Daniel Kehlmann

Reinhard E. Karner

Inhaltsangabe

die_vermessung_der_welt_0.gifEine Satire auf die deutsche Klassik, ein Abenteuerroman, ein Abbild des Bürgertums im beginnenden 19. Jahrhundert, eine Studie über Opfer und Moral der Wissenschaft, das Portrait zweier alternder Männer, jeder auf seine Weise einsam; und ein wunderbar lesbarer Text voller gebildeter Anspielungen und Zitate und versteckter Kleinode.

Gedanken zum Buch

Nun, die 43. Auflage kann doch nicht lügen. Oder?
Mir hat dieses Buch nicht sehr viel gebracht. Ping pong geht es hin und her zwischen den beiden geistigen Größen Humbold und Gauß, jedoch von Spannung oder Humor wenig bis keine Spur.

Zitate

Bonpland fragte, ob er denn niemals schlafe.
Wenn er es vermeiden könne, antwortete Humboldt, nicht.

Der Fluß, sagte Julio, dulde keine Menschen. Bevor Aguirre sich hierhin aufgemacht habe, sei er bei Verstand gewesen. Erst hier sei es ihm eingefallen, sich zum Imperator zu erklären.

Es sei nichts, sagte er hustend, er wisse bloß nicht, ob das Fieber in ihm oder in der Luft sei. Als Arzt ermpfehle er, nicht tief einzuatmen.

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