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Amerika

Fast genial

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Verfasst von  Barbara Ganzer am Do, 09/02/2012 - 16:32
Inhaltsangabe

Francis Dean, knapp 18, wohnt mit seiner alleinerziehenden Mutter in einem heruntergekommenen Trailerpark in New Jersey und sieht sein Leben schon dort enden.
Bis zu dem Tag, an dem er die Wahrheit über seine Zeugung erfährt: Offenbar verdankt er seine Existenz einem absurden Experiment, an dem seine Mutter damals teilgenommen hat. Sein Vater ist zudem kein Versager, der die Familie im Stich ließ, sondern ein genialer Wissenschaftler aus Harvard. Eine Begegnung mit ihm könnte Francis`Leben ändern. Zusammen mit seinem besten Freund und dem Mädchen seines Herzens macht er sich auf eine Reise quer durchs Land, um seinen Vater zu finden. Francis will wissen, wer er ist, und zu verlieren hat er nichts - oder doch? Ein dramatischer Erkundungstrip mit immer neuen Wendungen und einem im wahrsten Sinn atemberaubenden Showdown.

Meine Gedanken zum Buch:

Das Buch ist wirklich "fast genial". Die Identitätssuche der Hauptperson berührt, und der Schluss ist einfach superspannend.

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Das Versprechen

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Verfasst von  Alpensalamander am Do, 10/11/2011 - 23:40
Inhaltsangabe

New York, 1940: Für die zwölfjährige Lou bricht eine Welt zusammen, als ihr Vater bei einem Autounfall ums Leben kommt. Ihre Mutter liegt seither im Koma, so dass Lou und Brüderchen Oz zu ihrer Urgroßmutter Louisa Mae geschickt werden. Nur: Die alte Dame wohnt jenseits von Elektrizität und Komfort auf einer Farm inmitten der Appalachen von Virginia.
Lous neue Welt ist die von vorgestern: Bei Louisa Mae gibt es weder Strom noch fließend Wasser, dafür aber jede Menge harter, körperlicher Arbeit. Doch kaum haben sich die beiden Großstadtkinder an die rauhe Bergwelt gewöhnt, wird ihr Zuhause erneut bedroht: Eine Firma hat auf Louisa Maes Grund Erdgas entdeckt und will die widerspenstige Dame vertreiben -- koste es, was es wolle. Ausgerechnet jetzt erleidet Louisa Mae einen Schlaganfall und es ist an Lou und Oz, ihrer Urgroßmutter beizustehen. Auch wenn nur noch ein Wunder helfen kann.

Meine Gedanken zum Buch:

Baldacci ist eigentlich eher bekannt für seine Thriller (es sei aber dazugesagt, dass ich selber noch keinen davon gelesen habe). Bei "Das Versprechen" handelt es sich allerdings um einen Familienroman und der ist meiner Meinung nach gut gelungen. Die beiden Kinder Lou und Oz kommen nach dem Unfalltod ihres Vaters gemeinsam mit ihrer im Wachkoma liegenden Mutter vom wohlhabenden, fortschrittlichen New York zu ihrer Großmutter aufs Land, in die Berge Virginias, wo die Zeit seit Jahrzehnten still zu stehen scheint. Die Kinder lernen fortan, was es heißt, von der Hand in den Mund zu leben.
Mir hat der Roman deshalb gut gefallen, weil ich die Charaktere interessant fand und sie die Situation in der Zeit der wirtschaftlichen Krise in Amerika in den ärmlichen Regionen widerspiegeln. Da ist der verwaiste Junge Diamond, der nichts hat außer einem Dach über dem Kopf, seinem Hund und ein paar zerlumpten Klamotten und dennoch nur so strotzt vor lauter Lebensfreude, der schwarze Arbeiter Eugene, der von der Großmutter und den Kindern wie ein Familienmitglied behandelt wird, während man den Eindruck hat, dass andere den Vorzug eines Andersfärbigen nach wie vor nur darin sehen, sich diesen als Sklaven halten zu können und die strenge, aber dennoch liebevolle Großmutter, die aller verlockenden Angebote zum Trotz ihr Land um jeden Preis behalten möchte. Die kleine, trotzige Lou und der kleine, verängstigte Oz entwickeln sich im Laufe der Zeit zu verantwortungsbewussten Teenagern, denen die einfache Lebensweise bald selber ans Herz wächst. Das Ende - na ja - irgendwie habe ich es so erwartet, aber es war mir dann vielleicht doch ein bisschen Zufall und Wunder zu viel. Ansonsten aber ein empfehlenswertes Buch, das einen dazu anstößt, sich wieder einmal über die wahren Werte des Lebens Gedanken zu machen.

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Eddies Bastard

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Verfasst von  Alpensalamander am Do, 10/11/2011 - 23:29
Inhaltsangabe

Alles begann mit einem Körbchen vor der Tür eines großen zerfallenen Farmhauses. In diesem Korb, eingehüllt in eine Decke, lag ein schlafendes Baby. Das Einzige, was auf seine Herkunft hindeutete, war ein Zettel mit den handgeschriebenen Worten: Eddies Bastard. Als der alte, verbitterte Mann auf der Schwelle seines Hauses dem Kind in die Augen blickt, weiß er sofort, dass dies sein Enkelsohn ist. Also beschließt er, den Jungen allein aufzuziehen - mit Liebe, gebratener Mortadella und den faszinierenden Geschichten der einstmals bedeutenden irischstämmigen Familie.

Meine Gedanken zum Buch:

Das Buch war ganz nett zu lesen, aber irgendwie habe ich mir was ganz anderes darunter vorgestellt. Laut Klappentext handelt es sich bei dem Großvater um einen alten, verbitterten Mann und ich habe mich darauf eingestellt, dass es eine nervenaufreibende Tortur für ihn wird, seinen Enkelsohn Billy aufzuziehen, alles gespickt mit witzigen Passagen. Witzig fand ich es im Endeffekt überhaupt nicht, manchmal eher skurril. Der Großvater wirkte auf mich alles andere als verbittert, sondern eher recht harmlos und liebevoll (soweit man das über einen Säufer sagen kann) und die ersten Jahre der Kindheit wurden übersprungen. Einige Figuren sagten mir gar nicht zu - zB Annie, die Jugendfreundin des Ich-Erzählers Billy. Was ihr widerfahren ist (Missbrauch durch den Vater), ist natürlich schrecklich, das will ich keineswegs abstreiten, aber ihre Entwicklung und der Umgang mit ihrem ehemaligen Freund, dem sie einiges zu verdanken hat, gefällt mir nicht. Die Erzählung um den Japaner war mir ein bisschen zu mystisch.
Der Autor Kowalski wird v.a. aufgrund dieses Werkes mit Irving verglichen - ich kann dazu leider nichts sagen, da ich von Irving noch nichts gelesen habe. Vielleicht sollte sich ein Irving-Fan mal daran versuchen und kann mir dann berichten, ob etwas Wahres an dieser Aussage dran ist? Für mich war das Buch wie gesagt ok, es beginnt aber jetzt schon in meiner Erinnerung zu verblassen.

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Die Geschichte des Edgar Sawtelle

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Verfasst von  Alpensalamander am Fr, 02/09/2011 - 22:25
Inhaltsangabe

Edgar wächst auf einer abgelegenen Farm in Wisconsin auf, wo seine Eltern Gar und Trudy eine Hundezucht betreiben. Den hochsensiblen 14-Jährigen, der stumm zur Welt kam, verbindet eine enge Freundschaft mit den Tieren; die Hündin Almondine, seine treueste Kameradin, versteht sogar seine Zeichensprache. Eines Tages jedoch hat der Frieden ein Ende: Edgars Onkel Claude taucht auf und gerät wegen Erbstreitigkeiten mit Gar aneinander. Kurz darauf kommt Gar auf mysteriöse Weise ums Leben. Edgar ist überzeut, dass Claude seinen Vater umgebracht hat, und flieht - nur begleitet von drei jungen Hunden, mit deren Hilfe er lernen muss, in der Wildnis zu überleben. Eine mitreißende Familiengeschichte und ein Abenteuerroman vor einer atemberaubenden Landschaftskulisse.

Meine Gedanken zum Buch:

Dieser Roman hat in mir sehr gemischte Gefühle ausgelöst. Teilweise hat er mich in den Bann gezogen, dann haben langatmige, philosophisch angehauchte Passagen (vor allem die Aussagen der Mutter) meine Gedanken wieder ziemlich abschweifen lassen. Es ist aber auf jeden Fall ein außergewöhnliches Buch. Der Charakter des Edgar Sawtelle, des stummen Jungen, entwickelt sich von einem braven, netten, verantwortungsvollen Jungen nach dem Tod seines Vaters zu einem selbstbewussten, eigensinnigen und manchmal aufsässigen Teenager, der keineswegs immer nur Sympathien in mir weckte.
Anfangs habe ich befürchtet, dass die Hunde eventuell zu sehr vermenschlicht werden, dies war aber meines Erachtens nicht der Fall - und auch wenn ich mich mit Hundezucht nicht wirklich auskenne, habe ich es doch als realistisch empfunden. Mehr erwartet hätte ich mir von der Geschichte des Überlebens in der Wildnis nach Edgars Flucht, diese verlief für meinen Geschmack einfach zu glatt und ohne gröbere Probleme. Sehr berührt hat mich die Handlung um Edgar und seine Hündin Almondine.
Mit dem Ende konnte ich mich gar nicht anfreunden, ich habe so ein Ende überhaupt nicht erwartet und blätterte noch weiter, in der Erwartung, dass da doch noch etwas kommen musste. Dem war aber leider nicht so...

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Wasser für die Elefanten

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Verfasst von  Alpensalamander am Fr, 26/08/2011 - 21:09
Inhaltsangabe

Amerika 1931, die Wirtschaftskrise hat das Land fest im Griff. Da kann der junge Tierarzt Jacob Jankowski von Glück reden, als ihm ein Job beim Zirkus angeboten wird. Auch wenn es ein sehr bescheidener Zirkus ist: Nicht einmal einen Elefanten gibt es. Dafür aber eine wunderschöne Kunstreiterin. Doch Marlena ist verheiratet mit dem wahnsinnigen Dompteur. Irgendwann findet sich doch eine, wenn auch sehr eigensinnige Elefantendame. Keiner kann mit Rosie umgehen – bis Jacob ihr Geheimnis enthüllt. Und als sich gerade alles zum Guten zu wenden scheint, nimmt eine Tragödie ihren Lauf.

Meine Gedanken zum Buch:

Absolutes Lesehighlight. Wunderbare Charaktere, tolle Geschichte, habe noch nichts Vergleichbares gelesen. Es handelt sich bei diesem Roman um eine lesenswerte "Entführung" in die Zirkuswelt von damals. Das Buch ist einerseits humorvoll (siehe Zitate), andererseits sehr rührend und etwas grausam (zB der Umgang des Dompteurs mit den Tieren). Die Charaktere des wahnsinnigen Dompteurs August oder des Kleinwüchsigen Walter finde ich sehr gelungen, man befindet sich irgendwie im Zwiespalt, ob man diese nun mögen oder hassen soll. Eigentlich soll es sich ja um eine Liebesgeschichte handeln, aber diese ist für mich eher in den Hintergrund gerückt.
Besonders gut ist auch der Aufbau des Buches: Der alte Jacob (Protagonist) denkt an seine Jugendzeit zurück, in der er 7 Monate beim Zirkus verbracht hat. Zwischendurch wird dann immer wieder die jetzige Situation von Jacob im Altersheim beschrieben, in der die Ängste und Sorgen von älteren Menschen gut herausgearbeitet wurden (z.B. die Angst vorm Altwerden, die Entwicklung einiger typischer Eigenheiten im Alter oder das Sich-im-Stich-gelassen-Fühlen von der eigenen Familie).
Sehr empfehlenswert!

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Hexenkind

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Verfasst von yellow bookreader Darleen am Mo, 25/07/2011 - 20:25
Inhaltsangabe

Als Enkelin einer "überführten" Hexe rettet sich Mary unter Lebensgefahr auf einem Auswandererschiff in die Neue Welt. Doch das Erbe ihrer Großmutter - ihr bezwingbarer Freiheitsdrang und eine seltene spirituelle Begabung - wird Mary auch im puritanischen Amerika des 17. Jahrhunderts zum Verhängnis. Als sie erneut als Hexe verdächtigt wird, bleibt ihr nur noch die Flucht in die Wildnis...

Meine Gedanken zum Buch:

Das Buch ist  spannend und sehr ergreifend.Die Autorin erzählt von dem Leben eines jungen dreizenjähirgen Mädchens welche als Hexe beschuldigt wird aus ihrem Land fliehen muss und nur noch sich selbst hat.
Das Buch hatt mich während dem lesen gefesselt und ich könnte einfach nicht mehr aufhören.
Das Buch ist auf jeden Fall zu empfehlen.
Lg Darleen

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Ich bin voller Hass - und das liebe ich

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Verfasst von yellow bookreader Laura am Mo, 25/07/2011 - 14:16
Inhaltsangabe

Joachim Gaertner erzählt die innere Geschichte des Attentats an der Columbine Highschool anhand von Originaldokumenten, Tagebüchern, Interneteinträgen, Verhörprotokollen und Aussagen von Beteiligten. Die Dramaturgie seiner literarischen Montage öffnet den Blick für das Ungeheuerliche einer Tat, die von den Tätern bis in kleinste Detail in der Fantasie, in literarischen Szenen, Tagebüchern, auf Internetseiten und in Videos ausgebildet wurde, bis sie schließlich katastrophale Realität wurde.

Meine Gedanken zum Buch:

Da mich das Thema „Amokläufe an Schulen“ noch immer sehr interessiert und ich ein Referat darüber gehalten habe und dabei näher auf den Amoklauf an der Columbine Highschool eingegangen bin, kam dieses Buch gerade richtig. Es gewährte mir einen vollständigen Einblick in die Gedanken von Eric Harris und Dylan Klebold und weißt eine große Verschiedenheit an Texten auf. Von Tagebucheinträgen bis hin zu Schulaufsätzen und Interviews mit ehemaligen Freunden ist alles dabei.
Auch wenn manche Inhalte des Buches sehr verstörend sind und ich gelegentlich leicht verwirrt war, habe ich dieses Buch als sehr interessant empfunden. Mein Wissen zu diesem Amoklauf hat sich um einiges erweitert und was ich schon wusste wie zum Beispiel die Vorgehensweiße von Schulamokläufern hat sich bestätigt.
Auch der Autor, der die einzelnen Texte sorgfältig geordnet und zu einem tollen Buch zusammengefügt hat, welches die Planung des Attentats, den Hass auf ihr Umfeld und die Intelligenz von Harris und Klebold zeigt, hat Lob verdient. In jedem Kapitel findet man Ordnung vor, was nicht so leicht gewesen sein dürfte, wenn man bedenkt, dass er sich durch 25.000 Seiten Ermittlungsakten gekämpft hat.
„Ich bin voller Hass – und das liebe ich“ ist ein sehr aufschlussreiches Buch, welches ich auch denen empfehlen würde, die sich bis jetzt noch nicht mit diesem Thema befasst haben.  

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The Stepsister

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Verfasst von yellow bookreader Laura am Di, 22/02/2011 - 12:02
Inhaltsangabe

Emily wants to like her new stepsister, but it hasn't been easy. As soon as Jessie moves in, she takes over Emily's room, steals Emily's clothes, and lies to everyone. Then Emily picks up Jessie's diary and learns a horrifying secret... Is Jessie really capable of murder? Emily tries to tell her parents, but no one believes her. Can Emily stay alive long enough to expose the real Jessie?

Meine Gedanken zum Buch:

Auch mit „The Stepsister“ hat mich R. L. Stine, der Autor der spannenden „Fear Street“- Reihe nicht enttäuscht. Obwohl zuvor deutschsprachige Bücher bei mir Vorrang hatten, konnte dieses genauso punkten. Ich bin von Stine spannende, grusselige Bücher gewohnt, die man nicht zur Seite legen kann und einen richtig in seinen Bann ziehen und genau das war bei diesem Buch wieder der Fall.
Obwohl ich am Anfang Probleme mit dem Englisch hatte und es natürlich eine kleine Umstellung für mich war, fand ich schnell in die Geschichte hinein. Das Wörterbuch konnte ich mir zwar nicht ersparen, zum Großteil habe ich den Sinn aber auch ohne verstanden.
Die mit sich selbst unzufriedene Emily freut sich, als ihre Stiefschwester endlich bei ihr einzieht. Schon bei der Ankunft gibt es zwischen den beiden Mädchen Meinungsverschiedenheiten und kurz darauf passieren auch schon die ersten Ereignisse, die Emily wahrscheinlich nie vergessen wird. Doch sie ahnt nicht, dass das erst der Anfang war…
Es ist schon sehr lange her, dass ich ein so mitreißendes, spannendes Buch gelesen habe. Stines Geschichten wirken so realistisch und sind nie langweilig zu lesen. Man wird immer wieder überrascht und alles kommt ganz anders, als man es je geglaubt hätte. Außerdem ist es für Stine nicht genug, nur grusselige und fesselnde Szenen zu schreiben. Er geht auch auf die Probleme von Jugendlichen und in Familien ein, was ich sehr gut finde.
„The Stepsister“ würde ich jederzeit wieder lesen. Wenn man 3 oder 4 Jahre in Englisch unterrichtet wurde, kann man dieses Buch auf jeden Fall problemlos lesen, auch wenn es Stellen und Wörter geben wird, die man nicht versteht.
Ich persönlich werde aber weiterhin deutschsprachige Bücher lesen, da das eher meinen Geschmack trifft.
 
Deutsche Ausgabe von "The Stepsister"
 
(Diesmal kann ich leider keine Zitate bieten, da ich „The Stepsister“ nicht mehr habe. Wer aber gerne eine kleine Leseprobe hätte, kann die ersten Seiten des Buches bei Amazon lesen.)

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Gucci war gestern: Bekenntnisse einer eingebildeten Glamour-Queen

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Verfasst von yellow bookreader Laura am So, 26/12/2010 - 20:45
Inhaltsangabe

Jen genießt ihr Leben als egozentrische Glamour-Queen: Sie klaut einem Obdachlosen seinen Koffer, weil er zu ihrer Tasche passt, sie lästert über ihre beste Freundin, und sie sagt immer, was sie denkt - nicht weil sie aufrichtig ist, Jen ist einfach nur gehässig. Doch als sie ihren Job verliert, muss Jen nicht nur lernen, dass man seine Pradatasche lieber nicht mit zum Arbeitsamt nehmen sollte. Sie findet auch heraus, dass man freundlich sein sollte, wenn man ohne Geld etwas erreichen will. Ein schier unüberwindbares Hindernis für Jen ...

Meine Gedanken zum Buch:

„Jen Lancaster ist genau die Frau, die wir am liebsten hassen.“, so beschreibt die Publishers Weekly Jen, die sich in ihrem eigenen Buch durch viele Auffälligkeit so ins Licht rückt, dass man sie bestimmt nicht mehr vergisst: Einem stechen sofort ihre unglaubliche Arroganz und eingebildete Art, die nicht enden wollenden Shoppingtouren, welche sich durch sehr hohe Preise kennzeichnen, die schlagfertigen und auch manchmal beleidigenden Antworten, die sie austeilen kann, wenn man ihr blöd kommt und ihre unbeschreibliche Liebe für Mode, Taschen und Schuhe aller Art ins Auge.
Doch Jen muss sich ändern, als sie gekündigt wird, was für sie natürlich ein großes Problem darstellt, da sie sich nun auch nicht mehr alles kaufen kann, was sie möchte. Als ihrem Freund (späteren Lebensgefährten) ein ähnliches Schicksal widerfährt, wird das Geld jedoch allmählich knapp und den Beiden wird erst dann so richtig bewusst, welche Geldverschwendung sie in den letzten Jahren eigentlich vollzogen haben. Nun müssen sie sich auf eine große Veränderung ihres Lebensstils gefasst machen, welche ihnen sehr zu schaffen macht…
Egal, wie sehr Jen verschiedene Ereignisse bereut oder sich für ihr Leben, welches sie vor ihrer Kündigung hatte, schämt, sie lässt kein Detail aus und erzählt ihre Geschichte ehrlich und aufrichtig.
Außerdem beinhaltet dieses Buch auch einige E-Mails, bei denen sie jemandem die Meinung sagt, witzige Bewerbungen, mit denen sie versucht, einen Job zu bekommen, Fußnoten, über die man einfach nur lachen kann und Blogeinträge, welche von ihrer Website stammen, die sie gegründet hat, als sie ihren Hass über Unternehmen freien Lauf lassen wollte, die ihr trotz wünschenswerten Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen kein Jobangebot gemacht haben, jedoch auch von anderen Dingen, die sie anderen Menschen einfach mitteilen wollte.
Sie hat auch heute noch einen Blog mit dem Namen Jennsylvania. Dort berichtet sie mindestens jeden dritten Tag über witzige Ereignisse und hat auch eine Menge Fotos von ihren Hunden und natürlich von ihrem Ehemann Fletch und sich selbst zu bieten.
Was ich bei der Rezension dieses Buches besonders herausheben möchte, ist Jens flüssiger Schreibstil, der mir besonders gut gefallen hat. Sie kann alles wunderbar beschreiben und hat meiner Meinung nach einen einmaligen, tollen Schreibstil.
Ich hoffe, dass die vier weiteren Bücher von Jen auch bald ins Deutsche übersetzt werden. Was ich weiß, hat Jen schon bereits ihr 6. Buch fertig gestellt, welches im Mai 2011 in Amerika erscheinen wird.  
Ich würde dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, da es für mich persönlich nichts auszusetzen gibt!

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Als Gott Harley Davidson fuhr

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Verfasst von yellow bookreader Laura am Sa, 20/11/2010 - 10:54
Inhaltsangabe

Mit 37 Jahren befindet sich die Krankenschwester Christine Moore an einem Tiefpunkt ihres Lebens: unzufrieden mit ihrer beruflichen Situation und frustriert von ihrem Privatleben verzweifelt sie an sich selbst. In dieser Krise trifft sie Gott – in Gestalt des Motorradfahrers Joe, der sie versteht wie niemand zuvor. Behutsam weist er ihr den Weg in ein glückliches Leben.
In den USA wurde diese kleine Fabel zu einem heimlichen Kult-Bestseller

Meine Gedanken zum Buch:

 
Normalerweise lese ich solche Bücher wie „Als Gott Harley Davidson fuhr“ nicht, doch im Nachhinein kann ich sagen, dass es eine tolle Idee war, die Geschichte von der 37-jährigen Christine Moore, die todunglücklich mit ihrem Leben ist und den Traum hat, endlich einen Mann zu finden, zu verfolgen. Von Anfang an machte es mir Spaß, dieses Buch zu lesen, auch wenn der Inhalt im groß und ganzem recht einseitig ist.
Manchmal war die Geschichte von Christine und Joe, der versucht, aus Christine einen glücklicheren Menschen zu machen, etwas kitschig, doch ich finde, es hat zum Buch gepasst.
Joan Brady hat einen ganz eigenen Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt und mit tollen Beschreibungen auf jeden Fall bei mir gepunktet hat. Sie hat eine tolle Geschichte geschaffen, die sehr realistisch rüberkommt.
Außerdem ist dieses Buch auch für jene gut, die wenig Zeit haben zu lesen. Mit 191 Seiten und Schriftgröße 16 wird dieses Buch recht schnell ausgelesen.
Es gibt bereits einen 2.Teil, in dem Joe (Gott) einer anderen Frau mit individuellen Geboten den Weg weist. Es trägt den Namen „Als Gott Vollgas gab“ und ich bin mir sicher, es ist genauso witzig wie der 1. Teil.  
Ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, da es einen tollen Inhalt, einen gutleserlichen Schreibstil, witzige Erzählungen und eine überzeugende Geschichte besitzt.

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