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Kathleen McGowan

Das Jesus-Testament

Bild von Claudia Maralik
Verfasst von yellow bookreader Claudia Maralik am Mo, 27/04/2009 - 14:38
Inhaltsangabe

Maureen Pascal ist die Verheißene. Sie ist eine Nachfahrin Maria Magdalenas und Erbin einer Wahrheit, welche die Kirche seit 2000 Jahren unterdrückt. Doch was ist die Wahrheit? Sie steht geschrieben im "Buch der Liebe". Jenes einzigartige Dokument, von Jesus selbst verfasst, verschwand im Jahre 1244 und wurde seitdem nie mehr gesehen. Die Spuren jener Tage finden sich als Hinweisen in Stein und Glasfenstern, welche von den Baumeistern der großen Kathedralen hinterlassen wurde. Doch Maureen und ihre Freunde sind nicht die Einzigen, die dieser Spur folgen. Denn an ihrem Ende steht der älteste menschliche Kampf überhaupt - die große Schlacht zwischen Licht und Dunkel - ihre Gegner wollen um jeden Preis verhindern, dass die Welt die Wahrheit erfährt.

Meine Gedanken zum Buch:

Während mich ihr Erstlingswerk "Das Magdalena-Evangelium" total begeistert hat, war ich von diesem Roman ein wenig enttäuscht. Diese Thematik hat so viel Potential - hätte Dan Brown diesen Roman geschrieben, ich hätte das Buch nicht mehr aus der Hand legen können.  So allerdings haben sich die 573 Seiten doch etwas in die Länge gezogen, Spannung kam für mich erst im letzten Drittel auf.
Mein Fazit, der Roman wirft zum Teil recht interessante Theorien auf, ist für meinen Geschmack mäßig spannend - nicht schlecht aber leider auch kein Kracher.

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Das Magdalena Evangelium

Bild von querulantia
Verfasst von green bookreader querulantia am Mo, 18/02/2008 - 19:52
Inhaltsangabe

Die Autorin schildert in diesem Roman die Erlebnisse einer jungen, amerikanischen Journalistin namens Maureen Paschal. Diese schrieb ein Buch über verkannte Frauen in der Geschichte und ist im Zuge ihrer Recherchen auch nach Israel gereist. Eine Vision, die sie dort von Maria Magdalena hat, beunruhigt sie sehr. Aber als Maureen dann noch von einem ihr gänzlich unbekannten schottischen Adeligen eingeladen wird und dieser ihr verspricht ihr mehr über ihren verstorbenen Vater zu berichten, gerät ihr ganzes Leben aus den Fugen.

Meine Gedanken zum Buch:

Der Autorin ist es nicht nur gelungen eine interessante und spannende Geschichte zu erzählen. Auch klammert sie sich nicht an irgendwelche Verschwörungstheorien. Sie wirft vor allem die Frage auf wie die Geschichte der Menschheit  wohl beschrieben worden wäre, wenn man den weibliche Anteil daran als gleichwertige Quelle herangezogen hätte.
Aus christlicher Sicht wird ein sehr sympatisches, weil sehr menschliches Bild von Jesus gezeichnet, in dessen Leben Maria Magdalena eine zentrale Rolle gespielt hat und der den gleichen Wert zwischen Mann und Frau schon damals anerkannt hat. Maria Magdalena wird als starke Glaubensführerin beschrieben, mit großer spiritueller Kraft, deren Bedeutung über die Jahrhunderte immer mehr heruntergespielt wurde. Schade eigentlich.
Mir tut der Gedanke gut, dass Maria Magdalena diese Rolle in der Geschichte des Nazareners und seiner Bewegung gespielt haben könnte und ich bin überzeugt davon, dass uns die offizielle(n) Kirche(n) einiges an "außerbiblischen Wahrheiten" vorenthalten.

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