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Franz Kafka

Tagebücher 1909 - 1912

Bild von Reinhard E. Karner
Verfasst von bookreaders team member Reinhard E. Karner am So, 31/05/2009 - 16:52
Inhaltsangabe

In Kafkas Tagebüchern mischen sich autobiografische und literarische Aufzeichnungen. In dieser Taschenbuchedition verteilen sich die Tagebuchaufzeichnungen auf drei Bände und einen weiteren Band mit Reiseaufzeichnungen.

"Mag die Interpunktion auf den ersten Blick auch willkürlich erscheinen, weil man die Anwendungen der erlernten Regeln vermißt, so erkennt man doch ihre Konsequenz, sobald man die Hilfe der Ohrs zu lesen beginnt. Denn Kafkas Zeichensetzung dient nicht so sehr der Verdeutlichung der grammatischen Struktur als vielmehr der leichteren Erfassung ihres Sinnes und der Markierung von Rhytmus und Tonfall." (Malcolm Pasley)

Meine Gedanken zum Buch:

Kafka war lustig! Auch wenn man das aus seinen "richtigen" Büchern nicht so richtig rauslesen kann. Was er alles notiert hat ist große Klasse!
Wie war der Mensch vor dem Ersten Weltkrieg? - erschreckend ähnlich dem heutigen Leben.
Noch ein Zitat, S 201:
Heute abend war ich wieder voll ängstlicher zurückgehaltener Fähigkeit.

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Das Schloß

Bild von Reinhard E. Karner
Verfasst von bookreaders team member Reinhard E. Karner am So, 25/11/2007 - 00:30
Inhaltsangabe

Als K. in einer Winternacht an dem Ort eintrifft, wohin er als Landvermesser berufen wird, erscheint zunächst alles klar und übersichtlich. Doch bereits seine erste Handlung in der Fremde, die Einkehr im Wirtshaus und das Herrichten eines Nachtlagers, stellt sich als unerhörte Eigenmächtigkeit heraus. Erkundigungen überseine Person werden eingezogen, in der Tag und Nacht arbeitenden Zentralkartei wird nachgefragt, bis sich herausstellt, daß man im Schloß Bescheid weiß. Damit ist der Kampf eröffnet, den K. mit dem "behördlichen Apparat" um seine Identität und sein bleiben führt. Der Wille, das Vorgefunden nicht zu akzeptieren, entfaltet sich in einem Tatendrang, der auf komische Weise ins Leere läuft.

Meine Gedanken zum Buch:

Machtlos und trotzdem rege. Parallelen zum heutigen täglichen Treiben sind erschreckend. Der Held darf zwar nichts, tut aber alles; kommt aus dem Strudel nicht heraus.

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