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Florenz

Die Entdeckung des Salai

Bild von biosigerlmeyer
Verfasst von grey bookreader biosigerlmeyer am Fr, 30/07/2010 - 20:19
Inhaltsangabe

Florenz 1508: Salai, Adoptivsohn und Gehilfe von Leonardo da Vinci, wird in Florenz festgenommen. Er war im Auftrag Leonardos nach Rom gereist, um dort einen sonderbaren Atlas zu finden, in dem erstmals von Amerika die Rede ist. Auf der Suche kam er einem Komplott auf die Spur, das die Wahrheit über die Entdeckung verschleiert. Zurück in Florenz wartet allerdings der Kerker auf ihn. Ob er den Notarius von seiner Unschuld überzeugen kann?

Meine Gedanken zum Buch:

Seine Ausführungen über sein ausschweifendes Liebesleben und wie gut er den verschiedenen Damen "den Dienst besorgen" kann, hätte er ruhig kürzer fassen können. Ansonsten ist es ganz nett zu erfahren, wie undurchsichtig damals vieles gelaufen ist und wie die einfachen Menschen und auch die  Gelehrten damit umgegangen sind.
Dem Vorwort zufolge liegen dem ja historische Dokumente zugrunde, weshalb ein völlig neues Licht auf die Gestalt des Leonardo da Vinci fällt! In Italien soll schon der Vorgängerroman deshalb nicht besonders gut angekommen sein...

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Oben in der Villa

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Di, 16/09/2008 - 15:58
Inhaltsangabe

Achtundvierzig Stunden aus dem Leben einer Frau, die sich in eine toskanische Villa zurückgezogen hat, um über einen Heiratsantrag nachzudenken. Doch die geplanten Einkehrtage geraten unversehens zum tollsten, kriminalistischen Liebesabenteuer ihres Lebens.

Meine Gedanken zum Buch:

Die verwitwete Mary wird von 3 Männern umworben, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Der väterliche Freund, der draufgängerische Lebemann und der schüchterne, romantische Flüchtling - plötzlich wird ihr Leben turbulenter, als sie es sich je hätte vorstellen können.
Ein nettes Lesevergnügen, nicht besonders anspruchsvoll, aber unterhaltsam und amüsant. Auf jeden Fall empfehlenswert, vor allem für jene, die Maugham's sparsamen Stil lieben.

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Flavie

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Di, 16/09/2008 - 15:37
Inhaltsangabe

In einer Villa bei Florenz haben Flavic, eine verwöhnte junge Dame aus gutem Haus, und ihr Vater Quartier genommen. Mit von der Partie ist die Großfamilie des adeligen Schotten Malcolm, der als siebenunddrwißigster Heiratskandidat durchaus der Eitelkeit Flavies schmeichelt - bis ein geheimnisvoller Fremder auftaucht.
Dieser kleine Briefroman der George Sand, der 1859 erschien, ist jedoch weit mehr als eine Liebesgeschichte mit Verwicklungen: Er ist ein Zeitroman, der die gesellschaftlichen Zustände nach der Revolution von 1848 mitreflektiert und jene bloßstellt, die im Überfluß leben, ohne sich im geringsten um die soziale Frage zu kümmern. Und er ist ein Bildungsroman, der die Heldin nicht zur Heroine werden läßt, sondern lediglich mit der Zähmung der Widerspenstigen endet. Denn der »Traum vom Unmöglichen« -von einem Sieg der Liebe oder der Leidenschaft - ist im Zweiten Kaiserreich unmöglich.

Meine Gedanken zum Buch:

Faszinierend an dieser Geschichte ist für mich als moderne Frau vor allem die Oberflächlichkeit, mit der die junge Flavie durchs Leben geht. Alles dreht sich nur um sie, sie ist der Mittelpunkt des Universums. Nie käme sie auf die Idee, nicht der leuchtende Stern für alle zu sein, die sie um sich schart.
Umso erstaunlicher ist die Wandlung die sie durchlebt, geläutert durch einen Mann, der in keiner Hinsicht ihren oberflächlichen Vorstellungen entspricht.
Alles in allem ein vergnügliches Leseerlebnis, eine Kombination aus Gesellschaftsroman und Liebesgeschichte, die man sich an einem Nachmittag gemütlich einverleiben kann (das Büchlein hat nur rund 120 Seiten).

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Eine Billion Dollar

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mi, 16/01/2008 - 11:48
Inhaltsangabe

John Salvatore Fontanelli ist ein armer Schlucker, bis er eine unglaubliche Erbschaft macht: ein Vermögen, das ein entfernter Vorfahr im 16. Jahrhundert hinterlassen hat und das durch Zins und Zinseszins in fast 500 Jahren auf über eine Billion Dollar angewachsen ist. Der Erbe dieses Vermögens, so heißt es im Testament, werde einst der Menschheit die verlorene Zukunft wiedergeben. John tritt das Erbe an. Er legt sich Leibwächter zu, verhandelt mit Ministern und Kardinälen. Die schönsten Frauen liegen ihm zu Füßen. Aber kann er noch jemandem trauen? Und dann erhält er einen Anruf von einem geheimnisvollen Fremden, der zu wissen behauptet, was es mit dem Erbe auf sich hat ...

Meine Gedanken zum Buch:

Ein spannendes Gedankenexperiment, das zusätzlich viele Fakten am Rande - nämlich am Blattrand - bringt, die sich alle um Geld drehen.
Geld regiert die Welt, darum geht es in diesem Buch. Und was man mit wirklich viel Geld anstellen kann, welche Kettenreaktionen aus gut Gemeintem entstehen können.
Wie "Das Jesusvideo" eine spannende fiktive Story mit lebendigem, historischem Hintergrund. Flüssig geschrieben, leicht zu lesen, literarisch keine große Herausforderung, dafür inhaltlich originell und absolut lesenswert. Die richtige Urlaubslektüre!

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