Elisabeth Binder

Paula Gölles

Inhaltsangabe

Im Zug nach Venedig: Der Schweizer Fabrikant Bauer will dort nach einer Frau suchen, die er einst begehrte, die dann seine Frau wurde und die ihn kurze Zeit darauf verließ. Stella, aufregend schön, eine Sensation in dem verschlafenen Schweizer Dorf damals, die er nie vergessen konnte. Jetzt, gegen Ende seines Lebens, will er wissen, was aus ihr geworden ist.

Gedanken zum Buch

Ein ergreifendes Buch. Da ich auch schon älter bin, habe ich es mit Neugierde gelesen. Es sind soviele Geheimnisse darin verpackt, dass es faszinierend ist, auf diese draufzukommen. Es ist kein Reisser, aber trotzdem spannend und sehr schön geschrieben.

Zitate

Ja, er hörte ihre Stimme! Dunkel, warm, etwas träge, etwas brüchig. Eine Altfrauenstimme - und doch, unverkennbar, ihre Stimme. Und es wurde ihm mit einemmal warm ums Herz. 

Und plötzlich fiel es ihm wie Schuppen von den Augen, dass sie zwar eine alte Frau geworden war, dass aber nur aus der jungen Frau, die sie gewesen war, diese alte Frau hatte werden können.
Stella! sagte er, als er nur noch zwei Sc... | ... weiterlesen

Als er den Kopf wandte, begegnete er schon ihrem Blick. Er sah,dass sie lächelte. Und er lächelte dann auch, vorsichtig. Eine Weile sahen sie sich so an.

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