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Isabel Allende

Die Insel unter dem Meer

Bild von Claudia Maralik
Verfasst von yellow bookreader Claudia Maralik am Di, 07/12/2010 - 14:03
Inhaltsangabe

Die Mulattin Zarité, genannt Tété, ist erst neun Jahre alt, als der junge Plantagenbesitzer Toulouse Valmorain sie als Dienstmagd für seine lebensuntüchtige Frau kauft. Doch in Tété schlummert eine andere Bestimmung als die der willfährigen Sklavin. Selbst als ihr Herr sie in sein Bett zwingt, als man ihr das erste Kind entreißt und ihr Geliebter sie verläßt, um sich den aufständischen Sklaven in den Bergen anzuschließen, verliert Tété ihr Ziel nicht aus den Augen: die Freiheit für sich und ihre Tochter. Der Konflikt zwischen den aufständischen Sklaven und den weißen Herren in Saint-Domingue eskaliert, und Tété muß eine schwere Entscheidung treffen; sie flieht mit Valmorain, dessen kleinem Sohn und ihrer Tochter aus der brennenden Stadt Le Cap nach Kuba und weiter nach New Orleans. In der bunten kreolischen Gesellschaft findet ihr Drang nach Freiheit und Verantwortung für das eigene Leben neue Nahrung, doch müssen Jahre vergehen, bis ihr Traum Wirklichkeit wird.

Meine Gedanken zum Buch:

Oh je, das war wohl nix.....
Voller Vorfreude habe ich den neuen Roman von I. Allende zu lesen begonnen.... Abenteuer, Spannung und Exotik habe ich erwartet...leider musste ich aber schon nach Kurzem feststellen, dass dem nicht so ist.
Allendes mitreißender, ausschmückender Schreibstil fehlt hier weitgehend, eher eine lauwarme Erzählung, die man als Leser bekommt. 
 Das vorherrschende Thema (die Sklaverei), was hier behandelt wird, würde eigentlich so viel Potential bieten. Leider hat sie es für mich nicht so richtig verpacken können. Emotionen, die sie vermutlich dem Leser vermitteln wollte, kamen bei mir leider nicht an.
Die 553 Seiten waren teils ganz schön lang.....
 
Als Autor/in ist es sicher generell schwer, seinem Ruf und den Erwartungen der Leser immer wieder auf`s Neue gerecht zu werden. Vorallem, wenn man so wie Allende, schon einige "Bestseller" zu Papier gebracht hat. Mit "Die Insel unter dem Meer" hat sie meiner Meinung nach nicht an ihre Vorgänger anschließen können. Vielleicht wieder beim nächsten Mal.

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Porträt in Sepia

Bild von Claudia Maralik
Verfasst von yellow bookreader Claudia Maralik am Fr, 16/04/2010 - 11:09
Inhaltsangabe

»›Das Licht ist die Sprache der Fotografie, die Seele der Welt. Es gibt kein Licht ohne Schatten, wie es kein Glück ohne Schmerz gibt‹, sagte Don Juan Ribero vor siebzehn Jahren zu mir an diesem ersten Tag in seinem Atelier. Ich habe es nicht vergessen. Aber ich darf nicht vorgreifen. Ich habe mir vorgenommen, diese Geschichte Schritt für Schritt zu erzählen, wie es sein muß.«
Aurora del Valle, aufgewachsen im pompösen Haus ihrer Großmutter, hat eine bewegte Kindheit und Jugend zwischen Kalifornien, dem Europa der Belle Époque und Chile hinter sich. Je mehr sie aber von der Welt kennenlernt, um so deutlicher wächst in ihr das Bedürfnis, aus eigener Kraft zu leben. Eine Kamera, die sie als Kind geschenkt bekommt, wird ihr zum Mittel der Suche nach ihrer persönlichen Wahrheit. Als sie auf einem Foto, das sie selbst gemacht hat, mit dem Verrat des Mannes konfrontiert wird, den sie liebt, entschließt sie sich, das Geheimnis ihrer Vergangenheit zu erforschen.

Meine Gedanken zum Buch:

Mein erstes Buch von Isabel Allende - ich bin begeistert von ihren Erzählstil!!!!!!!!!!!!!!
Die Autorin packt geschichtliche Fakten in einen Roman und macht daraus eine Familiensaga aller feinster Sahne.
Man begleitet Aurora del Valle auf ihrem Weg zurück in ihre eigene Vergangenheit. Ihre Suche nach Antworten und Erinnerugen bis hin zum Kampf um die eigene Freiheit ist so mitreisssen und kraftvoll geschrieben, dass man gebannt an diesen Zeilen hängt.
Zu Beginn war ich ein bisschen skeptisch - 460 Seiten dicht geschrieben - aber keine Spur von Langeweile oder Durststrecken. Kleine inhaltliche Flauten macht Allende mit ihrem tollen Erzählstil sofort wett.
Einzig und allein der Schluss war mir persönlich ein bisschen zu lau, ansonsten aber in tolles Buch von einer fabelhaften Autorin.
Sicher nicht ihr letzter Roman, der sich zukünftig in meinem Bücherregal finden wird :-)

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Im Bann der MASKEN

Bild von Paula Gölles
Verfasst von yellow bookreader Paula Gölles am Mi, 10/02/2010 - 17:44
Inhaltsangabe

Mitten im Herzen der afrikanischen Urwälder müssen Alex und Nadia gegen unheilvolle Herrscher kämpfen, die die Menschen in Angst und Schrecken versetzen. Nur das schützende Amulett der Pygmäen verspricht Rettung, aber es wieder zu beschaffen soll zu einer gefährlichen Aufgabe werden...

Meine Gedanken zum Buch:

Spannend, abenteuerlich, lehrreich. und packend.

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Paula

Bild von mislibros
Verfasst von grey bookreader mislibros am So, 21/09/2008 - 00:24
Inhaltsangabe

Das Unfassbare geschah im Dezember 1991, als Isabel Allendes Tochter Paula an einer heimtückischen Stoffwechselkrankheit erkrankt und ins Koma fällt. Tag für Tag sitzt sie am Bett ihrer Tochter und bangt um ihr Leben. In ihrer Angst beginnt sie einen Brief an Paula zu schreiben, zum einen um sich selbst Erleichterung zu verschaffen, zum andern, um für die Tochter ihre Erinnerungen zu bewahren.
Die Aufzeichnungen aus diesem dramatischen Jahr, werden zu Isabel Allendes persönlichstem und bewegendstem Roman, in dem Vergangenheit und Gegenwart miteinander verflochten sind. Als Paula schließlich stirbt, kann sie das Schicksal annehmen. Für Isabel Allende bleibt der Glaube, daß sie mit ihr in Verbindung bleibt. Der Tod ist kein Ende.

Meine Gedanken zum Buch:

Wenn ich Allende lese bin ich immer voll und ganz in ihren Erzählungen und durchlebe alles. Bewegend, mitreisend - herzzerreisend. Es schlägt einem bis zum Hals, wo es dann wie ein Klumpen stecken bleibt - wenns zum Ende geht. Schluck. Eigentlich ist's nicht Beletristik  - es ist Biografie, wahres Leben...

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Zorro

Bild von tedesca
Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mo, 10/03/2008 - 14:14
Inhaltsangabe

Geboren im Kalifornien des späten achtzehnten Jahrhunderts, ist Diego de la Vega ein Kind zweier Welten: Sohn eines spanischen Edelmanns und einer indianischen Kriegerin. Der Vater, Herr über eine große Hacienda, lehrt ihn schon früh das Fechten und will in ihm den Erben sehen, die Mutter vermittelt ihm die Traditionen ihres Volkes und den Drang nach Freiheit. Stolz und Wagemut lernt Diego von beiden, und so empört er sich früh über die Greueltaten der spanischen Kolonialherren gegen die Indianer und spürt den inneren Konflikt seiner Abstammung. Mit sechzehn verläßt Diego die Heimat, um in Barcelona »europäischen Schliff« zu erhalten. Spanien krümmt sich unter der Herrschaft Napoleons, und schon bald tritt Diego als »Zorro« einem Geheimbund bei, der sich verschworen hat, Gerechtigkeit zu suchen. Doch ist es nicht allein die Gerechtigkeit, die Diego zu tollkühnen Taten treibt, sondern auch seine unbändige Liebe zu Juliana ... Bald aber sieht er sich gezwungen, vor politischer Verfolgung und tödlichen Intrigen zu fliehen. Zu Fuß geht es durch Spanien, mit Juliana, deren Schwester und ihrer Gouvernante. Mehr und mehr schlüpft Diego in die Rolle des »Zorro«. Und als solcher kehrt er nach Kalifornien zurück, um mit seinem Degen Gerechtigkeit für all jene einzufordern, deren Kampfesmut schon gebrochen scheint. Ein großer Held ist geboren, die Legende beginnt.

Meine Gedanken zum Buch:

Die Geschichte von Zorro bevor er wirklich berühmt wurde. Schöne Frauen, Degenduelle, Piraten - nichts wird ausgelassen - was nach Dreigroschenroman klingt, wird hier in meisterlicher Art und Weise spannend, witzig und unterhaltsam erzählt. Ein Allende-Buch, das ruhig auch mal die großen Buben lesen können :-)

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Inés meines Herzens

Bild von tedesca
Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mo, 10/03/2008 - 14:09
Inhaltsangabe

Ein großer Roman über eine faszinierende Frau, die sich in der Zeit der Eroberung Südamerikas ihren Platz in der Welt erkämpft. Eine Frau - temperamentvoll, mutig, leidenschaftlich -, wie Isabel Allende sie farbiger und kraftvoller nicht hätte erfinden können. Und doch ist sie eine historische Figur mit einer ebenso wahren wie abenteuerlichen Geschichte.

Ungeduld des Herzens treibt Inés Suárez aus ihrer spanischen Heimat auf die gefährliche Reise in die kürzlich entdeckte Neue Welt. In ihrem Drang nach einem vollen, uneingeschränkten Leben gelangt sie nach Peru und begegnet dort Pedro de Valdivia, einem charismatischen Feldherrn aus dem Heer des Francisco Pizarro. In ihm findet sie die beglückende und schmerzhafte Liebe ihres Lebens. Gemeinsam brechen sie zur Eroberung Chiles auf, der einzigen Gegend des südamerikanischen Kontinents, die noch nicht von Spaniern unterworfen und besiedelt wurde. Gemeinsam werden die Liebenden die Stadt Santiago gründen und in erbitterten Kämpfen verteidigen. Doch Pedros kriegerischer Ehrgeiz, durch nichts aufzuhalten, und der feste Wunsch von Inés, Bleibendes zu schaffen, führen das Liebespaar schließlich auf getrennte Wege. Inés wird Pedro überleben und ein neues Kapitel ihres Lebens aufschlagen.

Meine Gedanken zum Buch:

Ich habe das Buch nach einer Lesung von Isabel Allende im Musikverein gekauft und sofort von Anfang bis Schluss durchgelesen.
Die Geschichte der Inés Suárez ist einfach unglaublich für eine Frau ihrer Zeit - es ist faszinierend, dass es immer wieder Menschen gibt, die sich über alle Konventionen hinwegsetzen und ihr Leben so leben, wie sie es für richtig halten.
Wie alle Geschichten von Allende ist auch dieses Buch in einer gut lesbaren und schönen Sprache geschrieben, sodass jede Seite ein Vergnügen ist, bei dem man so nebenbei auch noch etwas über die Conquista und die Gründung des Staates Chile lernt.

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Das Geisterhaus

Bild von tedesca
Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mi, 06/02/2008 - 14:24
Inhaltsangabe

Die junge Alba trifft beim Besuch des Hauses ihrer Ahnen auf den sterbenden Großvater Esteban Trueba. Anhand der Tagebücher ihrer Großmutter Clara beginnen beide, die bewegte Familiengeschichte zu rekonstruieren. Am Anfang der Geschichte steht die Verbindung zwischen dem Großgrundbesitzer Trueba und Clara de Valle, der Schwester der verstorbenen Verlobten Truebas. Er zeigt sich gegenüber seiner Familie und seinen Arbeitern als kompromissloser Patriarch. Ihm gegenüber stehen die Frauen der Familie: die hellseherisch begabte Clara und die Tochter Blanca, die sich in einen Anführer der kommunistischen Partei verliebt und auswandert. Trueba duldet die Beziehung nicht, er selbst kandidiert als Senator der konservativen Partei und unterstützt einen Militärputsch. Erst als seine Enkelin Alba in ein Konzentrationslager gebracht wird, begreift Trueba die Fehler seines Lebens.

Meine Gedanken zum Buch:

Ein Roman, den man am liebsten garnicht mehr aus der Hand legen möchte. Er beinhaltet alles, was man sich von einem guten Buch wünschen kann. Sehr lebhaft gezeichnete Figuren, eine historisch interessante Geschichte basierend auf Tatsachen, Liebe, Tod, Freud und Leid. Und das alles in einer Sprache erzählt, wie ich sie für die Lateinamerikaner so typisch halte: bildhaft, farbig und lebendig.
Gut gefallen hat mir auch der Film von Bille August mit Meryl Streep, Jeremy Iron, Glenn Close, Winona Ryder und Antonio Banderas.

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Die Stadt der wilden Götter

Bild von tedesca
Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mo, 14/01/2008 - 16:10
Inhaltsangabe

Das erste Jugendbuch der Bestsellerautorin Isabel Allende.
Gibt es im Dschungel des Amazonas wirklich ein riesiges, menschenähnliches Wesen, eine Bestie, die Menschen und Tiere tötet? Das soll eine Expedition herausfinden, der auch der 15jährige Alex aus Kalifornien angehört. Bald entdecken Alex und Nadia, die Tochter des brasilianischen Expeditionsleiters, dass ein teuflischer Plan hinter der ganzen Sache steckt, der die im Amazonas-Dschungel lebenden Indios vernichten soll.

Meine Gedanken zum Buch:

Isabel Allende hat gemeinsam mit "Im Bann der Masken" und "Im Reich des goldenen Drachen" eine Trilogie geschrieben, die auch für Erwachsene spannend, unterhaltsam und lehrreich ist.
Alle 3 Geschichten plädieren für Toleranz und Verständnis für das Unbekannte, gleichzeitig zeigen sie die Bedrohung der ursprünglichen Kulturen durch die westliche Welt und ihre finanziellen Interessen.

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Der unendliche Plan

Bild von Gabi Konrad
Verfasst von bookreaders team member Gabi Konrad am Mo, 19/11/2007 - 16:08
Inhaltsangabe

Aufgewachsen mit Hispanos, führt Gregory Reeves das Leben der mexikanischen Einwanderer in Nordamerika. Das Leben Gregorys wird geprägt durch die großen Umbrüche der westlichen Gesellschaft in den letzten 50 Jahren. Mit rastlosem Karrierestreben, aufwendigem Leben und flüchtigen Liebschaften versucht er zu vergessen, dass in ihm noch eine tiefere Hoffnung auf Ruhe und Glück steckt. Gregorys innerer und äußerer Werdegang ist verwoben mit den Lebensgeschichten der übrigen Familien und seiner amerikanischen und mexikanischen Freunde aus verschiedenen Milieus.

Meine Gedanken zum Buch:

...und wieder einmal schafft es Isabel Allende, dass man sofort im Geschehen ist und von der Handlung gefesselt wird. Man nimmt teil an Gregorys Leben und leidet und hofft mit ihm. Faszinierend seine Tante, die eine "Geistheilerin" ist und trotzdem mit beiden Beinen im Leben steht.

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