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Franz Josef Stangl

Der Bastard. Der Fürsorgezögling

Bild von Alpar
Verfasst von grey bookreader Alpar am Di, 25/08/2009 - 12:31
Inhaltsangabe

Es gibt Literatur, die, die Zeitgeschichte im Werdegang eines Kindes seiner Zeit zu einer echten Herrausforderung für den Leser selbst wird,ein lebendiges Dokument, in kraftvoller Wahtnehmung im Rückblick in seine Kinderzeit. Ein lebndes Kind als Aktenstück herunterpervertiert wurden. Es fesselt, uden dieser "Bastard" oder dieser Zögling ist wiederspenstig und verletzbar, agiert als Kind mit seinemn Möglichkeiten auf seine Zeit, der Nachkriegszeit Österreichs!
Bemerkenswert und mutig, sich so seiner Identität zu stellen, sich selbst herausfordernd und dabei sich selbst annehmend ist faszinierent und beeindruckend!
Willküt und Perversion des menschlichen Geistes toben sich an Verletzbarkeit und Hoffnungen aus, ohne das der Zögling sich verbiegen lässt, seinen Lebensraum nachspürt und zu leben wagt!
Ein gelebtes Zeitdokument, gegen Heuchelei und Verlogenehit, gegen Willkür und Dummheit, gegen Phantasielosigkeit und verordneter Grausamkeit, reißt es einer Gesellschaft die Maske vom Gesicht und legt ihre Fratze frei eines untertänige Spießertum in einer Zeit Österreichs, in der, der Vielfrass nach Heilverbundenheit, sich nach gefüllten Bäuchen sehnt, nach vollen Auslagen! Die verschlagenheit einer Spezies von Beamten aufzeitgt, die heute noch agiert und mit anderem Gesicht! Brecht hat Recht wenn er schreibt: "Der Schoß ist noch warm aus dem dies kroch..."
Ein sehr vielschichtiges Buch, mutig und hart, aber auch empfindsam und nach Hoffnung tastend.
Wirklich lesenswert und ein wahres Zeitdokument, das eine kraftvolle Identität besitzt und den Lügen die Beine ausreißt! Gratuliere dem Autor, Respekt!
Jenö Alpar Molnar

Meine Gedanken zum Buch:

Meine Hiochachtung für die mutigen  Finger, die sich in die Wunden der Nachkriegszeit Österreichs legen,  in der politisch, auf die  Verlogeneit, eines heuchlerischen, feigen Spießertums gesetzt wurde. Voller Mitgefühl nehme ich es zur Kenntnis, weil es ein Korrektur in der Geschichtswahrnemung  fordert und eine Ohrfeige, gegen die gewollte Geschichtslüge der  Nachkriegszeit  einer spießigen Wohlstandsgesellschft bedeutet. Das korrupte vertuschen von Misstände offenbar wird. "Ecce Homo"

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Der Bastard. Der Fürsorgezögling

Bild von Fürsorgezögling
Verfasst von green bookreader Fürsorgezögling am Sa, 22/08/2009 - 14:24
Inhaltsangabe

1952. Eine Bauernmagd wirft ihr erstes Kind, im nächsten Jahr das zweite, im nächsten Jahr das dritte. Das erste davon bin ich. Außerehelich. Welch eine Schande. Die BH schaltet sich ein, die Fürsorge, man will für die Kinder ein gutes Platzerl finden, es wird ein lebenslanger Höllentrip.
Niemand trägt die Schuld,niemand ist verantwortlich. Bis heute nicht.

Meine Gedanken zum Buch:

Ich habe das Manuskript »Der Bastard« von Franz Josef Stangl mit Anteilnahme gelesen. Eine Expedition hinter die Kulissen der Gesellschaft in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.
In kompromissloser Erzählweise und atemlosen Erzählton gelingt es Stangl für den Leser ein Stück verborgener Wirklichkeit sichtbar und greifbar zu machen. Ich halte das Buch notwendig für die österreichische Literatur und das Verständnis einer ganzen Generation.                                         Gerhard Roth
Für mich als Autor war  es ein Schritt in eine teilweise Befreiung, ein Weg zurück um den Menschen zu finden den man mir damals abgesprochen hat.             Franz Josef Stangl

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