alter von 15 Jahren als Opfer ihres machthu... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Durch Zufall fiel mir dieses hochinteressante, spannende Buch in die Hand, das ich  kaum weglegen konnte. Die Geschichte der Großmutter, die noch gebundene Füße hatte, Konkubine des Polizeichefs war und erst später einen Arzt heiratete, sowie die der Mutter, die eine... | ... weiterlesen

Zitate

In Maos neuem China mußten alle dasselbe denken und dasselbe sagen, sonst drohte seiner Auffassung nach das Land auseinanderzubrfechen. Er ließ etliche Schriftsteller verhaften, weil sie angeblich an einer "konterrevolutionär... | ... weiterlesen

Um das Gewaltpotential der Jugendlichen freizusetzen brauchte man Opfer. Die naheliegendsten Zielscheiben an der Schule waren die Lehrer, und die rebellierenden Kinder konnten leicht gegen sie aufgebracht werden. Die Lehrer waren bessere Zielschei... | ... weiterlesen

Ich fand meine Umgebung unerträglich. Unwissen konnte ich akzeptieren, nicht aber seine Verherrlichung und noch weniger den Anspruch, dass die Unwissenheit zu regieren habe.

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