Friedrich Schiller

Reinhard E. Karner

Inhaltsangabe

Chinesische Prinzessin will sich nicht heiraten lassen.

Gedanken zum Buch

Schiller schreibt so intensiv und zwingend in seiner chronologischen Handlungsfolge. Obwohl einige Personen handeln, weiß man sich ständig wohlaufgehoben, zitternd ob der Helden. Wie entscheidet die harte Prinzessin? Lohnt sich die Liebe des fremden Prinzen? Bitte lest, eine Freude, dieser alten... | ... weiterlesen

Zitate

Im Herzen dieser Schlange Dankbarkeit? Das hoffet nie.

Seite 47
Reinhard E. Karner

Inhaltsangabe

kabale_0.jpgMajor Ferdinand, Sohn eines hochrangigen Adligen am Hof eines deutschen Fürsten, entdeckt seine leidenschaftliche Liebe zu der schönen Luise. Die junge Frau jedoch sieht sich als Tochter eines Bürgerlichen den gottgegebenen Gesetzen der ständishcen Gesellschaft verpflichtet - ein Überschreiten der Standesgrenzen, und sei es aus tief empfundener Liebe, ist schlichtweg unmöglich.

Gedanken zum Buch

So viel Humor und so viel Trauriges vereint. Schiller vermag noch immer zu glänzen.

Zitate

FERDINAND. Du bist blass, Luise?
LUISE (steht auf und fällt ihm um den Hals). Es ist nichts.  Nichts. Du bist ja da. Es ist vorüber.

PRÄSIDENT. ...Was wissen Sie hierauf zu sagen?
HOFMARSCHALL (mit einem Schafsgesicht). Mein Verstand steht still.

Es ist etwas Gemeines, dass Menschen fallen, und Paradiese verloren gehen.

Reinhard E. Karner

Inhaltsangabe

wilhelm_tell_0.jpgWilhelm Tell rettet mit einem Tausend-Gulden-Schuss sein ganzes Volk. Der berühmte Apfel wird vom Vater dem Sohn vom Kopf geschossen.

Gedanken zum Buch

So viele Sätze, die für sich schon geflügelte Worte und ewig geltende Ratschläge sind. Hat Vater daraus immer zitiert?
Wie rührend die Härteszene mit dem Apfel ist, lässt sich kaum wiedergeben.
Und Schiller hatte auch unglaubliches Gefühl f... | ... weiterlesen

Zitate

Wo's not tut, Fährmann, läßt sich alles wagen.
...
Vom sichern Port läßt sich's gemächlich raten. Da ist der Kahn und dort der See! Versuch's!

Schrecklich immer, auch in gerechter Sache, ist Gewalt.

Es kann der Frömmste nicht in Frieden bleiben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.

Reinhard E. Karner

Inhaltsangabe

Man nehme dieses Schauspiel für nichts anderes als eine dramatische geschichte, die die Vorteile der dramatischen Methode, die Seele gleichsam bei ihren geheimsten Operationen zu ertappen, benutzt, ohne sich übrigens in die Schranken eines theaterstücks einzuzäunen, oder nach dem so zweifelhaften Gewinn bei theatralischer Verkörperung zu geizen.

Gedanken zum Buch

Sehr schmuckes kleines Büchlein. Abgerundete Seiten, äußerst liebevolle Verarbeitung. Der Inhalt ist ohne Umschweife direkt und voller Emotion, Angst und Falschheit. Ein betrogener Vater wird von seinen Söhnen betrogen, ausgespielt und manipuliert. Da vergisst man alles rings... | ... weiterlesen

Zitate

Franz: Tot! schrien sie, tot! Itzt bin ich Herr. Im ganzen Schlossse zetert es, tot! - Wie aber, schläft er vielleicht nur? - freilich, ach freilich! das istnun freilich ein Schlaf, wo es ewig niemals "Guten Morgen" heißt - Sc... | ... weiterlesen

Daniel mit Wein.
FRANZ Stell ihn hierher! Sieh mir fest ins Auge. Wie dein Knie schlottern. Wie du zitterst. Gesteh Alter! Was hat du getan?
DANIEL Nichts, gnädiger Herr, so wahr Gott lebt, und meine arme Seele!
FRA... | ... weiterlesen

Entweder, du siehst zwei zurückkommen, oder gar keinen.

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