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Wien

Reigen des Todes - Ein Roman aus dem alten Wien

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Verfasst von white bookreader AndreaHz am Mo, 02/08/2010 - 19:27
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Klappentext:

Wien 1908. Als am Ufer des Donaukanals ein abgetrennter Unterarm entdeckt wird, wittert Gerichtsredakteur Leo Goldblatt die große Story. Doch nicht nur diese mysteriöse Angelegenheit schlägt dem Inspector auf den Magen, sondern auch die Suche nach dem seit Tagen vermissten Oberstleutnant Vestenbrugg. Bewegung kommt erst in den Fall, als Vestenbruggs abgeschnittener Kopf auftaucht und sich herausstellt, dass er eine junge Geliebte hatte: Steffi Moravec, deren amouröse Fähigkeiten auch andere Herren der Wiener Gesellschaft sehr zu schätzen scheinen...

Meine Gedanken zum Buch:

Wer ein Freund von stimmungsvollen, atmosphärischen Kriminalromanen ist, ist mit Gerhard Loibelsberger bestens bedient. Mit reichlich Wiener Schmäh und Wiener Dialektdialogen lässt er den Leser in das Wien des Jahres 1908 eintauchen, lässt ihn regelrecht darin versinken. Verstärkt wird die Atmosphäre des Romans durch Einblicke in die Wiener Kulinarik. Neben der sehr gut aufgebauten Spannung zaubern z. B. Anekdoten über die masochistischen Veranlagungen der Wiener Obrigkeiten dem Leser ein Lächeln auf die Lippen. "Reigen des Todes" sind fast eine Weiterentwicklung Loibelsbergers "Naschmarkt-Morde".

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Architektur einer Liebe

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Verfasst von yellow bookreader Claudia Maralik am Do, 29/07/2010 - 12:41
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Über die große Liebe in der Mitte des Lebens
Zwischen Sankt Petersburg, Philadelphia, Paris und Wien - der Erfolg scheint Toria Montis ständiger Begleiter zu sein, gewandt und polyglott, weiß sich die fünfzigjährige Architektin aus Paris jederzeit in bestem Licht zu präsentieren.
Mit dem Neubau des Mariinskij-Theaters in Sankt Petersburg steht ihr eine neue Herausforderung bevor. Bei einem Besuch in der Eremitage begegnet sie einem Mann, mit dem sie nur einen Blick, keine Worte wechselt - doch eine bislang ungekannte Sehnsucht ist geweckt, nach Nähe, Vertrautheit, Intimität.

Meine Gedanken zum Buch:

Zwei Menschen die fest im Leben stehen.... erfolgreich, zielstrebig, erfahren, gefestigt..... und dann ein Blick, ein Moment der alles verändert....
Evelyn Schlag schreibt in einem Stil, der für mich anfangs recht ungewohnt war. Es hat ein bisschen gedauert bis ich mich mit diesem Buch vertraut machen konnte.
Man beginnt zu lesen, lernt die beiden Charaktere und ihr Umfeld näher kennen, macht sich mit ihnen verraut und DANN ihr gemeinsamens Zusammentreffen. Der Moment wo alles andere unwichtig wird, wo alles verschwimmt und nur dieser eine Blick die beiden beherrscht.... Ein so wichtiger Augenblick und doch so schnell wieder vorbei.... und dann wieder nichts. Man hat schon beinahe das Gefühl die beiden aus den Augen zu verlieren.... eine halbe Ewigkeit vergeht, bis zum erneuten Zusammentreffen.
 
Schade nur,  dass uns die Autorin so lange auf diese Zweisamkeit hat warten lassen.... schreibt sie doch so kraftvoll und leidenschaftlich über dieses neue Glück, das Verlangen und die Zuneigung der beiden füreinander .... ich wurde regelrecht durch die Zeilen getrieben, so mitreißend lasen sich diese Seiten... und dann wieder nichts....
 
Nachbetrachtet ein ziemliches Auf und Ab. Teils hatte ich sogar das Gefühl, dass die Liebe der beiden nur zweitrangig ist und dann der Schluss... zum Haare ausraufen.... zumindest halt für mich. Ist das überhaupt ein Schluss...??? Wieder eins dieser Bücher die ich nach dem letzten Satz zur Seite lege, grüble und denke: "Ma, das gibt`s ja nicht...."

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Vienna

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Verfasst von  bbarbara am Mo, 26/07/2010 - 10:42
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Eine Familiengeschichte spielend in Wien im 20. Jahrhundert die alle Facetten einer Familie in dieser Zeitepoche mit Problemen und Freuden schildert. Eine skurrile Familiengeschichte beginnend beim jüdischen Großvater der damals skandalträchtig mit einer Katholikin verheiratet war,über dessen Familienangehörige und Freunde bis hin zur Erzählerin. Es geht um Familienbande, politische- und Lebensumstände.

Meine Gedanken zum Buch:

Sehr lesenswert, sehr humorvoll geschrieben. Ein gutes Buch zum Lesen und Nachdenken.

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Ich heiße Melisande (ein Pferdetagebuch)

Bild von winny-mandy
Verfasst von grey bookreader winny-mandy am Fr, 07/05/2010 - 09:27
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,,Ich heiße Melisande. Ich bin acht Jahre alt, habe langes schwarzes Haar und kurze Stirnfransen. Ich bin 165 cm groß und wiege 470 Kilogramm ....." Eine verblüffende Vorstellung einer Achtjährigen. Trotz der Tatsache, daß heute viele Kinder bereits übergewichtig sind. Aber es handelt sich ja auch um kein Kind, sondern um ein erwachsenes Pferd namens Melisande. Es bezeichnet sich selbst als ,,ausgebildetes Reitpferd" und ist eine Warmblutstute in einem Reitstall nahe der Großstadt. Melisande erzählt in jeweils kurzen Episoden von ihren vielen Abenteuern aus ihrem Dasein.

Meine Gedanken zum Buch:

Ich finde dieses buch toll weil das pferd Melisande in ihr eigenes Tagebuch schreibt. Und so weiß man was das Pferd sagt oder denkt.

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Schwarztee

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Verfasst von grey bookreader mausezahn am Fr, 26/03/2010 - 00:31
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Ein unterhaltsam-anregender Teekrimi mit historischem Hintergrund. Rezepte für stilvolle Teezeremonien inklusive.Das beschauliche Altaussee im Salzkammergut. In Berenike Roithers neu eröffnetem Teesalon trifft man sich zur Lesung des skandalumwitterten Autors Sieghard Lahn. Doch ein Besucher steht zur Pause nicht mehr auf und schnell ist klar: Der Journalist Robert Rabenstein wurde ermordet.
Kein guter Auftakt für Berenikes beruflichen Neuanfang. Aber als Frau der Tat beschließt sie, selbst Licht ins Dunkel zu bringen - auch wenn sie sich dazu im fernen Wien der eigenen Vergangenheit stellen muss ...

Meine Gedanken zum Buch:

Ich habe das Buch empfohlen bekommen und zur Hand genommen, zumal man als Österreicher neuen österreichischen Autoren gegenüber immer aufgeschlossen ist. Ich wurde nicht enttäuscht. Es handelt sich um einen sehr spannenden Krimi mit glaubwürdigen, sehr liebevoll gezeichneten Figuren und einer wunderbaren Umrahmung durch die Verbindung der einzelnen Kapitel mit Teesorten und ein dazu gehöriges Teebrevier am Ende. Der Fall, in den Berenike Roithner, die Besitzerin eines Tee- und Literatursalons im Ausseerland hinein gerät, ist sehr verstrickt und nimmt komplizierte Wege. Am Ende könnte man zwar kritisch anmerken, dass manche dieser Wege etwas konstruiert sind, noch dazu in Kombination mit dem Geheimnis um Berenikes Vergangenheit. Das stört aber nur stellenweise, weil es immer Freude macht, der tollen Charakterstudie Berenikes und der kunstvoll gearbeiteten Beschreibung ihrer Umgebung, ob Schreibgruppe oder Eventmanagerstammtisch, zu folgen. Man merkt, dass die Autorin in Menschenstudien sehr bewandert ist. Sprachlich fehlen mir zu den 5 Sternen ein paar Kleinigkeiten. Ein sehr abgehackter und mit Anglizismen angereicherter Schreibstil, der zu Berenike passen sollte, aber im Fluss manchmal eckig wirkt und zu glatte Dialoge, denen oft die Spannung fehlt, wären noch entwickelbar. Aber in Summe hat mich die Geschichte gefesselt, das Thema ist ein wichtiges, Schauplätze und Figuren sind perfekt dargestellt und alle Fäden gut zu Ende Gebracht. Vier Sterne für ein schönes Romandebüt, das Lust auf mehr macht!

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Ihr Blumen aus Eis

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Verfasst von white bookreader nitti am Mo, 15/02/2010 - 11:56
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Aufgewachsen in einer Bauernfamilie in Tirol, erlebt die Autorin ihre Kindheit wenig geliebt und geprägt von einem oft betrunkenen und grausamen Vater, einer wehrlosen Mutter sowie von harter Arbeit.

Als sie im zarten Alter von 18 Jahren den feschen Bernie, der immerhin zehn Jahre älter als sie ist, kennen lernt, scheint sie endlich ihr Glück gefunden zu haben. Doch nur alsbald soll sich dessen wahrer Charakter offenbaren: Alkohol- und sexsüchtig, hinterlistig und gemein, demütigt und ruiniert er sie seelisch und finanziell, dieses naive und so sympathisch mit Gottvertrauen ausgestattete Mädel.
Und so bleibt ihr eine psychiatrische Behandlung, die sie nur widerwillig über sich ergehen lässt, nicht erspart.
Wird sie nach zwei weiteren mißglückten Partnerschaften endlich zu sich und ihrem Glück finden?

Franziska Fischbach erzählt diese tragische Geschichte so ergreifend, dass selbst der sonst eher rational und wenig emotional veranlagte Leser hier und da ganz schön mitleidet, sich aber um so mehr freut, wenn das Licht am Ende des Tunnels in Sicht ist...

Meine Gedanken zum Buch:

Dieses Buch hat mich noch lange nachdem ich es gelesen habe, bewegt. Was sich diese Frau alles in ihrem Leben gefallen lassen musste und doch hat sie niemals den Glauben an sich selbst verloren. Zum Schluss muss ich noch festhalten, dass man sich sehr in die Autorin hineinversetzen kann, da sie ihre Gefühle und Gedanken intensiv beschreibt und preisgibt.

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Glockengasse 29

Bild von Fürsorgezögling
Verfasst von green bookreader Fürsorgezögling am Mi, 30/12/2009 - 18:29
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Vilma Neuwirth überlebte als 10-17jähriges Mädchen
den Terror der NS Herrschaft als Sternträgerin in der Wiener Glockengasse und erzählt in ihren Erinnerungen an die Jahre 1938 bis 1945 eindringlich von Veränderunge unter den neuen Machthabern, von der antisemitischen Hetze der Nachbarn, won jugendlichem Leichtsinn und dramatischen Änderungen.

Meine Gedanken zum Buch:

Immer wieder erschreckend wie "normale Menschen" und einst  liebenswerte Nachbarn zu Bestien werden können wenn es zu ihrem Vorteil ist. Eine andere Schriftstellerin nannte solche Dinge "Banalität des Bösen", d a s  werde ich nie verstehen.

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Herr Mozart wacht auf

Bild von Lothar Gross
Verfasst von yellow bookreader Lothar Gross am So, 27/12/2009 - 16:52
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Am Vorabend noch hat er auf dem Sterbebett gelegen. Nun erwacht Wolfgang an einem unbekannten Ort und - wie ihm nach und nach klar wird - in einer fremden Zeit. Die Ungeheuerlichkeit seiner Zeitreise ins Jahr 2006 kann er sich nur mit einem göttlichen Auftrag erklären: Er soll endlich sein Requiem beenden.
Als wunderlicher Kauz und lebender Anachronismus irrt Wolfgang durch das moderne Wien, wagt nicht mehr, sich Mozart zu nennen, und scheitert an U-Bahntüren und fehlenden Ausweisen. Einzig die Musik dient ihm als Kompass, um sich in der erschreckend veränderten Welt zu orientieren. Zur Seite stehen ihm ein polnischer Stehgeiger, das Mädchen Anju und seine Lust, hergebrachte Harmonien auf den Kopf zu stellen. Doch je länger sich Wolfgang in der fremden Zeit aufhält, desto drängender wird die Frage, was ihn erwartet, wenn er das Requiem vollendet hat.

Meine Gedanken zum Buch:

Ein absolut phantastischer Roman, in jeder Hinsicht. Die Vorstellung, ein Mensch irrt in einer anderen Zeit umher, ist ja schon kurios und in unzähligen Bücher bereits vermarktet worden, aber meistens ist es umgekehrt, dassein moderner Mensch in die Vergangenheit versetzt wird. Aber hier gerät Mozart in unsere Zeit, und das ist noch einmal anders, denn im Gegensatz zu einem Menschen der heutigen Zeit, der sich ohne unsere Technik zurecht finden wird, steht ein Mensch aus dem 18. Jahrhundert vor unlösbaren Problemen.

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Der Duft von Schokolade

Bild von tedesca
Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mi, 16/12/2009 - 09:20
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Für August klingt es wie ein Traum: Als der junge Leutnant 1881 seinen Dienst bei der k. u. k. Armee Österreich-Ungarn quittiert, liegt ein ganzer langer Sommer in seiner Heimatstadt Wien vor ihm. Erst im Herbst soll er bei seinem Onkel, einem Schokoladenfabrikanten, seine neue Stelle antreten. Dann jedoch trifft er die selbstbewusste Elena Palffy, deren Mann erst kurz zuvor unter mysteriösen Umständen verschwunden ist, und die unter dem Verdacht steht, ihn umgebracht zu haben. Mit außergewöhnlichen Schokoladenkreationen wirbt August um sie und gewinnt schließlich ihr Herz. Doch nach dem Brand in der Wiener Oper bleibt Elena spurlos verschwunden ...

Meine Gedanken zum Buch:

Ein sinnliches Leseerlebnis, das einem die Düfte des Kaffees, der Schokolade und Gewürze fast riechen lässt. Frauen, so unterschiedlich wie dunkle, bittere Schokolade und das helle, süße Nougat, ein Mann, für den Gerüche zu Bildern werden, eine Geschichte, wie sie romantischer und dramatischer nicht sein könnte.
Dazu minutiöse Beschreibung der Wienerstadt um 1881, dem Jahr des großen Ringtheaterbrandes, der fast 400 Todesopfer forderte. Bei der Beschreibung des Flammenmeeres wird einem um eine Spur wärmer, doch die Aufbahrung der verkohlten Leiche läßt einen gleich wieder frösteln - eine Berg- und Talfahrt der Gefühle, die auch der Protagonist August Liebeskind durchmachen muss.
Ein wunderbares Buch, ein Genuss für alle Sinne und auch sprachlich ein Leckerbissen - genau richtig für die Advent- und Weihnachtszeit!
Einzige offene Frage: hat der Mensch, der Klappentext und Kurzbeschreibung geschrieben hat, das Buch auch gelesen??? August hat Elena nicht mit eigens kreiertem Konfekt erobert, sondern mit Dufterlebnissen, und es ist nicht die Wiener Oper abgebrannt, sondern das Ringtheater. Auch wenn dort ebenfalls Opern aufgeführt wurden, ist das doch ein Unterschied, weil es sich um ein anderes Gebäude handelt. So viel nur am Rande.

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Der Brenner und der liebe Gott

Bild von Michael Hausmann
Verfasst von green bookreader Michael Hausmann am Mo, 07/09/2009 - 20:58
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Nicht dass du jetzt glaubst der Brenner läuft dem Kriminellen nach. Gegenteil. Der Brenner sucht eigentlich die Ruhe. Doch das Kriminelle lässt den Brenner nicht in Ruhe. Das ist nämlich Naturgesetzt. Und jetzt hör gut zu.
Endlich hat der Brenner einen ruhigen Job. Also eine ruhige Kugel wie man so sagt gerade nicht, aber doch. Ruhig vor allem nicht, weil die Helena redet in einem fort. Das Weibliche wirft halt schon seinen Schatten voraus ins Kleinkindalter. Und wie die dann entführt wird, legt der Brenner eine Eins-A Ermittlung hin.
Aber die schöne Aussicht in Kitzbühel kann er trotzdem nicht geniessen. Obwohl der Brenner schon ein Genussmensch, gewissermassen. Aber da im Speziellen keine Aussicht. Weil in der Senkgrube. Siehst du, da war dem Brenner aber auch die Aussicht wurscht. Vor allem wie der braune Gatsch über seinem Scheitel zusammengeploppt ist. Plopp plopp. Zum Glück sag ich hat er schon vorher ordentlich gekotzt. Weil jetzt unmöglich....

Meine Gedanken zum Buch:

Wolf Haas muss man mögen genauso wie die Lethargie des Brenner. Wenn beides der Fall ist, wird man feststellen, dass der neue Simon Brenner alles bisher dagewesene in den Schatten stellt. Einen Fall lösen quasi durch nicht-ermitteln. Nur immer zufällig dort sein, wo gerade schon wieder was passiert.

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