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Provence

Das Buch von der Riviera

Bild von tedesca
Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mo, 20/02/2012 - 16:55
Inhaltsangabe

Mit den Geschwistern Mann an die eleganteste Küste der Welt Sie waren jung, verwöhnt und berühmt. Als Klaus und Erika Mann einen Reiseführer über die Riviera schrieben, war ihnen öffentliches Interesse sicher. Mit sichtlichem Vergnügen berichten sie aus dem abenteuerlichen Marseille, dem mondänen Cannes und natürlich aus Monte Carlo. Das Ziel der beiden: Mit möglichst wenig Geld möglichst aufwendig leben, ein Vorhaben, das im Frankreich des Jahres 1931 scheinbar mühelos umsetzbar war Mit den zeitgenössischen Originalillustrationen Illustrationen von Henri Matisse u.a.

Meine Gedanken zum Buch:

Das ist ein Buch, das man unbedingt vor Ort lesen muss, damit man den vollen Genuss daraus ziehen kann. Vieles, das die Manns beschreiben, gibt es noch, vieles hat sich verändert. Aber der Zauber der Riviera ist immer noch derselbe, den das Geschwisterpaar beschreibt. Egal, ob es um die Natur geht, um das mondäne Leben in den Casinos oder das Einkaufen in sündhaftteuren Geschäften, nichts davon hat seinen Glanz verloren, und es macht Spaß, das Jetzt mit dem Damals zu vergleichen.
Mit Witz und einer Spur Ironie beschreiben die beiden vor allem auch die Menschen, jede Menge Prominente vor allem, die sie wohl alle auch persönlich gekannt haben.
Leider hab ich das Buch verborgt und somit nicht mehr vor mir, um korrekt zitieren zu können, aber sehr nett fand ich diese Formulierung: "Hier können Sie das Geld ausgeben, das sich nicht mehr haben wollen" :-)

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Die Wasser der Hügel

Bild von Rotbart
Verfasst von yellow bookreader Rotbart am So, 10/04/2011 - 19:41
Inhaltsangabe

Vordergründig ein krimi und die Beschreibung eines ganzen Dorfes als Mittäter, sowie die Rache an den Tätern und wieder dem Schweigen des Dorfes, man kann großes Parabeln zur Geschichte machen oder aber einen Beschreibung der Sturheit der provencalischen Bauernschädel darin sehen.
In Kurzfassung
Um einen Brunnen herum in den Hügeln des Etoile Massivs hat sich ein kleines Dorf mit 150 Einwohner gebildet und die kleine verschworene Gemeinde duldet ein Verbrechen gegen den zugezogenen Jean einen buckligen Finanzbeamten aus der Stadt, der einen Berghof geerbt hat und mit Frau und Tochter Manon, diesen Hof bewirtschaften will.
Der Hof hat den Vorteil einer eigenen Quelle, deswegen möchten 2 Bauern aus dem Dorf Papet und Ugolin das Land kaufen. Um den zugezogenen Jean zum Verkauf zu nötigen, blockieren Sie die Quelle, beim Versuch die Quelle wieder zu öffnen stirb Jean bei einem Unfall, die kleine Tochter Manon entdeckt aber, dass die Quelle von Papet und Ugolin absichtlich blockiert wurde.

Jahre später versiegt die Quelle des Dorfes und die Dorfgemeinschaft muß erkennen, dass dies die Rache für ihr Schweigen ist und sie erkennen auch, dass es einen Mitwisser und Rächer geben muß und nur diese(r) kann die Vernichtung des Dorfes abwenden.

Die Auflösung cerschweige ich jetzt um einen Anreiz zum lesen zu geben.

Meine Gedanken zum Buch:

Wörtlich genommen hat Marcel Pagnol ein Buch "Die Wasser der Hügel" nie geschrieben, es ist der Titel des daraus entstandenen Filmes und wurde für die deutschen Übersetzungen übernommen.
Eigentlich sind es zwei Bücher mit den Titeln (1) Jean de Florette und (2) Manons Rache !Das bis heute faszinierende an den Büchern ist, dass Marcel Pagnol, der selbst in der Provence geboren und aufgewachsen ist, mit großer Intersität ein Milieu zeichnet, dass so oder ähnlich in allen abgelegenen Dörfern vorkommen könnte.
Die allzu menschlichen Verhaltensweisen wurden hier vor dem Hinterngrund eines scheußlichen Verbrechens "an dem Fremden" geschildert, der jedem Humanismus Hohn spricht. Ein Gleichnis wie Nathan der Weise oder andere große Werke der Weltliteratur - leider einsame Rufe in der Wüste.

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Die Täuschung (Audiobook)

Bild von tedesca
Verfasst von yellow bookreader tedesca am Fr, 11/12/2009 - 10:40
Inhaltsangabe

Laura Simon steht vor einem Rätsel. Eigentlich wollte ihr Mann Peter nur für eine Woche zum Segeln nach Südfrankreich fahren. Doch nach seinem letzten Anruf vom Autobahnrastplatz verschwindet er ohne Spur. Bald entdeckt Laura, dass im Leben ihres Mannes nicht alles so war, wie es zu sein schien...

Meine Gedanken zum Buch:

Auf einen durchaus spannenden Anfang folgt eine ziemlich langweilige Geschichte, die man relativ bald durchschaut. Die Figuren sind farblos und klischeehaft - das brave Heimchen, das sich nicht selbstverwirklichen durfte, der Macho-Ehemann, die unzufriedene Geliebte, der irre Mörder - die kennen wir doch schon alle zur Genüge. Thematisch wird nichts ausgelassen, von Mord über Ehebruch, unerwiderte Gefühle und Selbstfindung ist alles vertreten.
Alles in allem seichte Unterhaltung, gut für lange Autofahrten, aber die Lesezeit nicht Wert, die es dafür gebraucht hätte. Ein Plus beim Hörbuch ist definitiv Franziska Bronnen, die mit ihrer sonoren Stimme rettet, was noch zu retten ist.
 

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