Steve

lesequeen

Inhaltsangabe

Der Thüringer Wald im Jahr 1890: Im kleinen Dorf Lauscha stehen die drei Schwestern Johanna, Marie und Ruth nach dem Tod ihres Vater
Joost Steinmann völlig mittelos da. Dieser war ein erfolgreicher Glasbläser, und auch nach seinem Tod reißt das Interesse an seinen Kreationen nicht ab. Denn als ein amerikanischer Geschäftsmann auf die schönen gläsernenChristbaumkugeln aus Lauscha aufmerksam wird, gibt er eine
Großbestellung in Auftrag. Nun müssen sich die Schwestern entscheiden, w... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Absolut realistisch glaubwürdig und erschreckend ehrlich wird diese Geschichte erzählt.
1Teil der Glasbläser-Serie.

Zitate

Chiacchierata

Inhaltsangabe

Jim Knipfel ist der blinde Seher im modernen Gewand. Konfrontiert mit der unausweichlichen Wahrheit einer unheilbaren Krankheit, die ihm langsam das Augenlicht raubt, sieht er überall die Lüge. Die Lüge der einem blinden Gesundheitswahn verfallenen Gesellschaft, die der überforderten Eltern und Freunde, die der eloquenten, aber teilnahmslosen Therapeuten. Anstatt still zu leiden, reagiert Knipfel auf seine Weise. Er lacht über alles, schmeißt Ehe und Studium, zieht vom kleinbürgerlichen Wisco... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Normalerweise interessieren mich Bücher, die die Beschreibung eines (gegenwärtigen) "amerikanischen Lebens" zum Thema haben nicht so sehr. Erst recht nicht, wenn die Sprache etwas in die vulgäre Richtung abzudriften scheint. Das war bei Jim Knipfel allerdings anders. Der Ich-Erzähler dieses Buche... | ... weiterlesen

Zitate

"Selbstmord-Hotline?", schien mich die muntere junge Frau am anderen Ende der Leitung zu fragen, als sie meinen Anruf entgegennahm. [...] "Hallo?", meldete sich die Stimme am anderen Ende wieder. "Ist da jemand?" Der ganze Nietzsche, in den ich mi... | ... weiterlesen

Ich hatte immer gesagt, und nur halb im Scherz, ich sei mit dem Körper eines Säuglings und dem Geist eines Hundertjährigen geboren. Bei mir stecke die Seele eines alten Mannes im alternden Körper eines jungen. Doch während... | ... weiterlesen

Alex Gölles

Inhaltsangabe

Maria weiß, dass sie dieses Kind nicht bekommen kann. Schon jetzt wächst ihr alles über den Kopf. Sie muss Geld verdienen, kochen, Merel und Wolf aus dem Kindergarten abholen, putzen - einfach alles, denn ihr depressiver Freund Geert ist nur ein Klotz am Bein. Verzweifelt lässt sie das Kind wegmachen. Aber danach geht es los. Sie bekommt eine Morddrohung nach der anderen, und jede ist unheimlicher als die vorige. Zunächst denkt sie an fanatische Abtreibungsgegener. Dann verdächtigt sie Geert.... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Durch die Ich-Erzählerin Maria ist man hautnah an diesem ganzen Dilemma. Man spürt die Angst, die Sorge um die Kinder, die Zweifel, das Richtige getan zu haben. Immer wieder werden die Umstände und Hintergründe zu den eigenen Beziehungen und zur Kindheit erklärt. Somit ergibt sich ein rundes Bild... | ... weiterlesen

Zitate

Maria! Du bist eine Natter. Eine Schlampe, die ihr Kind ermordet hat. Du bist es nicht wert, KInder zu haben. Du bist es nicht wert zu leben. Seit Jahren verfolge ich dich. Du musst bestraft werden, Hure!

Es kam mir so vor, als würde der Mann vor mir erschrecken, als ich die Tür weit aufriss. "Guten Morgen, Frau Vos, wenn ich nicht irre...erlauben Sie, dass ich mich vorstelle, mein Name ist Gerard de Korte. Darf ich Ihnen mein herzli... | ... weiterlesen

Das Bett war klatschnass. Meine Haare klebten mir im Gesicht. Ich erwachte in einem feuchten Bademantel, klamm vor Kälte. Etwas war mit meinem Kopf. Über der linken Schläfe pochte und brannte es. Ich griff mir an die Stirn und fasst... | ... weiterlesen

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