Paris

Angelika Zehetner

Inhaltsangabe

Philippe ist 15, als er ein streng gehüttetes Geheimnis über seine Herkunft und Familie entdeckt. Er erfährt etwas über die verdrängte Vergangenheit seiner Familie. Autobiographisch erzählt er die dramatische Geschichte seiner jüdischen Familie im Paris der deutschen Besatzung.

Gedanken zum Buch

Philippe Grimbert erzählt seine persönliche Geschichte.  Es ist eigenartig, dass er immer das Gefühl hatte, dass er einen Bruder hatte, obwohl er es nie wirklich gewusst hatte.
Die Geschichte wird sehr gut erzählt, macht aber traurig und sehr betroffen!

Zitate

Ich sah, wie die Haut über seinen Gelenken weiß wurde, und fest entschlossen, alles zu erzählen, nannte ich ihm die Zugnummer, das Datum des Transports nach Auschwitz, den Todestag seiner Frau und seines  Sohnes.

Michael Hausmann

Inhaltsangabe

In einer düsteren Bar mitten in Paris erzählt Selmon Golubtschik seine Lebensgeschichte, die die Geschichte eines Mordes ist, der als solcher eigentlich gar nicht bezeichnet werden will. Absolut schräge Geschichte, eigentlich fast eine Satire über gewünschtes und stattgefundenes Schicksal, über gewünschte und gewährte Liebe, über erkannten und heimlichen Hinterhalt, dreiste Hochstapelei und über durchgeführten und gedachten Mord.

Gedanken zum Buch

Nur reine Erfindung? Joseph Roth hat dieses Buch im Exil in der Zwischenkriegszeit geschrieben. Keine geschilderte Episode ist Möglichem so fern, dass sie nicht tatsächlich hätte irgendwann stattfinden können. Sich immerwährend wiederholende Muster in allen Zeitaltern der Menschheit, aufs neue da... | ... weiterlesen

Zitate

Ich wartete ein paar Tage. Ich wartete, ich muss sagen, in grosser Ungeduld, sozusagen in einer moralischen Ungeduld. Ich sagte: eine moralische Ungeduld, denn es überfiel mich damals die Sehnsucht nach der Reue, und ich glaubte, gerade damals wär... | ... weiterlesen

...Man konnte durch eine ziemlich breite Ritze einer dünnen, tapezierten Bretterwand alles sehen und hören.
Und - ich sah, meine Freunde! - ich sah Lutetia, die Geliebte meines Herzens, in der Gesellschaft des jungen Krapotkin...in den Armen... | ... weiterlesen

Gabi Konrad

Inhaltsangabe

Drei Krimis mit Kommissar Adamsberg, ein Pariser Kommissar mit einer ihm eigenen Art, Kriminalfälle aufzuklären.

Gedanken zum Buch

In unserer Firma wird "gewichtelt". Ich wollte ein Buch schenken und kaufte auf Empfehlung der Buchhaltung meines Vertrauens, wie Reini so schön sagt, dieses Buch. Natürlich musste ich es vorab lesen, ich kann ja nicht irgendetwas schenken (hoffentlich liest meine Kollegin die... | ... weiterlesen

Zitate

"Toussaint, Pi. Ist das Ihr Vorname, 'Pi'?" Der Mann mit den Schwämmen richtete sich auf. "Mein Vorname hat sich im Kaffee aufgelöst", sagte er mit einem gewissen Stolz. "Das ist alles, was davon übriggeblie... | ... weiterlesen

"Sie hat mich nicht gesehen." "Sie?" "Die Frau im Pelz. Sie ist um mich rumgelaufen wie um einen Haufen Lumpen. Sie hat mich nicht mal gesehen. Wieso sollte ich sie also gesehen haben? Gibt keinen Grund dafür, wie du... | ... weiterlesen

Adamsberg stand auf und ging im Zimmer umher. "Du willst uns nicht helfen, stimmt's?" Pi kniff die Augen zusammen. "Sie duzen mich?" "Bullen duzen. Das steigert die Erfolgsquote bei der Polizei." "Wenn das so ist... | ... weiterlesen

Reinhard E. Karner

Inhaltsangabe

Das Leben einer Pazifistin, die ihre beiden geliebten Ehegatten im Krieg verliert und zur unermüdliche Fürsprecherin für den Frieden wird, trotz eines Umfeldes von militärisch gesinnten und dominaten Personen.

Gedanken zum Buch

Schwerste Schicksalsschläge hauen dies Frau nicht um. Sie schwankt, aber sie fällt nicht. Die Idee, dass nicht der Krieg sondern der Frieden natürlich sei, hält sie am Leben.

Zitate

Die Nachrichten, die man erhält, sind spärlich; alle Postkommunikation natürlich unterbrochen; nur durch Brieftauben und Luftballons wird mit der Außenwelt verkehrt.

Neben den falschen Nachrichten gelangen auch einige wahre - deren Richtigkeit sich später bestätigte - bis zu uns.

Wenn ein Krieg ausgebrochen ist, so spalten sich alle Anhänger der neutralen Staaten in zwei Lager; die einen nehmen für diesen, die andern für jenen Teil Partei; es ist da wie eine große schwebende Wette, bei der jeder mithält.

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