Sitemap

Kleinstadt in den USA

Babycakes (Tollivers Reisen)

Bild von tedesca
Verfasst von yellow bookreader tedesca am Do, 10/03/2011 - 15:12
Inhaltsangabe

Band vier der „Stadtgeschichten“ spielt sich wieder rund um das Haus in der Barbary Lane 28 ab. Diesmal geht es um den Hausmann Brian und seine Karriere-Ehefrau Mary Ann, denen trotz heftigster Versuche eines nicht gelingen will: ein Kind. Hilfe naht von Königin Elisabeth II., auf Staatsbesuch in San Francisco, und von einem flotten Leutnant, der von der königlichen Yacht desertiert. Weitere Assistenz beim Kindermachen: ein trauernder schwuler Nachbar sowie eine dubiose Organisation zur Vermittlung exotischer Bräute. „Ein unaufdringliches kleines Meisterwerk“ (USA Today)

Meine Gedanken zum Buch:

Der vierte Teil der "Stadtgeschichten" beschäftigt sich wieder einmal mit brisanten Themen. Eines davon ist der endgültige Ausbruch der - damals noch Schwulenseuche genannten - Krankheit AIDS. Freunde sterben, und die einst so fröhliche Community wird immer vorsichtiger und misstrauischer.
Mary-Ann hingegen steht zwischen der Entscheidung Karriere oder Kind und wird von Brian immer mehr in die Enge getrieben, der garnicht ahnt, dass es an ihm liegen könnte, wenn seine Träume nicht wahr werden.
Auch Mona findet sich wieder ein, und letztendlich treffen sich wieder einmal alle Fäden in der Barbary Lane.
 
Auch nach dem vierten Buch bin ich mit den Figuren immer noch nicht warm geworden. Man kennt sie natürlich mittlerweile ganz gut, aber irgendwie schaffen sie es nicht, mich zu berühren. Die Geschchte hat durchaus Tiefgang, aber indem manche Themen zu sehr ins Lächerliche gezogen werden, hat man nie wirklich das Gefühl, dass die Figuren besonders mit ihren Problemen zu kämpfen haben. Ein Muss für Fans der Serie, für mich gerade gut genug, um auch noch Teil fünf zu lesen.

Die User-Beiträge decken sich nicht zwingend mit der Meinung der Betreiber von bookreaders.at.
Sollten diese Ihre Rechte verletzen, bitten wir um .

Der schweigende Stern. Die komplette Perelandra- Trilogie in einem Band.

Bild von Lothar Gross
Verfasst von yellow bookreader Lothar Gross am Mo, 04/05/2009 - 10:50
Inhaltsangabe

Ein englischer Wissenschaftler wird von zwei seiner Kollegen auf eine abenteuerliche Reise in die Weiten des Sonnensystems entführt.

Der Philologe Dr. Ransom wird während einer einsamen Wanderung von zwei besessenen Wissenschaftlern entführt und kommt an Bord eines Raumschiffes wieder zu sich. Auf einem fremden Planeten angekommen, kann er fliehen, findet jedoch nur unter großen Schwierigkeiten Kontakt zu den Bewohnern dieser Welt. Doch seine Mühen werden über alle Maßen belohnt: Er lernt, sich selbst, die Menschheit, sogar die Wirklichkeit an sich, mit völlig neuen Augen zu sehen. Seine weitere Reise führt ihn auf die Venus, wo er erneut mit den Konsequenzen ruchloser Forschungen konfrontiert wird. Perelandra gleicht fast einer religiösen Allegorie, es gelingt Lewis, die Gewissenskonflikte seines Helden mit großer Eindringlichkeit zu schildern. Der dritte Band schließlich handelt von einer Erde, die unserer Gegenwart recht nahe kommt. Insbesondere die für die damalige Zeit ungewöhnliche Auseinandersetzung mit ökologischen Fragen machen Die böse Macht zu einem immer noch aktuellen Lesestoff.

Ein phantastisches Meisterwerk der Weltliteratur

Meine Gedanken zum Buch:

Die Dreiteilung des Buches macht diesen Sience Fiction Roman zu einem Buch der besonderen Art.
Die ersten beiden Teile handeln im Weltall und zeigen uns eine phanstastische Welt, in der die Menschen wie in einem normalen Sience Fiction Roman ihre Abenteuer erleben.
Wenn man den dritten Teil beginnt, ist man der Meinung, man liest ein ganz anderes Buch, denn urplötzlich findet man sich in den USA wieder und die Personen, mit denen man konfrontiert wird, sind einem völlig unbekannt und die Handlung hat mit Sience Fiction absolut nichts mehr zu tun. Erst im Laufe der Handlung werden einem die Zusammenhänge klar und es erfolgt so nach und nach der eine und der andere AHA-Effekt und am Ende ist dann alles klar.

Die User-Beiträge decken sich nicht zwingend mit der Meinung der Betreiber von bookreaders.at.
Sollten diese Ihre Rechte verletzen, bitten wir um .

Leitfaden zum Abfackeln von Schriftstellerresidenzen

Bild von Lothar Gross
Verfasst von yellow bookreader Lothar Gross am Mo, 27/04/2009 - 21:56
Inhaltsangabe

Dass Sam Pulsifer als Kind ausgerechnet das Haus der Schriftstellerin Emily Dickinson angezündet hat, haben ihm die Leute nie verziehen. Früh zu trauriger Berühmtheit gelangt, will Sam sich als junger Erwachsener ein komplett neues Leben aufbauen. Doch als er sein Ziel längst erreicht zu haben glaubt und mit Frau und Kindern in ein neues Haus zieht, holt ihn seine Vergangenheit auf unheimliche Weise ein. Nach und nach werden in der Umgebung Schriftstellerhäuser angezündet, und der Verdacht beginnt sich unvermeidlich auf ihn zu richten. Sam hat nur noch eine Chance: Er muss den wahren Brandstifter finden. Doch auf seiner Suche gerät er in einen Strudel von verwirrenden Ereignissen, und es zeigt sich, dass nichts ist, wie es scheint.

Meine Gedanken zum Buch:

Ein Buch das absolut skurill ist, da der Hauptdarsteller sein ganzes Leben auf einer Lüge aufgebaut hat und das in dem Moment, als seine Familie beschließt, gegen seinen Willen in seine Heimatstadt zu ziehen, komplett zusammen bricht.
Ich muss allerdings dazu sagen, dass mich der "Held" des Buches, Sam Pulsifer, stellenweise tierisch aufgeregt hat, weil er einfach nicht wahrhaben will, dass man weiter kommt, wenn man die Wahrheit sagt und sich ständig in Situationen heineinmanövriert, die haarsträubend sind.
Ich saß öfter da und habe mich gefragt: "Ist der eigentlich so blöd, wie er dargestellt wird?"
Aber das Buch ist hervorragend übersetzt von Harry Rowohlt, der ja selber sehr sprachgewaltig ist und das passt genial zusammen. Einer so skurill wie der andere.

Die User-Beiträge decken sich nicht zwingend mit der Meinung der Betreiber von bookreaders.at.
Sollten diese Ihre Rechte verletzen, bitten wir um .

I am Legend (Ich bin Legende)

Bild von tedesca
Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mi, 06/02/2008 - 14:50
Inhaltsangabe

Ohne den Schrecken zu mindern, wird in diesem Buch der Vampirismus als eine Krankheit dargestellt, die sich wissenschaftlich erklären lässt. Der Held Robert Neville, vielleicht der letzte gesunde Mensch auf Erden, findet sich selbst in einem paranoiden Albtraum wieder. Nachts umzingeln die blutrünstigen Untoten der kleinen amerikanischen Stadt sein verbarrikadiertes Haus. Tagsüber, wenn sie sich im Schatten verstecken und in eine Art Koma verfallen, richtet Neville mit seinen Holzpfählen ein unbeschreiblichen Blutbad unter ihnen an. Er findet sogar etliche pseudowissenschaftliche Erklärungen für die typischen Eigenschaften eines Vampirs, wie z.B. Lichtempfindlichkeit, Verwundbarkeit durch Holzpfähle anstatt von Pistolenkugeln, ihre Angst vor Knoblauch etc. Was die Geschichte so erschreckend macht, ist die schrittweise Veränderung der Sichtweise, die zeigt, wie Neville durch seinen Kampf gegen die Monster selbst langsam zu einem solchen mutiert - nicht einem Vampir, sondern zu etwas, das den Vampiren Angst macht und sie in ihren Träumen als eine schrecklichen Legende aus den bösen alten Tagen verfolgt.

Meine Gedanken zum Buch:

Ich habe das Buch (in Deutsch ist es jetzt als "Ich bin Legende" erschienen, ich würde aber das Original empfehlen, da es sprachlich durchaus etwas hergibt) vor Jahren gelesen, in der Erwartung einer klassischen Vampirgeschichte. Und obwohl natürlich Vampire vorkommen, sind diese nur ein Mittel zum Zweck, könnten genausogut Zombies oder Werwölfe sein.
Die Geschichte hat mich damals zutiefst beeindruckt. Die Einsamkeit dieses Menschen, das ständige Misstrauen, dieses Niezurruhekommen und letztendlich seine innere Verwandlung sind unglaublich eindrucksvoll beschrieben.
Den Film hab ich noch nicht gesehen, bin gespannt, ob der die wahre Dramatik der Geschichte auch wirklich rüberbringt. Wobei als Handlungsort anstelle der amerikanischen Kleinstadt New York gewählt wurde, was natürlich ganz eigene Möglichkeiten allein vom Atmosphärischen her bietet.

Die User-Beiträge decken sich nicht zwingend mit der Meinung der Betreiber von bookreaders.at.
Sollten diese Ihre Rechte verletzen, bitten wir um .

Dein Lieblingsbuch im Bücherforum nicht gefunden?

Werde selbst Buchpate!

Inhaltsangabe bzw. Zusammenfassung - selbst verfasst oder der Buchklappentext, Zitate, Quellenangaben, deine Meinung, und schon bist du Buchpate. Wir freuen uns auf deine Lieblingsbücher.

Stelle deine Bücher im Forum vor und diskutiere mit anderen bookreaders über das Buch. Rezension bzw. Rezensionen sind zwar "hübsche" Worte, auf bookreaders.at schreibt einfach jeder seine Meinung in der Diskussion. Eine Bewertung des Inhalts mit Sternchen oder dergleichen, wie sie in Buchbesprechungen üblich scheint, gibt es auf bookreaders.at nicht. Was zählt sind die persönlichen Eindrücke über den Inhalt, den Autor, ... Wir freuen uns über jede Buchvorstellung.