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Stephen King

Dreamcatcher

Bild von TinaMarie
Verfasst von yellow bookreader TinaMarie am Di, 10/04/2012 - 14:54
Inhaltsangabe

Henry, Jonesy, Biber und Pete besuchen dieselbe Schule und sind die dicksten Kumpels. Und sie haben einen fünften Freund, der etwas ganz besonderes ist: Duddits, ein Junge mit Down-Syndrom aus der Sonderschule, den sie einmal vor älteren Mitschülern in Schutz genommen hatten und mit dem sie seither den größten Teil ihrer Freizeit verbringen. Duddits mag zwar über den IQ einer Vogelscheuche verfügen, aber er ist witzig und liebenswert. Außerdem ist er mit einer telepathischen Begabung gesegnet, die sich ansatzweise auch auf die vier Freunde überträgt und einen Großteil ihrer engen Verbundenheit ausmacht -- auch wenn sie sich dessen kaum bewusst sind.

25 Jahre später: Die Lebenswege der Jugendfreunde haben sich weitgehend getrennt, doch jeden November gehen sie in den Wäldern von Maine gemeinsam auf die Jagd. Als sie auf ihrer Jagdhütte eingeschneit werden, nehmen sie die Radiomeldungen über seltsame Lichter am Himmel nicht weiter ernst, bis eine Megafonstimme aus einem Hubschrauber die Gegend zum Sperrgebiet erklärt. Von einer geheimnisvollen Epidemie ist die Rede, und aus der Ferne ertönen Schüsse, eine Explosion dröhnt durch den Wald. Für die vier Freunde beginnt ein Albtraum, der sie in die Vergangenheit führt, bis an die Grenzen ihres Vorstellungsvermögens.

Meine Gedanken zum Buch:

Dieses Buch diente King zu Bewältigung eines schweren Unfalltraumas.
 
Sehr vieles spielt sich daher auf einer emotionalen Persönlichkeitsebene ab; die einzelnen Charaktere sind sehr gut entwicklelt; genial ist auch der Gedankenraum, in dem sich Jonesy zurückzieht.
 
Das Entstehen der Freundschaft zwischen den vier Freunden und Duddits war sehr einfühlsam beschrieben - so viel Sensibilität bei einem so heiklen Thema hätte ich King gar nicht zugetraut.
 
Die miitärischen Szenen habe ich als sehr langatmig empfunden, wobei die Gestalt des irren Mr. Kurtz sehr gut getroffen war.
 
Und wieso wurde der ursprüngliche Buchtitel nicht einfach in Traumfänger übersetzt anstatt in Duddits umbenannt?  

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Salem's Lot

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Verfasst von yellow bookreader TinaMarie am Di, 10/04/2012 - 14:13
Inhaltsangabe

In seiner Kindheit erlebt der junge Ben Mears in seiner Heimatstadt Jerusalem's Lot Schreckliches. Er flieht vor seiner Vergangenheit – bis er schließlich in die Stadt zurückkehrt, um sich seinen Ängsten zu stellen.

Er nimmt sich vor, das alte Marsten-Haus zu mieten, in dem er vor vielen Jahren als kleiner Junge den längst gestorbenen Besitzer lebendig an einem Strick in einem Zimmer vorfand. Doch muss er feststellen, dass das Haus bereits vermietet ist – unerwartet, hat doch die ganze Stadt Angst vor dem alten Haus.

Die neuen Mieter sind scheinbar Geschäftsleute – eine Spedition hat eine seltsame, große Kiste dort abgeliefert. Ben möchte mehr über die Fremden herausfinden - und schon bald gibt es erste Opfer in Salem's Lot.

Einige Menschen sterben an Blutarmut, bei dem Totengräber findet er schließlich Bisswunden am Hals. Ben Mears geht der Sache trotz Angst und Gefahren weiter auf den Grund – bis schließlich der Vampirismus gänzlich und unkontrolliert in der Stadt umhergreift.

Meine Gedanken zum Buch:

Ein geniales Buch - spannend, fesselnd, grausig, unerwartet und auch deprimierend, wie die Siuation unaufhaltsam immer hoffnungsloser wird. Und es ist gemein, obwohl ich das ja eigentlich bei King gewohnt bin.
Aber eigentlich ist das, was sich hinter den Fensterfassaden der Stadt abspielt viel schrecklicher als der Blutrausch der Vampire, die Ja eigentlich nichts dafür können.
 
Das Buch ist eine Hommage an Bram Stokers Dracula, eines der Bücher, die den Autor schon in seiner Kindheit faszieniert haben und das ihn letzlich zu diesem Buch inspiriert hat. Deshalb ist es empfehlenswert, sich zuerst Bram Stokers Werk vorzunehmen, was das Leseerlebnis noch um einen Grad intensiver macht, da man die vielen Anspielungen erkennen kann.

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Duma Key (Kindle Edition)

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Verfasst von yellow bookreader TinaMarie am Di, 10/04/2012 - 13:32
Inhaltsangabe

Nachdem ein zurücksetzender Kran ihn in seinem Pickup-Truck einklemmte, muss der selbständige Baumillionär Edgar Freemantle ein neues Leben beginnen – eine, wie sein Psychiater es nennt, 'geographische Kur'. Während seiner äußerst schmerzhaften körperlichen Rehabilitation (er hat seinen rechten Arm verloren und mehrere Brüche erlitten), reicht seine Frau, mit der er 25 Jahre lang verheiratet war, die Scheidung ein. In einem seiner nun üblichen Wutanfälle hat er sie mit einem Plastikmesser angegriffen und versucht, sie mit seiner ihm gebliebenen Hand zu erwürgen – sie will weg von ihm.

Und somit verlässt Edgar Minnesota und zieht nach Duma Key, einen überraschend schöne, gering bebaute Insel in der Nähe der Küste Floridas, wo er sich ein Haus mietet. Bei der Ankunft weiß er nur eins: Er will zeichnen. Irgendetwas muss er tun, als 'Hecke gegen die Nacht', so sein Psychiater.

Duma Key und seine wenigen Häuser sind im Besitz von Elizabeth Eastlake, einer älteren Dame, deren tragische und mysteriöse Familiengeschichte allmählich enthüllt wird, während Edgar zuerst zeichnet, dann malt, manchmal fieberhaft und zudem mit einem Talent, das von einem Ort außerhalb seines Körpers zu kommen scheint.

Viele seiner Gemälde verfügen über eine nicht kontrollierbare Macht, und als die Geister aus Elizabeths Kindheit aufzutauchen beginnen, ist der Schaden, den sie anzurichten in der Lage sind, Furcht einflößend ...

Meine Gedanken zum Buch:

Mir hat gefallen, wie die Handlung langsam und behutsam aufgebaut wird und wie sich nach und nach die einzelnen Bruchstücke von gezielt plazierten Einzel-Informationen wie bei einem Puzzle zu einem Gesamtbild zusammenfügen; wenn das Grauen kommt, hat man bereits eine Beziehung zu den Charakteren aufgebaut - das wahre Grauen liegt in der Unausweichlichkeit und obwohl sehr viele Ereignisse vorhersehbar sind, bleibt die Spannung dennoch aufrecht.
 
Und wiedereinmal versteht es King meisterhaft, menschliche Schwächen und Ängste zu portraitieren.

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Die Arena

Bild von mausezahn
Verfasst von grey bookreader mausezahn am Sa, 09/01/2010 - 01:18
Inhaltsangabe

Der kleine Ort Chester's Mill in Maine wird aus heiterem Himmel von einer unsichtbaren Barriere, einem Dome, von der Außenwelt abgeschnitten. Innerhalb weniger Tage entsteht das Grauen nicht durch diese äußere Tatsache, sondern aus den Handlungen der eingeschlossenen Menschen selbst heraus.

Meine Gedanken zum Buch:

Was für ein unglaublicher Lesesog. Nachdem ich die gesamten Weihnachtsferien in Chester's Mill, Maine, USA, verbracht habe, bleibt mir nur zu sagen: King ist wirklich der King der Spannung! Der kleine Ort Chester's Mill wird mitsamt des Sammelsuriums eigenwilliger Bewohner von einer unsichtbaren Kuppel von der Außenwelt getrennt. Drinnen beginnt es bald zu köcheln und nur wenige Tage braucht es, bis daraus ein unfassbar tragischer Sturm wird. Die Verantwortung dafür tragen, wie so oft, die Menschen selbst. Götter mögen ihren eigenen Willen verfolgen, doch der Mensch ist es, der den Funken zur Vernichtung liefert. Ein tolles Buch, eine unheimlich starke Geschichte!

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