Joseph Roth

Claudia Maralik

Inhaltsangabe

Radetzkymarsch.jpgIn der Schlacht bei Solferino im Jahre 1859 rettet der slowenische Infantrieleutnant Joseph Trotta dem österreichischen Kaiser Franz Joseph I. das Leben. Er wird dafür geadelt und mit Orden ausgezeichnet und verläßt unwiderruflich den Weg seiner bäuerlichen Vorfahren. So beginnt die Geschichte der Familie von Trotta in einer Zeit, in der die Herrschaft der Habsburger noch ein... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Da für mich 2012 ja wirklich ein recht intensives Jahr mit den  guten alten Klassikern war, durfte auch ein Roth nicht fehlen.
Und in dem Fall wurde es natürlich "Radetzkymarsch", immerhin zählt gerade dieser Roman zu einem der Bekanntestens und Wicht... | ... weiterlesen

Zitate

Michael Hausmann

Inhaltsangabe

In einer düsteren Bar mitten in Paris erzählt Selmon Golubtschik seine Lebensgeschichte, die die Geschichte eines Mordes ist, der als solcher eigentlich gar nicht bezeichnet werden will. Absolut schräge Geschichte, eigentlich fast eine Satire über gewünschtes und stattgefundenes Schicksal, über gewünschte und gewährte Liebe, über erkannten und heimlichen Hinterhalt, dreiste Hochstapelei und über durchgeführten und gedachten Mord.

Gedanken zum Buch

Nur reine Erfindung? Joseph Roth hat dieses Buch im Exil in der Zwischenkriegszeit geschrieben. Keine geschilderte Episode ist Möglichem so fern, dass sie nicht tatsächlich hätte irgendwann stattfinden können. Sich immerwährend wiederholende Muster in allen Zeitaltern der Menschheit, aufs neue da... | ... weiterlesen

Zitate

Ich wartete ein paar Tage. Ich wartete, ich muss sagen, in grosser Ungeduld, sozusagen in einer moralischen Ungeduld. Ich sagte: eine moralische Ungeduld, denn es überfiel mich damals die Sehnsucht nach der Reue, und ich glaubte, gerade damals wär... | ... weiterlesen

...Man konnte durch eine ziemlich breite Ritze einer dünnen, tapezierten Bretterwand alles sehen und hören.
Und - ich sah, meine Freunde! - ich sah Lutetia, die Geliebte meines Herzens, in der Gesellschaft des jungen Krapotkin...in den Armen... | ... weiterlesen

Reinhard E. Karner

Inhaltsangabe

Nach zwölf Jehren Militärdienst übernimmt Anselm Eibenschütz seiner Frau zuliebe den Posten eines k.-u.-k-Eichmeisters. Auf seinem kleinen Wagen fährt er durch die Dörfer, prüft Maße und Gewichte der Händler. Doch in einer Gegend, in der Bestechung und Betrug an der Tagesordnung sind, ist einer wie Eibenschütz, der gewissenhaft die Einhaltung der Gesetze überwacht, ein geborener Feind.

Gedanken zum Buch

Wo keine Regeln mehr greifen herrscht Anarchie, hier eher eine Stille.

Zitate

Das Gespräch erlosch. Bald erhoben sich die Hypothekengläubiger und gingen. Sie sahen verprügelt aus, und sie erinnerten an Hunde.

Wenigstens anrühren will ich sie, dachte er sich, nur anrühren! Gar keine von den Wonnen, die ihr Körper enthält. Aber anrühren, anrühren!

Joseph Roth abonnieren