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Richard Matheson

I am Legend (Ich bin Legende)

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mi, 06/02/2008 - 14:50
Inhaltsangabe

Ohne den Schrecken zu mindern, wird in diesem Buch der Vampirismus als eine Krankheit dargestellt, die sich wissenschaftlich erklären lässt. Der Held Robert Neville, vielleicht der letzte gesunde Mensch auf Erden, findet sich selbst in einem paranoiden Albtraum wieder. Nachts umzingeln die blutrünstigen Untoten der kleinen amerikanischen Stadt sein verbarrikadiertes Haus. Tagsüber, wenn sie sich im Schatten verstecken und in eine Art Koma verfallen, richtet Neville mit seinen Holzpfählen ein unbeschreiblichen Blutbad unter ihnen an. Er findet sogar etliche pseudowissenschaftliche Erklärungen für die typischen Eigenschaften eines Vampirs, wie z.B. Lichtempfindlichkeit, Verwundbarkeit durch Holzpfähle anstatt von Pistolenkugeln, ihre Angst vor Knoblauch etc. Was die Geschichte so erschreckend macht, ist die schrittweise Veränderung der Sichtweise, die zeigt, wie Neville durch seinen Kampf gegen die Monster selbst langsam zu einem solchen mutiert - nicht einem Vampir, sondern zu etwas, das den Vampiren Angst macht und sie in ihren Träumen als eine schrecklichen Legende aus den bösen alten Tagen verfolgt.

Meine Gedanken zum Buch:

Ich habe das Buch (in Deutsch ist es jetzt als "Ich bin Legende" erschienen, ich würde aber das Original empfehlen, da es sprachlich durchaus etwas hergibt) vor Jahren gelesen, in der Erwartung einer klassischen Vampirgeschichte. Und obwohl natürlich Vampire vorkommen, sind diese nur ein Mittel zum Zweck, könnten genausogut Zombies oder Werwölfe sein.
Die Geschichte hat mich damals zutiefst beeindruckt. Die Einsamkeit dieses Menschen, das ständige Misstrauen, dieses Niezurruhekommen und letztendlich seine innere Verwandlung sind unglaublich eindrucksvoll beschrieben.
Den Film hab ich noch nicht gesehen, bin gespannt, ob der die wahre Dramatik der Geschichte auch wirklich rüberbringt. Wobei als Handlungsort anstelle der amerikanischen Kleinstadt New York gewählt wurde, was natürlich ganz eigene Möglichkeiten allein vom Atmosphärischen her bietet.

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