eine art himmel

512Y1X1726L__SS500__1_.jpgMenschen wie du und ich, Außenseiter, Sonderlinge - alle Figuren in Andrea Sailers Erzählungen haben eines gemeinsam: Sie sind auf derSuche nach dem Glück, auf der Suche nach der Liebe, verspinnen sich in ihren Welten, leben in ihren Träumen, sind stark und verletzlich zugleich.

Meine Gedanken zum Buch: 

Nach einigen Verirrungen in den letzten Büchern endlich wieder ein packendes Buch. Da ist doch wirklich jede zentrale Person in sich, mit sich glücklich. Die Außenwelt erkennt das leider jeweil nur schwer. Welch kräftige Worte - absolut keine Jugendliteratur.
Beim Lesen hat man teilweise die Angst diese heftigen Protagonisten könnten einen in die skurrilen handlungen hineinziehen. Immer wieder blickt man auf und freut sich: Ah, ich bin ja noch, Gott sei Dank, in meinem Leben. Uff, nochmals Glück gehabt.
Leicht zu lesen, da einzelne abgeschlossene kurze Geschichten (ich will nicht sagen Kurzgeschichten, da teilweise die Regeln über den Haufen geworfen werden.)
Ich war sehr begeistert.

Muss mich nicht mit blöden Tussis oder beischlafbettelnden Kerlen unterhalten über irgendeinen privaten Mist, der mich nicht interessiert.

Seitenangabe für Zitat1: 
27

"Hast du auch einen Vornamen?" "Anton" "Toni!", korrigierte Julia mit runden Lppen und langem O. "Ich werde dich Toni nennen. Gefällt mir besser! Und jetzt zieh dich ruhig aus, Toni. Du bist bestimmt nicht der erste nackte Mann in dieser Wohnung. Weiß Gott, das bist du sicher nicht!"

Seitenangabe für Zitat2: 
78

Und in der Auslage vergilben Konfektschachteln in fortgeschrittenen Stadien des Verstaubens.

Seitenangabe für Zitat3: 
191
Verlag: 
Steirische Verlagsgesellschaft
Auflage: 
Taschenbuch
ISBN: 
3854891113