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Saskia Noort

Das dunkle Haus

Bild von Alex Gölles
Verfasst von yellow bookreader Alex Gölles am Do, 14/05/2009 - 23:20
Inhaltsangabe

Maria weiß, dass sie dieses Kind nicht bekommen kann. Schon jetzt wächst ihr alles über den Kopf. Sie muss Geld verdienen, kochen, Merel und Wolf aus dem Kindergarten abholen, putzen - einfach alles, denn ihr depressiver Freund Geert ist nur ein Klotz am Bein. Verzweifelt lässt sie das Kind wegmachen.
Aber danach geht es los. Sie bekommt eine Morddrohung nach der anderen, und jede ist unheimlicher als die vorige. Zunächst denkt sie an fanatische Abtreibungsgegener. Dann verdächtigt sie Geert. Danach ihren Exfreund.
Irgendwann wird die Angst übermächtig, und Maria flieht mit den Kindern zu ihrer Schwester ans Meer. In das Haus ihrer Kindheit. Aber dort wird sie mit Erinnerungen konfrontiert, die sie lieber vergessen hätte. Wird sie wahnsinnig, so wie ihre Mutter, hier, in diesem dunklen Haus?
Oder gibt es wirklich einen unheimlichen Verfolger, der immer näher kommt...?

Meine Gedanken zum Buch:

Durch die Ich-Erzählerin Maria ist man hautnah an diesem ganzen Dilemma. Man spürt die Angst, die Sorge um die Kinder, die Zweifel, das Richtige getan zu haben. Immer wieder werden die Umstände und Hintergründe zu den eigenen Beziehungen und zur Kindheit erklärt. Somit ergibt sich ein rundes Bild. Gegen Ende erahnt man dann selbst, wer die Morddrohungen verfasst. Gegen Ende wird das Buch immer rasanter und wendiger. Gut zu lesen, schwer aus der Hand zu legen, vermittelt gut die Emotionen der Heldin, man taucht in die Geschichte. Und spannend.

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