Francoise Dorner

Claudia Maralik

Inhaltsangabe

Die_letze_Liebe.gifArmand, Philosoph im Ruhestand, glaubt das Leben hinter sich zu haben. Auch Pauline, zwanzig, denkt, sie kenne es. Fünfzig Jahre trennen die beiden, und doch ergeht es ihnen gleich: Sie waren allein in der Stadt der Liebe, bevor sie einander trafen.
Nicht um Sex und nicht nur um Freundschaft geht es in ihrer Begegnung, wohl aber um die Wiederentdeckung der Lebensfreude... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge habe ich dieses Buch gelesen - ein Roman, der dem Leser sehr viel zu geben hat.
Man wird Zeuge einer ganz besonderen Begegnung - wie ein bereits lebensmüder Mann die Begeisterung und Leichtigkeit des Lebens wieder neu entdeckt und wie ein ju... | ... weiterlesen

Zitate

Wie vermutlich viele Witwer hatte ich nicht den Mut aufgebracht, ihre Sachen wegzugeben. Die Erinnerungen, die Gerüche, das in diesen toten Gegenständen gefangene Leben in alle Winde zu zerstreuen.

Besitz ist eine Fessel. Das hatte ich gelesen, geschrieben, gelehrt; nun erfuhr ich es zum erstenmal am eigenen Leib.

"Warum lieben sie das Leben nicht mehr?"
"Das Leben, das ist doch nur ein Begriff, Pauline. Man liebt Menschen, Tiere, Orte. Manchmal ist es ein Mensch, der unsere ganze Liebe beansprucht, und wenn man ihn verliert, gehen die... | ... weiterlesen

Alex Gölles

Inhaltsangabe

Ein Leben voller Abenteuer? So versprechen es die Zeitschriften, die Nina in ihrem Pariser Kiosk tagtäglich verkauft. Die Wirklichkeit? Wecken um drei vor fünf, dann schnell die eheliche Pflicht verrichten, und Punkt fünf ab zum Zeitungsgroßverteiler. Dann die Arbeit im Kiosk und ein offenes Ohr für alle anderen, sechs Tage die Woche, Jahr für Jahr. Ein Leben ohne Glanz - bis sie eines der Heftchen aufschlägt, in das die Männer heimlich linsen. Was wäre, wenn auch sie einen schwarzen Lederman... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Wirklich ein kleiner Roman mit total überraschenden Wenden über den Alltag, das Festgefahren sein und die Verstaubheit. Nina ist gefangen in diesem Alltagstrott und bricht plötzlich aus, erfindet und experimentiert und erschafft eine andere Frau. Dumm ist nur, dass ihr Mann sich in diese Frau ver... | ... weiterlesen

Zitate

Ich bin immer ein bisschen hinterm Mond gewesen. Und wenn einmal nicht, dann hat es keiner gemerkt. Unscheinbar. Ein unaufälliges Wesen.

Und dann die Männer. Diese Sorte, die wer weiß wie höflich tut - aber nein, ich bitte Sie, nach Ihnen, ich habe Zeit - ,standen da, die Liberation groß aufgeschlagen, darunter aber blätterten sie Seite für Seite den Playboy durch. Ich sah, wie ihr... | ... weiterlesen

Kaum in der Wohnung, stopfte ich den Lackmantel, Schuhe, Strümpfe, Perücke, Lippenstift und Parfüm in einen Plastikbeutel, den ich im Wandschrank hinter den Waschmitteln versteckte, weil er da bestimmt nie ranging, und dann seifte ich mich gründli... | ... weiterlesen

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