Franz Kafka

Reinhard E. Karner

Inhaltsangabe

age-der-gesetze-und-andere-schriften-aus-dem.jpgBrief an den Vater; Es war der erste Spatenstich; Ich sah aus dem Fenster; Ich wollte mich im Unterholz verstecken; Zur Frage der Gesetze; und andere Prosa

Gedanken zum Buch

Brief an den Vater zeigt, dass Kafka eine sehr unverstandene Kindheit hatte und sein Vater sehr dominant, aber auch wirklich bei der Erziehung der Kinder am Ende seiner Kräfte war.

Zitate

Geiz ist ja eines der verläßlichsten Anzeichen tiefen Unglücklichseins.

Reinhard E. Karner

Inhaltsangabe

kafka_tageb__cher_1912.gifTagebuchaufzeichnungen

Gedanken zum Buch

Vor einiger Zeit (2009) begonnen, jetzt wieder hinein geflüchtet. Ich bin zu Hause.

Zitate

31.I.12. Nichts geschrieben. Weltsch bringt mir Bücher über Goethe, die mir eine zerstreute, nirgends anwendbare Aufregung verursachen.

13.II. 12: ... ich lese Sätze Goethes, als liefe ich mit ganzem Körper die Betonungen ab.

Familien hielten gut zusammen und waren sie auch einmal in langer Reihe zerstreut so fanden sich leicht rückwärts ausgestreckte Arme, winkende Hände, Ausrufe von Schmeichelnamen welch die Verlorenen verknüpften.

tedesca

Inhaltsangabe

Die_Verwandlung.jpg»Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt.« Schon der erste Satz aus Kafkas berühmter Erzählung vermittelt schlagartig die Irritation, die sich in das Verhältnis zur empirischen Wirklichkeit eingeschlichen hat, die die problematische Schnittstelle äußerer und innerer Realitäten besti... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Zum ersten Mal habe ich diese Geschichte mit 16 lesen müssen, und schon damals hat sie mich fasziniert. Wobei ich mir sicher bin, dass ich damals für die feinen Zwischentöne nicht so empfänglich war wie heute. Unglaublich, was Kafka alles sagt, ohne es explizit in Worte zu fas... | ... weiterlesen

Zitate

Reinhard E. Karner

Inhaltsangabe

der_verschollene.jpgAm schönsten an diesem Werk ist die tiefe Melancholie, die es durchzieht: hier ist der ganz seltene Fall, daß einer "das Leben nicht versteht" und recht hat. (Kurt Tucholsky)

Gedanken zum Buch

Wie Kafkas Figuren ins Schlamassel gelangen ist unbeschreibbar. Man hofft, dass es einem selbst nie so gehen möge.

Zitate

Sie hören nicht zu, was ich sage und geben mir Ratschläge.

... und die Stimme des Heizers regierte bald nicht mehr unumschränkt in dem Raum, was manches befürchten ließ.

Reinhard E. Karner

Inhaltsangabe

franz_kafka.pngIn Kafkas Tagebüchern mischen sich autobiografische und literarische Aufzeichnungen. In dieser Taschenbuchedition verteilen sich die Tagebuchaufzeichnungen auf drei Bände und einen weiteren Band mit Reiseaufzeichnungen.

"Mag die Interpunktion auf den ersten Blick auch willkürlich erscheinen, weil man die Anwendungen der erlernten Regeln vermißt, so erkennt man doch ihre Konsequen... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Kafka war lustig! Auch wenn man das aus seinen "richtigen" Büchern nicht so richtig rauslesen kann. Was er alles notiert hat ist große Klasse!
Wie war der Mensch vor dem Ersten Weltkrieg? - erschreckend ähnlich dem heutigen Leben.
Noch ein Zitat, S 201:
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Zitate

Lieblingssatz der Frau des Philosophen Mendelssohn: Wie mies ist mir vor tout l'univers!

Dabei war schon 12 vorüber alles war müde, einige Zuschauer waren schon früher weggegangen, ich hatte Lust gehabt ihnen mein Glas nachzuwerfen.

10 Dec. 1911
So. Ich muß meine Schwester besuchen gehn und ihren kleinen Jungen. Als vorgestern die Mutter um 1 Uhr in der Nacht von meiner Schwester zurückkam mit der Nachricht von der Geburt des Jungen, zog mein Vater im Nachthe... | ... weiterlesen

Reinhard E. Karner

Inhaltsangabe

Als K. in einer Winternacht an dem Ort eintrifft, wohin er als Landvermesser berufen wird, erscheint zunächst alles klar und übersichtlich. Doch bereits seine erste Handlung in der Fremde, die Einkehr im Wirtshaus und das Herrichten eines Nachtlagers, stellt sich als unerhörte Eigenmächtigkeit heraus. Erkundigungen überseine Person werden eingezogen, in der Tag und Nacht arbeitenden Zentralkartei wird nachgefragt, bis sich herausstellt, daß man im Schloß Bescheid weiß. Damit ist der Kampf erö... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Machtlos und trotzdem rege. Parallelen zum heutigen täglichen Treiben sind erschreckend. Der Held darf zwar nichts, tut aber alles; kommt aus dem Strudel nicht heraus.

Zitate

Vater und Mutter, gingen schon seitdem K. eingetreten war, aus ihrer Ecke auf ihn zu und hatten ihn noch lange nicht erreicht. 

Seite 43

Zur Keckheit gehört dann hinterher die Feigheit.

Seite 376

Etwas Fröhliches, Freies war in ihem Wesen, was K. früher gar nicht bemerkt hatte, und es nahm ganz unwahrscheinlich überhand, als sie plötzlich lachen mit den Worten: "Vielleicht ist er hier unten versteckt", sich zu... | ... weiterlesen

"Du weißt nicht, was Treue ist", sagte sie, sich ein wenig wehrend gegen seine Nähe.

"Sie sind Landvermesser und haben keine Landvermesserarbeit." K. nickte mechanisch, er hatte oben auf dem Bettpfosten den linken ARm ausgestreckt und den Kopf auf ihn gelegt, schon verschiedentlich hatte er es sich bequem zu machen versu... | ... weiterlesen

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