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Paris

Architektur einer Liebe

Bild von Claudia Maralik
Verfasst von yellow bookreader Claudia Maralik am Do, 29/07/2010 - 12:41
Inhaltsangabe

Über die große Liebe in der Mitte des Lebens
Zwischen Sankt Petersburg, Philadelphia, Paris und Wien - der Erfolg scheint Toria Montis ständiger Begleiter zu sein, gewandt und polyglott, weiß sich die fünfzigjährige Architektin aus Paris jederzeit in bestem Licht zu präsentieren.
Mit dem Neubau des Mariinskij-Theaters in Sankt Petersburg steht ihr eine neue Herausforderung bevor. Bei einem Besuch in der Eremitage begegnet sie einem Mann, mit dem sie nur einen Blick, keine Worte wechselt - doch eine bislang ungekannte Sehnsucht ist geweckt, nach Nähe, Vertrautheit, Intimität.

Meine Gedanken zum Buch:

Zwei Menschen die fest im Leben stehen.... erfolgreich, zielstrebig, erfahren, gefestigt..... und dann ein Blick, ein Moment der alles verändert....
Evelyn Schlag schreibt in einem Stil, der für mich anfangs recht ungewohnt war. Es hat ein bisschen gedauert bis ich mich mit diesem Buch vertraut machen konnte.
Man beginnt zu lesen, lernt die beiden Charaktere und ihr Umfeld näher kennen, macht sich mit ihnen verraut und DANN ihr gemeinsamens Zusammentreffen. Der Moment wo alles andere unwichtig wird, wo alles verschwimmt und nur dieser eine Blick die beiden beherrscht.... Ein so wichtiger Augenblick und doch so schnell wieder vorbei.... und dann wieder nichts. Man hat schon beinahe das Gefühl die beiden aus den Augen zu verlieren.... eine halbe Ewigkeit vergeht, bis zum erneuten Zusammentreffen.
 
Schade nur,  dass uns die Autorin so lange auf diese Zweisamkeit hat warten lassen.... schreibt sie doch so kraftvoll und leidenschaftlich über dieses neue Glück, das Verlangen und die Zuneigung der beiden füreinander .... ich wurde regelrecht durch die Zeilen getrieben, so mitreißend lasen sich diese Seiten... und dann wieder nichts....
 
Nachbetrachtet ein ziemliches Auf und Ab. Teils hatte ich sogar das Gefühl, dass die Liebe der beiden nur zweitrangig ist und dann der Schluss... zum Haare ausraufen.... zumindest halt für mich. Ist das überhaupt ein Schluss...??? Wieder eins dieser Bücher die ich nach dem letzten Satz zur Seite lege, grüble und denke: "Ma, das gibt`s ja nicht...."

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Das Halsband der Königin

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mo, 07/06/2010 - 14:11
Inhaltsangabe

Die Geschichte des wohl berühmtesten Hofskandals des Ancien Régime: die Halsbandaffäre um Königin Marie Antoinette – elegant, unterhaltsam und spannend erzählt vom wiederentdeckten ungarischen Autor Antal Szerb.
Beim Regierungsantritt Ludwigs XVI. im Jahr 1774 wähnt ganz Frankreich sich an der Schwelle eines neuen Zeitalters. Die Bourgeoisie des Ancien Régime entfaltet eine rege kaufmännische Tätigkeit. Enorme Beträge fließen durch die Hände der Unternehmer und Spekulanten, die Bedürfnisse und Hoffnungen der Menschen wachsen. Ein optimistisches Lebensgefühl bereitet den Boden für Wunder, für mystische Begegnungen und alchimistische Zauberkunststücke, für einen überfeinerten Lebensstil und für einen der wohl berühmtesten Hofskandale der europäischen Geschichte: die Halsbandaffäre der Jahre 1785-86, in die die größten Namen Frankreichs verwickelt sind und die zugleich auch die Gesellschaft am Vorabend der Revolution wie kein anderes Ereignis erschüttert.

Hier kreuzen sich die Schicksale der unglücklichen Königin Marie Antoinette und ihres Gemahls Ludwig XVI., des ehrgeizigen Kardinals Rohan, der gewissenlosen Abenteurerin Jeanne de La Motte, der schillernden Figur des Grafen Cagliostro, des als Baronin d’Olivia reüssierenden Doubles Marie-Nicole Leguay und der geprellten Juweliere der Krone, Boehmer und Bassenge.

Meine Gedanken zum Buch:

Antal Szerb beschreibt anhand des berühmten Kriminalfalles, der als "Die Halsbandaffäre" bekannt wurde, die Geschichte einer Epoche, die letztendlich im Sturm auf die Bastille enden wird. Minutiös geht er auf das Leben der unterschiedlichen Protagonisten ein, allen voran natürlich der großen Betrügerin Jeanne de lat Motte und deren Opfer, Kardinal de Rohan. Und natürlich steht auch Marie Antoinette im Mittelpunkt dieser dubiosen Geschichte um eines der wertvollsten Schmuckstücke, die Frankreich je gesehen hat.
Wer sich hier einen Roman erwartet, wird enttäuscht sein, vielmehr handelt es sich um ein äußerst lebendig geschriebenes Sachbuch mit vielen Hinweisen auf andere Historiker und Biografen. Für Insider sicher eine lesenswerte Ergänzung ihres Wissens, für Neulinge wie mich teilweise etwas verwirrend, aber durch aus informativ uns spannend.

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Die New York Trilogie

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mo, 03/05/2010 - 15:43
Inhaltsangabe

STADT AUS GLAS. Daniel Quinn, ein Kriminalautor, erhält mitten in der Nacht den Anruf eines Fremden und wird auf Grund eines Mißverständnisses in eine Affäre hineingezogen, die komplizierter und undurchsichtiger ist als alles, was er bisher in seinen eigenen Büchern geschrieben hat: Quinn wird, ohne daß ihm Zeit zum Nachdenken bleibt, als Detektiv unter dem Namen Paul Auster eingesetzt.
Wer ist dieser Peter Stillman, den er zu bewachen hat? Und warum versucht sein Vater ihn zu töten? Oder ist der Vater in Wirklichkeit jemand anderer? Und wenn, wer ist der Mann, der ermordet werden soll? Quinn verfolgt alle erdenklichen Spuren, um eine Antwort zu finden. Die Stadt New York wird für ihn zu einem unerschöpflich weiten Raum, zu einem Labyrinth nicht enden wollender Gänge. Naheliegende Schlußfolgerungen scheinen immer mehr ihre Eindeutigkeit zu verlieren. Aus der vordergründig einfachen Aufgabe, einen Mann aufzuspüren, wird schließlich eine aufreibende Suche nach sich selbst.

SCHLAGSCHATTEN. Blue bekommt von White den Auftrag, Black zu beobachten. Ohne über die Hintergründe aufgeklärt worden zu sein, läßt der junge Privatdetektiv sich auf den Fall ein und beschattet Black tagein und tagaus. Bald muß er feststellen, daß seine bewährten Methoden nicht greifen und daß sich Realität und Täuschung nicht mehr ohne weiteres voneinander unterscheiden lassen. Er verliert die Gelassenheit des routinierten Profis und ist besessen von dem Wunsch, Blacks Geheimnis zu ergründen. Sein Leben gerät aus den Fugen, die Konturen seiner Identität lösen sich auf.

HINTER VERSCHLOSSENEN TÜREN. Der Schriftsteller Fanshawe verschwindet eines Tages spurlos und läßt seine junge Frau Sophie mit dem gemeinsamen Kind zurück. Sein Freund aus frühester Kindheit, der Erzähler der Geschichte, übernimmt die Rolle des Nachlaßverwalters und setzt sich erfolgreich dafür ein, daß die vielen Romane und Gedichte veröffentlicht werden. Und er heiratet schließlich Sophie und dringt immer tiefer in das Leben Fanshawes ein. Die Welt bricht für ihn zusammen, als er eines Tages den Hinweis bekommt, daß Fanshawe noch lebt. Fieberhaft versucht er den Freund zu finden und durchlebt eine schwere Krise, in der er seine eigene Existenz in Frage stellt.

Meine Gedanken zum Buch:

Paul Austers bekanntestes Werk zählt sicher auch zu den Meisterwerken der amerikanischen Gegenwartsliteratur. In seiner unverwechselbaren klaren Sprache stellt der den Leser vor immer neue Gedankenhürden, lenkt ihn von einer Richtung in die andere und lässt ihn immer wieder anhalten, um das eben Gelesene einzuordnen und zu verarbeiten.
In drei abgeschlossenen Geschichten, in deren Mittelpunkt auch die Großstadt New York steht, erzählt Auster immer wieder vom Leben und davon, wie sehr es davon abhängt, wie oder auch dass man von seiner Umwelt wahrgenommen wird. Auch eines seiner zentralen Themen, der Zufall, spielt eine wesentliche Rolle in allen drei Geschichten, die zum Teil beginnen wie ein klassischer Detektivroman, und letztendlich immer eine Suche der Protagonisten nach sich selbst darstellen. Die Figuren sind oft sehr schemenhaft dargestellt, nur in "The Locked Room" erzählt Auster von greifbaren und nachvollziehbaren Personen, doch auch diese stoßen an die Grenzen der Selbstzerstörung.
Für mich sind letztendlich viele Fragen offen geblieben, die mich noch länger beschäftigen werden. Der Sinn des Daseins, die eigene Rolle und die der anderen, die Wendungen, die vom Zufall gesteuert werden - zentrale Themen, die mir in so gut wie allen Werken Austers immer wieder begegnet sind.
Zum Hörbuch (ungekürzte Version): Große Literatur, grandios gelesen von Joe Barett, der mit seiner wandelbaren Stimme die oft sehr distanziert gezeichnenten Figuren ein wenig greifbarer werden lässt.

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Das Rätsel von Paris

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mo, 26/04/2010 - 09:13
Inhaltsangabe

Am Vorabend der Weltausstellung von 1889 geben sich die »Zwölf Detektive« in Paris ein Stelldichein: Die berühmtesten Vertreter der Detektivzunft möchten der Welt die neusten Ermittlungsmethoden und ihre spektakulärsten Kriminalfälle präsentieren. Aus der unbeschwerten Zusammenkunft wird Ernst, als einer der »Zwölf« unter mysteriösen Umständen vom gerade errichteten Eiffelturm zu Tode stürzt. Nachdem kurze Zeit später auf dem Ausstellungsgelände eine verkohlte Leiche entdeckt wird, zweifelt niemand mehr an einem Serienverbrechen. Nun gilt es für die Meisterdetektive, ihr Können unter Beweis zu stellen und das Rätsel von Paris zu lösen.
Mit viel Fantasie, Witz und Spannung verhilft Pablo De Santis den großen Detektivgestalten der Weltliteratur zu einem neuen Auftritt und setzt der Detektivgeschichte ein literarisches Denkmal.

Meine Gedanken zum Buch:

De Santis schreibt in gewohnter Manier ein Buch der besonderen Art. Sprachlich bis ins letzte ausgefeilt sagt er vieles zwischen den Zeilen und macht so diese spannende Geschichte gleichzeitig zu einer philosophischen Reise ins endende 19. Jahrhundert. Schemenhafte Figuren verdichten sich oder tauchen unter in einem Nebel aus tiefgründigen Andeutungen und abartigen Verirrungen, der junge Sigmundo torkelt von einem Wirrnis ins nächste und durchschaut trotz seiner Unerfahrenheit letztendlich das Spiel, das mit ihm getrieben wird.
Paris 1989, die Weltausstellung, die Eröffnung des umstrittenen Eiffelturms - dies sind die Kulissen, hinter denen der junge Adlatus ermittelt und Schicht für Schicht den glänzenden Lack der Gemeinschaft der zwölf Detektive abträgt, während die großen Meister sich in Selbstgefälligkeit und Konkurrenzdenken ergehen.
"Das Rätsel von Paris" ist ein spannendes Buch, das mit einem Augenzwinkern viel mehr erzählt, als nur eine Kriminalgeschichte. Ein Tipp für alle, die gern intelligente und gut geschriebene Krimis lesen, die über simplen Mord und Totschlag weit hinausgehen.

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Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der Unsterbliche Alchemyst

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Verfasst von green bookreader Darleen am Di, 30/03/2010 - 22:53
Inhaltsangabe

Die Zwillinge Sophie und Josh Newman Arbeiten in den Ferien um Geld für ein Auto zu bekommen aber Plötzlich verändert sich ihr Leben.DInge gescgehen die sie nie für möglich gehalten hätten. Golems,Magier und eine Zweitausendundsiebzehn Jahre alte Kriegerin die keinen tag älter als 17 aussieht. Und ein Man der 1330 in Paris geboren würde und den mittlerweile jeder kennt Nicholas Flamel. Schattenreich und eine Baum der alt sein soll wie die Zeit selbst....und nn soll sie auch noch erweckt werden von einer der "älteren Geschlechts". Was sollen sie davon halten. Was würden SIE Davon halten

Meine Gedanken zum Buch:

Das Buch ist eines der besten die ich jeh gelesen hab.Es ist unglaublich spannend und auch Lehrreich in Physik und vorallem auch Mythologie. Ich würde es unbedingt weiter empfelen!!!
Glg Darleen

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Invisible

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mo, 29/03/2010 - 10:20
Inhaltsangabe

Frühling 1967 in New York. Der zwanzigjährige Student Adam Walker trifft auf den enigmatischen Franzosen Rudolf Born und dessen stille, aber verführerische Freundin Margot. Schon bald sieht er sich verstrickt in eine eigentümliche Dreiecksgeschichte, die in einem traumatisierenden Akt der Gewalt gipfelt und sein Leben für immer verändern wird. Aus der Sicht dreier Erzähler, über einen Zeitraum von 40 Jahre, berichtet dieses kraftvolle Werk über den Zorn der Jugend, ungezügelte Lust und die gnadenlose Jagd nach Gerechtigkeit. Auster beweist sich wieder als einer der besten Autoren unserer Zeit.

Meine Gedanken zum Buch:

Immer wieder bin ich sprachlos darüber, wie Paul Auster eine Geschichte erzählen kann. Ohne Schnörksel, ohne Bilder, ohne Ausschmückungen. Klare kurze Sätze, spärlich verwendete Satzzeichen, simple Dialoge. Treffsicher, Mitten ins Herz der Protagonisten.
Auster erzählt von Kindheit und Pubertät, von Beziehungen und einem Verbrechen, das nie wirklich gesühnt wird. Grandios ist der Perspektivenwechsel vom Ich-Erzähler zur zweiten und dritten Person, von der Gegenwart in die Vergangenheit, die der Geschichte immer wieder eine neue Dynamik verleiht. Diese Spannung hält sich bis zum Schluss, der noch einmal eine für mich völlig unerwartete Bombe platzen lässt. Einiges bleibt offen, oder auch nicht...
Einmal mehr sehe ich mich als eingefleischter Auster-Fan bestätigt. Ein Muss für alle Freunde hochwertiger zeitgenössischer amerikanischer Literatur!

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Madame Cottard und eine Ahnung von Liebe

Bild von biosigerlmeyer
Verfasst von grey bookreader biosigerlmeyer am Fr, 12/03/2010 - 09:33
Inhaltsangabe

Ein Appartement am Montmartre, ein erfüllender Beruf, Freunde: eigentlich könnte Nathalie Cottard glücklich sein. Warum aber bringt sie dann ein Wasserschaden so aus der Ruhe? Fehlt ihr doch etwas?
Als ihr Wohnungsnachbar, der scheue Robert Bernthaler, auf den Plan tritt, muss sie sich noch einer Frage stellen: eine Pariser Buchhändlerin und ein deutscher Korkenverkäufer - kann das gut gehen?

Meine Gedanken zum Buch:

Zwei Menschen im mittleren Alter, die sich ihr Leben eingerichtet haben, zufällig im gleichen Haus wohnen und schon nicht mehr an die Möglichkeit einer Liebe für sich glauben, werden vom Schicksal in Form eines Wasserrohrbruches nähergebracht. Ein vorsichtiges analysieren der eigenen Gefühle beginnt, doch im Endeffekt sind sie ihnen beide hilflos ausgeliefert. Die Brille ist aber nicht ganz so rosarot , wie man meinen möchte, denn das Leben hat eben schon gewisse Spuren und Erfahrungen hinterlassen.
Es ist wunderschön, die zwei in ihrer Reise durch ihre Gefühlswelt und letztlich zu einander zu begleiten! Witzig geschrieben, immer aus den zwei Blickwinkeln hinterlässt das Buch so manchen Schmunzler beim Lesen.

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Die Farben der Insel

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mo, 11/01/2010 - 12:51
Inhaltsangabe

Die Malerin Karitas lebt allein und zurückgezogen in einem kleinen Dorf an der Küste. Ihre Kinder sieht sie nur selten, Sigmar, ihren Mann, fast gar nicht. Auch ihre künstlerische Karriere will nicht voranschreiten, zu unverständlich und düster wirken ihre Bilder auf die Dorfbevölkerung. Doch Anfang der fünfziger Jahre ändert sich die Lage. Karitas reist nach Paris, um dort neue Inspirationen für ihre Kunst zu erhalten. Zurück in Island findet sie endlich die Anerkennung, die sie verdient. Kann sie Sigmar jetzt auch an ihrem Leben teilhaben lassen?

Meine Gedanken zum Buch:

Interessant an dieser Fortsetzung von "Die Eismalerin" ist der Perspektivenwechsel in der Erzählweise. Wie im ersten Buch beginnt jeder Abschnitt mit der Beschreibung eines Werks von Karitas, doch hier geht die Geschichte in Ich-Form weiter, was tiefere Einblicke in die Welt der Künstlerin erlaubt, in die Welt einer Frau, die diesmal nicht am Muttersein und ihrer Verantwortung scheitert, sondern sich der Herausforderung mutig stellt, auch wenn ihre Umgebung immer wieder Entscheidungen trifft, die ihr Kummer und Leid zufügen.
Letztendlich erreicht sie ihr Ziel, setzt sich durch als unabhängige Künstlerin, erlangt Bekanntheit und somit auch die Möglichkeit, ihr Leben so zu gestalten, wie sie es sich vorstellt.
Das im oben zitierten Klappentext "Kann sie Sigmar jetzt auch an ihrem Leben teilhaben lassen?" finde ich ziemlich unpassend, denn im Grunde macht Karitas sich keine Gedanken um ihren Mann, geschweigedenn ein Zusammenleben mit ihm. Doch letztendlich findet sie ein spätes Glück, in dem sie sich mit ihrer Rolle als Ehefrau und Künstlerin arrangiert, und zu guterletzt trifft sie die endgültige Entscheidung über ihr Schicksal, wie sie es sich immer gewünscht hat.
Auch dieses zweite Buch hat mich tief beeindruckt, wobei es sich weniger mit der Situation unterschiedlicher Personen beschäftigt, sondern ausschließlich Karitas im Mittelpunkt steht. Natürlich nicht ohne auf das Schicksal ihrer Familie und Freunde einzugehen, das sie selbst tief beeindruckt und immer wieder beeinflusst.
Sicher kein "Frauenroman" im klassischen Sinne, aber doch ein Buch, das Frauen auf besondere Weise anspricht, weil man sich immer wieder selbst finden kann in dieser Auseinandersetzung mit dem Frausein in all seinen Facetten.

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Choral des Todes (Audiobook)

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mo, 09/11/2009 - 12:40
Inhaltsangabe

In einer Kirche in Paris geschieht ein grauenhafter Mord. Lionel Kasdan, Polizist im Ruhestand, ist zufällig in der Kirche und hört noch den Schrei, kommt jedoch um Sekunden zu spät. Der Mann auf der Empore liegt bereits tot am Boden. Der Nachhall des Todesschreis und der Anblick des Opfers lassen Kasdan nicht los, und er beschließt, auf eigene Faust zu ermitteln.

Der alte Polizist stößt auf eine Mauer des Schweigens. Als weitere Morde geschehen, kommt er nach und nach einem grauenvollen Geheimnis auf die Spur: Unschuldig wirkende Kinder sind der Schlüssel zu diesem Fall, und sie sind keinesfalls Engel, sondern die Ausgeburt des Bösen. Als Lionel sie befragt, verstummen die Kinder. Er weiß, dass er ihr Geheimnis entschlüsseln muss, will er weitere Morde verhindern – auch wenn sein eigenes Leben dabei in Gefahr gerät.

Meine Gedanken zum Buch:

Als zweiter Teil der geplanten "Trilogie der Gewalt" steht dieses Buch nicht in direktem Zusammenhang mit seinem Vorgänger "Das Herz der Hölle". Es gibt nur eine Gemeinsamkeit: die Ausgeburt der Perversion, wenn es um Gewalt an Menschen geht. Und die präsentiert sich hier in Form von Kindern, ein Thema, mit dem man sich ziemlich schwer tut.
 
Einmal mehr kreiert Grangé in seiner unvergleichlichen Art ein düsteres Szenario, das einen nicht aus seinen Klauen lässt, bis man die letzte Seite gelesen hat. Das skurrile Ermittlerduo - ein pensionierter Bulle der alten Schule und ein drogensüchtiger Schönling - stößt immer wieder an die Grenzen der menschlichen Vorstellungskraft, wird immer weiter in einen Strudel von Gewalt, Grausamkeit und Fanatismus gezogen.
 
Leider wird das Hörbuch nicht von Joachim Kerzel gelesen, aber Wolfgang Pampel macht seine Sache nicht so schlecht. Seine sonore Stimme und ein paar Soundeffekte tragen auf jeden Fall zur Spannung bei. Und vor dem geistigen Auge sieht man einmal mehr Jean Reno, der die Rolle des Lionel Kasdan sicher glänzend spielen würde, so wie er ja bereits in zwei Grangé-Verfilmungen die Hauptrolle hatte.

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Sahras Schlüssel

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Verfasst von white bookreader silvi0400 am So, 01/11/2009 - 15:56
Inhaltsangabe

Julia, eine amerikanische Journalistin, die mit ihrem französischen Mann in Paris lebt, entdeckt, dass die Familie ihres Mannes jahrzehntelang in einer Wohnung gelebt hat, die vor 1942 Juden gehörte. Schockiert über die Gleichgültigkeit ihrer Verwandten gegenüber diesem dunklen Kapitel der französischen Geschichte, begibt sie sich auf die Suche nach der jüdischen Familie - ohne zu ahnen, dass dies ihr Leben radikal verändern wird. Sarah, ein zehnjähriges jüdisches Mädchen aus Paris, wird im Sommer 1942 zusammen mit ihren Eltern von der französischen Polizei deportiert - zunächst in das Radstadion »Vél d'Hiv«, dann in ein Lager außerhalb der Stadt, wo sie von ihren Eltern getrennt wird. Nach Tagen der Angst gelingt Sarah die Flucht. Sie ist getrieben von dem Wunsch, ihren kleinen Bruder zu retten, den sie zu Hause in einem Wandschrank versteckt hat. Den Schlüssel dazu hält sie in der Hand ...

Meine Gedanken zum Buch:

Ein Buch das mich so schnell nicht wieder losläßt!

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