Pascal Mercier

Lea

Michael Hausmann

Inhaltsangabe

Leas zieht sich nach dem Tod ihrer Mutter völlig zurück und ist für ihren Vater kaum mehr zugänglich. Bis sie sich in den Kopf setzt, Geige zu lernen und dadurch Menschen kennenlernt, die sie durch Höhen und Tiefen der folgenden Jahre tragen. Ihr Vater ist verzweifelt, weil er immer weniger Zugang zu ihr hat, ist aber gleichzeitig unfähig sich seiner Tochter mitzuteilen. Die beiden Leben äusserlich aneinander vorbei, wollen aber doch gegenseitig nicht enttäuschen, leben immer in Erwartung der... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Kann man tatsächlich so in sich selbst gefangen sein, so unfähig sich anderen mitzuteilen, selbst wenn sein ganzes Inneres danach schreit?
Pascal Mercier baut eine spannende Gefühlswelt rund um Martijn und Lea Van Vliet auf, erzählt aus ineinanderfliessenden Perspektiven... | ... weiterlesen

Zitate

Erst als Lea den Bogen fallen ließ und die Geige mit beiden Händen am Hals faßte, wußte ich: "Das ist das Ende"

Als Van Vliet die Hände das zweite Mal vom Steuer nahm udn sie wenige Zentimeter davon entfernt hielt, fand ich es merkwürdig, denn wieder tat er es, als ein Lastwagen entgegenkam.

Reinhard E. Karner

Inhaltsangabe

Ansichten und nützliche Ratschläge für viele Lebenslagen. Gebrauchsanweisungen von Schriftstellern, die es wissen müssen.

Gedanken zum Buch

Sehr tolle Aussprüche. Ein dünnes Büchlein voller Wahrheiten. Oder sagen wir Ansichten, man muss ja nicht mit allem einverstanden sein. Ideal als Geschenk, weil dünn und in ca. 20 Minuten durchgelesen. Man fühlt sich bestärkt und geistig doch gefordert. "Hurra, ich h... | ... weiterlesen

Zitate

Eins dürfen wir nicht vergessen. Wir leben in einer vollständig amoralischen Zeit. Antonio Tabucchi aus "Tristano stirbt"

Die Angst vor der Verrücktheit ist in diesen Augenblicken so stark, daß ich fürchte, nur aus der Angst könnte ihr Anfang hervorgehen.
Wilhelm Genazino aus "Ein Regenschirm für diesen Tag"... | ... weiterlesen

Sich verabschieden, das ist auch etwas, das man mit sich selbst macht: zu sich selbst stehen unter dem Blick des Anderen.
Pascal Mercier aus "Nachtzug nach Lissabon"

Michael Hausmann

Inhaltsangabe

Raimund Gregorius, Altphilologe und Professor für Altgriechisch und Latein an einem Berner Gymnasium verlässt eines Tages überaschen mitten im Unterricht die Klasse und reist nach Lissabon um die Spuren eines Portugiesischen Autors aufzunehmen und dessen Leben und Umfeld zu erkunden.
Notwendig wie das Glas zum Wein ist die Rahnmenhandlung für den philosophischen Inhalt des Buches. Der Autor dikitert dem schreibenden Portugiesen seine eigenen philosophischen Betrachtungen über Probleme d... | ... weiterlesen

Zitate

Was wäre des religiöse Symbol des Christentums, wenn der Heiland nicht am Kreuz sondern beispielsweise durch die Guillotine gestorben wäre.

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