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London

Wüstensand und Sternenzelt

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Verfasst von grey bookreader biosigerlmeyer am Fr, 27/01/2012 - 09:47
Inhaltsangabe

Als Patricia Holton einen Sommer lang zwei junge arabische Männer in ihre Familie aufnahm, begann für sie die Faszination durch die arabische Welt. Sie besuchte die Großfamilie in den Vereinigten Arabischen Emiraten, lernte die Scheicha und die anderen Frauen der Familie - den Harem - kennen, nahm an den Familienfesten teil, genoß den Zauber der Wüste und die Herzlichkeit ihrer "arabischen Familie".

Meine Gedanken zum Buch:

Ein humorvoller Einblick in die arabische Seele der 70er Jahre, als die Beziehungen zum Westen noch unbelastet waren und von gegenseitiger Wertschätzung, das Leben einer arabischen Scheichs-Familie noch recht traditionell war. Man merkt, dass es der Autorin wichtig ist, diese ganz andere Welt mit ihren Sippen, verschleierten Frauen und ganz anderen Werten und Gewohnheiten, dem Leser näherzubringen, ihn an ihren fast ausschließlich positiven Erlebnissen teilhaben zu lassen.
Ich bewundere sie, wie sie so ganz ohne Vorurteile die beiden jungen Burschen in ihr Haus in London aufnimmt. Sie will ihnen aber nie den westlichen Lebensstil überstülpen, sondern bewahrt immer den Respekt, vor ihrer Kultur. Auch bei ihren Besuchen in der Wüste, fügt sie sich als Gast in die örtlichen Gewohnheiten und wird ein wenig in die große Familie des Scheichs aufgenommen.
 

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Drood (Audiobook)

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Sa, 02/07/2011 - 11:06
Inhaltsangabe

London im Jahr 1865: Bei einem dramatischen Eisenbahnunglück finden etliche Menschen den Tod. Unter den Überlebenden ist der bedeutendste Schriftsteller seiner Zeit: Charles Dickens. Doch nach diesem Ereignis ist Dickens nicht mehr derselbe. Wie besessen macht er sich auf die Suche nach einem mysteriösen Mann namens Drood. Aber wer oder was ist Drood wirklich? Und kann es sein, dass Charles Dickens in seinen letzten Lebensjahren zum kaltblütigen Mörder wird?

Meine Gedanken zum Buch:

Wer sich hier einen Horrorroman im alten Stil von Dan Simmons erwartet, wird enttäuscht sein, denn er hält mit "Drood" im Grunde eine Biografie der beiden Autoren Wilkie Collins und Charles Dickens in der Hand. Natürlich konnte Simmons es nicht lassen, etliche ausgesprochen gruselige Elemente einzufügen, und wer würde sich dafür besser eignen als die geheimnisvolle Figur aus Dickens' unvollendetem Roman "Das Geheimnis des Edwin Drood"?
 
Der Ich-Erzähler Wilkie Collins beschreibt minutiös sein gespaltenes Verhältnis zum "Unnachahmlichen", wie sich Dickens gerne selbst bezeichnet hat. Tiefe Freundschaft und Bewunderung prägen diese Beziehung, aber auch Neid und Eifersucht auf die Anerkennung und den Erfolg von Dickens, an den Collins nie anknüpfen konnte.
 
Historische Fakten, literarische Details und Fantasie prägen diesen Roman. Simmons führt uns auf den Spuren des geheimnisvollen Mr. Drood in die finstersten Ecken von London, in Opiumhöhlen, mystische Tempel und unterirdische Städte. Getrieben von seiner Sucht nach der Droge erliegt Collins den unterschiedlichstenn Wahnvorstellungen und verbeisst sich immer mehr in das Geheimnis, das Dickens seiner Meinung nach vor ihm verbirgt. Drood wird für ihn zu einer fixen Vorstellung, genauso wie die grausige Figur auf der Hintertreppe seines Hauses oder "der zweite Wilkie", sein imaginärer Doppelgänger, der mit der Zeit immer realer wird.
 
Für Liebhaber englischer Literatur ist dieses Buch ein echtes Schmankerl. Ich würde allerdings allen empfehlen, vorher Collins' "The Woman in White" (Die Frau in Weiß) und "The Moonstone" (Der Monddiamant) zu lesen (beide hab ich hier schon vorgestellt), weil Simmons sich immer wieder auf diese Werke bezieht und auch ihre Auflösung kommentiert. Ganz abgesehen davon, dass Collins als der Urvater des Krimis angesehen werden kann und sich wunder bar liest!
 
"Drood" gibt es als Hörbuch gekürzt auf CD oder ungekürzt - und das würde ich in diesem Fall auf jeden Fall empfehlen - exklusiv bei audible.de. Detlef Bierstedt liest unglaublich gut, sodass einem das Zuhören keine Sekunde langweilig wird.
 
Ein 100%iger Lese- und Hörbuchtipp für alle Fans der beiden Autoren, die sich an ein paar durchaus passenden Horrorelementen nicht stören.
 
Und wer dann von Drood noch nicht genug hat, dem empfehle ich "Die Wahrheit im Fall D." von Fruttero und Lucentini, ebenfalls ein hervorragendes spannendes Werk zu diesem unvollendeten Werk Charles Dickens'.

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Deliver Us From Evil

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Sa, 02/07/2011 - 10:49
Inhaltsangabe

Wiltshire, during the dying days of Oliver Cromwell's Republic. Robert Vaughan is the son of a Parliamentarian officer who is investigating a series of grisly murders which suggest a link with Satanic rituals at Stonehenge. The return of a notoriously wicked Cavalier, signalling the impending royalist restoration, leads to a terrible tragedy for the Vaughans. Robert's flight from his violent, terrifying past leads him to Restoration London, where he works as scribe for Milton, and where he survives the Plague and the Great Fire. But Robert is led along a dark path, to vampirism and beyond, as he devotes himself to gaining the powers that will enable him to fight an evil killer of seemingly satanic powers. He will travel the globe, from the ancient ghetto of Prague to the virgin forest of the New World, as he aims to gain revenge on those who betrayed him.

Meine Gedanken zum Buch:

Hollands Erstlingswerk "Vampyre" hat mir damals recht gut gefallen, dieses hier ist ein Bisserl mühsam, auch wenn interessante historische Figuren vorkommen, u.a. John Milton und der Earl of Rochester (siehe auch The Libertine - Sex, Drugs & Rococo mit Johnny Depp, eine herrliche Verfilmung über das Leben des poetischen Wüstlings), aus deren Texten sehr ausgiebig zitiert wird. Es geht um den klassischen Kampf gegen das Böse, um Rache, Blutsauger, lebende Tote, den Teufel - es wird also nichts ausgelassen. Ah ja, um die Liebe geht's natürlich auch, eh klar.
 
Die Geschichte beginnt und endet in Stonehenge, einen mystischeren Platz gibt es ja wohl kaum. Sie führt uns aber auch nach Prag zu Rabbi Loew und seinem Golem und in das brennende London.
Alles in allem nette Unterhaltung mit ein paar recht grausigen Elementen, aber auch etwas zäh und auf keinen Fall ein Muss.

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The Distant Hours (Die fernen Stunden)

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Di, 24/05/2011 - 13:01
Inhaltsangabe

Ein geheimnisvoller Brief, ein verfallenes Schloss, eine unerfüllte Liebe.

Es beginnt mit einem verloren geglaubten Brief. Ein halbes Jahrhundert hat er darauf gewartet, gelesen zu werden. Die Suche nach dem Absender führt die junge Edie nach Milderhurst Castle, wo seit Jahrzehnten die exzentrischen Blythe-Schwestern leben. Als Edie das verfallene Schloss betritt, beginnt sie zu ahnen, dass hinter den alten Mauern der Schlüssel zur rätselhaften Vergangenheit ihrer Mutter liegt.

London 1939: Als die ersten Bomben auf die Stadt fallen, befindet sich die zwölfjährige Meredith mit einer Gruppe evakuierter Kinder auf dem Weg nach Kent, wo sie Zuflucht bei einer fremden Familie findet. Staunend und eingeschüchtert zieht sie auf das herrschaftliche Milderhurt Castle, wo die siebzehnjährige Juniper mit ihren Zwillingsschwestern und ihrem Vater, dem bekannten Schriftsteller Raymond Blythe, lebt. Sie taucht ein in eine Welt der Geschichten und der Fantasie — bis etwas geschieht, das das Leben des Mädchens für immer verändert. Nie ist sie nach Milderhurst zurückgekehrt, doch das Auftauchen eines lange verschollenen Postsacks führt ihre Tochter Edie auf die Spur einer geheimnisvollen Vergangenheit. Innerhalb der düsteren Gemäuer kommt mehr ans Licht, als Edie sich je hätte vorstellen können. Damals geriet auch die Welt der jungen Juniper Blythe aus den Angeln, doch vielleicht ist es noch nicht zu spät, Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu versöhnen.

Meine Gedanken zum Buch:

Erneut hat Kate Morton bewiesen, dass sie wunderschöne Romane schreiben kann. Wie auch schon in "Der verborgene Garten" und "Das geheime Spiel" bewegen wir uns zwischen zwei Epochen - den frühen Kriegsjahren und den 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts.
Edie Burchill, eine junge Verlegerin, entdeckt plötzlich die geheime Vergangenheit ihrer Mutter, die eng in Zusammenhang mit der "True Story of the Mud Man" steht, einem Jugendbuchbestseller aus den 20er-Jahren, dessen Autor und seine drei Töchter ein furchtbares Geheimnis umgibt. Anhand von Briefen, Tagebüchern und Gesprächen mit den alten Damen löst sich schön langsam ein Faden nach dem anderen aus dem Wirrnis von verschleiterten Tatsachen und enthüllt nicht nur ein Drama aus Liebe, Eifersucht und Enttäuschung.
Morton beschreibt mit viel Liebe England, seine Landschaften und vor allem die wunderschönen alten Herrenhäuser, die wirklich greifbar vor dem inneren Auge entstehen. Ebenso liebevoll zeichnet sie ihre Charaktere, allen voran die drei altjüngferlichen Schwestern, jede auf ihre Art liebenswert und mysteriös.
Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen mag, bevor man nicht auf der letzten der 670 Seiten angelangt ist. Unterhaltungsliteratur auf höchstem Niveau, für mich in einer Rige mit Daphne du Maurier und Vicki Baum. Ein besonderes Zuckerl für alle, die gerne über Gehemnisse, Bücher und alte Briefe lesen!

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The House of Special Purpose (Das Haus zur besonderen Verwendung)

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Do, 05/05/2011 - 12:37
Inhaltsangabe

Russland 1915: In einem kleinen Dorf verhindert der sechzehnjährige Bauernsohn Georgi mit Glück und Geistesgegenwart ein Attentat auf ein Mitglied der Zarenfamilie. Zar Nikolaus II. ruft Georgi daraufhin nach Sankt Petersburg, wo er ihn zum Leibwächter seines einzigen Sohnes ernennt, der nicht nur als Thronfolger in ständiger Lebensgefahr schwebt. Georgi weicht dem kleinen Zaren fortan nicht mehr von der Seite und findet in ihm einen Freund. In den prunkvollen Sälen des Winterpalais begegnet er auch der Zarentochter Anastasia. Sie verlieben sich, wohl wissend, dass diese Liebe nicht sein darf. Doch Georgi ist entschlossen, für Anastasia bis zum Äußersten zu gehen. Aber dann erhebt sich das Volk gegen den Zaren; das ganze Land taumelt dem Abgrund der Revolution entgegen. Anastasia und ihre Familie werden an einen geheimen Ort verschleppt ins "Haus zur besonderen Verwendung".

Meine Gedanken zum Buch:

Nachdem ich in letzter Zeit einiges zum Thema russische Revolution aus der Sicht der Revolutionäre gelesen habe, war dieses Buch eine willkommene Abwechslung in dem Sinne, dass diesmal aus Sicht der Zarenfamilie und ihrer Getreuen berichtet wird. Der Ich-Erzähler Georgy wird durch ungewollte Tapferkeit zum persönlichen Leibwächter des Zarewitsch Alexander ernannt und lernt so die Familie aus nächster Nähe kennen. Den Zar respektiert er aus ganzem Herzen, wobei er dieses jedoch der jüngsten Großfürstin Anastasia schenkt. Wie es kommen muss, fällt die Familie dem Mord durch die Revolutionäre zum Opfer, Georgy jedoch gelingt es, nach Frankreich und später nach England zu fliehen, wo er bis zum Krebstod seiner Frau alle Höhen und Tiefen eines Emigrantendaseins durchlebt.
 
Boyne hat einen interessanten und berührenden Roman geschrieben, dem es jedoch leider oft am Detail mangelt. Z.B. fragt man sich doch unwillkürlich, woher ein russicher Bauer so gut Französisch und Englisch spricht, dass er unmittelbar nach seiner Ankunft im entsprechenden Land Jobs im Buchhandel bzw. einer Bibliothek bewältigen kann. Derartige Informationslücken gibt es etliche, wobei andererseits die historische Genauigkeit relativ gut gegeben ist, wie ich nachrecherchieren konnte. Natürlich leidet diese immer dort, wo Georgy seine persönlichen Erlebnisse mit der Zarenfamilie berichtet, aber sonst hätten wir ja ein Geschichtswerk und keinen Roman vor uns. Alles in allem ein schönes Buch, leicht zu lesen und gut fürs Gemüt. Kein Meisterwerk, das man unbedingt gelesen haben muss, aber doch gut für ein paar entspannende Lesestunden.

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Being

Bild von Laura
Verfasst von yellow bookreader Laura am Sa, 16/04/2011 - 19:41
Inhaltsangabe

Als Robert Smith, 17 Jahre alt, nach einer Magenspiegelung aus der Narkose erwacht, ist das Leben, das er kannte, auf einen Schlag vorbei. Fassungslos starren die Ärzte auf das Videobild seiner inneren Organe: ein Gewirr von Plastik und Metall. Neben dem medizinischen Personal steht ein Mann im schwarzen Anzug - der Geheimdienstler Ryan, der wild entschlossen ist, das Rätsel um Roberts offenbar außermenschliche Identität zu lösen. Es gelingt Robert jedoch, sich zu befreien und zu fliehen. Nachdenken über das Erlebte will er später. Bald wird ihm klar, dass ihn Ryan und seine Leute mit allen Mitteln finden wollen und auch nicht davor zurückschrecken, ihm einen Mord anzuhängen. Eine wilde Jagd kreuz und quer durch England beginnt. Robert hat nur eine Chance, wenn er untertauchen kann. Und dabei hilft ihm Eddi, die Freundin eines früheren Freundes. Sie ahnt nichts von Roberts geheimnisvoller Identität...

Meine Gedanken zum Buch:

Als ich den Klappentext von „Being“ durchlas, hatte ich sehr große Erwartungen an dieses Buch. Es schien genau meinen Geschmack zu treffen, außerdem hörte es sich sehr spannend an und die außergewöhnliche Idee zur Geschichte dieses Buch versprach einiges. Gegen die Meinungen von Amazon, wo die Rezensenten eher wenig zufrieden waren, einiges an „Being“ auszusetzen hatten und dieses Buch nur mit zwei Sternen bewerteten, habe ich beschlossen, mich trotzdem für dieses Buch zu entscheiden.
Gleich am Anfang findet man sich in einer interessanten, unterhaltsamen Geschichte wieder. Man möchte das Buch nicht zur Seite legen, wissen, wie es weitergeht und welche spannende Wendung Roberts Leben nimmt, als man eine grausame Entdeckung in seinem Körperinneren macht. Seit diesem Tag an muss er sich einigen gefährlichen Hindernissen stellen und ist fortan auf der Flucht, die sich als sehr schwierig gestaltet.
Auch der Schreibstil von Brooks hat mich überzeugt, da er leicht leserlich ist und genau meinen Vorstellungen entspricht. Nur selten war ich verwirrt, wusste nicht, was Brooks mit den folgenden Stellen im Buch sagen wollte.
Auf Amazon beklagt man vor allem die vielen Fragen, die oft einen Weg in Roberts Gedanken finden, welche jedoch leider fast nie beantwortet werden. Genau diese Meinung teile ich auch. Ich hatte bis zum Schluss noch die Hoffnung auf Antworten zu treffen, doch leider vergeblich. Vielleicht war das ja die Absicht von Brooks, den Leser im Ungewissen stehen und selbst zu einem Schluss kommen zu lassen, was die Ereignisse für eine Bedeutung haben. Besonders das Ende hat mich sehr zum Nachdenken gebracht, bin aber zum Entschluss gekommen, dass es zu diesem Buch passt. Ich könnte mir gut eine Fortsetzung vorstellen, die mehr Aufschluss geben könnte.
Alles in einem würde ich „Being“ wieder lesen, da es eine tolle Geschichte mit echtem Tiefgang beinhaltet. Besonders könnte es denen gefallen, die auf außergewöhnliche Geschichten mit großer Spannung stehen.  

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heartliners Die halbe Wahrheit über Richard Loning

Bild von Michaela Wrumec
Verfasst von green bookreader Michaela Wrumec am Mo, 21/03/2011 - 11:34
Inhaltsangabe

Nach dem großen Erfolg der Deadlines-Trilogie nun endlich das Buch zum Film!
Die Verfilmung des Bestsellers DEADLINERS macht Richard Loning über Nacht zum unangefochtenen Teenie-Idol des 21. Jahrhunderts. Als Hauptdarsteller der Blockbuster-Zombie-Musical-Filmromanze erobert er die Herzen seines Publikums im Sturm.
Doch fühlt er sich schnell von den Mühlen Hollywoods zermahlen und gerät in eine tiefe Krise.
Dieser Roman bietet zahlreiche News und Fakts über die Stars und einen eindringlichen Blick hinter die Kulissen der Traumfabrik.
Die Wirklichkeit beginnt jetzt!

Meine Gedanken zum Buch:

Welch geniales Buch! Zwar hatte ich zu Beginn etwas Mühe in die Geschichte reinzukommen, aber wenn man sich durch die ersten Seiten durchgekämpft hat und sich auf die Geschichte einlässt, kommt man manchmal sogar leicht ins Schmunzeln :-). Auf jeden Fall ist es ein Vorteil, wenn man die Bis(s)-Bücher (ziemlich auswendig) kennt, weil sehr viele Situationen diese auf die Schippe nehmen. Einfach köstlich! Vielleicht hätt ich aber auch viel mehr kennen müssen, um viel mehr Seitenhiebe zu verstehen... Zumindest konnte ich auch Notting Hill, Dirty Dancing... rauslesen. Besonders gelacht hab ich über "Meine Eltern..." auf Seite 152. Herrlich! Dabei musste ich die Stelle 2 x lesen, weil ich mir zwar sicher war hier eine Pointe zu finden, aber zuerst wieder an Twilight gedacht hab. Dem war aber nicht so :-)
Wer Lust hat zwischendurch mal ein Buch ohne Anspruch auf Anspruch zu lesen, ist hier genau richtig.

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Das Herz der Nacht

Bild von biosigerlmeyer
Verfasst von grey bookreader biosigerlmeyer am Mi, 23/02/2011 - 16:57
Inhaltsangabe

Eine neue Welt eröffnet sich der jungen Engländerin Kay Garland, als sie in den Dreißigerjahren Gesellschafterin der Millionärstochter Miranda wird. Der Luxus und das mondäne Leben faszinieren sie, doch lernt sie auch die Schattenseiten des Reichtums kennen. Als Kay von Mirandas Vater unvermittelt entlassen wird, muss sie nach England zurückkehren. Miranda hingegen erlebt als Ehefrau eines deutschen Grafen in Ostpreußen den Kriegsausbruch. Die dunklen Zeiten fordern von beiden Freundinnen mutige Entscheidungen und führen sie auf ganz unterschiedliche Wege.

Meine Gedanken zum Buch:

Mit zwei jungen Frauen  die Zeit vor, während und nach dem Krieg  fast hautnah zu erleben, war sehr beeindruckend. Krieg ist immer etwas schlimmes, und für junge Menschen, die gerade dabei sind, sich ihr Leben aufzubauen und sich selbst zu finden, natürlich eine Katastrophe. Doch das Leben geht weiter (wenn man Glück hat), selbst in den schlimmsten Kriegswirren.
Es ist ein warmherzig geschriebenes, gut lesbares Buch, mit dem man gut in diese Zeit und die Leben der Menschen eintauchen kann! Ich hab die spannenden Lesestunden sehr genossen!

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Plötzlich Shakespeare

Bild von Michaela Wrumec
Verfasst von green bookreader Michaela Wrumec am Mi, 05/01/2011 - 16:45
Inhaltsangabe

Zwei sind einer zu viel!
Wenn Mann und Frau sich das Leben teilen, ist das ja schon schwierig. Aber wenn Mann und Frau sich auch noch ein und denselben Körper teilen müssen, dann ist das Chaos perfekt!
Die liebeskranke Rosa wird per Hypnose in ein früheres Leben versetzt, in den Körper eines Mannes, und der Mann heißt William Shakespeare. Rosa darf erst wieder zurück in die Gegenwart, wenn sie herausgefunden hat, was die wahre Liebe ist. Keine einfache Aufgabe: Sie muss sich als Mann im London des 16. Jahrhunderts nicht nur mit liebestollen Verehrerinnen rumschlagen, sondern auch mit Shakespeare selber, der nicht begeistert ist, dass eine Frau seinen Körper kontrolliert. Und während sich die beiden in ihrem gemeinsamen Körper kabbeln, entwickelt sich zwischen ihnen die merkwürdigste Lovestory der Weltgeschichte.

Meine Gedanken zum Buch:

Ich bin ganz erstaunt, dass dieses Buch hier noch nicht vorgestellt wurde. Mit "Plötzlich Shakespeare" hat David Safier ein weiteres Büchlein im Stil seiner beiden Vorgänger (Jesus liebt mich und Mieses Karma) geschrieben. Wieder einmal schafft er es mit seinem Humor und seinen skurrilen Ideen zu unterhalten. Diesmal geht es um die etwas tollpatschige, unglücklich verliebte Rosa, die Dank einer Seelenrückführung ins 16. Jahrhundert katapultiert wird um dort gemeinsam mit der "alten" Seele den Körper Shakespeares zu bewohnen. Dort passieren natürlich lustige, peinliche, spannende Verwirrungen, die mich sehr amüsiert haben. Für gemütliche, unterhaltsame Lesestunden ohne Anspruch auf inhaltlich hochwertige Literatur kann ich dieses Buch nur empfehlen.

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Die Damalstür

Bild von TinaMarie
Verfasst von yellow bookreader TinaMarie am Di, 04/01/2011 - 19:52
Inhaltsangabe

Alfred Seichem,genannt Ali,hat sein Leben ruiniert.Der bislang höchst erfolgreiche Maler hat alles verloren,was ihm je etwas bedeutete: Seine Frau Ida hat ihn verlassen,sein Sohn wurde bei einem Unfall getötet,und das Publikum hat sich von ihm abgewandt.Doch dann scheint sich Alis Schicksal überraschend zu wenden.Als er nach einer durchzechten Nacht den Nachhauseweg antritt, verirrt er sich in eine Gegend,die ihm merkwürdig vertraut vorkommt. Und plötzlich entdeckt er ein junges Paar,das Ali nur zu genau erkennt und ihn an seinem Verstand zweifeln lässt.Es sind er und Ida selbst – jünger, unbeschwert, am Beginn ihrer glücklichsten Zeit. Entsetzt und zugleich fasziniert begreift Ali, dass er seine eigene Vergangenheit betrachtet. Und er begreift, welche Chance sich ihm und Ida bietet: Sie könnten an diesem Punkt der Vergangenheit in ihr früheres Leben zurückkehren.Sie könnten all ihre Fehler vermeiden,ihr Glück für immer festhalten,ihr ganzes Schicksal neu in die Hand nehmen. Doch dafür müssen sie ihr eigenes jüngeres Ich töten,um deren Plätze einzunehmen. Und das ist erst der Anfang einer furchterregenden Höllenfahrt ...

Meine Gedanken zum Buch:

Am Anfang brauchte ich etwas, um in die Geschichte einzutauchen; der Hauptprotagonist Ali, der aus seiner Sicht die Ereignisse schildert, kommt ausgesprochen unsympathisch herüber, was sich auch im Laufe der Geschichte nicht ändert; trotzdem ist die Geschichte spannend; es gibt immer neue überraschende Wendungen bis hin zur unerwarteten Schlusspointe.
Das Buch ist sehr originell, bisweilen surreal und es ist ässerst unterhaltsam, wie Ali und Ida von einem Problem in das nächste stolpern; denn so einfach ist es nicht, die gebotene zweite Chance zu nützen, trotz des Wissens, was damals schiefgegangen ist.

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