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Bernhard Schlink

Das Wochenende

Bild von yps
Verfasst von green bookreader yps am So, 21/11/2010 - 23:53
Inhaltsangabe

Jörg, Terrorist u. aktiver Sympathisant der RAF wird nach 20jähriger Haft aus dem Gefängnis entlassen. Er hat mehrere Morde begangen. Jörg´s Schwester Christiane hat sein erstes Wochende in Freiheit verplant.
Zu diesen Zweck bringt Sie Ihren Bruder in ein Haus, dass in der ehemaligen DDR liegt u. mit einer Freundin Margarete bewohnt.
In diesen drei Tagen des zusammen sein wird ein Teil der deutschen Geschichte rekapituliert.
Wie hat der revolutionäre Kampf u. die Haft den Mensch verändert, wer hat profitiert u. wer hat sich dadurch profiliert.

Meine Gedanken zum Buch:

naja, ich fang mal so an.....
Ein Dentallaborbesitzer, eine Bischöfin, ein Star Journalist, eine Lehrerin ein Rechtsanwalt - bürgerliche Existenzen die sich von dem losgesagt haben, was Jörg einst zum Terrorist werden liess.
Nun treffen sie auf diesen Mörder, seine Taten u. Ihre Vergangenheit, eben an diesen besagten Wochenende.
 
Ich ahnte, zumindest glaubte ich beim Lesen der Inhaltsangabe an ein Psycho-Drama. so entschied ich mich für den Kauf des Buches.
Aber in Wahrheit geschieht nichts.
Seite für Seite dachte ich jetzt kommt ein Depatten- Schlachtfeld. Aber es wird nur so alles irgendwie hin u. hergeschoben. Noch kommt dazu, ich kann mir die Figuren nicht recht vorstellen. Alle blieben so blass.
Der Roman zäh u. nur mäßig spannend.
man fragt sich was wird aus dem Menschen der solange in Haft war >> aber man findet auch bei dieser Frage im Buch keine Antwort.
Das Wochenende geht zu Ende u. der Roman auch .........
Diesesmal würden mich andere Lesemeinungen zu diesem Buch brennend interessieren.
Bin mal gespannt was da so alles kommt

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Der Vorleser

Bild von tedesca
Verfasst von yellow bookreader tedesca am Di, 15/01/2008 - 16:11
Inhaltsangabe

Der 15-jährige Gymnasiast Michael Berg lernt Ende der 1950er Jahre in Heidelberg Hanna Schmitz kennen. Die 20 Jahre ältere Straßenbahnschaffnerin kümmert sich um ihn, als ihm, an Gelbsucht erkrankt, auf dem Nachhauseweg übel wird. Wieder gesund besucht er sie und erlebt mit ihr seine erste Liebe. Bald entwickelt sich während der heimlichen Treffen in ihrer Wohnung ein Ritual, das der zunächst rein körperlichen Beziehung eine seelische Dimension gibt: Michael muss Hanna, über deren Vergangenheit er nur wenig erfährt, stets vor dem Liebesakt vorlesen.
Eines Tages verschwindet Hanna spurlos aus der Stadt. Erst Jahre später sieht er sie als Jurastudent in einem Auschwitz-Prozess wieder, wo sie mit anderen ehemaligen KZ-Aufseherinnen unter Anklage steht. Im Gerichtssaal findet Michael die lang gesuchte Erklärung für Hannas ungeschickte Verteidigung und für viele ihrer Handlungen: Sie ist Analphabetin, verheimlicht dies aus Scham auch im Prozess und wird zu lebenslanger Haft verurteilt. Ihre Mitangeklagten, die ihr die Hauptschuld für ein grauenhaftes, schriftlich dokumentiertes Verbrechen zugeschoben haben, erhalten nur geringe Freiheitsstrafen.
Michael, der sich mitschuldig fühlt, schickt ihr regelmäßig Kassetten ins Gefängnis, die er mit Weltliteratur besprochen hat. Anhand der Kassetten lernt Hanna autodidaktisch lesen und schreiben und beginnt sich mit den Verbrechen der Nationalsozialisten auseinander zu setzen. Nach 18 Jahren Haft nimmt sie sich kurz vor ihrer Entlassung das Leben.

Meine Gedanken zum Buch:

Ein tolles Buch! Erst ein Sittenbild der 50er Jahre und plötzlich die schockierende Wende - unglaublich berührend, regt dieses Buch immer wieder zum Nachdenken an.

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