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Wolfgang Schorlau

Fremde Wasser

Bild von Lothar Gross
Verfasst von yellow bookreader Lothar Gross am Do, 21/05/2009 - 18:32
Inhaltsangabe

Tod im Bundestag. Die Familie der Abgeordneten Angelika Schöllkopf glaubt nicht an ein natürliches Ableben. Georg Dengler ermittelt – und befindet sich plötzlich selbst in Gefahr. Es geht um Wasser – und um die Macht im Land.

Angelika Schöllkopf erleidet am Rednerpult des Deutschen Bundestages einen Schwächeanfall. Sie stirbt vor laufender Kamera, bevor sie ihre Rede beginnen kann. Zwei Tage lang dominieren die Bilder ihres Todes die Medien, dann vergisst die Öffentlichkeit den Vorfall. Nur ihre Familie glaubt nicht an den plötzlichen Herztod. Sie beauftragt den Privatermittler Georg Dengler mit Nachforschungen. Dengler macht stutzig, dass das Manuskript der geplanten Rede verschwunden ist, und plötzlich befindet er sich inmitten eines globalen Machtkampfes großer Energiekonzerne.

Fremde Wasser ist der dritte Band der erfolgreichen Georg-Dengler-Serie. Wieder begegnen wir dem trinkfesten Stuttgarter Privatermittler Georg Dengler, seiner schönen Nachbarin, der Diebin Olga, dem Freund und Horoskopschreiber Martin Klein und dem Künstler Mario, der diesmal einen gefährlichen Nebenjob annimmt.

»In diesem Krimi ist verdammt wenig erfunden«, sagt Wolfgang Schorlau, der die Methoden, mit denen sich deutsche und internatonale Konzerne überall auf der Welt den Zugriff auf Wasserrechte sichern, intensiv recherchiert hat. Plötzlich befinden sich deutsche Städte im Fadenkreuz der Konzerninteressen. Schorlau blickt hinter die Kulissen der parlamentarischen Demokratie und zeigt, wie Politik wirklich gemacht wird.

Meine Gedanken zum Buch:

Die Fakten, die in diesem Krimi die Hauptrolle spielen, hatte Wolfgang Schorlau damals hervorragend recherchiert. Es geht um das "cross boarder leasing" bei dem Städte ihre Wasserrechte verkaufen, um dann das Wasser bei den Unternehmen wieder zu leasen.
Die Stadt Stuttgart ist derzeit dabei, für viel Geld ihre Wasserrechte zurück zu kaufen, weil die zuständigen Herren erkannt haben, dass es besser sei, wenn man wieder selber über seine Wasserechte verfügen kann.
Ein Krimiautor mit Weitblick.

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Das dunkle Schweigen

Bild von Lothar Gross
Verfasst von yellow bookreader Lothar Gross am Do, 21/05/2009 - 18:22
Inhaltsangabe

»Es geht um eine Erbschaftssache«, sagt Robert Sternberg. Er beauftragt den Privatermittler Georg Dengler, Licht in eine merkwürdige Familienangelegenheit zu bringen. In den Unterlagen seiner verstorbenen Mutter hat er einen Vertrag von 1947 gefunden, in dem sein Großvater das alte Schlosshotel in Gündlingen an die Familie Roth überschreibt. Ohne erkennbare Gegenleistung. »Vielleicht können wir den Kontrakt rückgängig machen«, sagt Sternberg. Der Notar, der den Vertrag damals beurkundete, lebt noch. Er rät Georg Dengler von weiteren Nachforschungen ab. »Lassen Sie die Dinge auf sich beruhen«, sagt er, »es bringt kein Glück, alles wieder ans Tageslicht zu zerren«. Dengler befragt mögliche Zeugen in dem kleinen Ort – und stößt auf eine undurchdringliche Mauer des Schweigens. Schicht für Schicht enthüllt er die Lügen um ein unfassbares Verbrechen in den letzten Tagen des Krieges. Und als er der Wahrheit ganz nahe ist, eröffnen Unbekannte die Jagd auf ihn ...

Wie in seinem ersten, von der Kritik gefeierten Roman »Die blaue Liste« montiert Schorlau aus wahren Begebenheiten eine neue, verblüffende, aber auch beängstigende Sichtweise auf unsere heutige Wirklichkeit.

Meine Gedanken zum Buch:

In diesem Krimi wird dargestellt, dass die Gräueltaten des 2. Weltkriegs teilweise immer noch nicht verarbeitet sind.  Dass auch bei der Bevölkerung damals nicht alles Gold war und manche Untat bis heute vertuscht wird.
Untermalt wie in jedem Krimi von Schorlau mit viel Bluesmusik und am Ende findet sogar ein fiktives Treffen mit Junior Wells statt, einem Bluesmusiker, der schon lange vor dem Entstehen dieses Krimis gestorben ist.

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Die blaue Liste

Bild von Lothar Gross
Verfasst von yellow bookreader Lothar Gross am Do, 21/05/2009 - 18:13
Inhaltsangabe

Privatdetektiv Georg Dengler, früher Zielfahnder beim BKA, ist einem Fall auf der Spur, der fast zu gefährlich für ihn wird und zurückführt in die Zeit der Wende und der großen Gier ...

Georg Dengler ist im Unfrieden beim BKA ausgeschieden. Sein erster Fall als Privatdetektiv verspricht leicht verdientes Geld zu werden. »Es geht um meine Freundin«, sagt der Anrufer. »Ihr Vater kam vor zwölf Jahren bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Merkwürdig ist nur, er rief sie vorher an und sagte, er habe die Maschine verpasst. Forschen Sie ein bisschen nach und schreiben Sie einen Bericht, damit sie wieder ruhig schlafen kann.« Der Vermisste war Mitarbeiter der Treuhand und Verfasser der »Blauen Liste« – des Dokuments, das der Deutschen Vereinigung einen völlig anderen Weg wies ...

Meine Gedanken zum Buch:

Bluesmusik, Politik und Spannung, vereint in einem Kriminalroman, hervorragend recherchierte Fakten und ein bisschen Liebe dabei, das zeichnet Schorlaus Krimis aus.  In Denglers erstem Fall wird die Bader-Meinhof Szene aufgearbeitet.
 

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