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Michael Cox

The Glass of Time (Schatten der Zeit)

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mo, 15/02/2010 - 12:32
Inhaltsangabe

1876: Noch immer trauert Lady Tansor um ihre Liebe, die vor Jahren ermordet wurde. Als sie Alice Gorst als Zofe einstellt, scheint sie eine Vertraute gefunden zu haben, denn die junge Frau ist gebildet und feinfühlig. Auch Lady Tansors Söhne suchen die Nähe der attraktiven Alice. Was sie nicht ahnen: Alice hat einen Auftrag, der ihre ganze Existenz zerstören könnte ...

Meine Gedanken zum Buch:

Dieses Buch ist die Fortsetzung zu "The Meaning of Night: A Confession" (In der Mitte der Nacht: Ein Geständnis", und führt uns zurück nach Evenwood, das Anwesen der Tansors in der Nähe von London. Der Tod von Phoebus Daunt hat Emily Carteret, mittlerweile Lady Tansor, schwer erschüttert und unlöschbare Spuren hinterlassen. Esperanza wird von ihrer Ziehmutter und ihrem Hauslehrer als Zofe nach Evenwood geschickt, um dort eine "große Aufgabe" zu erledigen, deren voller Umfang ihr erst mit der Zeit mitgeteilt wird. Immer wieder holt ihre eigene Vergangenheit sie ein und die ihres Vaters, bis letztendlich das Schicksal seinen Lauf nimmt und Esperanza ihre Bestimmung erkennt.
 
Wie schon das erste Buch ist auch dieses ein literarisches Meisterwerk und ein Muss für alle Freunde viktoriansicher Literatur. Michael Cox, leider 2009 verstorben, versteht es hervorragen, den Zeitgeist aufleben zu lassen, seine Figuren sind lebendig und grandios charakterisiert, die Handlung ist bis zum Schluss so aufregend, dass man das Buch nur ungern aus der Hand legt. Ein Muss für alle, die gerne spannende Geschichten auf hohem sprachlichem Niveau lesen, die sich von dem herkömmlichen Krimieinerlei deutlich abheben.

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In der Mitte der Nacht: Ein Geständnis (The Meaning of Night: A Confession)

Bild von tedesca
Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mo, 22/12/2008 - 10:53
Inhaltsangabe

London 1854. Was treibt einen gebildeten jungen Mann dazu, einen Mord zu begehen? Edward Glyver kann nicht erkennen, dass er mit dieser Tat Schuld auf sich lädt. Zu sehr ist er gefangen von dem glühenden Wunsch, grausame Rache zu üben an dem Mann, der sein bester Freund war und nun sein erbittertster Feind ist: Phoebus Daunt. Alles scheint ihm dieser Mann zu nehmen: den Glauben an Freundschaft, die Frau, die er liebt, und das Erbe. Es beginnt der mörderische Wettlauf zweier Männer, die sich in ihrer Brillanz und Gerissenheit, in ihrer Sensibilität und Hybris auf geradezu unheimliche Weise ähnlich sind. Und Edward will siegen, ganz gleich, was es ihn kostet.

Meine Gedanken zum Buch:

Dieses Buch ist eine echte Ausnahmeerscheinung und sollte von allen gelesen werden, die mit der viktorianischen Zeit etwas anfangen können. Michael Cox erzählt eine Geschichte, die im Jahr 1854 spielt, in der entsprechenden Sprache, was der Spannung und Dichtheit der Erzählung keinerlei Abbruch tut, ganz im Gegenteil. Gespickt mit literarischen Hinweisen und Erklärungen zu den lokalen Gegebenheiten im London dieser Zeit, nimmt die Intrige ihren Lauf, stolpert Edward seinem Schicksal entgegen. Ein grandioser Roman mit hohem Anspruch an seine Leser!

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