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Markus Heitz

Collector

Bild von jaqui
Verfasst von white bookreader jaqui am Sa, 09/10/2010 - 16:16
Inhaltsangabe

Wir schreiben das Jahr 3042. Die Menschheit ist ins Weltall aufgebrochen, doch nicht mit eigener Technik, sondern mit Hilfe von Objekten, die man bei Ausgrabungen auf der Erde gefunden hat: außerirdische Hinterlassenschaften, die zwar funktionieren, deren Funktionsweise die menschlichen Piloten jedoch nur in Ansätzen verstehen. So verläuft die Besiedelung anderer Planeten denkbar chaotisch. Doch dann treffen die Menschen auf eine außerirdische Spezies – die Collectors – allerdings mit katastrophalen Folgen.

Meine Gedanken zum Buch:

Der Autor schafft es gekonnt seine Leser in den Bann zu ziehen. Schon allein in den ersten Seiten ist man drin in der Geschichte, unter anderem bei Kris dem Kutscher, der für eine Firma ein Gerät von A nach B transportieren soll. Dabei geht natürlich so einiges schief und ehe es sich der gute Mann versieht ist er mitten drin in der Geschichte. Und dabei wollte er doch nur einfach seinen Job machen und von Abenteuern nichts wissen.
Als ich das Buch aufschlug hat mich zuerst das umfangreiche Namensverzeichnis fast erschlagen. Aber davon sollte man sich keinesfalls abschrecken lassen. Die meisten Personen sind nur am Rande wichtig und außerdem wird im Text immer sehr genau erklärt wer zu wem gehört und wie sie alle zusammen gehören. Das Register habe ich daher nur zum Spaß bemüht wenn ich mal wieder aufgrund der sich überschlagenden Ereignisse zu schnell gelesen habe und ich nicht mehr genau wusste wie die ganzen kybernetischen Wesen denn jetzt wirklich heißen.
Eines ist bei Heitz allerdings klar: Zimperlich geht er mit seinen Figuren nicht um und nicht nur einmal habe ich mir gedacht: Jetzt lässt er die auch noch sterben! Die Seiten sind nur so dahin gerast und ich konnte und wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Von der ersten Seite an will man wissen wer die Collector sind und was sie von den Menschen wirklich wollen.
Wer übrigens SF mag, wird hier einigen Begriffen wieder begegnen. Als Planeten kommen Babylon 5 und Kitomea vor. Wesen, wie die Co-Driver, die den Verstand eines Menschen besetzen, erinnern an die Tokra oder eher an die Goa`uld aus Stargate.
Heitz zeichnet eine Zukunft, in der ich nicht gerne leben möchte. Menschen lassen sich gesunde Gliedmaßen amputieren um bessere kybernetische zu bekommen und manche Menschen sind im Grunde keine mehr, denn sie wurden zu ganzen Automaten. Zudem gibt es tierähnliche Wesen mit menschlichen Körpern, sogenannte Betas, in allen Variationen. Vom Werwolf bis zum Affen ist alles dabei. Und mittendrin kommt noch eine philosophische Diskussion, die ich sehr spannend fand: Wir glauben, dass die Tiere unter uns stehen, weil wir einen Verstand und eine Seele haben. Vielleicht gilt das auch für die Collector. Vielleicht sind wir für sie auch nur Tiere?
Zusammenfassend kann man sagen: Eines der besten SF-Romane, die ich in letzter Zeit gelesen habe, ein absoluter Buchtipp also.

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Ritus

Bild von Nina13
Verfasst von grey bookreader Nina13 am Mi, 14/01/2009 - 23:34
Inhaltsangabe

"Zwei Männer, die nur ein Ziel kennen. Ein Fluch, der die Jahrhunderte überdauert."

Frankreich im Jahre 1764.
Die Menschen leben in Angst und Schrecken - denn ihre Kinder werden gehetzt und getötet. Was ist das für eine Bestie, die kein Jäger stellen kann? Unter den vielen Männern, die sich auf die Jagd begeben, ist auch der Wildhüter Jean Chastel. Er selbst birgt ein dunkles Geheimnis - und niemand ahnt, dass der gnadenlose Ritus der Bestie auch zweihundert Jahre später noch Opfer fordern wird.

Meine Gedanken zum Buch:

Dieses Buch ist unglaublich. Eine wirklich packende Geschichte - die im 2. Teil fortgesetzt wird.
Besonders toll finde ich, dass dieses Buch nicht so ein typischer Fantasy-Schinken ist, sondern ziemlich realistisch geschrieben ist. Eine wirkliche fantastische Mischung aus Mystik, Mord und Spannung mit einem Hauch von Erotik.

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