Franz Josef Stangl

Alpar

Inhaltsangabe

Es gibt Literatur, die, die Zeitgeschichte im Werdegang eines Kindes seiner Zeit zu einer echten Herrausforderung für den Leser selbst wird,ein lebendiges Dokument, in kraftvoller Wahtnehmung im Rückblick in seine Kinderzeit. Ein lebndes Kind als Aktenstück herunterpervertiert wurden. Es fesselt, uden dieser "Bastard" oder dieser Zögling ist wiederspenstig und verletzbar, agiert als Kind mit seinemn Möglichkeiten auf seine Zeit, der Nachkriegszeit Österreichs!
Bemerkenswert und mutig,... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Meine Hiochachtung für die mutigen  Finger, die sich in die Wunden der Nachkriegszeit Österreichs legen,  in der politisch, auf die  Verlogeneit, eines heuchlerischen, feigen Spießertums gesetzt wurde. Voller Mitgefühl nehme ich es zur Kenntnis, weil es ein Kor... | ... weiterlesen

Zitate

Fürsorgezögling

Inhaltsangabe

1952. Eine Bauernmagd wirft ihr erstes Kind, im nächsten Jahr das zweite, im nächsten Jahr das dritte. Das erste davon bin ich. Außerehelich. Welch eine Schande. Die BH schaltet sich ein, die Fürsorge, man will für die Kinder ein gutes Platzerl finden, es wird ein lebenslanger Höllentrip.
Niemand trägt die Schuld,niemand ist verantwortlich. Bis heute nicht.

Gedanken zum Buch

Ich habe das Manuskript »Der Bastard« von Franz Josef Stangl mit Anteilnahme gelesen. Eine Expedition hinter die Kulissen der Gesellschaft in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.
In kompromissloser Erzählweise und atemlosen Erzählton gelingt es Stangl für... | ... weiterlesen

Zitate

Aus dem Haustor trat eine etwa fünfzigjährige auf Krampfadern wandelnde Frau, welche mehr breit als hoch zu sein schien. Aber sie war nicht fett, sondern stämmig, sie hatte ihre Unterarme vor der Schürze verschränkt und ih... | ... weiterlesen

"Sind S`nicht gar zu streng zu ihm", sagte der Gendarm im Weggehen, setzte seine Kappe auf und verschwand. Die Bäuerin huschte ihm nach, Franzi hörte das zweimalige Knacken im Türschloss. Nichts sagte sie zu ihm, nur ein b... | ... weiterlesen

Schaudernd seufzte sie und setzte ihre Stelzen in Bewegung. Am Brunnen kamen sie vorbei, und dort saßen Maitschi und Sepperl auf der Betonumrandung. Auch die beiden wurden belästigt, denn Schiestl (Name der Fürsorgerin) meinte:... | ... weiterlesen

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