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Wien

Und Nietzsche weinte

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Di, 03/01/2012 - 11:18
Inhaltsangabe

Eine Ménage à trois zwischen Lou Andreas Salomé, Nietzsche und der Psychoanalyse

Das Wien des Fin de siècle: Die selbstbewusste junge Russin Lou Andreas Salomé drängt den angesehenen Arzt Josef Breuer, dem suizidgefährdeten Friedrich Nietzsche zu helfen und ihn von seiner zerstörerischen Obsession für sie zu kurieren. Breuer willigt ein und unterzieht Nietzsche einer neuartigen Heilungsmethode, deren Ausgang jedoch für beide unerwartet ist.

Meine Gedanken zum Buch:

Mein Fazit als Zusammenfassung meiner Kommentare während des Lesens: ein faszinierendes Buch in mehrerlei Hinsicht!
 
Einerseits hat es der Autor wirklich geschafft, mich für das philosophische Werk Nietzsches zu interessieren und andererseits hat er mit der fiktiven Geschichte Breuers und seiner Krise mein Herz berührt. Diese Fragen nach dem eigenen Leben, die man sich wahrscheinlich öfter stellt, aber ganz sicher in der ungefähren Lebensmitte.Und auch der Hass des Philosophen auf die Frauen wird plötzlich transparent, letztendlich kann man ihn nur bedauern, den armen Kerl. Kein Wunder, dass er weint! Unterhaltsam, spannend, berührend und inspirierend, würde ich zusammenfassend sagen. Und motivierend, vielleicht doch einmal zu einem philosophischen Werk Nietzsches zu greifen, wo ich doch so in der Belletristik verhaftet bin...

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Blutlinien - Verborgenes Vermächtnis

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Verfasst von  Ivalaine am Do, 29/12/2011 - 14:38
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Sie führte ein ganz normales Leben. Als Isabel eines Nachts brutal überfallen wird, hat sie den überlegenen Gegnern nichts entgegenzusetzen.
Nur durch die Hilfe von Haven gelingt es, die Angreifer in die Flucht zu schlagen. Schwer verletzt erwacht sie in einem fremden Haus und befindet sich plötzlich in der verborgenen Welt der Werwesen und Vampire.
Sie soll die lang ersehnte Prophezeiung sein. Isabel kann es kaum glauben, doch die Wirklichkeit holt sie bald ein und sie hat keine andere Wahl als sich ihrem Schicksal zu stellen. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und nicht alle stehen auf ihrer Seite.

Meine Gedanken zum Buch:

Hallo,

Ich freue mich, euch mein Buch Blutlinien - Verborgenes Vermächtnis vorstellen zu dürfen. Das Buch ist mein erster Roman und spielt in Wien. Entstanden ist die Idee, als ich eines nachts nach Hause unterwegs war und mir einige komische Gestalten über den Weg gelaufen waren. Es hat mir großen Spass gemacht, Blutlinien zu schreiben.

Zu finden ist das Buch bei www.smashwords.com, apple über die ibook app - ebookstore, www.ebooks.sony.com , www.barnesandnoble.com, www.diesel-ebooks.com

Ich bin gespannt, was ihr dazu sagt.
Viel Spaß beim Lesen!
IVA

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Die Naschmarkt-Morde. Ein Roman aus dem alten Wien

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Di, 27/12/2011 - 14:02
Inhaltsangabe

Wien 1903. Auf dem nächtlichen Naschmarkt, dem größten Viktualien-Markt der Stadt, wird die junge Gräfin Hermine von Hainisch-Hinterberg brutal ermordet. Die Presse macht viel Lärm um den 'Naschmarkt-Mord', vor allem der Journalist Leo Goldblatt übt Druck auf die Polizei aus. Und während sich Joseph Maria Nechyba, Inspector des kaiserlich-königlichen Polizeiagenteninstituts und ausgewiesener Gourmet, lieber seinem leiblichen Wohlbefinden als den Ermittlungen widmet, geschieht ein weiterer Mord am Naschmarkt

Meine Gedanken zum Buch:

Schön, dass es Dinge und Orte gibt, die sich auch über die Jahrhunderte nur wenig verändern. Dazu gehören der Wiener Naschmarkt und das Café Sperl, in das uns der Autor immer wieder entführt. Zwar wird dort nicht mehr geraucht, aber sonst ist wohl alles immer noch so wie im Jahr 1903, und auch das Gasthaus zur Goldenen Glocke bietet immer noch ein Mittagsmenü an.
Loibelsberger zeichnet das Bild einer Stadt und ihrer Menschen, wie wir es aus vielen Filmen kennen. In der Hochblüte des Jugendstils und der Kaffeehausliteratur lässt er uns immer wieder einen Blick in die Hinterhöfe und kleinen Geschäfte werfen, die es leider nicht ins 21. Jahrhundert geschafft haben.
Vor dieser Kulisse werden 2 sehr unterschiedliche Frauen ermordet, und lange tappt der Leser im Dunklen. Die Auflösung ist letztendlich stimmig, wobei sie mir eine Spur zu schluderig und oberflächlich war, die wahren Motive des Mörders kommen in der vorangegangen Erzählung meiner Meinung nach zu kurz, aber das tut einer gewissen Grundspannung keinen Abbruch.
Letztendlich lebt das Buch vom Lokalkolorit, den Originalen einer Stadt und der herrlichen Altwiener Sprache, und damit hab ich mich prächtig unterhalten. Ich freu mich auf Teil 2, der schon am Nachtkasterl auf mich wartet.
 

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Was der Tag mir zuträgt

Bild von Reinhard E. Karner
Verfasst von bookreaders team member Reinhard E. Karner am Di, 22/11/2011 - 20:35
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Seine impressionistischen Skizzen und ironischen Aphorismen sind noch heute unübertroffen. In den Mittelpunkt seiner Kurzprosa, stellt er das subjektive Erleben und teilt im Plauderton Augenblicke aus dem Alltagsleben der Großstadt um die Jahrhundertwende mit.

Meine Gedanken zum Buch:

Er spricht mir oft aus der Seele. Peter Altenberg schaut ganz genau hin, auf die Bedeutung der Wörter, auf die Wirkung der Sätze. Oft siniert er übers Schreiben. Leider hatte er zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel. Immer nagte er am Hungertuch oder er pumpte seine meist weiblichen Fans um Geld an ("Zahlt mir eine monatliche Rente!"). Ein Buch das mich wieder ein Stück weiter gebracht hat. Absolute Empfehlung.

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Dracas

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Verfasst von yellow bookreader Darleen am Mo, 25/07/2011 - 14:26
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Mit Wiener Blut und Walzerklängen beginnt das vierte Jahr auf der Akademie der Vampire. Aus ganz Europa sind die Erben der Nacht gekommen, um von den Dracas die Kunst des Gedankenlesens zu erlernen. Doch noch einer ist auf dunklen Schwingen nach Wien gereist: Dracula, gestürzter Vater aller Vampire. Mit Ivys Blut will er den Untergang seiner ungehorsamen Kinder besiegeln. Um Ivy zu retten, folgen die jungen Erben Dracula bis nach Transsilvanien. Doch sind sie stark genug für das absolut Böse?

Meine Gedanken zum Buch:

Der dritte Teil diese Reihe hat mich nicht beonders gut gefalle aber die davorigen sehr gut.
ich habe diesen Teil mit der Hoffnung gekauft das es mit dem Buch wieder berg auf geht und es besser wird... Leider muss ich sagen das dem nicht so ist.
Ich weiß nicht ob ich mir die volgenden auch noch kaufen werde der Volstänigkeits halber aber ich denke eher nicht.
Leider finde ich diese bücher kein bisschen ansprechens. Vielleicht für jungere Leser aber über 13 würde ich das Buch nicht mehr lesen was ich wirklich sehr schade finde da mit dir ersten beiden Teile sehr zugesagt haben..:-)
Lg Linny

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Die Karrieren der Vicki Baum. Eine Biografie

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mo, 11/07/2011 - 11:20
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Endlich eine Biographie über den ersten Medienstar der deutschen Literatur: Vicki Baum. Aus dem Wien des 19. Jahrhunderts in die Konzertsäle Deutschlands und als Schriftstellerin über das Berlin der Zwanzigerjahre nach New York und Hollywood - der phänomenale Aufstieg einer Frau mit großen Ambitionen und großem Herz, in deren Lebensweg sich die Weltgeschichte spiegelt. Sie wächst als Einzelkind in Wien auf, wird am Konservatorium ausgebildet und hat ihre ersten Erfolge als junge Konzertharfenistin. Nachdem ihre erste Ehe mit einem lebensuntüchtigen Journalisten gescheitert ist, heiratet sie den Dirigenten Richard Lert und beendet ihre musikalische Karriere, um sich der Literatur zu widmen. Der Ullstein Verlag formt ihr Image: Vicki Baum, mittlerweile Mutter zweier Söhne, erobert in den Zwanzigerjahren als Redakteurin des Ullstein-Magazins »Die Dame« und als Vertreterin der »Neuen Sachlichkeit« den Berliner Boulevard. Sie ist die erste Autorin, die mit einer gezielten Marketingstrategie zur Marke gemacht wird, und sie liefert einen Bestseller nach dem anderen - ihre Romane erreichen bis 1932 in Deutschland eine Auflage von 500.000 Exemplaren. Ihr Welterfolg »Menschen im Hotel« ebnet ihr den Weg in die USA, wo der Roman unter dem Titel »Grand Hotel« am Broadway inszeniert und wenig später mit Greta Garbo verfilmt wird. In Hollywood beginnt sie mit ihrer Familie ein neues Leben und bricht gleichzeitig allein auf, den Rest der Welt für sich zu erobern. Sie bereist ferne Länder, schreibt zahlreiche Romane, die alle international erfolgreich sind, und führt das facettenreiche Privatleben einer Frau von Welt. Nicole Nottelmann ist Vicki Baums erste Biographin. So einfühlsam wie faktenreich zeichnet sie das Bild einer Frau von ungewöhnlicher Willenskraft und tragisch-komischer Widersprüchlichkeit. Eine Lebensgeschichte, so spannend wie ein Roman.

Meine Gedanken zum Buch:

Wie viele hier wissen, bin ich seit langem ein Fan von Vicki Baum. Ich bin über "Von Liebe und Tod auf Bali" zu dieser Autorin gekommen - einem der wenigen Romane über diese wundervolle Insel - , die leider eine zeitlang ziemlich in Vergessenheit geraten war bzw. als "Unterhaltungsliteratur" abgetan wurde.
Dabei schrieb Vicki Baum Romane, die auch heute, trotz der etwas antiquiert wirkenden Sprache, nie an Gültigkeit verloren haben, auch wenn sich die Szenarien verändert haben. Ihre Figuren stehen immer für das Leben an sich, das sich in immer anderer Umgebung in Varianten stets wiederholt. Heute wird sie aus genau diesen Gründen durchaus zu den Autoren der "neuen Sachlichkeit" gerechnet.
Als Person muss sie sehr resolut und zielorientiert gewesen sein, immer bestrebt, ihre Familie nicht nur zu ernähren, sondern ihr auch ein Leben in Luxus zu bieten.
Die Biografie erscheint manchmal eine Spur zu sachlich, und trotz sicherlich gründlicher Recherche hat sie auch Lücken, sie zeigt aber doch ein deutliches Bild einer Karrierefrau, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ihresgleichen sucht. Da Baum selbst ein spannendes und aufregendes Leben zwischen Wien, Berlin, New York, Hollywood und vielen exotischen Ländern geführt hat, ist auch diese Biografie unterhaltsam und vielfältig.
Besonders interessant fand ich immer wieder die Bezugnahme auf die einzelnen Werke der Autorin, deren Entstehen und Akzeptanz, die nicht immer gleichermaßen euphorisch war. Ihr größer Erfolg war natürlich "Menschen im Hotel", das von Gustaf Gründgens auf die Bühne gebracht und unter dem Titel "Grand Hotel" mit Greta Garbo verfilmt wurde.
Alles in allem ein etwas trockenes aber nicht herzloses Porträt dieser interessanten und erfolgreichen Autorin. Wirklich lesenwert!

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Nachsommer

Bild von Michael Hausmann
Verfasst von yellow bookreader Michael Hausmann am Di, 14/09/2010 - 21:04
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Heinrich ist volljährig und verlässt das Elternhaus um sich autodidaktisch im Gebiete der Geologie weiterzubilden.
Schutz suchend vor einem Gewitter bittet er um Unterstand in einem vollkommen mit Rosen bewachsenen Anwesen und trifft so auf den Freiherrn von Risach. Die gegenseitige Sympathie der beiden lässt Heinrich von nun an alljährlich im Spätsommer für einige Wochen in dieses Haus kommen.
Dabei gewinnt Heinrich durch den Einfluss Risachs neue Erkenntnisse in der Wissenschaft und Kunst. Eingehende Diskussionen der beiden von Kunstwerken der Malerei, Bildhauerei und Architektur festigen das Verständnis Heinrichs. Dies, sowie die Ergebnisse seiner eigenen intensiven Forschungen während der Sommermonate machen aus Heinrich nach und nach einen Universalgelehrten.
Am Hofe Risachs lernt Heinrich Natalie kennen und lieben. Die Handlung endet in der Hochzeit der beiden.

Meine Gedanken zum Buch:

Eine Handlung ohne innere oder äußere Konflikte - ist das möglich?
Stifter zeigt, wie es geht. Konflikte haben in dieser Handlung keinen Platz, höchsten in Rückblicken über längst vergangene Zeiten.
Alle Charaktere des Buches sind moralisch hochstehend, ehrlich, genügsam, zuvorkommend, einsichtig, intelligent.
Der Lebenslauf des Protagonisten scheint schier unmöglich, alles zufällige entscheidet sich zum Guten, alles geplante Gutes trifft ein.
Der Fortgang des Geschehens wird immer wieder zugunsten langer Betrachtungen über die Kunst, die Ethik und die Wissenschaften unterbrochen.
Die Absicht Stifters ist klar: nicht die Handlung oder deren Personen stehen im Mittelpunkt, sondern die reine Bildung und die reine Moral und Ethik am höchstmöglichen Stand der damaligen Zeit (Mitte 19. Jh).
Die Form des Bildungsromans ermöglicht solch ein Kompendium des Wissens, ohne aufdringlich als moralisch oder lehrreich zu wirken. Im Unterschied zu Goethes Wilhelm Meister hat Stifter weniger die Persönlichkeitsentwicklung seines Heinrichs in das Zentrum der Handlung gestellt, sondern dessen humanistische Bildung und lässt den Leser daran teilhaben. Der Name "Heinrich" der Hauptperson kann, so denke ich, durchaus als Tribut an den von Stifter verehrten Goethe verstanden werden; Eine versuchte Imitation Goethes jedoch ist nicht auffindbar.
Ein hochinteressantes, teilweise sehr anstrengendes Buch. Die Handlung bewegt sich wie ein breiter Strom durchs flache Land ohne Geländestufen und Katarakte. Das langsame Hingleiten erlaubt genaue Beobachtungen der Geschehnisse am Ufer mit der Sicherheit ohne Aufregung in das grosse Meer zu münden...

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Reigen des Todes - Ein Roman aus dem alten Wien

Bild von AndreaHz
Verfasst von grey bookreader AndreaHz am Mo, 02/08/2010 - 20:27
Inhaltsangabe

Klappentext:

Wien 1908. Als am Ufer des Donaukanals ein abgetrennter Unterarm entdeckt wird, wittert Gerichtsredakteur Leo Goldblatt die große Story. Doch nicht nur diese mysteriöse Angelegenheit schlägt dem Inspector auf den Magen, sondern auch die Suche nach dem seit Tagen vermissten Oberstleutnant Vestenbrugg. Bewegung kommt erst in den Fall, als Vestenbruggs abgeschnittener Kopf auftaucht und sich herausstellt, dass er eine junge Geliebte hatte: Steffi Moravec, deren amouröse Fähigkeiten auch andere Herren der Wiener Gesellschaft sehr zu schätzen scheinen...

Meine Gedanken zum Buch:

Wer ein Freund von stimmungsvollen, atmosphärischen Kriminalromanen ist, ist mit Gerhard Loibelsberger bestens bedient. Mit reichlich Wiener Schmäh und Wiener Dialektdialogen lässt er den Leser in das Wien des Jahres 1908 eintauchen, lässt ihn regelrecht darin versinken. Verstärkt wird die Atmosphäre des Romans durch Einblicke in die Wiener Kulinarik. Neben der sehr gut aufgebauten Spannung zaubern z. B. Anekdoten über die masochistischen Veranlagungen der Wiener Obrigkeiten dem Leser ein Lächeln auf die Lippen. "Reigen des Todes" sind fast eine Weiterentwicklung Loibelsbergers "Naschmarkt-Morde".

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Architektur einer Liebe

Bild von Claudia Maralik
Verfasst von yellow bookreader Claudia Maralik am Do, 29/07/2010 - 13:41
Inhaltsangabe

Über die große Liebe in der Mitte des Lebens
Zwischen Sankt Petersburg, Philadelphia, Paris und Wien - der Erfolg scheint Toria Montis ständiger Begleiter zu sein, gewandt und polyglott, weiß sich die fünfzigjährige Architektin aus Paris jederzeit in bestem Licht zu präsentieren.
Mit dem Neubau des Mariinskij-Theaters in Sankt Petersburg steht ihr eine neue Herausforderung bevor. Bei einem Besuch in der Eremitage begegnet sie einem Mann, mit dem sie nur einen Blick, keine Worte wechselt - doch eine bislang ungekannte Sehnsucht ist geweckt, nach Nähe, Vertrautheit, Intimität.

Meine Gedanken zum Buch:

Zwei Menschen die fest im Leben stehen.... erfolgreich, zielstrebig, erfahren, gefestigt..... und dann ein Blick, ein Moment der alles verändert....
Evelyn Schlag schreibt in einem Stil, der für mich anfangs recht ungewohnt war. Es hat ein bisschen gedauert bis ich mich mit diesem Buch vertraut machen konnte.
Man beginnt zu lesen, lernt die beiden Charaktere und ihr Umfeld näher kennen, macht sich mit ihnen verraut und DANN ihr gemeinsamens Zusammentreffen. Der Moment wo alles andere unwichtig wird, wo alles verschwimmt und nur dieser eine Blick die beiden beherrscht.... Ein so wichtiger Augenblick und doch so schnell wieder vorbei.... und dann wieder nichts. Man hat schon beinahe das Gefühl die beiden aus den Augen zu verlieren.... eine halbe Ewigkeit vergeht, bis zum erneuten Zusammentreffen.
 
Schade nur,  dass uns die Autorin so lange auf diese Zweisamkeit hat warten lassen.... schreibt sie doch so kraftvoll und leidenschaftlich über dieses neue Glück, das Verlangen und die Zuneigung der beiden füreinander .... ich wurde regelrecht durch die Zeilen getrieben, so mitreißend lasen sich diese Seiten... und dann wieder nichts....
 
Nachbetrachtet ein ziemliches Auf und Ab. Teils hatte ich sogar das Gefühl, dass die Liebe der beiden nur zweitrangig ist und dann der Schluss... zum Haare ausraufen.... zumindest halt für mich. Ist das überhaupt ein Schluss...??? Wieder eins dieser Bücher die ich nach dem letzten Satz zur Seite lege, grüble und denke: "Ma, das gibt`s ja nicht...."

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Vienna

Bild von bbarbara
Verfasst von white bookreader bbarbara am Mo, 26/07/2010 - 11:42
Inhaltsangabe

Eine Familiengeschichte spielend in Wien im 20. Jahrhundert die alle Facetten einer Familie in dieser Zeitepoche mit Problemen und Freuden schildert. Eine skurrile Familiengeschichte beginnend beim jüdischen Großvater der damals skandalträchtig mit einer Katholikin verheiratet war,über dessen Familienangehörige und Freunde bis hin zur Erzählerin. Es geht um Familienbande, politische- und Lebensumstände.

Meine Gedanken zum Buch:

Sehr lesenswert, sehr humorvoll geschrieben. Ein gutes Buch zum Lesen und Nachdenken.

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