Amerika

Mathilda Savitch

Bild von Sabrina_89
Verfasst von grey bookreader Sabrina_89 am So, 22/11/2009 - 17:21
Inhaltsangabe

Mathilda Savitch ist nicht gerade ängstlich. Sie zieht es vor, sich direkt den Dingen zu stellen, die andere nicht einmal zur Sprache bringen können.
Etwa der Tatsache, dass ihre geliebte ältere Schwester tot ist, vor einen Zug gestoßen wurde von einem Mann, der nie gefasst wurde. Dennoch ist sie trotz aller Bemühungen auch ein Jahr später keinen Schritt weitergekommen, kennt die Wahrheit über den Tod Helenes noch immer nicht. Dann aber gelingt es ihr, das E-Mail Passwort der Schwester zu knacken und sie kann sich Helenes geheimem Leben nähern.
Seltsame Gefühle, zahllose Liebesaffären, merkwürdige Motive enthüllen sich ihr da und um die Dinge voranzutreiben, verschickt Mathilda Mails im Namen ihrer toten Schwester. Denn irgendwo in diesem Gewirr der Beziehungen und Gefühle muss auch der Schlüssel dafür liegen, ihre Familie aus der Schockstarre zu erwecken.
Schießlch macht sich Mathilda auf den Weg zu Helens letztem Geliebten, der noch gar nichts von ihrem Schicksal weiß.

Meine Gedanken zum Buch:

Eine sehr traurige und mitreissende Geschichte.
Mir persönlich gefiel diese Idee, aber der Schreibstil nicht. Trotzdem hab ich es ausgelesen und am allermeisten gefiel  mir das Ende.

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Olympia

Bild von Elskugi
Verfasst von white bookreader Elskugi am Di, 17/11/2009 - 20:45
Inhaltsangabe

Die auf authentischen Chroniken beruhende Liebesgeschichte zwischen einem 15-jährigen Mädchen und einem 41-jährigen,verheirateten Arzt zu Beginn des vorigen Jahrhunderts.

Meine Gedanken zum Buch:

Mitreißend,berauschende Liebesgeschichte,die sich nicht in Kitsch verliert....

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Mein Leben ohne Gestern

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Verfasst von grey bookreader Sabrina_89 am Mo, 16/11/2009 - 16:28
Inhaltsangabe

ALice ist zufrieden mit sich und ihrem Leben.
Sie ist glücklich verheiratet, ihre drei Kinder sind bereits aus dem Gröbsten raus, und auch beruflich hat sie ihren Traum verwirklichen können.
Als Professorin für kognitive Psychologie ist sie eine anerkannte Größe in Harvard. Doch plötzlich beginnt sie, die immer so zuverlässig war, Termine zu vergessen, sie verlegt ihre Sachen, und beim Joggen weiß sie auf einmal nicht mehr den Weg nach Hause. Obwohl sie nur wenige Blocks weit gelaufen ist.
Ein beängstigender Verdacht schleicht sich in ihr Leben: Ein Hirntumor?
Alice rechnet mit dem Schlimmsten. Als sie erfährt, dass sie an einer frühzeitigen Form von Alzheimer leidet, kann sie es zunächst gar nicht glauben. Sie ist doch erst fünfzig!
Machtlos muss sie dabei zusehen, wie ihre Erinnerungen ihr mehr und mehr entgleiten...

Meine Gedanken zum Buch:

Eine unheimlich ergreifende Geschichte, die leider keine Geschichte ist sondern die grauenhafte Realität.
Habe per Zufall ( zum Glück) dieses Buch gelesen, und erfahren das Demenz genetisch bedingt ist und nicht immer weitergegeben wird. In meiner Familie gibt es einen Fall von Demenz und durch dieses Buch habe ich doch mehr einsicht und verständis gegenüber dem Handeln meiner Oma.
Die schreibweise von Lisa Genova ist nicht, wie von mir gedacht, dramatisch und schnulzig, sondern sehr Sachlich und ernst.

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Die Tribute von Panem

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Verfasst von grey bookreader Sara am So, 25/10/2009 - 19:09
Inhaltsangabe

Amerika wurde neu eingeteilt. Und zwar in 12 Distrikts. Aus jedem dieser Distrikts werden jährlich 2 Kinder bzw. Jugendliche ausgewählt um bei so genannten Spielen dabei sein zu dürfen. Der Haken dabei: Es darf nur ein Einziger überleben...
Dieses Jahr wir Katniss jüngere Schwester Prim auserwählt. Doch Katniss will nicht, dass sich ihre Schwester in so große Gefahr begibt und meldet sich daher an ihrer Stelle. Als zweites wird Peeta ausgesucht, in den sich Katniss sofort verliebt. Nicht unbedingt die beste Ausgangssituation für diese Spiele...

Meine Gedanken zum Buch:

Ich habe außer der Twilight-Saga noch nie ein so ausergewöhnlich spannend und zugleich berührendes Buch gelesen.

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Extrem laut und unglaublich nah

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Verfasst von grey bookreader Sabrina_89 am Mi, 21/10/2009 - 14:50
Inhaltsangabe

Oskar Schell ist altklug und naseweis, hochbegabt und phantasievoll.
Eine kleine Nervensäge, die schon mit neun Jahren eine Visitenkarte vorweist, auf der er sich als Erfinder, Schmuckdesigner und Tamburinspieler ausweist. Vor allem aber ist Oskar todtraurig und tief verstört. Nachdem sein Vater beim Angriff auf das World Trade Center ums Leben kam, will er herausfinden, warum Eli Blum sich ausgerechnet an diesem Tag dort aufhielt. Mit seinem Tamburin zieht Oskar durch New York, auf der Suche nach einem Türschloss, in das ein geheimnisvoller Schlüssel passen soll, den er in den Hnterlassenschaften seines Vaters gefunden hat.
Verbunden mit Oskars Geschichte und seinen Abenteuern in New York ist die seiner deutschen Großeltern, die nach der Bombardierung Dresdens, gezeichnet von Trauer und Velust, nach New York immigriert sind.

Meine Gedanken zum Buch:

Dieses Buch ist unglaublich berührend, dann wieder extrem komisch, eine geniale Geschichte die meisterhaft geschrieben wurde.
Der Autor spielt mit allen Möglichkeiten der Darstellung von Text:
Durchgestrichen, winzig klein, rot umkringelt, ohne Punkt und Komma durchgeschrieben und mit Bildern versehen.
Einfach lesenswert.

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Wovon wir reden, wenn wir von Liebe reden

Bild von Reinhard E. Karner
Verfasst von bookreaders team member Reinhard E. Karner am Sa, 26/09/2009 - 18:41
Inhaltsangabe

Carvers präzise, bewußt kunstlose Sprache schafft eine Art Vakuum hinter den Worten, in dessen Sog seine Figuren geraten: Wenn sie versuchen, sich zu artikulieren, gelangen sie schnell an die Grenze des Sagbaren. "Wir sollten uns schämen, so zu reden, als wüßten wir, wovon wir reden, wenn wir von Liebe reden", sagte in der Titelgeschichte ein Mann, der mit Freunden unterschiedliche Vorstellungen von Liebe diskutiert und sich dabei immer verrennt, bis er schließlich, gemeinsam mit den anderen, schweigt.
Die Magie von Carbvers Stories erwächst gleichermaßen aus dem, was sie aussparen und aus der Genauigkeit des Tons; sie werden schon heute zu den Meisterwerken amerikanischer Prosa gezählt.

Meine Gedanken zum Buch:

Teilweise sehr beklemmend, dass die Figuren sich nicht im Griff haben. Der Trieb lenkt hier die Handlung und ist of eingebettet im trauten Heim. Ein Leseerlebnis der seltenen Art. Die Sätze sind allerdings meisterhaft simpel und treffend. Direkt vor Ort.

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Suche Traum, biete mich

Bild von Reinhard E. Karner
Verfasst von bookreaders team member Reinhard E. Karner am Do, 17/09/2009 - 20:11
Inhaltsangabe

Vonneguts frühe Geschichten sind eine Art Zeitkapsel aus einer Epoche, in der es weder Computer noch Postmoderne gab. Statt dessen existieren noch die amerikanische Kleinstadt als mythischer Ort, die Figuren schwanken zwischen der Sehnsucht nach einem Traum und der traurigen Gewißheit, daß dieser Traum sich bestenfalls auf ein schnelles Auto oder ein großes Haus erstreckt.

"Kurt Vonnegut schrieb solche Erzählungen, um sich und seine Familie zu ernähren" las ich in Kehlmanns Kapitel "Der Zwang zum Happy-End", aus "Wo ist Carlos Montúfar"?

Meine Gedanken zum Buch:

Wer weiß schon, was diese amerikanischen Pullover mit A,B,C drauf bedeuten? Wie wichtig es ist, einen A-Pullover sein eigen zu nennen oder darum zu kämpfen.
Eines der berührendsten Bücher 2009. So viele reale Bilder im Kopf - wunderschön und prickelnd bis unter die Haut. Absolute Empfehlung meinerseits.

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Blindfisch

Bild von Chiacchierata
Verfasst von grey bookreader Chiacchierata am So, 30/08/2009 - 16:14
Inhaltsangabe

Jim Knipfel ist der blinde Seher im modernen Gewand. Konfrontiert mit der unausweichlichen Wahrheit einer unheilbaren Krankheit, die ihm langsam das Augenlicht raubt, sieht er überall die Lüge. Die Lüge der einem blinden Gesundheitswahn verfallenen Gesellschaft, die der überforderten Eltern und Freunde, die der eloquenten, aber teilnahmslosen Therapeuten.
Anstatt still zu leiden, reagiert Knipfel auf seine Weise. Er lacht über alles, schmeißt Ehe und Studium, zieht vom kleinbürgerlichen Wisconsin in einen Großstadtslum, treibt sich mit "Versagern" herum, stiehlt, säuft, schluckt Tabletten - ein junger Mann aus gutem Hause, auf der Überholspur ins Vergessen.

Irgendwann entdeckt er das Schreiben. Das Papier erträgt seine Wahrheiten; endlich kann er sie teilen. Mit schwarzem Humor, der von tiefster Sensibilität und Verletzlichkeit zeugt, aber keine Tabus respektiert, beschreibt er sein Leben, seine Angst, seine Hoffnung. "Blindfisch" ist das Gegenteil einer therapeutischen Krankengeschichte - es ist ein grotesker Aufschrei dessen, der hinter dem Schein, den er immer weniger zu sehen vermag, das whare Sein erkennt.

Meine Gedanken zum Buch:

Normalerweise interessieren mich Bücher, die die Beschreibung eines (gegenwärtigen) "amerikanischen Lebens" zum Thema haben nicht so sehr. Erst recht nicht, wenn die Sprache etwas in die vulgäre Richtung abzudriften scheint. Das war bei Jim Knipfel allerdings anders. Der Ich-Erzähler dieses Buches leidet an einer unheilbaren Augenkrankheit namens "Retinitis pigmentosa", die ihn langsam erblinden lässt.
Sicherlich geht jeder Mensch anders mit Schicksalschlägen um, die einen lassen sich fallen, die anderen sagen sich jetzt erst recht. Jim Knipfel nimmt's jedenfalls mit (Galgen)Humor. Er ist Realist und weiß mit seiner Situation umzugehen. Er beobachtet die Menschen, analysiert Situationen und deckt den Schein vor dem Sein auf. Jim Knipfel erblindet lagsam, beginnt aber immer deutlicher zu sehen.

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Das Lazarus Kind

Bild von sonja
Verfasst von yellow bookreader sonja am Mo, 10/08/2009 - 06:14
Inhaltsangabe

Ben Heywood fand es nicht gerecht, dass er mit zwölf Jahren den Tod seiner kleinen Schwester aus so großer Nähe mit ansehen sollte.
Doch in dem Augenblick, als es geschah, wusste er auch, dass es Teil der Strafe war.

Ein kurzer Augenblick kann das Leben einer Familie für immer verändern. Ein Moment nur, in dem ein Junge die Straße überquert, seine Schwester ihm unbedacht hinterherstürmt, ein Bus außer Kontrolle gerät...
Und mit diesem schrecklichen Augenblick beginnt die fast aussichtlose Suche einer Familie nach dem Wunder, das die Bruchstücke ihres zerstörten Lebens wieder zusammenfügen - und ihre kleine Tochter aus dem Koma zurückholen könnte.

Meine Gedanken zum Buch:

Einerseits gehts es hier um eine Familie die darum kämpft, dass alles für ihr komatöse Kind getan wird und anderseits geht es um eine Ärztin die sich in ein neues Gebiet der Medizin vorwagt, ohne genau zu wissen, ob es ethisch und moralisch vertretbar ist.
Klingt irgendwie nicht schlecht, auch der Klappentext ist vielversprechend.
Aber leider ist die Geschichte dann doch wieder zu oberflächlich aufgezogen. Das Hauptthema ist eine unrealistische Behandlungsmöglichkeit für Komapatienten.
Es wird in keines der Themen wirklich eingegangen. Na gut, man weiß, dass es der Familie von Frankie nicht gut in dieser Situation geht - aber das wars auch schon. Die Gefühlswelt dieser Personen wird aber nicht wirklich beschrieben.
Auch der Schluss hat mich ein wenig enttäuscht. Fand ich mehr oder weniger kitschig und passte auch nicht wirklich zum Stil vom Buch.
 

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Das Liebesrätsel

Bild von Gabi Stachl
Verfasst von green bookreader Gabi Stachl am Do, 16/07/2009 - 16:02
Inhaltsangabe

Mischa ist ratlos: Was hat es mit dem wertvollen Tizian-Gemälde auf sich, das seine Mutter kurz vor ihrem Tod unbedingt los werden wollte? Und wieso taucht deren ehemeliger Geliebter nach über 30 Jahren wie aus dem Nichts wieder auf? Eine aufregende Spurensuche in der Vergangenheit beginnt - und das Abenteuer einer großen Liebe ...

Meine Gedanken zum Buch:

Am Anfang liest sich das Buch eher mühsam, da es sehr langatmig die Kindheitserinnerungen der Hauptfigur beschreibt. Doch nach und nach tauchen immer mehr Rätsel aus der Vergangenheit auf und man wird neugierig, wie sich alles auflösen könnte.  Es ist meiner Meinung nach ein typische Liebesroman, der versucht das Ende des zweiten Weltkrieges und den Umgang der Franzosen mit vermeintlichen Nazisympatisanten miteinzubeziehen. Diese Zeit wird aus der Sicht des Kindes beschrieben.

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