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Der Streit mit der Mumie. / Die Sphinx (Audiobook)

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mi, 16/05/2012 - 13:37
Inhaltsangabe

Eine Reihe von Wissenschaftlern versammelt sich zur Untersuchung einer echten ägyptischen Mumie. Als diese hierbei zum Leben erwacht, beginnt ein außergewöhnlich unterhaltsamer Disput. Anscheinend ist es von Vorteil, mit Hirn und Eingeweiden einbalsamiert zu werden. Dies denkt sich auch einer der beteiligten Forscher und will sich umgehend mumifizieren lassen. Schließlich könnte man so erfahren, wer im Jahre 2045 Präsident der Vereinigten Staaten sein wird...

Meine Gedanken zum Buch:

Poe einmal abseits des großen Gruselns, sondern als beinharter Zyniker, der die Mumie alle Errungenschaften seiner modernen Welt in Frage stellen lässt. Herrlich komisch und bösartig, und von Andreas Fröhlich  wunderbar gelesen.

"Die Sphinx" ist dann noch eine kleine Draufgabe - wenn man etwas sehen WILL, dann sieht man es auch.... sehr amüsant!

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How The García Girls Lost Their Accents

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mi, 16/05/2012 - 13:26
Inhaltsangabe

Yolanda Garcia is taking a trip to the Dominican Republic to revisit the country where she was born, and which her family was forced to flee for New York when she was a child. Previously privileged and wealthy, the family finds it hard to adjust to immigrant life in the Bronx, particularly their tough old-world father, Papi. As they try immerse themselves in the American way of life, Yolanda and her three sisters begin to rebel against Papi's traditions and values, each in their own way. But, however the girls may iron the curls from their hair and blend their Hispanic accents to fit in, they will always see the world through Dominican eyes. Now Yolanda needs to return one more time, to recover forgotten memories and remember that part of her she lost.

Meine Gedanken zum Buch:

Dieses Buch erzählt die Geschichte von vier Frauen, die als Kinder gemeinsam mit ihren Eltern aus der Dominikanischen Republik flüchten mussten, wo sie wohlbehalten im Kreise einer großen wohlhabenden Familie lebten. In den USA sieht die Sache schon anders aus. Es muss gespart werden, der grandiose Familienname zählt garnichts, sondern nur die dunkle Hautfarbe, das fremde Aussehen, der Akzent. Aber auch im Exil bleibt der Vater Patriarch, verwöhnt seine Töchter wo es nur geht, stellt aber auch die Regeln für ihr Leben auf, aus denen sie, eine nach der anderen, nur mit Schwierigkeiten ausbrechen können. Nervenzusammenbrüche, Liebeskummer und Heimweh nach der Vergangenheit bestimmen das Leben der vier Frauen.
Im Grunde ist es eine Geschichte vom Erwachsenwerden. Die Mädchen verlieren nicht nur ihren Akzent, sondern vor allem ihre Unschuld. Nicht im Sinne von Jungfräulichkeit, sondern im Sinne dieser kindlichen Unschuld, die die Welt in Schwarz und Weiß erscheinen lässt.
Ein schöner Roman für alle, die gerne Familiengeschichten lesen, die zum Teil in exotischer Umgebung spielen. Ein Zufallstreffer, über den ich mich sehr gefreut hab.

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Soul Kitchen

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mi, 16/05/2012 - 10:02
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If you can't stand the heat...Get the hell out of New Orleans!

Liquor has become one of the hottest restaurants in town, thanks in part to chefs Rickey and G-man’s wildly creative, booze-laced food. At the tail end of a busy Mardi Gras, Milford Goodman walks into their kitchen—he’s spent the last ten years in Angola Prison for murdering his boss, a wealthy New Orleans restaurateur, but has recently been exonerated on new evidence and released. Rickey remembers him as an ingenious chef and hires him on the spot.

When a pill-pushing doctor and a Carnival scion talk Rickey into consulting at the restaurant they’re opening in one of the city’s “floating casinos,” Rickey recommends Milford for the head chef position and stays on to supervise. But soon Rickey finds himself medicating a kitchen injury with the doctor’s wares, and G-man grows tired of holding down the fort at Liquor alone. As the new restaurant moves toward its opening, Rickey learns that Milford’s past is inextricably linked with one of the project’s backers, a man whose intentions begin to seem more and more sinister.

Full of the flavor of one of America’s greatest cities, Soul Kitchen is a sharp commentary on race relations in pre-Katrina New Orleans and a fast ride through the dark side of haute cuisine.

Meine Gedanken zum Buch:

"Soul Kitchen" ist der dritte Teil einer Serie rund um die Restaurantszene in New Orleans. Leider habe ich das erst bemerkt, wie ich das Buch aufgeschlagen habe, aber "Liquor" und "Prime" sollten demnächst bei mir eintrudeln.
Poppy Z. Brite versteht es, Geschichten zu erzählen. Modern, spritzig und berührend ist ihre Sprache. Wie immer stehen homosexuelle Männer im Mittelpunkt ihrer Erzählung, was einen nicht wundern muss, wenn man die Geschichte der Autorin kennt, die sich mittlerweile als "Mister" anreden lässt. Ebenso im Zentrum steht New Orleans, die Heimatstadt des Autors, mit all ihren Besonderheiten, vor allem natürlich auch Mardi Gras und der hervorragenden Küche.
Mord, Korruption, Drogensucht und Gier dominieren das Geschehen, in dem Rickey und G-man fast schon verzweifelt um den harmonischen Fortbestand ihrer Langzeitbeziehung und ihres hochgelobten Restaurants kämpfen. Die Geschichte ist spannend und berührend zugleich, und natürlich ein echtes Zuckerl für Menschen, die sich für das Kochen interessieren. Die Kreationen aus der Molekularküche sind zum Anbeissen. Oder auch zum Schreien, je nachdem ;-)
Leider wird dies das letzte Buch von Poppy Z. Brite bleiben, der nach dem Hurricane Katrina offiziell in den Ruhestand getreten ist. Gemeinsam mit seinem Ehemann betreibt er ein Restaurant in New Orleans, also kann man davon ausgehen, dass die Schilderungen des Küchenalltags in "Soul Kitchen" ziemlich nahe an der Realität liegen.

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Ein verhängnisvolles Versprechen (Audiobook)

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Di, 17/04/2012 - 12:38
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Myron Bolitar, ehemaliger Spitzensportler und Detektiv wider Willen, erinnert sich nur allzu gut an seine eigene Jugend und weiß, dass Heranwachsende manchmal lieber eine Dummheit begehen, als sich an die eigenen Eltern zu wenden. Daher zögert er nicht, als die Tochter einer Bekannten ihn mitten in der Nacht anruft und bittet, sie zu einer Freundin zu fahren. Doch am nächsten Tag ist Aimee verschwunden - und Bolitar begibt sich auf eine Suche, bei der bald nicht nur Aimees, sondern auch sein Leben auf dem Spiel steht...

Meine Gedanken zum Buch:

Mein erstes Buch von Harlan Coben und höchstwahrscheinlich auch mein letztes. Eine sympathische Hauptfigur allein macht halt noch keinen guten Thriller. Dazu gehört ein gewisses Maß an Spannung, und das fehlt vollständig, ein paar echte Highlights, die waren auch nicht vorhanden, und vor allem eine Handlung, die nicht komplett an den Haaren herbeigezogen ist, wie es hier der Fall ist. Und der glaubhafte Teil ist dermaßen abgedroschen, dass man mit dem gefallenen Mädchen nicht einmal mehr Mitleid aufbringen kann.
Detlief Bierstedt liest wie immer sehr gut, ich glaube, als Print hätte ich das Buch abgebrochen. Schade! Ich hatte mir einiges erwartet, das ist in keiner Weise erfüllt worden.

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Die Insel der besonderen Kinder

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Fr, 13/04/2012 - 13:57
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Als Kind lauscht Jakob gebannt den Märchen seines Opas über eine Insel, auf der sich außergewöhnliche Kinder vor bösen Monstern verstecken. Jahre später stirbt sein Großvater unter mysteriösen Umständen und Jakob erhält einen seltsamen Hinweis. Was wenn die Gutenachtgeschichten wahr sind? Er macht sich auf die Suche
Atmosphärisch gelesen von Simon Jäger und ausgestattet mit einem umfangreichen Booklet, dessen unheimliche Fotografien den Betrachter auf die Insel der besonderen Kinder entführen.

Meine Gedanken zum Buch:

Wieder einmal ein Buch, das stark beginnt und große Erwartungen weckt, die es nicht erfüllen kann. Der Anfang ist SEHR vielversprechend, allerdings verliert sich die Geschichte relativ schnell in Teenagerbetrachtungen, wobei die Hauptfigur nicht unsympathisch ist. Trotzdem hab ich mich nach zwei Dritteln immer noch gefragt "Und, wann geht's endlich los???".
Wie es dann endlich "losging" war es dermaßen übertriebener Monsterhorror, der mir nur das große Gähnen verursachte. Wo sind denn plötzlich die feingliedrigen Beschreibungen geblieben? Warum mussten sie einem plumpen Gemetzel weichen? Warum geht da der Stil verloren, wenn es endlich zur Sache geht? Schade!
Am Schluss wird's dann noch einmal spannend, aber das große subtile Gruseln, das angekündigt wurde, ist nicht eine Sekunde lang aufgekommen.
Die Story baut sich viel zu langsam auf und verebbt dann ganz schnell in einem zähen Ende mit offenem Schluss, der eine Fortsetzung erwarten lässt.
Ich hatte mir da viel erwartet, auch aufgrund der durchaus positiven Rezensionen. Das Buch hat bei Amazon von 160 Bewertungen keine einzige 1-Stern, DAS ist wirklich bemerkenswert.
Simon Jäger liest das Hörbuch sehr souverän, daran gibt es nichts auszusetzen. Leidr fehlen natürlich die Fotos der besonderen Kinder, die in der Printausgabe zu finden sind, aber die kann man sich bei Amazon auf einem Video zumindestens teilweise anschauen.

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Otherland - Stadt der goldenen Schatten

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Verfasst von yellow bookreader TinaMarie am Mi, 11/04/2012 - 12:01
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Eine Gruppe mächtiger Männer, die sich Gralsbruderschaft nennt, hat mit enormen Geldmitteln das Simulationsnetzwerk »Otherland« entwickelt. Es ist mehr als nur die Spielwiese einiger Exzentriker: Von langer Hand vorbereitet soll es das gigantische Kontrollsystem werden, das die gesamte Menschheit beherrscht.

Nur wenige haben eine Ahnung davon, welche Ausmaße das Netz bereits angenommen hat. Nur wenige erkennen die tödliche Gefahr. Als immer mehr Kinder im Netz verloren gehen und in der realen Welt in ein tiefes Koma fallen ist es fast schon zu spät.

Angelockt von der Vision einer strahlenden, einer goldenen Stadt, versammeln sich neun Menschen in der VR, um sich dem Bösen entgegen zu stellen und seine Pläne zunichte zu machen.

Meine Gedanken zum Buch:

Ich mag Tad Williams sehr und seine geniale Art sich auszudrücken und phantastische Welten äußerst plastisch und vorstellbar zu erschaffen. Wie immer nimmt er sich viel Zeit dabei und spinnt  viele verschiedene Handlungsstränge, die zunächst einmal nichts miteinander zu tun zu haben scheinen. Aus diesem Grund dauert es anfangs einige Zeit, um mit der Geschichte vertraut zu werden.
 
Tad Williams Charaktere sind keine strahlenden Helden, deren einziges Ziel es ist, die Welt zu retten; nein, sie sind eine zusammengewürfelte Gemeinschaft, von denen jeder seine eigenen sehr persönlichen Gründe und Probleme hat; nicht immer pflegeleicht, doch genau das macht sie zu Protagonisten, mit denen man sich identifizieren kann und mit denen man mitlebt.
 
Es handelt sich hier um den ersten Band einer Trilogie in vier Bänden - eine Spezialität des Autors - und man merkt deutlich seinen Hang zur Fantasy, dem er in der Beschreibung der diversen Welten nachgibt - so finden sich Elemente aus Alice im Wunderland, Conan, Herr der Ringe, Figuren aus verschiedenen Mythologien und vielem anderen.

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Dorothy Parker. What Fresh Hell Is This? A Biography

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mi, 21/03/2012 - 09:59
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She was know for her outrageous one-liners, her ruthless theater criticism, her clever verses and bittersweet stories, but there was another side to Dorothy Parker - a private life set on a course of destruction. She suffered through two divorces, a string of painful affairs, a lifelong problem with alcohol, and several suicide attempts.

In this livey, absorbing biography, Marion Mease iluminates both the dard side of Pakrer and her days of wicked wittiness at the Algonquin Round Table with the likes of Robert Benchley, George Kaufman, and Harold Rossm, and in Hollywood with S.J.Perelman, William Faulkner, and Lilian Hellman. Aht the dazzling center of it all, Meade gives us the flamboyant, self-destructive, and brilliant Dorothy Parker.

Meine Gedanken zum Buch:

Ich habe diese Dorothy-Parker-Biografie jetzt abgebrochen, ich komm da einfach nicht weiter. 150 Seiten in 10 Tagen, das sagt eh schon alles. Man erfährt ja im Grunde nichts über die Person Parker, also ihre Gedanken und Emotionen, das nicht aus ihren Werken hervorginge. Man erfährt auch nichts über New York und die 20er-Jahre ausserhalb der Zeitungsszene, und da kommen so viele Leute vor, die ich nicht kenne, dass ich permanent im Glossar nachschlagen muss, und das nervt. Das Leben der Mrs Parker finde ich auch extrem uninteressant - Parties, saufen, Männer, schreiben - und über ihre Bekannten, die von Interesse wären, wie Hemingway oder Fitzgerald, erfährt man eh nicht viel. Auch vom Stil her fehlt dem Buch der Pepp, der einen dort weiterlesen lässt, wo die Geschichte es nicht tut, und die paar eingestreuten Bonmots der Mrs. Parker reichen als Zugpferd leider nicht aus. Etliche davon kann man hier nachlesen: http://www.quotationspage.com/quotes/Dorothy_Parker

Bis Ende Dezember 2011 wusste ich garnicht, dass es eine Dorothy Parker gibt, und ich habe wunderbar damit gelebt. So gesehen werde ich weiterhin wunderbar leben, wenn ich mir den Rest ihrer Biografie erspare und stattdessen den zweiten Teil der erst kürzlich neu aufgelegten Kurzgeschichten lese.

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Morgenstund hat Gift im Mund. New Yorker Geschichten

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mo, 06/02/2012 - 13:38
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10 Kurzgeschichten:

1. Aus dem Tagebuch einer New Yorker Lady
2. Zu schade
3. Morgenstund hat Gift im Mund
4. So kleide die Nackten
5. Vetter Larry
6. Soldaten der Republik
7. Der Lebensstandard
8. Arrangement in Schwarz und Weiß
9. Pferdchen
10.Der herrliche Urlaub

Meine Gedanken zum Buch:

Wie schade, dass ich mit Kurzgeschichten nichts anfangen kann. Jetzt, wo ich das Büchlein noch einmal durchblättere, muss ich sagen, dass ich mich doch immer wieder bei der einen oder anderen Stelle recht gut amüsiere. Dorothy Parker ist eine gute Beobachterin mit einer spitzen Zunge, das muss man ihr lassen.
In der ersten Geschichte geht es um den Tagesablauf einer New Yorker Dame der Gesellschaft, man fragt sich, woher sie die Energie für dieses Leben nimmt, das so aktiv und doch so eintönig ist. Mit der feinen Pinzette zerlegt die Autorin jeden Abend, und unter ihrem Mikroskop betrachtet, nimmt jedes Fitzelchen monströse Ausmaße an.
In diesem Stil sind alle 10 Geschichten geschrieben, am Schluss bleibt man immer etwas betroffen zurück.
Aber wie gesagt, ich bin kein Fan von Kurzgeschichten, ich plage mich ganz furchtbar damit, verliere schnell die Konzentration und auch das Interesse, blättere bei jeder vor bis zum Schluss, damit ich weiß, wie viele Seiten es noch sind. An mich sind diese Geschichten also im Grunde verschwendet, aber für Freunde der kurzen Erzählung mit Biss ist dieses Buch ein absoluter Tipp!
 

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Schau heimwärts, Engel (Audiobook)

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mo, 06/02/2012 - 10:11
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Home, sweet home Doch die Verhältnisse, in die Eugene Gant hineingeboren wird, sind alles andere als heimelig. Der Vater, ein jähzorniger Alkoholiker, die Mutter, eine berechnende Krämerseele: Kein Wunder, dass Eugenes Elternhaus zur Keimzelle zwischenmenschlicher Dramen wird. Aber bei aller Erbitterung und Zwietracht der Gants erweist sich ihr Clan auch als Hort unbändigen Lebenswillens.

Meine Gedanken zum Buch:

"Schau heimwärts, Engel" ist eines der wenigen Bücher (Hörbücher in dem Fall), das ich abgebrochen habe, es hat mich auch nach 5 Stunden noch ziemlich genervt. Nicht vorstellbar, noch 25 durchzuhalten.
Das Buch ist nicht schlecht, sprachlich interessant, stellenweise witzig und sarkastisch, von Christian Brückner auch toll gelesen. Aber zwischendurch kommen dann endlose Exkurse uns Aufzählungen von allen möglichen Dingen, bei denen ich dann den Faden verloren habe. Und dann frag ich mich, worauf will Wolfe hinaus?
Als Print kann man über die langweiligen Stellen drüberlesen, bis man wieder bei der eigentlichen Handlung angekommen ist, als HB geht das leider nicht, somit hab ich es einfach bleibenlassen.
In anderen Foren habe ich ähnliche Kommentare wie meinen gelesen, wobei die Bewertungen durchaus gut sind. Das hat sich dieser Roman sicher auch verdient, keine Frage, aber mich spricht dieses Buch trotz der originellen Sprache überhaupt nicht an, daher habe ich in diesen anderen Foren auch keine Sterne-Bewertung abgegeben, das käme mir bei so einem Wert, das man durchaus als Klassiker bezeichnen kann, irgendwie unfair vor.

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Kinder der Nacht

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mi, 01/02/2012 - 14:04
Inhaltsangabe

Rumänien nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Regimes: Während der Arbeit an einem Forschungsprojekt fällt der amerikanischen Ärztin Kate Neumann bei einem Waisenjungen eine merkwürdige Blutstruktur auf. Sie adoptiert den Jungen und nimmt ihn mit in die USA. Ein fataler Fehler - denn der Junge ist ein Vampir und sein Vater ist kein Geringerer als Graf Dracula...

Meine Gedanken zum Buch:

Dieses Buch erschien in den USA 1992, also relativ kurz nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, zu einer Zeit, in der uns gerade die ersten Bilder aus den rumänischen "Waisenhäusern" erreicht hatte. Kinderaufbewahrungslager wäre wohl der treffendere Ausdruck für diese Hallen, in denen Babies und Kleinkinder in Käfige gesperrt wurden, kaum sprechen und laufen konnten und nie menschiche Nähe erfahren haben. Mit diesem Horror beginnt Simmons sein Buch, und ich denke, er wollte damit auch die Amerikaner aufrütteln, die in ihrer naiven Art dorthin fuhren, um Kinder zu adoptieren. Natürlich nur gesunde Kinder. Und DIE fand man in den sogenannten Waisenhäusern kaum, somit blühte ein legaler Kinderhandel.
 
Das Buch beginnt somit mit einem brisanten Thema, das Simmons dann recht schnell auf den eigentlichen Punkt bringt, den Vampirismus, den Dr. Kate Neumann als Viruserkrankung identifiziert, in der sie die Rettung der Menschheit vor AIDS und anderen Seuchen erkennt.
 
Dass sich das die alteingesessenen Strigoi in Rumänien nicht so einfach gefallen lassen, liegt auf der Hand, und hier beginnt der Teil des Buches, der mir dann zu abgehoben wurde. Zu stressig, zu unglaubwürdig. Jetzt weiß ich , wo Dan Brown abgekupfert hat, indem er harmlose Wissenschafter zu findigen Indiana Jones mutieren ließ.
 
Wirklich gut gefallen hat mir die unter der Überschrift "Blut und Eisen" erzählte Biografie des berühmten wallachischen Fürsten Vlad III, dessen Bild bei uns im Kunsthistorischen Museum hängt:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/af/Vlad_Tepes_002....
http://de.wikipedia.org/wiki/Vlad_III._Dr%C4%83culea
 
Nicht zu verachten ist noch der kleine Überraschungeffekt am Schluss, der zwar nicht ganz unerwartet kommt, aber die Geschichte letztendlich stimmig macht.
Alles in allem muss ich sagen, es ist für mich der schwächste Simmons bisher und kommt bei weitem nicht an Bücher wie "Terror", "Drood" oder auch sein Erstlingswerk "Göttin des Todes" heran. Trotzdem ist es ein Vampirthriller, der Fans des Genres gefallen könnte, denn eines muss man auch hier sagen: schreiben kann er, der Herr Simmons!

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