Franz Werfel

Lothar Gross

Inhaltsangabe

Das Geschehen in diesem figurenreichen Roman ist fiktiv. Werfel läßt Giuseppe Verdi 1883 zur Karnevalszeit in Venedig sein, wo sich auch gerade sein künstlerischer Gegenpol Richard Wagner aufhält. Dieser gerade war es, der ihn bereits zehn Jahre zuvor in tiefe Schaffenskrise gestürzt hat: Verdi empfindet seine Musik im Gegensatz zu der Wagners als veraltet - der Erfolg Wagners bei der Jugend scheint ihm recht zu geben. Den Antipoden zur gleichen Zeit am gleichen Ort zu wissen, vertieft Verdis... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Franz Werfel alleine spricht schon für sich als Autor. Die Rahmenhandlung ist etwas skurill duch die Personen, die Werfel mit Verdi zusammentreffen lässt. Aber die Bühnenatmosphäre  kommt so gekonnt rüber, man muss das Buch einfach mit Wonne lesen.

Zitate

Michael Hausmann

Inhaltsangabe

Leonidas Tachezy bekommt einen Brief seiner Jugendliebe Vera Wormser, in der er als wohlhabender Sektionschef gebeten wird ihrem 17 jährigen Sohn einen Platz in einer guten Schule zu besorgen. Leonidas ist wie vom Donner gerührt und ist der Überzeugung, das von seinem Sohn die Rede ist, der aus eine kurzen aber intensive Liebesaffaire mit Vera entsprossen ist. Das schlechte Gewissen beginnt ihn zu packen, wilde Phantasien machen sich breit, denn frühere Briefe von Vera hat er ungelesen vernic... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Schlechtes Gewissen und Taten aus längst vergangenen Tagen können das Jetzt aufs erstaunlichste beeinflußen. Hier hilft keine Abgebrühtheit, kein Training, denn der Schlag kommt ohne Vorwarnung in Momenten der größten Selbstgefälligkeit!

Zitate

Wenn er den Brief liest, wenn zur Gewißheit wird, was er nicht einmal zu ahnen wagen darf, dann gibt es kein Zurück mehr. [...] Ratlos steht er im engen Raum, während die Sekunden eilen. Ihm wird übel vor seiner eigenen Angst... | ... weiterlesen

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