John Irving

Witwe für ein Jahr

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Verfasst von grey bookreader Katjuscha am Do, 28/02/2008 - 09:25
Inhaltsangabe

Das Buch beginnt mit der 3jährigen Ruth Cole, deren Eltern sich gerade trennen und Edi O´Hare, beginnt bei ihren Vater als Assistent zu arbeiten.
Als die Mutter endgültig aus der Ehe ausbricht, ist Edi bei Ruth.
Jahre später setzt der Roman fort: Ruth ist eine erfolgreiche Autorin und ihr Leben kreuzt sich wieder mit Edis.
Es geht um Liebe, das Leben und die Besonderheiten des Einzelnen.

Meine Gedanken zum Buch:

Ich mag dieses Buch, weil es zum Träumen anregt, trotz der vielen Rückschläge der Hauptpersonen.

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Gottes Werk und Teufels Beitrag (The Cider House Rules)

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mo, 11/02/2008 - 15:54
Inhaltsangabe

Homer ist anders als die anderen Kinder im Saint-Cloud's Waisenhaus: Er will nicht weg. Nach vier gescheiterten Adoptionsversuchen erlaubt Dr. Larch ihm daher, zu bleiben - unter der Bedingung, daß er im Waisenhaus mit angeschlossener Entbindungs- und Abtreibungsstation bei Gottes Werk - dem Entbinden - und bei Teufels Beitrag - dem Abtreiben - assistiert. Doch das ist nur der Beginn von Homers Odyssee.

Meine Gedanken zum Buch:

John Irvings meisterhafter Umgang mit Worten, der selbst brutale Gewalt und medizinische Eingriffe lesbar macht, kommt natürlich im Originaltext besonders gut zur Geltung (die Übersetzung kenne ich nicht). Es ist dieser leise, humorvoll-ironische Unterton, der Irving auszeichnet. In manchen Szenen kann man sich, trotz aller Dramatik, ein Schmunzeln nicht verkneifen. Doch schon in der nächsten Zeile bleibt einem das Lachen im Halse stecken.
Und nicht nur die Sprache, auch die authentisch dargestellten Charaktere erwecken St. Cloud's und Maine zum Leben und ziehen den Leser in ihren Bann.

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Zirkuskind

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mo, 11/02/2008 - 15:45
Inhaltsangabe

Irvings turbulente Geschichte spielt zum größten Teil in Bombay. Held ist der pummelige Arzt Dr. Daruwalla, dessen Hauptaufgabe es ist, Blutproben von Zwergen in indischen Zirkussen zu untersuchen, um das "Zwergen-Gen" zu lokalisieren. Seine Freizeit verbringt er vorzugsweise im Golfclub. Dort hat er auch Zeit darüber nachzudenken, wer das Clubmitglied auf dem Gewissen hat, das im Gebüsch beim neunten Loch tot entdeckt wurde. Als weitere handelnde Personen treten auf: ein Hippie-Mädchen aus Iowa, das einen indischen Polizeikommissar liebt, ein brutaler Transsexueller, ein deutscher Drogenhändler, ein gefeierter Filmstar nebst seinem jesuitischen Zwilling, eine kastrierte Transvestiten-Prostituierte.

Meine Gedanken zum Buch:

Faszinierend wieder einmal die Sprache und die Originalität der Geschichte, die hier allerdings etwas langsamer verläuft als im typischen Irving-Stil. Viele Handlungsfäden finden sich erstaunlicherweise letztendlich zu einer spannenden und unterhaltsamen Erzählung zusammen, die nicht nur komisch, sondern auch durchaus berührend ist.
Faszinierend natürlich die Beschreibung Bombays und der indischen Besonderheit, den Hijras, einer Gruppe von Männern, die als Frauen leben und in der indischen Gesellschaft eine ganz besondere Rolle innehaben.
 

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