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Wolfgang Pucher

Rebell der Nächstenliebe

Bild von markuskrimi
Verfasst von yellow bookreader markuskrimi am Di, 27/10/2009 - 17:34
Inhaltsangabe

Am 2. Juni 1973 hielt Wolfgang Pucher seine erste Predigt in der Grazer Pfarrkirche St. Vinzenz. Die Leute hätten damals nicht recht gewusst, was er meinte, als der Herr Pfarrer sagte: Ich werde für alle Menschen da sein aber in erster Linie für diejenigen, die mich am meisten brauchen. Schon bald wusste der motivierte Jungpfarrer, wo es seiner am meisten bedurfte. In der Delogierten-
Siedlung in der Grazer Heßgasse wohnten damals 800 Menschen, 400 davon waren Kinder. Dort herrschten die hässlichen Gesichter der Armut. Hier absolvierte Wolfgang Pucher seine Lehrjahre als Geistlicher, dem Nächstenliebe nicht nur ein theoretischer Begriff ist. Nur einige Jahre später polarisierte er sein Umfeld bereits heftig die Leute hatten sein Versprechen aus der ersten Predigt mittlerweile begriffen, und nicht jeder hatte seine Freude damit.
Wolfgang Puchers Engagement für die Ärmsten der Armen ist längst legendär. Ob Vinzidorf, Vinzibus, Vinzirast oder Vinzishop er hat eine soziale Marke kreiert, die auch über die Grenzen Österreich hinaus wirkt.

Meine Gedanken zum Buch:

Vor Herrn Pucher ziehe ich den Hut. Er ist einer der ganz wenigen Pfarrer, die mich beeindrucken. Den Kontakt zur katholischen Kirche habe ich meinerseits schon lange abgebrochen; wenn auch jährlich die Kirche den Kotakt zu mir sucht und wissen will, wann ich endlich ein fixes Einkommen habe, da mit sie bei mir den Kirchenbeitrag kassieren können.
Immerwieder kamen mir die Tränen. Das Buch ist so herzerwärmend und gibt Hoffnung, dass Armut, Krankheit und Ausschluss aus der Gesellschaft abgeschafft werden kann.

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