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Tirol

Ihr Blumen aus Eis

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Verfasst von white bookreader nitti am Mo, 15/02/2010 - 12:56
Inhaltsangabe

Aufgewachsen in einer Bauernfamilie in Tirol, erlebt die Autorin ihre Kindheit wenig geliebt und geprägt von einem oft betrunkenen und grausamen Vater, einer wehrlosen Mutter sowie von harter Arbeit.

Als sie im zarten Alter von 18 Jahren den feschen Bernie, der immerhin zehn Jahre älter als sie ist, kennen lernt, scheint sie endlich ihr Glück gefunden zu haben. Doch nur alsbald soll sich dessen wahrer Charakter offenbaren: Alkohol- und sexsüchtig, hinterlistig und gemein, demütigt und ruiniert er sie seelisch und finanziell, dieses naive und so sympathisch mit Gottvertrauen ausgestattete Mädel.
Und so bleibt ihr eine psychiatrische Behandlung, die sie nur widerwillig über sich ergehen lässt, nicht erspart.
Wird sie nach zwei weiteren mißglückten Partnerschaften endlich zu sich und ihrem Glück finden?

Franziska Fischbach erzählt diese tragische Geschichte so ergreifend, dass selbst der sonst eher rational und wenig emotional veranlagte Leser hier und da ganz schön mitleidet, sich aber um so mehr freut, wenn das Licht am Ende des Tunnels in Sicht ist...

Meine Gedanken zum Buch:

Dieses Buch hat mich noch lange nachdem ich es gelesen habe, bewegt. Was sich diese Frau alles in ihrem Leben gefallen lassen musste und doch hat sie niemals den Glauben an sich selbst verloren. Zum Schluss muss ich noch festhalten, dass man sich sehr in die Autorin hineinversetzen kann, da sie ihre Gefühle und Gedanken intensiv beschreibt und preisgibt.

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Die Zahl

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Verfasst von grey bookreader mausezahn am Fr, 24/07/2009 - 23:27
Inhaltsangabe

Inspektor Otto Morell hat sich von Wien in den kleinen Tiroler Ort Landau versetzen lassen, um keine brutalen Mordfälle mehr bearbeiten zu können. Er kocht und isst lieber, oder kümmert sich um seine Pflanzen. Doch plötzlich passiert das Ünmögliche. Ausgerechnet in Landau geschieht ein Gewaltverbrechen, wie Morell es in dieser Brutalität nicht einmal in Wien erleben musste. Im eingeschneiten Dorf macht er sich nun, mit Hilfe einer Gerichtsmedizinerin und einem Freund des Toten daran, das immer komplizierter werdende Rätsel zu lösen. Im Zentrum von allem steht eine Zahl, die Zwölf, die plötzlich überall präsent zu sein scheint...

Meine Gedanken zum Buch:

Einen guten klassischen Ermittler-Krimi zeichnet, meiner Meinung nach, aus, dass man möglichst lange Zeit im Unklaren bleibt und genau so rätselt wie der Ermittler. Das in Kombination mit einem interessanten Personal sorgt für Spannung und Freunde am lesen. Daniela Larcher gelingt in ihrem Erstling genau das und ich habe mich von Anfang bis Ende super unterhalten gefühlt, fand sowohl die Motivation als auch die Auflösung der Täterschaft wunderbar und habe besonders die Gerichtsmedizinerin Capelli sehr ins Herz geschlossen. Super Lesestoff!

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Der grosse Durst

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Verfasst von white bookreader ant am Sa, 25/04/2009 - 17:30
Inhaltsangabe

Der Vater ein Superman? Ein Slapstickstar? Ein Westernheld? Wenn der Vater meist alles andere als er selbst ist, kann ihn der Sohn umso leichter so gestalten, wie er ihn in seinen Lieblingsfilmen zu sehen glaubt. Schliesslich hat ein Neunjähriger noch wenig Ahnung davon, was ein Alkoholiker ist. Und seine Familie setzt alles daran, dass das so bleibt. Wenigstens vorerst.

„Der grosse Durst“ ist die Geschichte eines folgenreichen Missverständnisses. Ein Sohn erzählt von seinem etwas anderen Verhältnis zum alkoholkranken Vater. Seine manchmal irritierend wohlwollende Sicht auf eine hoffnungslose Verfallsgeschichte nimmt oft grotesk-komische Züge an. Sein Optimismus aber ist unerschütterlich. Er kann nicht anders, als die Exzesse seines Vaters als sorgfältig geplante Kapitel einer noch geheimen Erfolgsgeschichte zu verstehen. Wie sonst sollen es die beiden je zu einem Happy End bringen?

Der Autor
Dominik Bernet, 1969 in Basel geboren, schreibt Drehbücher für Kino und Fernsehen. Sein Roman-Erstling „Marmorera“
wurde zum Bestseller und kam in der Verfilmung von Markus Fischer in die Schweizer Kinos. Bernet wurde mit Förderpreisen ausgezeichnet, zuletzt von der Fachstelle Kultur des Kantons Zürich und vom Fachausschuss Literatur BS/BL für seinen zweiten Roman „Der grosse Durst“. Bernet lebt in Zürich.

Meine Gedanken zum Buch:

Sehr einfühlsames Buch, das sich aus völlig neuem Blickwinkel, dem altäglichen Problem des Alkohlismus widmet.
 
Das ist grosse Erzählkunst.
Bernet kann alles, was spannendes Schreiben ausmacht. Alles ist stimmig,  seine Schreibe ist  humorvoll und genau.
 

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like a black rose

Bild von Yadi.Pearl
Verfasst von white bookreader Yadi.Pearl am Mo, 22/09/2008 - 16:10
Inhaltsangabe
Meine Gedanken zum Buch:

Ich bin die Autorin und würde mich auf eine Leserkritik sehr freuen!

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