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Italien

In freiem Fall (Audiobook)

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Di, 24/08/2010 - 12:33
Inhaltsangabe

Niemand in Bari will Martina Fumai dabei helfen, ihren gewalttätigen Exfreund vor Gericht zu bringen. Denn er ist der Sohn eines gefürchteten Richters. Anwalt Guido Guerrieri weiß, dass dies das Ende seiner Karriere bedeuten kann. Und doch vermag er der Versuchung des scheinbar aussichtslosen Falls nicht zu widerstehen ¿ ebenso wenig wie der Faszination von Schwester Claudia, der Leiterin des Frauenhauses, in dem Martina Fumai untergebracht ist. Die Jeans und Lederjacke tragende Nonne hilft Guerrieri bei seinen Ermittlungen - und birgt auch selbst ein schreckliches Geheimnis...

Meine Gedanken zum Buch:

Auch der zweite Teil der Reihe rund um Guido Guerrieri hat mich zutiefst beeindruckt. Die Thematik an sich ist bedrückend, Missbrauch von Frauen und Kindern, und obwohl der Autor nicht sehr explizit wird, verkrampft sich einem immer wieder einmal der Magen. Als Gegengewicht dazu streut der Ich-Erzähler Guido immer wieder seine Gedanken ein, die er so hat, wenn ihm jemand z.B. eine blöde Frage stellt. Herrlich! Voller Ironie und Sarkasmus, äußerst amüsant. Dazu noch die anschaulichen Beschreibungen von Bari und seiner Umgebung, da packt mich gleich wieder das Fernweh!
Sehr empfehlenswert auch als Hörbuch, ungekürzt, gelesen von Erich Räuker, den ich sehr schätze.

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Reise in die Nacht (Audiobook)

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Fr, 23/07/2010 - 08:53
Inhaltsangabe

Gianrico Carofiglio, selbst als Antimafia-Staatsanwalt in Bari tätig, weiß genau, wovon er schreibt: Als hervorragender Kenner des italienischen Justizsystems brachte er im Laufe seiner Karriere zahlreiche Mafiosi hinter Gitter und konnte sich jahrelang nur mit Begleitschutz öffentlich bewegen. Wohl wissend, dass die italienische Justiz alles andere als perfekt ist, hat er sich dennoch dafür entschieden, innerhalb des Systems zu wirken, nicht außerhalb. Darin gleicht er seinem Helden Guido Guerrieri, der den Kampf um die Gerechtigkeit niemals aufgibt.
Avvocato Guido Guerrieri, frisch geschieden und geschüttelt von einer tiefen Lebenskrise, übernimmt einen fast aussichtslosen Fall: Er verteidigt einen des Mordes angeklagten Immigranten aus dem Senegal, der ohne seine Hilfe verloren wäre. Es beginnt ein nervenzerreißender Kampf gegen rassistische Vorurteile, eine voreingenommene Justiz und eine erdrückende Last von Indizien...
Bari, die Hauptstadt Apuliens, Tor Italiens zum Orient, Zentrum des Verbrechens, ist mit seinen engen Gassen, vornehmen Bürgerhäusern und seinem Mittelmeerhafen immer Protagonist in Gianrico Carofiglios Romanen. Der andere ist der Avvocato Guido Guerrieri, der mit seiner Verletzlichkeit, seiner menschlichen Integrität und seinem Humor Italiens Leserherzen im Sturm eroberte. Mit "Reise in die Nacht" hat der preisgekrönte Autor die üblichen Grenzen des Genres "Gerichtskrimi" weit überschritten - und nicht nur das Publikum, sondern auch die Literaturkritik von seinem Rang als herausragender Schriftstellertalent überzeugt.

Meine Gedanken zum Buch:

Untypischer Krimi mit Lokalkolorit.
Aus der Sicht eines Mannes geschrieben, der eine ernsthafte Lebenskrise durchmacht, kommen Einblicke in sein Seelenleben nicht zu kurz und machen eigentlich die Essenz der Geschichte aus. In den Szenen rund um die Verhandlung gegen den Senegalesen, der ein Kind ermordet haben soll, gibt es für mich einige Unschlüssigkeiten, aber die spielen eigentlich keine Rolle, da es weniger um die Aufklärung eines Verbrechens geht, sondern vielmehr um die Willkür der Justiz und die Beeinflussung der menschlichen Wahrnehmung. Im Grunde kann man dieses Buch garnicht als "Krimi" bezeichnen, auch als reines "Gerichtsdrama" geht es nicht durch. Es ist wohl eine Mischung aus beidem und dem Psychogramm eines Mannes, der zum ersten Mal sein Leben hinterfragt und reinen Tisch mit den Sünden seiner Vergangenheit macht. Der Schluss weckt auf jeden Fall die Neugier auf den nächsten Teil der Serie.

Ich hab das Buch nicht gelesen, sondern als Exklusivausgabe von audsible.de gehört. Erick Räuker liest wie immer souverän und unglaublich angenehm, ich könnte ihm tagelang zuhören.

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Der Frühling des Commissario Ricciardi

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mo, 05/07/2010 - 08:45
Inhaltsangabe

Eine Wahrsagerin wird brutal ermordet aufgefunden - auf den Lippen ein altes neapolitanisches Sprichwort. Doch diesmal scheint Commissario Ricciardis Gabe, die letzten Gedanken der Toten zu hören, ihm nicht weiterzuhelfen.
Es wird Frühling in Neapel. Der Südwind trägt einen Hauch von Blütenduft in die vom Faschismus beherrschte Stadt. Carmela Calise aber wird diesen Frühling nicht mehr erleben. Die Wahrsagerin und Geldverleiherin wird tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Die Liste derer, die sich von ihr die Karten legen ließen und ihr Einblick in ihr Innerstes gewährten, ist lang. Und sie führt Commissario Ricciardi bis in die höchsten Kreise der Stadt. Als klar zu sein scheint, dass die Calise von einem ihrer Schuldner umgebracht wurde, ist Ricciardi der einzige, der daran zweifelt. Die letzten Worte der Toten im Ohr, ermittelt er weiter.

Meine Gedanken zum Buch:

Commissario Ricciardi sieht die letzen Sekunden im Leben von Menschen, die durch Gewalt ums Leben gekommen sind. In den Straßen und Gassen Neapels trifft er ständig auf die Geister derer, die ihm ihren letzten Gedanken ins Ohr flüstern, die ihn bis in den Schlaf verfolgen und ihm kein normales Leben zugestehen. De Giovanni hat eine Figur geschaffen, die mir persönlich sehr zu Herzen geht. Der attraktive Süditaliener mit den klaren grünen Augen, der in seiner Einsamkeit und Melancholie nur wenigen Menschen Platz in seinem Leben einräumt, und der hoffnungslos und aus der Ferne eine Liebe verfolgt, die ihm Kraft gibt, ihm aber für immer unerreichbar erscheint.
 
Während der Frühling in Neapel Einzug hält, ermitteln Ricciardi und Maione in einem Fall mit vielen Verdächtigen, der sich langsam in all seinen zahlreichen Facetten entfaltet, viele Haken schlägt und letztendlich doch noch gelöst werden kann. Und auch, wenn man sich vielleicht bald vorstellen kann, wer die Wahrsagerin getötet haben könnte, bleibt die Geschichte bis zum Schluss spannend und berührend.
 
Besonders schön finde ich die Beschreibungen der Stadt Neapel, der Atmosphäre an diesen ersten Frühlingstagen, die sich in den letzten 80 Jahren wohl nur wenig geändert haben wird. De Giovanni hat einen zweiten gefühlvollen und spannenden Krimi geschrieben, den ich fast in einem durchgelesen habe. Der Schluss lässt darauf schließen, dass wir auch noch über Sommer und vielleicht sogar Herbst des Commissario Ricciardi lesen dürfen, aber auf dieses Vergnügen werden wir wohl noch eine zeitlang warten müssen.

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Der vertauschte Sohn

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Fr, 02/07/2010 - 10:27
Inhaltsangabe

Camilleris Sizilien ist auch die Heimat eines der bedeutendsten italienischen Autoren des 20 Jahrhunderts: Luigi Pirandello, der Erneuerer des Theaters und große Erzähler, war - wie Camilleri - in Porto Empedocle zu Hause. Kunstvoll ineinandergefügt erzählt Camilleri von Pirandellos und seiner eigenen Kindheit und Jugend zwischen Agrigent und Porto Empedocle. Eine sizilianische Welt öffnet sich vor den Augen des Lesers, mit ihren Absonderlichkeiten und Geheimnissen. Nur ein Sizilianer vom Schlage Camilleris kann so erzählen: komisch, detailreich, in prallen kleinen Szenen, manchmal märchenhaft, dann wieder von derber Realistik. Ein weiterer unterhaltsamer Camilleri-Roman für seine verzauberten und begeisterten Leser

Meine Gedanken zum Buch:

Luigi Pirandello ist wohl einer der bekanntesten Schriftsteller, die der Süden Italiens je hervorgebracht hat, und ich muss zu meiner großen Schande gestehen, dass ich ausser einem oder zwei Theaterstücken noch nichts von ihm gelesen habe. Das werde ich nach dem Lesen dieser herrlichen Biografie sofort ändern.
Camilleri beschreibt einmal mehr Sizilien, seine geliebte Heimat. Bezeichnenderweise ist die Hochzeit seiner Eltern am selben Dokument vermerkt wie die Pirandellos, und Camilleri war es auch, der etliche vergessene Dramen des Autors wieder auf die Bühne gebracht hat.
Auf seine übliche Art, also mit einem Augenzwinkern aber auch der nötigen Sensibilität, beschreibt Camilleri das Leben eines Menschen, der bis kurz vor seinem Tode die Geister seiner Kindheit nicht loswerden konnte, und dessen Schicksal sich in dem seiner Kinder fast unverändert fortsetzt. Luigis Talent für das Schreiben wird bald erkannt, dennoch gelingt es ihm nur mit großer Mühe, sich auch finanziell aus den Klauen des übermächtigen Vaters zu befreien. Dazu kommt die schwere psychische Krankheit seiner Frau, die ihn einerseits über sich hinauswachsen lässt, ihm andererseits auch viel Stoff für seine Literatur bietet.
Fast jedes Werk Pirandellos enthält autobiografische Elemente, und somit freue ich mich darauf, mich in der nächsten Zeit - so lange die Erinnerungen an diese Biografie noch frisch sind - auf eines davon zu stürzen.
 

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Der Winter des Commissario Ricciardi

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Di, 29/06/2010 - 11:25
Inhaltsangabe

Neapel, Anfang der dreißiger Jahre. Commissario Ricciardi, ein intelligenter, melancholischer Einzelgänger aus reichem Elternhaus, besitzt eine Gabe, die sein Schicksal bestimmt: Er hört die letzten Gedanken von Ermordeten, sieht sie gefangen im Augenblick ihres Todes. So auch, als Arnaldo Vezzi, der Star der Opernszene, der Lieblingstenor des Duce, ermordet aufgefunden wird ...

Meine Gedanken zum Buch:

Ein wunderbar atmosphärischer Krimi, der uns mit viel Gefühl in das Neapel des beginnenden Faschismus führt. Die Hauptfigur, Commissario Ricciardi, würde man am liebsten in den Arm nehmen und trösten, denn er lebt in einer Welt, die nur ihm allein zugänglich ist und ihn zu ewiger Einsamkeit verdammt. Und auch die Nebenfiguren eröffnen sich uns in ihrer ganzen Verletzlichkeit und Sensibilität.
Die Krimistory selbst ist spannend und lebhaft, findet sie doch hinter den Kulissen eines Operntheaters statt. Launenhafte Künstler, eitle Intendanten, unterhaltsame Nebenfiguren - alles, was ein Stück braucht, um unterhaltsam zu sein.
Alles in allem ein herrliches Buch für alle, die damit leben können, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die wir wohl nie verstehen werden. Ich hab den zweiten Teil auf jeden Fall schon bestellt.

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Bis zur Unendlichkeit

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Verfasst von yellow bookreader SANDRA am So, 25/04/2010 - 17:05
Inhaltsangabe

"Josef Kerner stand da und blickte auf den Anrufbeantworter. Sprachlos. Atemlos. Bewegungslos. Es gab keine andere Erklärung: seine Frau Elisabeth hatte ein Verhältnis. Und dieser Herr Santini schien sich nicht einmal mehr die Mühe zu machen, dies zu verbergen. Oder war doch alles ganz anders?"

Meine Gedanken zum Buch:

Aufgrund vieler positiver Rezensionen entschloss ich mich, dieses Buch zu kaufen, um es nach 120 quälend-langweiligen Seiten beiseite zu legen. Barylli schafft es mit seiner Geschichte weder, mich zu begeistern noch mich dazu zu bringen, das Buch zu Ende zu lesen. Langweilig, verwirrend geschrieben, oft mühsam die Zusammenhänge erkundend ist es keinesfalls ein Roman, den ich weiter empfehlen kann. Schade.

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Die Form des Wassers

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Verfasst von yellow bookreader Claudia Maralik am Fr, 16/04/2010 - 09:21
Inhaltsangabe

Commissario Montalbano ist verblüfft, als er die Nachricht vom Tod des angesehenen Politikers Luparello erhält: Seine Leiche wurde nämlich ausgerechnet an der Stelle der sizilianischen Südküste aufgefunden,
die in der Gegend als "Bordell unter freiem Himmel" bekannt ist. Dort soll sich der feinsinnige, generöse Luparello kurz vor seinem Tod mit einer hübschen Blondine vergnügt haben. War es ein Verbrechen,
und wenn ja wer sind die Schuldigen? Und das Motiv? Geld? Macht? Mordlust? Das hängt, muss Montalbano erkennen, ganz von der Form ab, die man dem Fall gibt. Eben wie beim Wasser. Und so kommt der
Commissario schon bald einem trickreich inszenierten Täuschungsmanöver auf die Spur...

Meine Gedanken zum Buch:

"Die Form des Wassers" ist Commissarion Montalbano`s erster Fall und somit auch mein Einstieg in Camilleri`s Krimi-Serie.
Als eingefleischter Brunetti-Fan sehe ich mich ja regelrecht gezwungen, zu Montalbano über zu laufen, das Warten auf Donna Leon`s nächsten Roman ist mir jetzt einfach zu lange geworden.
 
Was mir hier ein bisschen gefehlt hat, ist die Vertrautheit die ich bei Brunetti immer empfinde und Teils auch die Spannung. Der Autor hält seine Dialoge ziemlich knapp und verzichtet auf weitläufigere Ausschweifungen.
Trotzdem recht flüssig zu lesen, mit einem Hauch silzilanischen Flair....Ich bin zuversichtlich, dass die Sympathie zwischen dem Commissario und mir im Laufe der nächsten Romane noch wachsen wird und ich noch einige Ausflüge in den südlichsten Zipfel Italiens unternehmen werde.
 

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Verzauberter April

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mo, 01/03/2010 - 11:10
Inhaltsangabe

Vier ernsthafte englische Damen brechen aus ihrem Alltagsleben aus, reisen nach Italien und entdecken nicht nur die Verzauberungskraft der Natur, sondern ganz beiläufig auch sich selbst: eine englische Gesellschaftssatire, eine postviktorianische Sittenkomödie.

Meine Gedanken zum Buch:

Dieses Buch ist ein Muss für alle, die einerseits für Italien schwärmen und andererseits etwas für die Damen der englischen Gesellschaft - mehr oder weniger fein - mitsamt ihren Dünkeln und Eigenarten übrig haben. Vier sehr unterschiedliche Frauen treffen hier aufeinander und erleben das Wunder, das eine schöne, fast schon reine Umgebung auf die Seele wirken kann, wenn man es nur zulässt.
 
Lotty wirft als erste das Grau ihres Ehedaseins ab und nimmt die Dinge selbst in die Hand, was sie für ihren Ehemann plötzlich unglaublich attraktiv macht. Rose ersetzt Gott in ihrem Herzen wieder durch ihren Mann Frederick, und sogar die griesgrämige Mrs. Fisher, die stets nur in der Vergangenheit schwelgt, erkennt letztendlich, wie schön es ist, lebendige Menschen um sich zu haben. Und die junge Lady Caroline... tja, das überlässt die Autorin unserer Fantasie...
 
Ein feinsinniges Buch mit spritzigen Dialogen und umwerfenden Beschreibungen des Gartens und der Landschaft rund um das Castello San Salvatore. Ein hübsches Leseerlebnis auf feinem sprachlichem Niveau mit Charme, Witz und Tiefgang, das ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann.

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Die Leiden des Commissario Curreli

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mi, 27/01/2010 - 10:45
Inhaltsangabe

Bisher war Giacomo Curreli, ein Commissario mit sehr ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn und eigenwilligen Methoden, nur in seiner Heimat Sardinien tätig. Doch nun muss er reisen: Von Rom über Fidenza und Parma bis nach Turin wird er geschickt, um einen Fall nach dem anderen zu lösen. Und Curreli muss sich nicht nur mit den unterschiedlichen regionalen Gepflogenheiten auseinander setzen, sondern auch mit allerlei skurrilen Verbrechen, seltsamen Opfern und geheimnisvollen Tätern. Nur gut, dass er bei allem Erstaunen über die menschlichen Abgründe nie seinen fast schon kindlichen Glauben an die Gerechtigkeit verliert . . .

Meine Gedanken zum Buch:

Schade, dass man den Originaltitel nich beibehalten hat: "Piccole storie nere", denn das hätte den Kern dieses Buches auf den Punkt genau getroffen. Commissario Curreli zieht aufgrund seiner laufenden Versetzungen von Stadt zu Stadt und erlebt immer wieder die haarsträubendsten Dinge, die durchaus auch einmal nicht ganz von dieser Welt zu sein scheinen. Dialoge zwischen Verstrobenen, mysteriöse Fabelwesen, und noch ein paar andere Skurrilitäten machen diese Büchlein zu einem unterhaltsamen Lesevergnügen, das man vor allem auch eingefleischten Italienfans durchaus empfehlen kann.

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Der ewige Gärtner (Audiobook)

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mi, 25/11/2009 - 10:16
Inhaltsangabe

In einer atemberaubenden Jagd durch drei Kontinente macht sich der britische Diplomat Justin Quayle auf die Suche nach dem Mörder seiner Frau - und gerät dabei mörderischen Machenschaften eines skrupellosen Pharmakonzerns auf die Spur.

Meine Gedanken zum Buch:

Ganz ehrlich gesagt fand ich das Buch relativ langweilig. Natürlich ist die Thematik interessant - Pharmakonzerne, die die Menschen in der Dritten Welt als Versuchskaninchen benützen, um sich dann einmal mehr an ihnen zu bereichern. Aber irgendwie komme ich mit dem schleppenden Erzählstil Le Carrés nicht zurecht, und auch seine Charaktere sind mir zu blass und zu wenig greifbar. Von einer "atemberaubenden Jagd durch drei Kontinente", wie in der Kurzbeschreibung angekündigt, habe ich wenig bemerkt - anstatt der Atemlosigkeit hat mich wohl öfter ein Gähnen übermannt.
 
Mein erster Le Carré, von dem ich mir so viel erwartet hatte - wahrscheinlich auch mein letzter. Einziges echtes Plus: die Stimme von Rufus Beck!

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