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Ägypten

Im Schatten des Todes (Amelia Peabody 1) (Audiobook)

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mi, 16/05/2012 - 13:44
Inhaltsangabe

Schlimm genug, daß Amelia Peabody allein nach Ägypten reist, aber ihre neue Freundschaft zu der mittellosen und verrufenen Evelyn Barton-Forbes sprengt nun wirklich alle Konventionen der viktorianischen Etikette. Als die lebenslustige Evelyn, die eigentlich nur von ihrer mißglückten Verlobung fliehen wollte, bald nicht nur von unzähligen Verehrern, sondern auch von einer erstaunlich lebendigen Mumie verfolgt wird, ist ihre unerschrockene Beschützerin und Hobbydetektivin Amelia gefordert . . .

Meine Gedanken zum Buch:

Nette harmlose Urlaubsunterhaltung, vor allem, wenn man sie angesichts der endlosen ägyptischen Wüste hört. Dies ist der erste Teil von bisher 20, in der die spröde Amelia Peabody ermittelt. Amüsant und very British. Viel mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.
Dagmar Heller liest ganz gut, allerdings gibt sie der resoluten Dame oft eine zu mädchenhafte Stimme. Da die Serie sowieso nur teilweise vertont wurde und da nur gekürzt, würde ich in diesem Fall die Print-Version empfehlen.

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The Donkey-Vous. A Mamur Zapt Mystery (Verschwörung am Nil)

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mi, 16/05/2012 - 13:11
Inhaltsangabe

"Tourists are quite safe privede they don't do anything stupidly reckless," so Captain Owen, the Mamur Zapt, Head of Cairo's Political CID under British Rule, assures the press. But what of Monsieur Moulin, kidnapped from taking tea on th terrace at Shepheard's Hotel? How has mr. Colthorpe Hartley also disappeared? No one has actually seen either victim vanish.... Are these ordinary cirmes? Are they intended as deliberatley symbolc blows at the British? Or are they just a means of discouraging tourism? Owen had better unravel it quickly, or else... And where better to start from than the donkey-vous beneath the terrace, home of Cairo's humble but enterprising youths who hire out their donkeys for photographs and rides...

Meine Gedanken zum Buch:

Teil 3 der Mamur Zapt Reihe ist der erste, der auch auf Deutsch erschienen ist, insgesamt wurden nur 4 von 16 Bänden übersetzt. Schade eigentlich, wo doch so viele Leute nach Ägypten reisen, die gerne vor Ort die entsprechende Literatur lesen.
Im Vergleich zum Originaltitel sagt "Verschwörung am Nil" garnichts über das Buch aus. Donkey-Vous nennen die Einheimischen die Ansammlung junger Männer, die ihre Esel an Touristen vermieten und die den ganzen Tag damit verbringen, vor dem elegantesten Hotel von Kairo herumzulungern. Umso mehr wundert es Captain Owen, der mit den Untersuchungen zum Verschwinden zweier Hotelgäste beauftragt wird, dass keiner von ihnen etwas gesehen haben will. Faden für Faden entwirrt er dieses Rätsel, nicht ohne die Hilfe seines einheimischen Kollegen, der ihn immer weiter mit den Gegebenheiten des Landes vertraut macht.
Letztendlich lebt diese Geschichte nicht von den spannenden Elementen, sondern von dem Bild, das Pearce von der Stadt zu Beginn des 20. Jahrhunderts zeichnet, wo die Engländer noch das Sagen hatten. Captain Owen ist eine sympathische Hauptfigur, und besonders gern mag ich seine launische Geliebte Zeinab, die ihn immer wieder um den Finger wickelt.
Alles in allem ein paar humorvolle bunte Lesestunden, ideal für den Liegestuhl.

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Radubis

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Di, 15/05/2012 - 15:04
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Die goldene Sandale, die ein Adler vor dem Pharao zu Boden fallen lässt, verwirrt ihn. Ob die Besitzerin so schön und elegant ist wie ihr Schuh? Die Sandale gehört keiner geringeren als der Kurtisane Radubis, deren weißer Palast auf einer Insel im Nil den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens bildet.
Der Pharao beschließt, die Sandale höchstpersönlich zurückzubringen, und ahnt nicht, dass er damit sein eigenes Schicksal besiegelt. Denn während er und Radubis sich rücksichtslos ihren Leidenschaften hingeben, brodelt es im Volk, die Höflinge planen Intrigen und die Priester wollen den Machthunger des Pharao nicht länger hinnehmen.

Meine Gedanken zum Buch:

Machfus hat eine ganze Reihe Bücher über das antike Ägypten geschrieben, die im Grunde immer die aktuelle Situation in seinem Heimatland anprangern. Dazu gehört auch "Radubis", die Geschichte einer Kurtisane, unter deren Einfluss das Land und Leute erbarmungslos ausgebeutet werden.
Radubis ist berühmt für ihre Schönheit, und auch der Pharao erliegt ihr bedingungslos. Beide erleben zum ersten Mal in ihrem Leben die wahre Liebe und ergeben sich dieser ohne Rücksicht auf Verluste, bis letztendlich das Volk sich erhebt und zur Wehr setzt.
Wenn man auf die Geschehnisse der letzten Jahre in Ägypten zurückblickt, dann kommt einem diese Handlung seltsam vertraut vor, und auch in der Zeit des Entstehens des Romanes dürfte es für das einfache Volk nicht anders gewesen sein.
Das Buch besticht durch eine einfache klare Sprache, wobei diese auch manchmal etwas seltsam klingt. Im Nachwort habe ich gelesen, dass sie "die Fremdheit der priesterlichen Gesänge und der pharaonischen Verkündigungen" widerspiegelt - darauf wäre ich selbst natürlich nicht gekommen.
Wenn man sich für das antike Ägypten interessiert, erfährt man viel darüber, wie die Menschen vor 4.000 Jahren gelebt haben, allein dafür mag ich das Buch. Ausserdem ist es eine Liebesgeschichte, die durchaus ihre romantischen und ergreifenden Momente hat. Alles in allem ein lesenswertes Buch.

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Vergiss Ägypten. Ein Reiseroman

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Do, 09/02/2012 - 09:10
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Zwischen Orient und Okzident Je öfter Valerie Ägypten besucht und je mehr sie über Zeiten und mystische Traditionen erfährt, umso verwirrender scheint es. "Vergiss Ägypten, wenn du etwas über Ägypten schreiben willst", rät man ihr. So lässt sie sich vor allem von der Vielfalt orientalischer Lebensentwürfe faszinieren. Ein poetischer Reiseroman über eine Frau, die im Orient sich selbst entdeckt.

Meine Gedanken zum Buch:

Barbara Frischmuth, meine österreichische Lieblingsautorin, beschreibt in ihrem Roman liebevoll und sachlich das moderne Ägypten, die Rolle der Frau und speziell die der Österreicherin, die mit einem Ägypter verheiratet ist.
Es ist schon interessant, dass in den 80ern die Frauen noch Miniröcke trugen, zur Zeit der Entstehung des Buches, also 2006 fand die große Wandlung statt, und jetzt sieht man in Kairo kaum mehr eine Frau ohne Kopftuch, wenn nicht gar in der kompletten Verhüllung.
Ich liebe dieses Land, allerdings kenne ich den antiken Teil weitaus besser als den modernen, der ist für Europäer nicht so leicht zugänglich. Dieses Buch hilft mir, eines meiner Lieblingsreiseländer besser zu verstehen.
Abgesehen davon ist es wirklich gut geschrieben, sehr persönlich, sehr weiblich, ohne ein "Frauenbuch" zu sein (was immer das auch sein mag). Ein Tipp für alle, die gern gut geschriebene Bücher über fremde Länder und Kulturen lesen.

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Mein Leben unter zwei Himmeln

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Verfasst von grey bookreader biosigerlmeyer am Fr, 15/04/2011 - 08:57
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Y. C. Kuan erzählt seine spannende Lebensgeschichte. Geboren in Kanton, aufgewachsen in Shanghai, Sohn eines Intellektuellen, besuchte er gute, westliche Schulen. Er erlebte die japanische Invasion und schloss sich mit Begeisterung der kommunistischen Revolution an.
Immer wieder wurde ihm aber sein impulsiver Charakter und seine Liebe zur Freiheit und eigenen Meinung zum Verhängnis, und so wurde er immer wieder strafweise versetzt. Nur mit viel Glück konnte er wieder zurück nach Peking kommen, doch als er wieder das Ziel von Hetzkampagnen wurde, sah er nur noch eine Möglichkeit für sich: die Flucht.
Eine abenteuerliche Reise führte ihn über Ägypten nach Deutschland, wo er in Hamburg schließlich eine neue Heimat und als Professor für Sinologie (Chinakunde)an der Universität eine Stelle fand.

Meine Gedanken zum Buch:

Im Buch wird die Lebensgeschichte sehr detailreich erzählt.   Für mich ist es immer sehr interessant, etwas über die Verhältnisse in verschiedenen Ländern zu erfahren und dieses Buch hat mir ein ganz neues Bild von China gezeichnet. Es hat mir die Menschen in China sehr viel näher gebracht. Laut Klappentext ist der Autor ja auch einer der bekanntesten Vermittler chinesischer Kultur.
Am besten gefallen hat mir die Episode, als er die vorbildliche Modellarbeiterin einer tibetischen Minderheit interviewen sollte. Sie, mit ihrem Charme, ihrer Schönheit und dem ganz anderen gesellschaftlichen Hintergrund, hat ihm nämlich ganz schön den Kopf verdreht! Nachzulesen ab ´Seite 310.

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Die Midaq-Gasse

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Di, 30/11/2010 - 13:48
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Onkel Kamil, der Bonbonverkäufer, al-Hilu mit seinem Friseursalon und der alte Dichter, den keiner mehr hören
will, seit es das Radio gibt – alle suchen ihren eigenen Weg in die Zukunft, und sie sind damit nicht die Einzigen. In diesem fantastischen Roman von Machfus wird eine Altstadtgasse von Kairo zum Mikrokosmos einer Welt im Umbruch.

Meine Gedanken zum Buch:

Eine Gasse in Kairo, wie es sie wohl zu tausenden gibt. Ein Kaffeehaus, ein Laden, ein Friseur - Machfus zeichnet das Bild eines Viertels in den 1940er-Jahren, das sich seitdem sicher kaum verändert hat. Gierige Vermieterinen, listige Heiratsvermittlerinnen, ein reicher Kaufmann, neidische Nachbarn, kein Klischee wird ausgelassen, und doch besteht kein Zweifel an der Authentizität dieser Beschreibungen. Wo anfangs noch eine fadenscheinige Idylle zu herrschen scheint, gewinnen dunkle Machenschaften immer mehr die Oberhand. Verbotene Gelüste, Haschisch und durchtriebene Verführer lösen im Laufe der Geschichte die harmlosen Gassenbewohner mit ihren kleinen Freuden ab, Krankheit, Angst und Tod schleichen sich in ihr Leben ein.
Eine uneingeschränkte Empfehlung für Freunde großer Erzählkunst und ägyptischer Lebensweise.

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Drachenreiter (Audiobook)

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Di, 23/11/2010 - 16:25
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In dem abgeschiedenen Tal, in dem sich die Drachen fernab der Menschen ihr Leben beschaulich eingerichtet haben und sich in Sicherheit wiegen, schlägt die Nachricht ein, wie eine Bombe, dass die Menschen das Tal womöglich fluten wollen. Doch was ist tatsächlich dran an dieser Hiobsbotschaft? Und was kann man tun, wenn es tatsächlich stimmt? Kann man die Katastrophe vielleicht irgendwie verhindern, oder sollte man besser so schnell wie möglich fliehen? Und wenn ja: Wohin? Lug macht sich auf, mögliche Antworten auf diese Fragen am "Saum des Himmels" zu finden, von wo es die Drachen irgendwann einmal in das vermeintlich idyllische Tal verschlagen hatte. Und dorthin, so ermahnt der alte Silberdrache Schieferbart seine Sippe, sollten sie auch zurückkehren…

Meine Gedanken zum Buch:

Dieses ist eines der Bücher, wo mir die Figuren so ans Herz gewachsen sind, dass ich im ersten Moment garnicht glauben will, dass sie jetzt für immer verschwinden, dass ich nicht noch mehr über sie erfahren kann. Der Drache Lung, das Koboldmädchen Schwefelfell, der Waisenjunge Ben, der Homunculus Spinnenbein... jede Figur ist so liebenswert und lebhaft beschrieben, dass man sie quasi vor sich sieht. Die Reise dieser eigenartigen Gruppe beginnt im nördlichen Schottland und führt um die halbe Welt bis in den Himalaya. Ihr Ziel ist es, für Lung und seine Familie eine Heimat zu finden, aus der sie von den Menschen nicht mehr vertrieben werden können und wo die letzten Exemplare ihrer Art sich vor Nesselbrand dem Goldenen verstecken. Immer wieder begegnen wir Fabelwesen aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen, viele davon sind unerwarteterweise viel netter, als man immer angenommen hatte. Wirklich gruselig ist Nesselbrand, der böse Drachenjäger, scheinbar unbesiegbar, unglaublich arrogant und sagenhaft eitel.

Ich muss wieder einmal feststellen, dass ich mit Kinderfantasy mehr anfangen kann als mit den meisten Büchern dieses Genres, die für Erwachsene geschrieben werden.

Rainer Strecker liest ganz hervorragend, es ist wirklich ein Vergnügen, ihm zuzuhören. Nur die Musik, die zwischen den Kapiteln eingespielt wird, ist ein totaler Horror! 1.) mag ich das sowieso nicht, weil es nichts zur Geschichte beiträgt, 2.) ist die Musik wirklich ätzend schlecht und 3.) ist das Gequietsche phasenweise so laut, dass man leiserdrehen muss, damit es einem das Trommelfell nicht zerreisst. Dafür würde ich bei einer Beurteilung des Hörbuchs an sich viele Punkte abziehen. Da aber die Geschichte und der Erzähler so grandios sind, erhält es von mir 100%.

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Die Schätze des Pharao

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Sa, 06/11/2010 - 17:15
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Aus den ägyptischen Museen verschwinden die wertvollsten Schätze des Altertums. Der Mamur Zapt Gareth Owen, Chef der britischen Geheimpolizei in Kairo, wird beauftragt, die Schmuggler ausfindig zu machen. Welche Rolle spielt Miss Skinner, die junge Kunstexpertin, die so dringend Owens Schutz und Hilfe benötigt?

Meine Gedanken zum Buch:

"Die Schätze des Pharao" ist der 7. Teil einer Serie, von der seltsamerweise nur der zweite, der 7. und zwei weitere ins Deutsche übersetzt worden sind. Somit bin ich quasi mittendrin eingestiegen, hatte aber keinerlei Probleme, der Handlung zu folgen. Im Mittelpunkt stehen die Kunstschätze aus der Pharaonenzeit und diejenigen, die sie finden und vor allem ausser Landes bringen und zu Geld machen wollen. Von Kairo aus besuchen wir gemeinsam mit dem Mamur Zapt Alexandria und die Ausgrabungsstätten im Tal der Könige.
Ein netter, gut zu lesender Roman mit leichtfüßigen Dialogen zwischen halbwegs glaubwürdigen Figuren. Ideal als Reiselektüre, wenn man sich selbst auf die Spur der Pharaonen machen möchte.

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Der König von Luxor (Audiobook)

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Sa, 06/11/2010 - 16:40
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Der junge Howard Carter verlässt nach einer unglücklichen Liebesgeschichte England, um in Ägypten als Ausgräber zu arbeiten. Besessen von der Idee, dass im Tal der Könige der Schatz des in Vergessenheit geratenen Pharaos Tut-ench-Amun irgendwo auf ihn wartet, riskiert er immer wieder Hab und Gut und persönliche Beziehungen, bis er letztendlich ans Ziel gelangt.

Meine Gedanken zum Buch:

Vandenberg hat ein unterhaltsames Portät des großen Ausgräbers verfasst, das wohl immer wieder etwas von der Realität abschweift, aber trotzdem ein deutliches Bild von Howard Carter, seiner Zeit und seiner Besessenheit, mit der er im Tal der Könige nach dem Grab von Tut-ench-Amun sucht, zeichnet. Die Geschichte ist flüssig erzählt, die Figuren haben genug Fleisch und Blut, damit sie glaubhaft wirken, und auch an Spannung und Romantik mangelt es nicht. Alles in allem ein unterhaltsamer Roman, der sich bestens dazu eignet, vor Ort der Geschehnisse z.B. auf einer Nilkreuzfahrt zu lesen, aber auch nicht mehr. Das Hörbuch wird sehr angenehm gelesen von Bernd Reheuser!
 

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Die Bibliothek der Schatten

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Fr, 23/04/2010 - 09:53
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Luca Campellis Wunsch, umgeben von seinen geliebten Büchern zu sterben, ging an einem späten Oktoberabend in Erfüllung.

Dass Bücher mehr vermögen, als nur Geschichten zu erzählen, war Luca Campelli schon lange bewusst. Als er an diesem Abend in seinem Antiquariat »Libri di Luca« zu lesen beginnt, spürt er einmal mehr ihre magische Kraft – doch schon wenige Minuten später ist er tot. Sein Sohn Jon will mit dem Geschäft zunächst nichts zu tun haben, aber sehr schnell kann er die mysteriösen Ereignisse nicht mehr ignorieren, die um ihn herum passieren. Und er ist fassungslos, als er die Wahrheit über seinen Vater erfährt: Luca Campelli versammelte regelmäßig Menschen um sich, die eine besondere Gabe verband. Eine Gabe, die auf wundersame Weise die Welt verändern könnte und die dazu die Macht der Bücher nutzt. Doch nun will jemand diese geheime Gesellschaft vernichten. Und Jon ahnt, dass er es mit einem Gegner zu tun hat, der ihm weit überlegen ist …

Meine Gedanken zum Buch:

Dieses Buch ist ein absolutes Vergnügen für alle, die gerne über Bücher lesen und über die Macht des geschriebenen Wortes. Wenn man sich an etwas Mystik und ein paar winzigen Ungereimtheiten nicht stört, kann man 500 Seiten lang in der Welt der Literatur versinken.
"Libri di Luca" ist genau diese Art von Antiquariat, das wir Bücherfreunde uns wünschen, an dem wir nie vorbeigehen können. Birkegaard schildert es mit viel Liebe und Detailtreue, sodass es schnell vor dem geistigen Auge real wird. Ebenso einfühlsam geht er mit seinen Charakteren um, die sich plötzlich im Mittelpunkt eines schrecklichen Planes wiederfinden und verbissen darum kämpfen, sich selbst und letztendlich die Welt vor größerem Schaden zu bewahren.
Die Szenerie wechselt von Kopenhagen nach Alexandria, in die neu gebaute Bibliothek, dem modernen Zentrum des Wissens, wo es zu einem gigantsichen Showdown kommt.
Ich hab das Buch fast in einem durchgelesen - ein spannendes Leseerlebnis auf feinem sprachlichem Niveau.

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