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Olga

Wächter des Tages

Bild von TinaMarie
Verfasst von grey bookreader TinaMarie am Mi, 04/08/2010 - 12:03
Inhaltsangabe

Seit Menschengedenken gibt es die so genannten »Anderen«: Vampire, Gestaltwandler, Hexen, Schwarzmagier. Unerkannt leben sie in unserer Mitte und sorgen dafür, dass das Gleichgewicht zwischen den Dunklen Anderen und den Hellen Anderen gewahrt bleibt. Zwei Organisationen, den »Wächtern der Nacht« und den »Wächtern des Tages«, obliegt es, den vor langer Zeit geschlossenen Waffenstillstand - den »Großen Vertrag« - zu überwachen und jegliche Verstöße zu ahnden. Doch plötzlich wird eine uralte Sekte von Dunklen Anderen, die sich abseits der Vereinbarungen hält, aktiv, um den vor vielen Jahrhunderten umgekommenen Magier Fafnir ins Leben zurückzurufen. Sowohl Geser, der Chef der Moskauer Nachtwache, als auch sein Dunkler Gegenspieler Sebulon versuchen, daraus für ihre Pläne Kapital zu schlagen, und schrecken dabei auch nicht davor zurück, eigene Leute zu opfern...

Meine Gedanken zum Buch:

Und es geht weiter.
Nachdem ich schon vom ersten Buch dieser Reihe fasziniert war. hat mich auch dieser Teil begeistert. Diesmal kommen im gegensatz zu "Wächter der Nacht" die Dunklen zum Wort; Anton wird hier nur aus deren Sicht erwähnt - un dennoch ist es Antons Geschichte, die hier weitergeht - eine geniale Erzähltechnik und auch wie der Autor es schafft, die Grenzen zwischen dem, was als Gut und Böse betrachtet wird, noch mehr zu verwischen und Gemeinsamkeiten aufzuzeigen, wie auch die Möglichkeit einer (aussichtslosen) Liebesbeziehung zwischen den beiden Seiten.
 
Es wird vieles klarer und vielschichtiger - die Inquisition, das Zwielicht; es kommen neue Aspekte ins Spiel - wo nimmt der Autor bloss all diese brillianten Ideen her?

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Wächter der Nacht

Bild von Christina
Verfasst von grey bookreader Christina am Sa, 23/08/2008 - 09:02
Inhaltsangabe

Vampire, Gestaltwandler, Hexen, Magier - seit ewigen Zeiten leben die sogenannten "Anderen" unerkannt in unserer Mitte. Und seit ewigen Zeiten stehen sich die Mächte des Lichts und die Mächte der Finsternis unversöhnlich gegenüber, zurückgehalten nur durch einen vor Jahren geschlossenen Waffenstillstand. Zwei Organisationen - den "Wächtern der Nacht" und den "Wächtern des Tages" - obliegt es, das empfindliche Gleichgewicht der Kräfte aufrecht zu erhalten. Doch nun droht dieses Gleichgewicht zu kippen und die Welt ins Chaos zu stürzen...

Meine Gedanken zum Buch:

Ähm, der Klappentext ist meines Erachtens nicht sehr hilfreich.
Im ersten Teil der Wächer-Reihe lernen wir Anton kennen, einen eher mittelmäßigen Agenten der Nachtwache. Er kümmert sich um kleine Delikte wie Verhaftung von Vampiren, Zerschlagen von Flüchen und generellem der Tagwache eines Auswischen. Doch dann entdeckt er zwei besondere Menschen: Jegor, ein Junge mit ungeheurem Potential. Die Chefs beider Wachen wollen ihn für sich gewinnen, denn obwohl ein Waffenstillstand herrscht, wissen alle insgeheim das irgendwann der Tag der Abrechnung kommt, ein Kampf. Und dann ist da Swetlana, die nach genauerem Hinsehen viel mehr zu bieten hat als auf den ersten Blick ersichtlich.
 
Was das Buch so fantastisch macht, ist der Erzählstil von Lukianenko. Kraftvoll, philosophisch, lustig, ernsthaft und wahrscheinlich einfach auch russisch, lässt er dem Leser keine Wahl. Ich war sofort mitgerissen von dem Sog, den das Buch erzeugt, stellenweise überrascht von der poetischen Sprache und auch berührt von diesem Kultbuch. Unbedingt empfehlenswert, sowie die drei folgenden Bücher zur Wächter-Reihe.

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Geh' wohin dein Herz dich trägt

Bild von Verena Faist
Verfasst von grey bookreader Verena Faist am So, 13/01/2008 - 10:43
Inhaltsangabe

Olga, die ihren Lebensabend einsam in ihrem kleinen Häuschen verbringt und nur mehr kurze Zeit zu leben hat, beschließt ein Tagebuch an ihre Enkelin zu schreiben, die sie damals zu sich nahm, als ihre Mutter frühzeitig verstarb.
Anfangs fühlten sich die beiden eng miteinander verbunden, doch mit der Zeit entfernten sie sich mehr und mehr, bis ihre Enkelin beschließt, sich von ihrer Großmutter zu entfernen und nach Amerika zu gehen. Sie vereinbaren, daß sie sich nicht schreiben werden. Olga schmerzt dieser Abschied sehr, und sie schreibt Briefe, die sie nicht abschickt, in der Hoffnung, daß ihre Enkelin sie liest, wenn sie zurückkehrt und Olga vielleicht nicht mehr lebt. Es gibt zu viele unausgesprochene Dinge, die ihr auf der Seele brennen und die sie ihr noch sagen will.

Meine Gedanken zum Buch:

Ich gehöre grundsätzlich zu den Menschen, denen es ausreicht ein Buch einmal gelesen zu haben. Aber dieses Buch zählt zu den wenigen meiner Sammlung, das mich auch nach dem 3. Mal zu Tränen rührte.
Ein Buch, das einen berührt - tiefsinnig - aber nicht kitschig!

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