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Adam

Die vergitterte Welt: Mit 16 im Knast

Bild von Laura
Verfasst von yellow bookreader Laura am So, 14/08/2011 - 17:08
Inhaltsangabe

Überall waren immer Probleme und irgendwann waren es so viele, dass Juli sich nicht mehr zu helfen wusste - und zuschlug. Seitdem dreht sich die Gewaltspirale immer schneller und schneller. Juli schafft es nicht, sich daraus zu befreien und landet schließlich hinter Gittern. Dort ist es so erdrückend und einsam, dass Juli sich immer wieder fragt, ob es Menschen gibt, die trotz allem auf ihn warten?

Meine Gedanken zum Buch:

Auch bei diesem Buch von Jana Frey habe ich nichts auszusetzen: Diesmal dreht sich alles um Patrick, auch Juli genannt, der von der Unterstützung seiner Familie nur träumen kann und durch falsche Freunde zur Kriminalität gedrängt wird. Als sich seine ärmliche Situation jedoch zum Guten wendet, steht schon das nächste Problem vor der Tür, welches prägend für Patricks Zukunft sein wird…
Wie immer überzeugt Frey durch ihre realistischen und gefühlvollen Erzählungen. Schonungslos und ehrlich berichtet sie über die schrecklichen Ereignisse, welche Patrick vor und in der Zeit des Jugendgefängnisaufenthalts durchmachen musste. Dieses Buch zeigt, wie man langsam und nichtsahnend in die Kriminalität hineinschlittert und danach mit schwerwiegenden Folgen zu rechnen hat. Auch über Themen wie Alkohol, Gewalt und Probleme in der Familie wird nicht geschwiegen. Außerdem bekommt man als Leser das Gefühl vermittelt, nicht Patrick sei der Täter, da er wegen seiner ausweglosen Situation zu Hause, seinen Freunden, die ähnliche Probleme haben und durch Provokationen von Mitschülern zu den Verbrechen getrieben wird.
Da ich inzwischen schon ein richtiger Fan von Jana Frey und ihren Büchern mit wahren Geschichten bin, empfehle ich auch „Die vergitterte Welt“ weiter, da es ein sehr interessantes Thema anspricht und sich nicht scheut, die Wahrheit auszusprechen.

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Das krieg ich auch selbst geregelt!

Bild von Nadine
Verfasst von yellow bookreader Nadine am So, 03/10/2010 - 15:15
Inhaltsangabe

Olivia hat die Stütze ihres Lebens verloren - ihre beste Freundin Sarah, denn die muss wegen eines Umzugs die Schule wechseln. Und das, wo Olivia gerade von ihrem Freund verlassen wurde und auch zu Hause alles drunter und drüber geht! Aber kaum ist Sarah außer Reichweite, entdeckt Olivia, dass sie sich ganz gut selber helfen kann. Besonders in Sachen Liebe geht's ihr großartig, seit sie Ryan kenne gelernt hat. Oder bahnt sich da etwa schon wieder ein Problem an?

Meine Gedanken zum Buch:

"Das krieg ich auch selbst geregelt" gefiel mir besonders gut wegen der vielen Problemen und den abnormalen Familienverhältnissen. Die Hauptperson Olivia von allen Livi genannt wird von Adam zutiefst verletzt das sie erstmal nichts mehr auf die Reihe bekommt. Aber als sie einige Zeit auf sich gestellt ist merkt sie das sie sich selbst sehr gut helfen kann. Livi beweist ordentliches Organisationstalent und bekommt auch einen süßen Freund ab. Doch was sein dunkles Geheimnis ist glaubt sie dann selber nicht.
Der Schreibstil der Autorin ist O.K.

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Der weite Himmel

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Verfasst von green bookreader yps am Mo, 20/09/2010 - 18:47
Inhaltsangabe

Der steinreiche Farmer Jack Mercy scheint auch nach seinem Tod die Fäden der Macht in den Händen halten wollen: In seinem Testament hat er verfügt, daß seine drei Töchter aus drei verschiedenen Ehen erst dann jeweils ihren Erbteil bekommen sollen, wenn sie ein Jahr lang friedlich zusammen auf der Farm in Montana gelebt haben. Und das, obwohl die drei jungen Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können, sich bisher noch nie begegnet sind.
Doch schließlich bleibt Ihnen nichts anders übrig, als sich in ihr Schicksal zu fügen, wollen sie doch auf den Erbteil nicht verzichten. Kaum haben die drei Halbschwestern sich aneinander gewöhnt, geschehen auf der Farm mysteriöse Dinge. Ist es ein Psychopath, der sein Unwesen treibt, oder steckt ein ausgefeilter Plan mit einem Ziel dahinter???

Meine Gedanken zum Buch:

lässt sich wunderbar flüssig weglesen, ist immer unterhaltsam u. bietet jede Menge Spannung u. Nervenkitzel.
Auch, wie für Nora Roberts Bücher bekannt, kommt die Romantik nicht zu kurz
 

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Unendlichkeit in ihrer Hand

Bild von tedesca
Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mi, 02/09/2009 - 10:17
Inhaltsangabe

Auf einmal ist er da und weiß nicht, woher er kam: Adam beginnt sein Leben als zufriedener Mensch. Erst Eva bringt Fragen mit, Neugier und die fatale Sehnsucht nach mehr. Und plötzlich ist alles anders. Wie fühlt es sich an, die Schönheit und den Schmerz der Welt völlig neu zu entdecken - und auch das Begehren zwischen Mann und Frau? Kühn, poetisch und sinnlich fühlt Gioconda Belli sich ins Drama des ersten Paares ein und setzt der Schöpfungsgeschichte einen neuen Anfang.

Meine Gedanken zum Buch:

In der für sie typischen, sehr weiblichen Sprache beschreibt Gioconda Belli die Schöpfungsgeschichte, ausgehend von Adam, der nach dem Abbild Gottes (Elohim) geschaffen wurde und aus dessen Innerem Eva entsprang.
Eva, als treibende Kraft, die eine Entscheidung trifft. Die sich dagegen verwehrt, ihren Daseinszweck in der Kontemplation der Ewigkeit zu sehen, die das Angebot der Schlange, ein frei denkender Mensch zu sein, annimmt. Sicher ohne zu ahnen, welche Konsequenzen diese Entscheidung mit sich bringt, greift sie zur Frucht der Erkenntnis und überzeugt auch Adam davon, den Schritt in die Welt des Wissens um Gut und Böse zu wagen.
Belli erzählt, wie die beiden es schaffen, in dieser für sie so fremden und grausamen Welt zu überleben. Wie sie sich selbst als Mann und Frau erkennen, wie Adam das Töten entdeckt und die ersten Menschen geboren werden. Vier Kinder, drei davon schön und stark, das vierte fast affengleich. Kain tötet Abel und zieht mit seiner Schwester in ein fernes Land, Aklia verlässt die Eltern, um mit einem Stamm Gorillas eine neue Menschenrasse zu begründen.
Das Buch besticht durch seine weibliche Sicht der Dinge. Eva, die nicht die Schuldige ist, sondern das notwendige Werkzeug, um Gottes Plan durchzuführen. Wunderschön beschreibt Belli, wie Mann und Frau sich unterschiedlich entwickeln, auf ganz eigene Weise mit dem Leben und seinen Herausforderungen umgehen, zwei voneinander unabhängige Wesen entstehen, die doch nicht ohne einander leben können. Sie entdecken den Schmerz, aber zugleich erkennen sie auch die Schönheit, sie hungern und frieren, entdecken jedoch die Liebe in ihrer innigsten Form.
 
 

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Landliebe gesucht

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Verfasst von grey bookreader Daniliesing am Fr, 26/12/2008 - 02:45
Inhaltsangabe

Dies ist die Geschichte dreier sehr unterschiedlicher Schwestern. Als Kinder sind sie zusammen auf dem Hof ihrer Eltern aufgewachsen, wo es viel Arbeit mit den Tieren (speziell Kühen) gab. Frühes Aufstehen und körperliche Anstrengung gehörten zur Tagesordnung.
Mittlerweile sind die 3 erwachsen und haben sich sehr verschieden entwickelt. Marie ist Barkeeperin in einer Rock-Bar, hat sich die Brüste vergrößern lassen und kümmert sich auch sonst eher um ihr äußeres Erscheinungsbild. Von ihrer Mutter hat sie sich nie verstanden gefühlt.
Lena ist schon früh Mutter geworden, hat mittlerweile vier Kinder, so einige Haustiere und einen meist abewesenden Mann names Robert.
Asa lebt allein mit ihrem Mann Adam in der Stadt. Zusammen haben sie eine riesige Wohnung und fühlen sich damit eigentlich gar nicht so wohl. Zwar haben sie viel Geld, aber noch viel lieber hätten sie ein Kind, was sich aber als schwieriger herausstellt, als erwartet.
Alle drei sind nicht zufrieden mit ihren Leben und als dann auch noch der geliebte Vater stirbt, überschlägt sich alles. Sie fühlen sich auch unverstanden und es muss sich einfach etwas in den Leben der Drei ändern.

Meine Gedanken zum Buch:

Als ich den Titel dieses Buches las, dachte ich sofort "Oh nein, nicht ein Buch im Stil von Bauer sucht Frau". Auch der Klappentext konnte mich beim besten Willen nicht überzeugen. Wider erwarten hat das Buch aber mit seinem Cover und Klappentext eigentlich wenig bis gar nichts gemein. Deshalb wurde ich sehr positiv überrascht.
Anfangs dachte ich ja, dass das Buch sehr von Vorurteilen behaftet ist und sich zu vieler Klischees bedient. Doch je länger ich gelesen habe, desto mehr überzeugte mich das Buch. Die Figuren wirken immer echter und trotz ihrer Unterschiedlichkeit kann man sich in ihre Probleme hineinversetzen. Wirklich liebevoll beschreibt Emma Hamberg die drei Schwestern und man muss sie einfach alle mögen. Zwar tun sie sich auch gegenseitig weh und sind manchmal nicht ganz fair den anderen gegenüber, aber trotzdem wird ihre Liebe zueinander klar ausgedrückt. Ihnen ist immer bewusster, dass man den Lebensstil und die Einstellungen der anderen nicht immer verstehen muss, um sich damit zu arrangieren und sie zu akzeptieren. Für jeden ist etwas anderes richtig und gut.
Sprachlich kann man das Buch sicher nicht als hoch-literarisch bezeichnen, aber das muss es auch gar nicht sein. Es handelt sich ja um das Leben drei ganz normaler Schwestern und so wirkt der Sprachstil auch echt und passend zur Situation. So kann man das Buch sehr schnell lesen und ist doch traurig, wenn es vorbei ist. Man schließt die Figuren einfach ins Herz und gerade Maries Humor gefiel mir äußerst gut.
Als negative Punkte kann ich wirklich nur anmerken, dass der Titel und der Klappentext nicht passen. Man könnte wirklich denken, dass diejenigen, die dafür verantwortlich sind, das Buch gar nicht gelesen haben.
Am besten davon lässt man sich nicht abschrecken und liest diesen schönen, liebevollen und feinfühligen Familienroman selbst. Dann kann man sich nämlich eine passendere Meinung bilden.
Gern würde ich auch eine Fortsetzung lesen, denn möglich wäre diese auf jeden Fall.

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